Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Sonntag, 29. März 2020 17:29 Uhr
64 Corona-Fälle im Kreis Höxter
Sonntag, 29. März 2020 10:05 Uhr

Kreis Höxter (red). „Es gibt insgesamt 55 Fälle im Kreis Höxter“, so der Kreis Höxter am Samstagmittag gegenüber der Presse. Die Zahl der Corona-Fälle im Kreis Höxter stieg damit um sechs Fälle an. Die Lage in den Stadtgebieten sieht wie folgt aus (in Klammern neue Fälle): Bad Driburg 2, Beverungen 10, Borgentreich 12 (+1), Brakel 2, Höxter 11 (+2), Marienmünster 0, Nieheim 3 (+2), Steinheim 8, Warburg 7 (+3) und Willebadessen 0.

Freitag, 27. März 2020 12:17 Uhr

Kreis Höxter (red). „Es gibt insgesamt 49 Corona-Fälle im Kreis Höxter“, so der Kreis Höxter am Freitagmittag. Damit ist die Zahl der Cornona-Fälle um 15 angestiegen. Die Lange in den Stadtgebieten sieht wie folgt aus (in Klammern neue Fälle seit gestern): Bad Driburg 2, Beverungen 10 (+1), Borgentreich 11 (+9), Brakel 2, Höxter 9 (+1), Marienmünster 0, Nieheim 3 (+2), Steinheim 8, Warburg 4 (+2) und Willebadessen 0.

Freitag, 27. März 2020 10:32 Uhr

Höxter (red). „Die getroffenen Maßnahmen zur Reduzierung der Infektionsgefahr mit dem Coronavirus stellen die Menschen auch im Kreis Höxter vor nie dagewesene Herausforderungen“, sagt Landrat Friedhelm Spieker. Deshalb richtet der Kreis Höxter unter der Rufnummer 05271 / 9 65 65 65 ein Corona-Sorgentelefon ein. Hier erreichen die Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Höxter ab Montag, 30. März, kompetente Beratungspersonen, die ein offenes Ohr für die persönlichen Sorgen und Ängste der Anrufenden haben.

„Ich bin sehr froh und dankbar, dass die Menschen im Kreis Höxter so vernünftig mit der Coronakrise umgehen“, sagt Landrat Spieker. Automatisch ergebe sich aber ein erhöhter Informationsbedarf. Zu medizinischen Fragen wird dieser vom Gesundheitsamt unter der Rufnummer 05271/965-1111 abgedeckt. „Die momentane Extremsituation stellt das Leben der meisten Menschen auf den Kopf“, erläutert Landrat Spieker. „Da es gilt, soziale Kontakte weitestgehend zu reduzieren, können unsere Beraterinnen und Berater auf telefonischem Weg Hilfestellungen geben.“ Mit dem neuen Corona-Sorgentelefon erweitert der Kreis Höxter noch einmal seinen Bürgerservice.

Das Sorgentelefon bietet eine professionelle Fachberatung. In der Zeit von 8.30 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 16 Uhr können von Montag bis Donnerstag Anrufe entgegengenommen werden, freitags zwischen 8.30 und 12.30 Uhr. Wer beim Sorgentelefon unter der Rufnummer 05271 / 9 65 65 65 anruft, kann zunächst eine themenspezifische Vorauswahl treffen, um mit der entsprechenden Fachkraft verbunden zu werden.

So können sich für Eltern und Kinder Fragen ergeben aus dem großen Spektrum des Themenfeldes Familie und Jugend. Die Aufforderung, zu Hause zu bleiben, kann zu Familienkrisen führen bis hin zur häuslichen Gewalt. Erziehungsprobleme oder auch psychische Probleme bei Eltern und ihren Kindern sind umso schwieriger zu bewältigen. Auch für den Bereich Pflege, der für viele Menschen im Kreis Höxter von Bedeutung ist, versuchen Fachkräfte am Sorgentelefon Hilfestellung zu geben. Eine ganz konkrete Frage könnte beispielsweise lauten: Wer sorgt für meinen pflegebedürftigen Angehörigen, wenn ich es wegen einer Corona-Erkrankung nicht kann?

Aber auch dann, wenn aufgrund von Quarantäne oder Ausgehbeschränkungen das Gefühl allein zu sein zur Belastungsprobe wird oder die Pandemiesituation zu großen Ängsten führt, gibt es am Corona-Sorgentelefon ein offenes Ohr für Bürgerinnen und Bürger des Kreises Höxter. Denn das Serviceangebot lautet: „Mit uns können Sie reden, wenn Sie allein sind oder sich überfordert fühlen.“

Das Team des Corona-Sorgentelefons wird im neuen Haus der Bildung des Kreises Höxter sitzen. Dass sie mit dem Angebot vielen Bürgerinnen und Bürgern weiterhelfen können, hoffen Kreisdirektor Klaus Schumacher und Gabriele Böker, Leiterin der Abteilung Schule und Kultur.

Foto: Kreis Höxter

 

 

Donnerstag, 26. März 2020 13:10 Uhr

Kreis Höxter (red). „Erfreulicherweise gelten zwei Patienten aus Beverungen als wieder genesen! “, freut sich die Pressestelle des Kreises Höxter am Donnerstag mitteilen zu dürfen. Insgesamt sind insgesamt 34 Coronafälle im Kreis Höxter gemeldelt - inklusive der beiden genesenen Personen aus Beverungen.

Die Lage in den Stadtgebieten sieht wie folgt aus (in Klammern neue Fälle seit gestern): Bad Driburg 2, Beverungen 9, Borgentreich 2, Brakel 2, Höxter 8 (+1), Marienmünster/Nieheim 1, Steinheim 8 (+4), Warburg 2 und Willebadessen 0.

