Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Mittwoch, 22. Januar 2020 11:00 Uhr
Gedächtnistraining bei der VHS
Mittwoch, 22. Januar 2020 10:43 Uhr

Warburg (red). Der Kinderchor Howenga-Kids durfte im Rahmen des Jahreshauptversammlung auf ein ereignisreiches Jahr 2019 mit vielen musikalischen Auftritten zurückblicken. Auch der Spaß für die Kinder in Form von spannenden Unternehmungen kam nicht zu kurz.

Im Rahmen der turnusmäßig anstehenden Neuwahlen hat sich der Vorstand entschlossen, die Verantwortung nach neun Jahren Vorstandsarbeit weiterzugeben, um neuen Wind in die Howenga-Kids zu bringen.

Der „alte“ Vorstand (1. Vorsitzende Sarah Kassmann, Schriftführerin Katharina Umbach, Kassiererin Larissa Cloidt, Jugendreferentinnen Stefanie Eckl und Marion Eckl) kann auf eine sehr erfolgreiche Arbeit zurückblicken, die Versammlung dankte dem Team für die tollen gemeinsamen Jahre.

Zur Fortsetzung der Erfolgsgeschichte der Howenga-Kids konnte nach einer kurzen konstruktiven Diskussion schnell ein neues Team gewählt worden: 1. Vorsitzende Monika Wiegartz (gleichzeitig Chorleiterin), 2. Vorsitzende Stefanie Eckl, Schriftführerin Tatjana Lange, Kassiererin Marina Grieße, Jugendreferentinnen Helene Wiegartz und Marion Eckl, Notenwarte Helene Wiegartz, Marion Eckl, Laura Ewers und Ariane Zwinge. Für die Öffentlichkeitsarbeit ist Dietmar Hillebrand zuständig. Neue Kassenprüfer wurden Berthold Zwinge und Reiner Ewers.

Als weiterer Punkt auf der Tagesordnung standen Ehrungen an. Als neues Mitglied wurde Emily Grieße bei den Howenga-Kids willkommen geheißen. Für 5 Jahre Mitgliedschaft wurde Lola Hillebrand und für 15 Jahre Mitgliedschaft Stefanie und Marion Eckl geehrt. Sie erhielten eine Urkunde und eine Ehrennadel vom ChorVerband Nordrhein-Westfalen e.V. und Blumen.

Howenga-Kids Engar

Der Kinder und Jugendchor Howenga-Kids besteht zurzeit aus 19 singfreudigen Mädels im Alter von 7-22 Jahren. Unser Motto lautet: Singen schafft Freu(n)de.

Neben regelmäßigen Chorproben am Freitag von 18 Uhr bis 19.30 Uhr im Pfarrheim Hohenwepel finden über das Jahr einige Auftritte und gemeinsame Veranstaltung statt.

Jeder Interessierte ist zu einer Schnupperstunde herzlich Willkommen. Eintritt ab dem 6. Lebensjahr möglich! Auch Jungen sind immer herzlich willkommen. Für Fragen steht die Chorleiterin Monika Wiegartz unter 05644/981444 zur Verfügung.

Foto: Hillebrand

Mittwoch, 22. Januar 2020 09:45 Uhr

Kreis Höxter (red). Das Lampenfieber steigt: 77 junge Musiktalente zeigen am Wochenende ihr musikalisches Können und stellen sich dem Urteil einer fachkundigen Jury. Der Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ der Kreise Höxter, Lippe und Paderborn wird in der Musikschule Höxter und der Abtei Marienmünster öffentlich ausgetragen. „Der Wettbewerb wird wieder eine hohe Qualität zeigen“, betont Kreisdirektor Klaus Schumacher. „Gäste sind herzlich willkommen.“

Für das Jahr 2020 konnten sich junge Talente in den Solo-Kategorien Klavier, Harfe, Gesang, Drum-Set (Pop) und Gitarre (Pop) sowie den Ensemble-Kategorien Bläser-Ensemble, Streicher-Ensemble, Akkordeon-Kammermusik und Neue Musik bewerben.