Region Aktiv
Mittwoch, 25. März 2020 09:07 Uhr
Förderung kultureller Projekte weiterhin gefragt: Kreis Höxter verteilt dreimal 300 Euro
Dienstag, 24. März 2020 13:16 Uhr

Warburg (red). Ab Montag, den 30. März, werden für etwa eine Woche in der Desenbergstraße zwischen den Hausnummern 20 bis 44 Kanaluntersuchungsarbeiten durchgeführt. Anschließend sind Untersuchungen in den Stadtteilen Scherfede und Hardehausen vorgesehen. Diese dauern circa zwei Monate an. Bei den Arbeiten wird zunächst die öffentliche Kanalisation mit einer Hochdruckspültechnik gereinigt.

Sind keine Entlüftungen oder Rückstauverschlüsse in der häuslichen Abwasseranlage vorhanden, kann es zu Spritzwasseraustritten an Bodeneinläufen oder Toiletten, die unterhalb der Straßenoberkante liegen, kommen. Diese Bodenabläufe sollten daher von den Hauseigentümern abgedeckt werden. Anschließend erfolgt die Kameradurchfahrung des Kanalnetzes. Die Spül- und Untersuchungsarbeiten werden von der Firma Veolia ausgeführt und vom Ing.-Büro Volmer betreut.

Dienstag, 24. März 2020 10:17 Uhr

Welda (red). Die Verantwortlichen in der Dorfgemeinschaft Welda richten ein Hilfsangebot an alle Corona-Risikogruppen in Welda. Senioren oder Personen mit relevanten Vorerkrankungen werden gebeten sich zu melden, wenn sie Hilfe beim Einkauf, bei Besorgungen, oder Behördengängen benötigen. Eine große Gruppe Ehrenamtlicher aus Welda steht nach Mitteilung von Ortsvorsteher Hubertus Kuhaupt helfend bereit, wenn der Bedarf mitgeteilt oder Hilfe angefordert wird. Die Hilfe wird ehrenamtlich organsiert und ist kostenlos. Es muss lediglich der Einkauf bezahlt werden.

Hilfe-Hotline in Welda
Tel.: 0 56 41 / 74 67 81
Tel.: 0 171 / 89 40 728 (auch WhatsApp)
E-Mail: Dorfgemeinschaft@Welda.de

Mit dem eindringlichen Appell an die Weldaer, zu Hause zu bleiben und soziale Kontakte zu vermeiden, zeigt sich die Dorfgemeinschaft solidarisch und hilfsbereit.

Dienstag, 24. März 2020 09:51 Uhr

Höxter (red). Seit gestern ist der Kreis Höxter aufgrund einer Störung telefonisch nicht mehr erreichbar. „Leider hält die Störung unseres Telefonnetzes an. Es liegt nach Auskunft unseres Telefonanbieters eine Bereichsstörung vor. Offenbar hat ein Bagger auf einer Baustelle ein wichtiges Verbindungskabel durchtrennt“, erklärt die Pressestelle der Kreisverwaltung am Dienstagmorgen. Sobald die Störung behoben ist, werden wir unsere Leserinnen und Leser darüber informieren.

Update: Die Störung ist behoben!

Montag, 23. März 2020 09:10 Uhr

Kreis Höxter (TKu). Diese Stille ist schon fast beunruhigend: Keine Menschenansammlungen, kaum Autos, selbst die Vögel scheinen sich ein Auftrittsverbot verordnet zu haben. Nirgens spielt Livemusik. Nirgens? Am Sonntagabend um Punkt 18 Uhr erschallte auch im Kreis Höxter in vielen Orten handgemachte Musik. "Freude schöner Götterfunken" drang aus den Fenstern, von Terrassen und Balkonen, gespielt von den heimischen Musikern und Musikerinnen.

Es sollte ein Zeichen für Gemeinsamkeit sein, gegen das Coronavirus und die Einsamkeit. Eine Stunde zuvor wurde die Eilmeldung herausgegeben, das die Landesregierungen sich auf Kontaktverbote geeinigt haben, die Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen untersagen, was ein weiterer Grund ist, dieses Zeichen der Gemeinsamkeit an die Welt da draußen zu senden. So wurde am vergangenen Sonntag durch den Aufruf der deutschen Musikverbände pünktlich um 18 Uhr der musikalische Flashmob von den Wohnungen und Häusern aus gestartet.

Die Ode "An die Freude" aus dem Schlusssatz der berühmten „Neunten Sinfonie“ erklang als Lebenszeichen, als Signal, das ausdrücken sollte: Auch wenn wir, um das Virus zu besiegen, unser gewohntes Miteinander derzeit nicht leben können – wir wollen uns über die Ferne die Hand reichen und unsere gemeinsame Verbundenheit zum Ausdruck bringen, hieß es von den Musikverbänden. Im gesamten Stadtgebiet gab es Musiker und Musikerinnen, die sich an der Aktion beteiligt haben, so auch in Lüchtringen.

„Die meisten Musiker*innen der Blaskapelle Lüchtringen haben mitgemacht“, berichtet der erste Vorsitzende der Blaskapelle Lüchtringen, Christoph Missing, der selbst mit seiner Trompete von seinem Fenster aus mitgespielt hat. Ein Haus weiter gegenüber spielte der amtierende Dirigent der Blaskapelle Lüchtringen, Sven Schafer, mit seinem Tenorhorn die selbe Melodie. Ein gemeinsamer Auftritt der Blaskapelle? Zurzeit ist dies undenkbar, aber mit dem nötigen Sicherheitsabstand, verteilt in der gesamten Ortschaft war dies auch in der Corona-Krise möglich. "Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum."

Was die Italiener vorgemacht haben mit ihrer Nationalhymne, sollte im Musikland Deutschland auch möglich sein. Mit dem Jubilar Beethoven und seiner wohl berühmtesten Melodie, die im Übrigen auch Europa-Hymne ist. "An die Freude" ist eines der berühmtesten Gedichte von Friedrich Schiller. Es entstand im Sommer 1785 und wurde unter anderem von Ludwig van Beethoven im 4. Satz seiner 9. Sinfonie, der letzten vollendeten Sinfonie des berühmten Komponisten, vertont. 2020 wird nicht nur negativ als „Corona-Jahr“ in die Geschichte eingehen, sondern auch als „Beethoven-Jahr“, denn in diesem Jahr wird der 250. Geburtstag von Ludwig Van Beethoven gefeiert.

Fotos: Simone Kube

Blaulicht
Freitag, 27. März 2020 14:08 Uhr
Einbrecher dringen in Schützenhalle ein
Freitag, 27. März 2020 13:46 Uhr

Kreis Höxter (red). Auch Kriminelle wissen um die aktuelle Corona-Lage und nutzen diese für ihre betrügerischen Machenschaften aus. Die Kreispolizeibehörde Höxter rät daher zu erhöhter Achtsamkeit: Am Telefon, im Internet und an der Haustür.

Dazu gehört auch eine neue Variante des so genannten Enkeltricks. So geben sich die Täter telefonisch als Corona-Patienten aus, die dringend Geld für eine vermeintliche ärztliche Behandlung benötigen oder bieten einen Corona-Schnelltest an der Haustür an, um unbemerkt Diebstähle zu begehen.

Auch Cyberkriminelle wittern ihre Chancen mehr denn je. Online-Shopping-Boom und Homeoffice bieten den Tätern vermehrt Möglichkeiten, an Geld zu kommen. Kriminelle verkaufen im Internet beispielsweise überteuerte Prophylaxe-Artikel oder angeblich benötigte Medikamente. Mit gefälschten E-Mails von Behörden, Banken oder Unternehmen zielen sie auf Datendiebstahl ab oder schleusen Schadsoftware ein.

"Die Tätergruppen übertreffen sich an Kreativität. Sie wissen um die soziale Isolierung, die gesellschaftlichen Veränderungen und wirtschaftlichen Folgen", warnt Katharina Willberg von der Kriminalprävention der Kreispolizeibehörde Höxter. "Insbesondere die Emotionen rund um die gesundheitlichen Sorgen werden ohne Skrupel ausgenutzt." 

Dass die Bürger im Kreis Höxter auch in Krisenzeiten zusammenstehen und sich gegenseitig unterstützen, wird bereits durch zahlreiche Aktionen unter Beweis gestellt. Auch im Bereich der Kriminalität sollten aufmerksame Bürger, Angehörige und Nachbarn gemeinsam verhindern, dass Straftaten, egal ob am Telefon, im Internet oder an der Haustür, für Täter zum Erfolg führen.

Die Kreispolizeibehörde Höxter rät:

  • Beenden Sie das Telefonat, wenn der Anrufer seinen Namen erraten lässt, Geldsummen fordert oder Ihnen ein Gewinnversprechen macht.
  • Seien Sie misstrauisch bei Anrufen von Polizeibeamten. Beenden Sie das Telefonat im Zweifelsfall durch Auflegen und wählen Sie die Ihnen bekannte Telefonnummer der Dienststelle oder die 110. 
  • Machen Sie keine Angaben zu ihrer persönlichen und finanziellen Situation. Übergeben sie kein Geld an Unbekannte. - Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung. Bewahren Sie wenig Bargeld zu Hause auf. 
  • Seien sie vorsichtig bei E-Mails fremder Absender, prüfen Sie die Adresszeilen genau und öffnen Sie keine unbekannten Links. Hinterfragen Sie Online-Angebote in Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Orientieren Sie sich an den offiziellen Mitteilungen und Meldungen der Behörden.
  • Wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei, wenn Sie befürchten Opfer einer Straftat geworden zu sein. 
  • Trauen Sie ihrem Sicherheitsgefühl.

Für weitere Hinweise rund um die Sicherheit und den Schutz vor Betrügern ist die Präventionsbeauftragte der Polizei Höxter, Katharina Willberg, unter der Telefonnummer 05271/962-1353 zu erreichen. Weitere Informationen, auch Faltblätter zum Herunterladen und Ausdrucken, gibt es auf der Internetseite der Kreispolizeibehörde Höxter unter https://hoexter.polizei.nrw

Donnerstag, 26. März 2020 17:46 Uhr

Kreis Höxter (red). In Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und den aktuellen Vorschriften verzeichneten die Ordnungsbehörden und die Polizei im Kreis Höxter seit dem 25. März drei Vorfälle. In Bad Driburg war am Mittwoch, 25. März, gegen 20.30 Uhr eine Gruppe von vier Jugendlichen aufgefallen, die zu Fuß an der Pyrmonter Straße unterwegs war. Da sie einen anderen Fußgänger angegriffen und beleidigt hatten, wurde mehrere Anzeigen wegen Körperverletzung und Beleidigung gestellt.

Mitarbeitern des Ordnungsamtes war in Höxter am Donnerstag, 26. März, vormittags ein Nagelstudio aufgefallen, in dem offenbar eine Kundin behandelt wurde, die auch ihr Kind dabei hatte. Die Polizei wurde zur Personalienfeststellung hinzugerufen, das Ordnungsamt erstattete Anzeige.

Des weiteren musste die Polizei in Steinheim bei einem Streit an einem Verbrauchermarkt am Lipper Tor eingreifen. Ein 69-jähriger Kunde war zunächst durch einen Sicherheitsdienstmitarbeiter aufgrund der aktuell bestehenden Hygieneregeln aufgefordert worden, Abstand zu anderen Kunden zu halten. Der Sicherheitsdienstmitarbeiter wurde daraufhin von dem 69-jährigen Mann mit einem Einkaufswagen angerempelt und beleidigt. Der Sicherheitsdienstmitarbeiter erstattete Anzeige.

Montag, 23. März 2020 16:26 Uhr

Kreis Höxter (red). Das sogenannte "Kontaktverbot" ist als verschärfte Maßnahme gegen das Corona-Virus in Kraft getreten. Daher sind auch im Kreis Höxter unter anderem folgende Regeln zu beachten: Es ist ein Mindestabstand von 1,50 Metern zu Personen, die nicht im selben Haushalt wohnen, einzuhalten.

Insgesamt sind Kontakte zu Menschen außerhalb des eigenen Haushaltes auf das absolute Minimum zu reduzieren. 

Gruppen von mehr als zwei Personen werden von den Ordnungsbehörden oder der Polizei getrennt, wenn sie nicht im selben Haushalt wohnen.