So sieht der Zeitplan für die Musikvorträge in den verschiedenen Kategorien und Altersklassen aus:

Am Samstag, 25. Januar 2020, finden von 9.00 bis 18.00 Uhr der Wettbewerb in der Kategorie Klavier solo im Konzertsaal der Abtei Marienmünster und von 9.45 bis 14.00 Uhr die Ensemblewertungen in der Aula der Musikschule Höxter statt.

Am Sonntag, 26. Januar 2020, wird von 09.00 bis 14.00 Uhr der Wettbewerb Klavier solo im Konzertsaal der Abtei Marienmünster fortgesetzt. Von 14:45 bis 17.00 Uhr wird dort der Regionalentscheid in der Kategorie Gesang durchgeführt.

„Alle Wertungsspiele sind öffentlich. Zuhörer sind herzlich willkommen“, freut sich der Leiter der Musikschule Höxter, Martin Leins, auf beeindruckende Musikerlebnisse. Gemeinsam mit Romana Papenkordt hat er die musikalische und organisatorische Leitung für den regionalen Wettbewerb „Jugend musiziert“ übernommen. Turnusmäßig wird der Regionalentscheid Detmold-Süd mit Beteiligung junger Musikerinnen und Musiker aus den Kreisen Höxter, Lippe und Paderborn in diesem Jahr noch einmal vom Kreis Höxter ausgetragen.

Kreisdirektor Klaus Schumacher spricht allen, die zum Erfolg des Wettbewerbs beitragen, seinen Dank aus. „Der Fleiß der teilnehmenden Musiktalente bei der Vorbereitung auf den Wettbewerb ist anerkennenswert“, sagt er. Zu danken sei nicht nur den Organisatoren des Wettbewerbs, sondern auch den pädagogischen Förderern und Eltern, die sich für den musikalischen Nachwuchs in vielfältiger Weise engagierten.

Musiziert wird beim Regionalentscheid um Punkte und Preise. Wer beim Regionalwettbewerb erfolgreich ist, hat die Chance, im März 2020 am Landeswettbewerb Nordrhein-Westfalen in Essen teilzunehmen. Die ersten Preisträger aller Bundesländer werden zum Bundeswettbewerb eingeladen, der vom 28. Mai bis zum 4. Juni 2020 in Freiburg stattfinden wird.

Dienstag, 21. Januar 2020 10:28 Uhr

Scherfede (red). The Sazerac Swingers zählen zu den derzeit besten europäischen Bands, die den aktuellen, jungen New Orleans Jazz so spielen, wie er tatsächlich heutzutage in seiner Geburtsstadt zu erleben ist. Kein Retro, kein Vintage, kein Revival. Sie haben einen eigenen Sound, eine beeindruckende Energie und Präsenz, elektrisieren die Massen auf Festivals und Clubkonzerten, und liefern eine Show, die ihresgleichen sucht. The Sazerac Swingers, benannt nach dem offiziellen Getränk der Stadt New Orleans, dem seit 1804 bekannten „Sazerac Cocktail“, machen jedes Konzert zur unvergesslichen Party auf musikalisch allerhöchstem Niveau. Über die multinationale Band um die kanadische Sängerin und Tänzerin Emily Rault, New-Orleans-Veteran Max Christian Oestersötebier und Neo-Magazin-Trompeter Christian Altehülshorst, schreibt das Musikmagazin Good Times: „Die Sazerac Swingers zählen zu den größten Attraktionen der deutschen Jazzszene. Es gibt keinen Club, den sie nicht schon beim zweiten Song eines Auftritts in einen Hexenkessel verwandeln. Das neue Album „Put The Jazz Back In The Jazz“ enthält ausschließlich Eigenkompositionen und ist auf dem Label der Neo-Soul-Senkrechtstarter Pimpy Panda erschienen.

Am 1. Februar 2020 gastiert die Band auf Einladung des Kulturvereins Scherfede im Gasthos Luis. Einlass ist um 19:00 Uhr, Beginn um 20:00 Uhr. Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Foto: Jayda Cortez

Dienstag, 21. Januar 2020 10:24 Uhr

Willebadessen (red). Kinder und Jugendliche können die Nähgrundlagen aus dem Schneiderhandwerk „Schritt für Schritt“ erlernen. Falls bereits Nähkenntnisse vorhanden sind, können diese vertieft werden. Also ran an den Stoff und ab an die Nähmaschine. Gudrun Hösel gibt ihr Wissen ab dem 3. Februar, in der Zeit von 16 bis 18:30 Uhr an interessierte Kids in Peckelsheim in der Eggeschule, Schützenweg weiter. Anmeldungen und weitere Informationen bei der VHS Peckelsheim, Ingrid Menzel, Telefon 05644/88-19 oder i.menzel@willebadessen.de

 

Blaulicht
Mittwoch, 22. Januar 2020 15:00 Uhr
Erschreckende Bilanz: Mehr als 300 Tempo-Sünder an einem Tag
Montag, 20. Januar 2020 16:05 Uhr

Warburg (red). In eine Tankstelle an der Kasseler Straße in Warburg sind unbekannte Täter in der Nacht von Sonntag auf Montag eingebrochen. Gegen 2.30 Uhr am 20. Januar verschafften sie sich gewaltsam Zugang zu einem Büroraum und dem Verkaufsraum der Tankstelle. Dort entwendeten sie eine Kassette mit Münzgeld. Der angerichtete Sachschaden wird auf rund 1.000 Euro geschätzt. Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 05271/962-0.

Montag, 20. Januar 2020 10:05 Uhr

Borgentreich (red). Drei Fahrzeuge sind am Sonntagmittag gegen 11.30 Uhr im Kreuzungsbereich der Bundesstraße B241 (Bühner Straße) in Borgentreich verunfallt. Dadurch sind drei Menschen leicht verletzt worden, von denen zwei Patienten mit Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren werden mussten. Die Feuerwehr war ebenfalls vor Ort, um die Unfallstelle abzusichern. Laut Polizeiangaben soll eine Polo-Fahrerin auf der Strecke von Borgentreich nach Bühne einen Seat übersehen haben, der auf der Bundesstraße aus Richtung Warburg unterwegs gewesen war. Auf der Kreuzung kollidierten alle drei Fahrzeuge miteinander. Der Schaden wird mit 40.000 Euro beziffert.

Sonntag, 12. Januar 2020 11:52 Uhr

Warburg (red). Auf der Desenbergstraße zwischen Warburg und Daseburg wurde eine 54-jährige Frau aus Warburg durch einen vorbeifahrenden Pkw aus Borgentreich gestreift und am Arm verletzt. Der 49-jährige Fahrer eines blauen Mercedes war zum Überholen ausgeschert und hatte die Fußgängerin nicht gesehen. Der linke Außenspiegel stieß gegen den rechten Arm der Fußgängerin. Die Fußgängerin wurde leicht verletzt und suchte selbstständig einen Arzt auf.

Donnerstag, 09. Januar 2020 14:15 Uhr

Warburg (red). Am 9. Januar, gegen 3:05 Uhr, meldeten Zeugen laute Geräusche aus dem Bereich einer Bankfiliale in der Hauptstraße in Warburg. Eine eingesetzte Funkstreife war nach zwei Minuten vor Ort, konnte aber nur noch eine erheblich beschädigte Außentür der Bankfiliale feststellen.

Nach Zeugenaussagen hatten drei dunkel gekleidete vermummte Personen zunächst die Eingangstür zum Geldautomatenbereich aufgebrochen. Sie führten eine Gasflasche mit sich. Die Täter gingen dann aber offensichtlich nicht weiter vor und flüchteten in einem silbernen Audi vom Tatort. Bei dem Kennzeichen des Audis könnte es sich möglicherweise um ein ausländisches Kennzeichen gehandelt haben.

Die gleiche Tatörtlichkeit wurde bereits zwei Tage zuvor, am 7. Januar um 3.50 Uhr, angegangen. Wer weitere Hinweise zu den Tätern und ihrem Fahrzeug geben kann, oder sonstige verdächtige Beobachtungen in Warburg in der Nacht zum 09. Januar gemacht hat, sollte sich mit der Kriminalpolizei in Höxter, Telefon 05271/962-0, in Verbindung setzen.