Veranstaltungen und Versammlungen sind grundsätzlich untersagt, Bestattungen sowie Totengebete sind im engsten Familien- und Freundeskreis zulässig.

Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen. Es bleiben nur medizinisch notwendige Behandlungen weiterhin möglich.

Bei Gastronomiebetrieben sind nur die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf zulässig.

In den weiterhin geöffneten Betrieben (Supermärkte, Tankstellen) sind die Hygienevorschriften und Abstandregeln ebenfalls einzuhalten.

Notwendige Tätigkeiten sind weiterhin erlaubt. Beispielweise der Weg zur Arbeit und zur Notbetreuung, Besuche von Ärzten und Einrichtungen des Gesundheitswesens (zum Beispiel Apotheken), Einkaufen, körperliche Betätigung im Freien und Hilfe für andere.

Bei Verstößen gegen die Regelungen werden entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Möglich sind Geldbußen bis 25.000 Euro, im Einzelfall drohen sogar Freiheitsstrafen.

Die Polizei unterstützt die zuständigen Ordnungsbehörden der Städte und Gemeinden bei den Kontrollen. Die Polizei wird daher im Kreis Höxter verstärkt Präsenz im öffentlichen Raum zeigen und Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz verfolgen. Diese Kontrollen dienen dem Schutz aller.

Um die Durchführung der Kontrollen für alle zu erleichtern, sollte von jedem ein gültiges Ausweisdokument mitgeführt werden. Die Vorgaben sind im Detail nachzulesen im Internet auf dem Landesportal des Landes Nordrhein-Westfalen unter www.land.nrw

 

Montag, 23. März 2020 11:24 Uhr

Kreis Höxter (red). An einem Wochenende mit insgesamt übersichtlichem Einsatzaufkommen mussten die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter sich auch um einzelne Vorfälle in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie kümmern. Insgesamt elf entsprechende Meldungen, verteilt im gesamten Kreisgebiet, gingen zwischen Freitagnachmittag (20. März) und Sonntagabend, 22. März, bei der Leitstelle der Polizei Höxter ein, welche die Polizeibeamten in Kooperation mit den örtlichen Ordnungsämtern überprüften. Zum überwiegenden Teil waren jedoch keine weiteren Maßnahmen erforderlich, als zum Beispiel Personengruppen auf gesperrten Spielplätzen gemeldet wurden, vor Ort jedoch keine Personen angetroffen wurden.

In Warburg wurde am Sonntagvormittag in einem Kloster trotz des entsprechenden Verbotes ein Gottesdienst abgehalten, außerdem musste in Warburg am Sonntagmittag eine private Familienfeier aufgelöst werden, an der sich mehr als 40 Personen beteiligt hatten. In Bad Driburg wurde am Sonntagabend ebenfalls eine private Feier beendet, bei der sich mehr als sechs Personen versammelt hatten

Politik
Mittwoch, 25. März 2020 09:24 Uhr
Bürgermeister Werner Tyrasa und die SPD-Kreistagsfraktion verfassen gemeinsame Resolution gegen Atommüll-Zwischenlager in Würgassen
Mittwoch, 18. März 2020 23:14 Uhr

Kreis Höxter (red). Von den 396,6 Millionen Euro aus der Städtebauförderung und dem Investitionspaket „Soziale Integration im Quartier“ erhält der Kreis Höxter 2020 rund 4.873.000 Millionen Euro. Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Goeken:

 „Angesichts der derzeit schwierigen Lage ist die Städtebauförderung ein richtiges und wichtiges Zeichen, dass das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund an der Seite der Kommunen in unserem Land stehen. Mit den Mitteln aus der Städtebauförderung kann der Kreis Höxter Ideen und Maßnahmen zur nachhaltigen Gestaltung unserer Heimat umsetzen. So wird Zukunft gebaut.

Die Fördermittel fließen in die Umsetzung toller Projekte in Bad Driburg, Borgentreich, Brakel, Höxter, Nieheim, Steinheim und Willebadessen. [Detaillierte Beschreibung entnehmen Sie bitte der Tabelle] Ich freue mich sehr, dass mit den zur Verfügung gestellten Mitteln jetzt die Umsetzung der Projekte erfolgen kann. Gleichzeitig ist es ein wichtiges Zeichen an unsere Partner in der Wirtschaft und insbesondere an das Handwerk, das eine Perspektive für die Zeit nach der Krise eröffnet.“

Ort

Maßnahme

Projektbeschreibung

Fördermittel

Bad Driburg

Südoststadt

Bad Driburg

Realisierungswettbewerb Umbau ehemalige Eggelandklinik, Neuanlage der Naherholungsfläche Katzohlbachaue, Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes, Verfügungsfonds für Innenstadt-Initiativen

417.000

Borgentreich

Borgentreich Kernstadt

Neugestaltung "Platz der Kulturen"

89.000

Brakel

Historischer Stadtkern Brakel

Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes, Verfügungsfonds für Innenstadt-Initiativen

75.000

Höxter

Historischer Stadtkern und Corvey

vorbereitende Untersuchungen zur Neugestaltung der Stadteingänge, Neugestaltung der Nicolaistraße und der Fußgängerzone, Sanierung der Stadtmauer, Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes, Verfügungsfonds für Innenstadt-Initiativen

2.650.000

Nieheim

Mehrzwecksportanlage in Eversen mit interkommunaler Ausrichtung

Modernisierung Mehrzwecksportanlage mit interkommunaler Ausrichtung: Erweiterung Fußballplatz um eine Laufbahn, eine Kugelstoß- und Weitsprung-Anlage sowie einen Fitness-Parcours für einen Mehrgenerationenplatz

626.000

Nieheim

Ortskern Nieheim

Mehrfachbeauftragung für die Planung einer Multifunktionshalle als Ersatzbau für die Stadthalle, Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes, Projektsteuerung, Innenstadtmanagement

156.000

Steinheim

Stadtkern Steinheim

Modernisierung der Stadthalle, Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes, Verfügungsfonds für Innenstadt-Initiativen

510.000

Willebadessen

Ortskerne Willebadessen und Peckelsheim

Umfeldgestaltung Schützenhalle / Schulzentrum Peckelsheim

350.000

 

 

 

Gesamt: 4.873.000

Mittwoch, 18. März 2020 16:51 Uhr

NRW (red). Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration sowie das Ministerium für Schule und Bildung und die kommunalen Spitzenverbände Städtetag NRW, Landkreistag NRW und Städte- und Gemeindebund NRW teilen mit: Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen hat die Landesregierung mit Wirkung ab dem 16. März 2020 ein Betretungsverbot für Kindertagesbetreuungsangebote erlassen, in den Schulen ist gleichzeitig der Unterricht vorübergehend eingestellt worden. Durch das außerordentliche Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller, insbesondere der Jugendämter und Kindergartenträger am vergangenen Wochenende, ist es gelungen, die Einschränkung der Kindertagesbetreuung seit Montagmorgen erfolgreich und mit der gebotenen Rücksichtnahme auf Kinder und Eltern umzusetzen. Betreuungsverträge bleiben bestehen, eine tatsächliche Betreuung erfolgt ab diesem Zeitpunkt allerdings nur noch für Kinder von Personen, die in kritischen Infrastrukturen tätig sind. Um die Infektionsausbreitung zu verlangsamen und nicht weiter zu befeuern, soll die Betreuung dieser Kinder im Rahmen regulärer Angebote und nicht in gebündelter Notfallbetreuung erfolgen. Im Ergebnis müssen die Angebote der Kindertagesbetreuung damit weiterhin zur Verfügung stehen und Träger und Kindertagespflegepersonen ihre Leistung bereitstellen. ++ Auch in den Schulen werden die Kinder von der ersten bis zur sechsten Klasse, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur beschäftigt sind, zuverlässig betreut. Lehrerinnen und Lehrer, Personal der Kommunen und der Träger der Offenen Ganztagsschule sorgen für ein stabiles Betreuungsangebot in dieser Notsituation. Land und Kommunen sind sich einig und sagen zu, dass die Finanzierung der Angebote durch Land und Kommunen unabhängig von der konkreten Inanspruchnahme weiter vollständig sichergestellt ist. „Land und Kommunen geben den Trägern jetzt die Sicherheit, dass die Finanzierung der Kindertageseinrichtungen und der Offenen Ganztagsschulen steht,“ erläutern Minister Stamp und Ministerin Gebauer. „Und auch die Kindertagespflegepersonen sowie das im Ganztag beschäftigte Personal bekommen die Klarheit, dass sie weiterhin ihre Geldleistung erhalten, auch wenn aufgrund des Betretungsverbots und des Unterrichtsausfalls aktuell weniger oder keine Kinder von Personen, die in der kritischen Infrastruktur tätig sind, betreut werden.“ Träger, Kitaleitungen, die Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflegepersonen, die im Ganztag beschäftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Lehrerinnen und Lehrer leisten einen unverzichtbaren Beitrag in diesen schwierigen Zeiten. Sie stellen sicher, dass Personen, die in kritischer Infrastruktur tätig sind, weiterhin arbeiten können, weil ihre Kinder gut betreut werden. Dafür haben sie alle unseren größten Respekt. Wir danken ihnen für ihren Einsatz und ihr großes Engagement

Wirtschaft
Samstag, 28. März 2020 12:14 Uhr
Soforthilfeprogramm des Landes NRW für Selbständige und kleine Unternehmen startet in dieser Woche - Solidaritätsapell der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GfW) bei der Antragstellung
Samstag, 28. März 2020 11:50 Uhr

Kreis Höxter (red). Zum vorsorglichen Schutz hat die Kreisverwaltung den Publikumsverkehr in allen Bereichen stark eingeschränkt. Daran erinnert noch einmal der Leiter des Krisenstabs des Kreises Höxter, Gerhard Handermann. „Unser Ziel ist es, Kontakte zu reduzieren, Übertragungswege zu vermeiden und die Arbeit der Kreisverwaltung aufrechtzuerhalten“, sagt er. Deshalb sind Besuche der Kreisverwaltung zur Bearbeitung von dringenden Anliegen, die ein persönliches Erscheinen erfordern, derzeit nur möglich, wenn zuvor ein Termin vereinbart und bestätigt wurde. Ein entsprechender Nachweis ist beim Einlass in das Kreishaus vorzulegen. „Wir bitten, diese Regelungen zu beachten“, so Handermann.

Dies gilt auch für alle Anliegen in der Kfz-Zulassungsstelle, die früher unkompliziert im Servicebüro des Kreishauses erledigt werden konnten, wie zum Beispiel die Außerbetriebsetzung eines Fahrzeugs, eine Namensänderung und ähnliches. Egal um welche Angelegenheit es geht, grundsätzlich muss vorher ein Termin vereinbart werden. Deshalb verweist die Leiterin der Abteilung Straßenverkehr beim Kreis Höxter, Elisabeth Scheel, auf die verschiedenen Möglichkeiten der Terminvereinbarung. Möglich ist das über ein Online-Formular auf der Homepage des Kreises (www.kreis-hoexter.de) oder per E-Mail an: zulassung@kreis-hoexter.de

Die Terminbestätigungen erfolgen per Mail und sollten als Beleg vorgezeigt werden können.

Donnerstag, 26. März 2020 10:26 Uhr

Warburg (red). Aufruf für Unternehmen: Neben der notwendigen Bereitstellung von Informationen und Beratungsleistungen zu den verschiedenen und wichtigen Förderprogrammen sowie aktuellen Stand der behördlichen Verordnungen wird die Hansestadt Warburg die heimische Wirtschaft mit weiteren Maßnahmepaketen unterstützen:

Unter dem Motto „Zusammenhalten – lokal Einkaufen“ werden die Angebote der heimischen Gewerbetreibenden, in Zeiten der Corona-Pandemie, auf einer gemeinsamen Internet-Plattform gebündelt (Name der Plattform www.warburg-rempala.de). Die Plattform soll voraussichtlich ab Samstag, dem 28. März, an den Start gehen.