Politik
Sonntag, 19. Januar 2020 11:26 Uhr
CDU Welda schlägt Hubertus Kuhaupt für die Kommunalwahl vor
Mittwoch, 15. Januar 2020 10:54 Uhr

Kreis Höxter (red). "Mehr Frauen in die Politik – Wir freuen uns über das große Interesse von MdB Christian Haase, Bundesvorsitzender Kommunalpolitische Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands", so der FrauenRat. In Höxter trafen sich FU Kreisvorsitzende Viola Wellsow, stellv. CDU Kreisvorsitzende Andrea Dangela und Michael Stickeln, Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter mit Vertreterinnen des FrauenRat NRW zu einem Austausch.

Vorsitzende Dr. Patricia Aden, stellv. Vorsitzende Uta Fechler und Beisitzerin Andrea Rupp stellten die Stellungnahme des FrauenRat NRW zum Thema „Kommunalpolitisches Ehrenamt“ vor. Deutlich wurde unser gemeinsames Anliegen: Wir wollen unsere Demokratie stärken – dazu brauchen wir mehr Frauen in der Kommunalpolitik. „Wir müssen die demokratische Basis auf allen Ebenen stärken, um uns gegen die Radikalisierung der Ränder zu stellen. Ich begrüße daher alle Initiativen, die das ehrenamtliche Engagement unterstützen“, unterstreicht Christian Haase.

Der FrauenRat NRW, Interessensvertretung von ca. zwei Millionen Frauen, setzt sich für eine stärkere politische Anerkennung und eine wirksamere finanzielle Förderung der ehrenamtlichen Arbeit in Frauenverbänden ein. Dies gilt sowohl auf kommunaler Ebene als auch in überregionalen Zusammenschlüssen. Der FrauenRat NRW unterstreicht nachdrücklich die politische Dimension des Ehrenamtes. Die ehrenamtliche Arbeit in Verbänden und Vereinen leistet einen wertvollen Beitrag zur politischen Bildung und zur Unterstützung der Interessen der Bürgerinnen und Bürger.

Die Vorsitzende des FrauenRat NRW, Dr. Patricia Aden, verdeutlicht: „Ehrenamtliches Engagement in unseren Mitgliedsverbänden politisiert unsere Mitglieder und stärkt das Selbstbewusstsein, sich politisch zu engagieren, besonders auf kommunaler Ebene.“

Unsere Forderungen an Land und Kommunen:

  1. Gleichstellung muss stärker als Querschnittsaufgabe wahrgenommen und aktiv gefördert werden! Anstatt zu reagieren, müssen Kommunen mehr agieren. Strukturen für politisches Ehrenamt und interne Kommunikation müssen flexibler mit Engagierten besprochen und vereinbart werden. 

  2. Rollenstereotype bewusst aufbrechen! Der Gebrauch von geschlechtergerechter Sprache in Verwaltung und Politik kann dazu beitragen.

  3. Finanzielle Ressourcen aufstocken! Ehrenamt braucht Unterstützung von hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das bedeutet z.B. Gleichstellungsbeauftragte stärker zu unterstützen - es gibt ländliche Regionen in Nordrhein-Westfalen, in denen Gleichstellungsbeauftragte ehrenamtlich oder in einem zu geringen Stundenumfang arbeiten.

Besonders auf kommunaler Ebene sind Frauen deutlich unterrepräsentiert. Bundesweit liegt der Frauenanteil bei 27 Prozent an Führungspositionen in Kommunen, in Nordrhein-Westfalen knapp darunter. In ländlichen Regionen ist der Frauenanteil noch deutlich niedriger, in einigen Kommunen, beispielsweise in Ostwestfalen, sogar unter 10 Prozent. Wir sind überzeugt: Frauenförderung - nicht nur, aber auch auf kommunaler Ebene - ist Demokratieförderung!

Foto: FrauenRat NRW e.V.

Freitag, 10. Januar 2020 10:39 Uhr

Höxter (red). Die nächste Bürgersprechstunde in der Kreisverwaltung Höxter wird am Mittwoch, 15. Januar 2020, angeboten. Bürgerinnen und Bürger können sich in der Zeit von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr in Zimmer F 3 der Kreisverwaltung Höxter, Moltkestraße 12, mit ihren Anliegen an Herrn Kreisdirektor Klaus Schumacher wenden, der Herrn Landrat Friedhelm Spieker krankheitsbedingt vertreten wird.