In Kooperation mit dem Unternehmen Remapla (Ihr Regionaler Marktplatz / state art), wird eine Seite für die Warburger Unternehmen (Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistung und Handwerk), zur Präsentation der derzeitigen Angebote, geschaffen.
„Dies ist für die Warburger Gewerbetreibenden natürlich ein kostenloser Service und wird von der Hansestadt Warburg getragen. Zudem wird auf das Angebot mit einer umfangreichen Werbekampagne aufmerksam gemacht.“, so Bürgermeister Michael Stickeln.

Aktuell bereitet die Wirtschaftsförderung eine Postwurfsendung flächendeckend an alle rund 10.500 Haushalte in Warburg vor, um einen Appell des Bürgermeisters an die Bürgerinnen und Bürger, zur Unterstützung der heimischen Wirtschaft, auch in Zeiten der Corona-Krise, zu richten. Auch wird in diesem Zuge auf das Angebot der Händler, mit Verweis auf die neue Plattform, hingewiesen. „Um neben unseren eigenen Kommunikationskanälen eine breitgefächerte Aufmerksamkeit für unsere Unternehmen zu erreichen, ist die Postwurfsendung an alle Haushalte eine wichtige Maßnahme.“, erklärt Wirtschaftsförderer Sören Spönlein

Das Logo „Deine 1. Wahl - Regional“ kann von allen Unternehmen gerne kostenfrei übernommen werden! Das Warburger Unternehmen True-Design stellt das Logo lizenzfrei und damit kostenlos zur Verfügung. Das Logo ist über den Unternehmensnewsletter versendet worden und kann auch bei der Wirtschaftsförderung Warburg auf Anfrage den Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.

Um an der für Unternehmen kostenlosen Aktion teilzunehmen und um die Angebotsplattform zu füllen, bittet die Hansestadt Warburg die Gewerbetreibenden unserer Wirtschaftsförderung Warburg ( Kontakt: s.spoenlein@warburg.de) Ihre Angebote und Kontakte zeitnah in folgender Form zu zusenden:

Name des Unternehmens
Portfolio (kurz ein bis zwei Sätze zum Angebot)
Telefonnummer (Kontaktdaten, wo das Angebot abgerufen werden kann)
E-Mail (Kontaktdaten, wo das Angebot abgerufen werden kann)
Homepage (Kontaktdaten, wo das Angebot abgerufen werden kann)
Öffnungszeiten (Von wann bis wann ist Ihr Angebot abzurufen)
Logo

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Kurzes Beispiel:

Betten Mustermann
Matratzen, Lattenroste, Zudecken, Bettwäsche Kopfkissen, Nackenstützkissen, Handtücher, Bademäntel
Telefon: 05252 98989816
Mail: info@betten-mustermann.de
Homepage/Onlineshop: www.betten-mustermann.de
Öffnungszeit: Von 9:00 Uhr bis 18 Uhr

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„Die Angebotsplattform wird kontinuierlich fortgeschrieben werden, sodass Unternehmen jederzeit teilnehmen können.“, sagt Wirtschaftsförderer Sören Spönlein.

Auch im Bereich der Fördermittel laufen die finanziellen Soforthilfemaßnahmen des Landes NRW an. „Mit dem NRW-Rettungsschirm ist das größte Hilfsprogramm und Maßnahmenpaket seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland vom Land NRW auf dem Weg gebracht worden. Das Paket umfasst neben Mitteln zur Liquiditätssicherung (Kredite), Steuerstundungen und Kurzarbeitergeld auch direkte Zuschussprogramme. Neben einer Soforthilfe für Künstler erwarten wir bis spätestens Mitte nächster Woche auch das Soforthilfeprogramm für Kleinstunternehmen, mit größenabhängigen Zuschüssen in Höhe von 9.000 €, bis 25.000€ als Einmalzahlungen für unsere Unternehmen“, ist Bürgermeister Michael Stickeln zuversichtlich.

„Unternehmen sollen sich an die Wirtschaftsförderung Warburg wenden und sich auch beim Newsletter der Wirtschaftsförderung anmelden, um immer auf dem aktuellen Stand in Sachen Fördermittel aber auch bei der Bekanntgabe von Werbemaßnahmen zu sein“, erklärt Wirtschaftsförderer Sören Spönlein. „Wir vermitteln auch direkt an die zuständigen Beratungsstellen zu den einzelnen Programmen weiter“.

Förderinformationen zu den Maßnahmenpaketen während der Corona-Krise: https://www.warburg.de/bauen-br-wirtschaft/wirtschaftsfoerderung/corona-virus-foerderung

Foto: Stadt Warburg

 

Sport
Dienstag, 17. März 2020 08:58 Uhr
SV Germania Nörde und Schiedsrichtervereinigung Kreis Höxter trauern um Dietmar Feischen
Donnerstag, 12. März 2020 12:00 Uhr

Warburg (red). „Unabhängig von behördlichen Auflagen und Empfehlungen zur Durchführung von Veranstaltungen in Zusammenhang mit dem Coronavirus, steht die Gesundheit unserer Vereinsmitglieder, Helferinnen und Helfer, Trainerinnen und Trainer, Gäste und Zuschauer an oberster Stelle“, erklärte der Warburger SV in seinem Statement. „Wir sehen daher die risikolose Durchführung unserer Laufveranstaltung am 28. März - dem 10. Warburger Diemellauf - nicht mehr gewährleistet und sagen die Veranstaltung hiermit ab“, heißt es weiter. „Wir werden im Mai darüber diskutieren, ob wir einen Ersatztermin festlegen können oder den Lauf in diesem Jahr ersatzlos streichen müssen. Bereits gezahlte Startgebühren werden erstattet“, so Helmut Motyl abschließend.

Mittwoch, 11. März 2020 10:28 Uhr

Kreis Höxter (red). „Aufgrund der ergiebigen Regenfälle der letzten Tage hat sich der Kreis-Fußball-Ausschuss dazu entschlossen, für das kommende Wochenende eine Generalabsage auf Kreisebene auszusprechen“, erklärte Dieter Attelmann am Mittwochmorgen. „Ich weise darauf hin, dass bei einer Generalabsage auch keine Freundschaftsspiele im Kreisgebiet durchgeführt werden dürfen“, so Attelmann abschließend.

 

Panorama
Freitag, 13. März 2020 10:21 Uhr
„Step 1“-Ausbildungsmesse im Kreis Höxter - Aussteller können sich jetzt anmelden
Freitag, 06. März 2020 11:12 Uhr

Waldeck (red). Im Landkreis Waldeck-Frankenberg gibt es den ersten bestätigten Coronavirus-Fall. Darüber informiert der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese. Bei der erkrankten Person handelt es sich um eine 75-jährige Frau aus dem Südkreis mit milden Erkältungssymptomen.

„Als wir gestern Abend das positive Testergebnis erhalten haben, haben wir umgehend alle entsprechenden Maßnahmen eingeleitet“, so Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese. „Der Zustand der Patientin ist stabil. Sie befindet sich Zuhause in Quarantäne und wird engmaschig medizinisch betreut und versorgt.“ Auch ihre einzige Kontaktperson im Landkreis wurde bereits ermittelt, um eine mögliche Infektionskette zu unterbrechen und so eine Weiterverbreitung des Virus einzudämmen. Die Kontaktperson wurde ebenfalls vorsorglich häuslich isoliert, zeigt keine Symptome – wird aber trotzdem medizinisch betreut.

Die Erkrankte hat sich bis zum 25. Februar im Landkreis Heinsberg aufgehalten und ist an diesem Tag nach Waldeck-Frankenberg zurückgekehrt. „Die Patientin hat sich vorbildlich verhalten. Weil sie leichte Erkältungssymptome verspürte, hat sie seit ihrer Rückkehr vorsorglich ihre Wohnung nicht mehr verlassen“, berichtet Frese weiter. Auch der Abstrich zur medizinischen Untersuchung ist nach vorheriger telefonischer Absprache von ihrer Hausärztin bei ihr zuhause durchgeführt worden. „Der Patientin geht es den Umständen entsprechend gut. Eine stationäre Versorgung ist aus medizinischer Sicht nicht notwendig.“ Erster Kreisbeigeordneter Frese dankt allen Beteiligten für das schnelle und umsichtige Handeln.

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg hat sich bereits seit Bekanntwerden der neuartigen Lungenkrankheit aus China im Januar in enger Abstimmung mit dem Land Hessen auf einen möglichen Ausbruch vorbereitet. Entsprechende Präventionsmaßnahmen wurden getroffen – in engem Austausch mit dem Land und Experten aus der Region. „Wir haben uns darauf vorbereitet, schnell, gezielt und umfassend handeln zu können, was wir jetzt auch tun“, sagt Frese. „Sorgen der Bürger nehmen wir ernst – raten aber dazu, nicht in Panik zu verfallen, sondern achtsam und umsichtig zu sein.“

Das Wichtigste ist, sich an die allgemeinen Hygiene-Empfehlungen zu halten, die auch für den Schutz vor Erkältungen und Grippe-Erkrankungen gelten: Husten oder Niesen in ein Einweg-Taschentuch oder in die Armbeuge mit Abstand zu anderen Personen sowie gründliches und regelmäßiges Händewaschen. „Seife reicht hier völlig aus, denn das Virus auf der Handoberfläche wird bei gründlichem Waschen mit Seife zerstört“, erläutert die Amtsärztin im Fachdienst Gesundheit des Landkreises Valentina Dick. Menschen mit chronischen Vorerkrankungen sollten – wie beim vorbeugenden Grippeschutz auch – große Massenveranstaltungen meiden.

Wenn man sich krank fühlt, aber keinen Kontakt hatte zu Menschen, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben oder zu Personen mit einer bestätigten Coronavirus-Erkrankung, spricht viel dafür, ruhig zu bleiben und von einer gewöhnlichen Erkältung auszugehen. In anderen Fällen ist es wichtig, erst einmal zuhause zu bleiben, um mögliche Ansteckungen zu vermeiden – und zunächst telefonisch den Hausarzt zu kontaktieren, um das weitere Vorgehen zu besprechen.  

Das Robert-Koch-Institut sowie die Gesundheitsministerien von Bund und Land stellen auf ihren Internetseiten gesicherte Informationen zur aktuellen Lage bereit. Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beantwortet auf ihrer Homepage die wichtigsten Fragen.

Quelle: Landkreis Waldeck-Frankenberg

Donnerstag, 27. Februar 2020 10:52 Uhr

Landkreis Kassel (red). Nachdem am Dienstagabend und dem gestrigen Mittwoch etliche Anrufe durch "Falsche Polizeibeamte" gemeldet wurden, rufen auch am heutigen Donnerstagmorgen wieder Betrüger überwiegend bei Senioren in Stadt und Landkreis Kassel an. Die verunsicherten Senioren meldeten sich beim Polizeinotruf 110 und schilderten von den Anrufen angeblicher Polizisten. Zudem grassiert derzeit die Masche, bei der zunächst angebliche Bankmitarbeiter anrufen und kurze Zeit später dann ein Anruf durch die "Falschen Polizeibeamten" erfolgt. Die Betrüger versuchten in einer Vielzahl der bekannt gewordenen Fällen, die Kontodaten der Angerufenen in Erfahrung zu bringen. Die Polizisten der Leitstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen konnten den Senioren schnell versichern, dass es sich um betrügerische Anrufe handelt. Glücklicherweise waren die Angerufenen in den bislang bekannt gewordenen Fällen nicht auf die unterschiedlichen Maschen hereingefallen. Die Polizei fragt am Telefon nicht nach Wertsachen im Haus oder Kontodaten. Aus dem aktuellen Anlass gibt die Polizei folgende Tipps: - Sprechen Sie mit Angehörigen, die Opfer werden könnten, über diese Betrugsmaschen. - Die Polizei erfragt am Telefon keine Details zu Kontodaten oder Wertgegenständen im Haus. - Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder familiären Verhältnissen preis. - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf. - Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. - Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige. - Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Beenden Sie das Gespräch mit dem Anrufer unbedingt zuvor. - Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen

Dienstag, 14. Januar 2020 10:29 Uhr

Düsseldorf (red). Die Landesregierung untermauert ihr finanzielles Engagement für die jüdischen Gemeinden: 3,4 Millionen Euro werden in 2020 für „Neubaumaßnahmen nebst Umbau- und Renovierungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen“ bereitgestellt.

„Die finanzielle Förderung ist Ausdruck der Verbundenheit, die die Landesregierung zu den jüdischen Gemeinden unterhält. Wir freuen uns, dass heute jüdisches Leben mit neuen Gemeindezentren und Synagogen sichtbar in unserem Land vertreten ist und Heimat findet“, erläutert Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. „Die Unterstützung der jüdischen Gemeinden ist zugleich Ausdruck der Wertschätzung und Solidarität, die uns mit den jüdischen Verbänden verbindet.“ Über die Verteilung der Mittel untereinander entscheiden die Empfänger selbst. Sie müssen mittels eines Testats eines Wirtschaftsprüfers die korrekte Verwendung der Gelder belegen.

Michael Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein und Koordinator für die Mittelverwendung, unterstreicht die Bedeutung der finanziellen Unterstützung: „Die Förderung durch das Land ist Ausdruck der Verbundenheit mit uns. Dafür sind wir dankbar, denn die Modernisierungen und Neubauten ermöglichen es, dem vielfältigen jüdischen Leben in Nordrhein-Westfalen erweiterte beziehungsweise neue Möglichkeiten zu eröffnen.“

Von Aachen bis Unna reicht die Liste der rund 40 Projekte. Konkret wurden beziehungsweise werden jüdische Gemeindezentren saniert und ausgebaut, aber auch der Umbau einer ehemaligen Kirche in eine Synagoge mit Gemeindezentrum gefördert.

Hintergrund

Die Unterstützung des jüdischen Glaubens hat Tradition. Bereits 1992 wurde zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und den jüdischen Verbänden ein Vertrag geschlossen, mit dem sich das Land verpflichtet, die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen. 2017 wurde der fünfte Änderungsvertrag des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, dem Landesverband Jüdischer Gemeinden von Westfalen-Lippe, der Synagogen Gemeinde Köln sowie dem Landesverband progressiver jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Seitdem stehen Mittel des Landes bereit, um jüdische Einrichtungen zu renovieren oder neu zu errichten. Der Förderbetrag erhöht sich jährlich bis zum Ende der Laufzeit des Vertrages im Jahr 2028 um je 200.000 Euro bis zur Höchstfördersumme von fünf Millionen Euro. Unabhängig davon stellt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung weiterhin Mittel für die baulich-technischen Sicherungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen bereit.

Dienstag, 14. Januar 2020 10:17 Uhr

Düsseldorf/Tel Aviv (red). Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel nimmt im Januar seine Arbeit auf. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Dies berichtete Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, am Freitag (10. Januar 2020) dem Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln. Das Büro soll auch zu einem Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Zugleich ist die Einrichtung ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel, denn schließlich ist es weltweit das erste Büro Nordrhein-Westfalens in einem anderen Land mit einem so umfassenden Auftrag.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren.
 
Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen und Israel verbindet längst weitaus mehr als die sich für uns aus dem Menschheitsverbrechen der Shoa ergebende Verantwortung. Wir profitieren heute von engen Kontakten zur High-Tech Nation Israel. Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley die innovativste Start-up-Region der Welt. Wissenschaft und Wirtschaft spielen hier Hand in Hand. Zukunftstechnologien wie etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Big Data-Anwendungen im Bereich der Medizin sind für Nordrhein-Westfalen von größtem Interesse.“
 
Dementsprechend ist das neue Büro zunächst in einem modernen Coworking-Space in Tel Aviv untergebracht, in dem auch zahlreiche Start-up-Unternehmen arbeiten. Über den endgültigen Standort des Büros wird noch entschieden.
 
Das neue Büro wird in Israel für Nordrhein-Westfalen werben und israelischen Unternehmen und Investoren die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sichtbar machen. Dabei wird es eng mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Tel Aviv kooperieren, die bereits für das Land in Israel aktiv ist und ihre erfolgreiche Tätigkeit für Nordrhein-Westfalen fortsetzt.
 
Der neue Leiter des Israel-Büros: Zur Person Dr. Gil Yaron
Die Leitung des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv übernimmt Dr. Gil Yaron, dessen Lebenslauf die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern verkörpert. Ministerpräsident Laschet: „Mit Gil Yaron konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Region für die Leitung des Büros gewinnen. Mit seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen in beiden Ländern trägt Gil Yaron seit über zwei Jahrzehnten zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Israelis bei. Er kennt den jüdischen Staat, sein Umfeld, seine Bevölkerung und seine Medien wie kaum ein anderer und unterhält seit seiner Kindheit engste Beziehungen zu Nordrhein-Westfalen. Zudem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte und ein großes Netzwek in Israel.“
 
Gil Yaron kam 1973 als Sohn deutschstämmiger Israelis in Haifa zur Welt. Sein Großvater stammt aus Hoengen bei Aachen, seine Großmutter aus Nordhausen. Beide verließen 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und flohen in das damalige Mandatsgebiet Palästina. Yarons Eltern wanderten kurz nach seiner Geburt nach Düsseldorf aus. Dort wuchs er bis zum Abitur auf. Nach einem kurzen Studienaufenthalt an der renommierten Brown University in den USA kehrte Gil Yaron nach Israel zurück, um in Jerusalem an der Hebrew University Medizin zu studieren. Bis zu seiner Promotion 2006 forschte und veröffentliche er zudem im Feld der Molekularbiologie.
 
Schon vor Abschluss seines Studiums interessierte sich Gil Yaron für die Nahostberichterstattung. Er studierte Arabisch und Politik in Givat Haviva und an der Hebräischen Universität und schrieb für eine Vielzahl hebräischer, deutsch- und englischsprachiger Medien, zuletzt als Israel-Korrespondent für die WELT.
 
Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel
Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.

Foto: Land NRW / Shani Nahmias

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