Wirtschaft
Mittwoch, 22. Januar 2020 10:47 Uhr
Anmeldung an Fachschule Technik des Berufskollegs Kreis Höxter noch möglich - Berufsbegleitender Studiengang „Digitale Produktionstechnik“ startet im Februar 2020
Mittwoch, 15. Januar 2020 10:30 Uhr

Kreis Höxter (red). Zwei Bauarbeiter, die gleiche Arbeit – und trotzdem zwei unterschiedliche Löhne: Gut 10 Euro könnten die Löhne pro Stunde auf den Baustellen im Kreis Höxter bald auseinandergehen. Denn Bauarbeiter, die keinen Tariflohn bekommen, müssen jetzt sogar um ihren Branchen-Mindestlohn bangen. Das teilt die IG BAU Ostwestfalen-Lippe mit. Betroffen davon könnte ein Großteil der rund 1.700 Bauarbeiter im Kreis Höxter sein. „Bauhandwerk und Bauindustrie müssen jetzt das tun, was die IG BAU schon gemacht hat: Die Arbeitgeber müssen nämlich einem Schlichterspruch und damit neuen BauMindestlöhnen zustimmen. Passiert das nicht, droht dem Bau im Kreis Höxter schlimmstenfalls der gesetzliche Mindestlohn von 9,35 Euro pro Stunde als unterste Verdienstgrenze. Jetzt hängt alles am seidenen Faden der Arbeitgeber“, sagt IG BAUBezirksvorsitzende Sabine Katzsche-Döring.

Der Schlichterspruch sieht vor, dass die Branchen-Mindestlöhne auf dem Bau ab April steigen – und zwar auf 12,55 Euro für Hilfsarbeiten (Mindestlohn 1) und auf 15,40 Euro für Facharbeiten (Mindestlohn 2). „Diese Bau-Mindestlöhne sind die Lohn-Stoppschilder nach unten. Und genau die braucht der Bau ganz dringend. Wenn die Arbeitgeber die neuen Branchen-Mindestlöhne allerdings nicht akzeptieren, dann wäre das ein Lockruf an alle Billig-Firmen aus dem In- und Ausland, als Dumping-Konkurrenz auf den Markt zu drängen. Diese Billigheimer würden dann ordentlich arbeitenden und anständig – nämlich den Tariflohn – bezahlenden Unternehmen im Kreis Höxter wirtschaftlich das Handwerk legen“, sagt Katzsche-Döring.

Die Vorsitzende der IG BAU OstwestfalenLippe warnt die heimischen Bauunternehmen davor, sich hier auf einen „Kamikaze-Kurs“ einzulassen. Der Countdown dazu laufe bereits: Die Arbeitgeber müssen bis zum kommenden Freitag – also bis zum 17. Januar – grünes Licht für höhere Mindestlöhne auf dem Bau geben. Die IG BAU ruft deshalb „alle anständigen Bauunternehmen im Kreis auf, im Schulterschluss mit anderen als ‚starke NRW-Kraft‘ klare Signale an den Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und an den Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) zu senden – und zwar für das Akzeptieren der neuen BauMindestlöhne. „Hier steht viel auf dem Spiel. Nämlich der faire Wettbewerb bei fairer Bezahlung.

Der Bau darf nicht zur Niedriglohn-Branche werden. Denn die Folgen für die Beschäftigungsentwicklung wären verheerend – und das mitten im Bau-Boom: Selbst Facharbeiter würden dann abwandern. Vom Niedriglohn-Image der Baubranche und ihrem fehlenden Nachwuchs ganz zu schweigen“, macht Sabine Katzsche-Döring klar. Gerade jungen Menschen müsse das Signal gegeben werden, dass der Bau eine boomende Branche mit Zukunft sei, in der man was Tolles schaffen, den Erfolg seiner Arbeit sehen und gutes Geld verdienen könne. Mit dem Tariflohn sei die „Lohnlatte“ fair gelegt. Der Basis-Tariflohn für einen erfahrenen Maurer, Zimmerer oder Straßenbauer im Kreis Höxter liege derzeit bei 20,63 Euro.

„Würden Unternehmen, die nicht an den Tariflohn gebunden sind, künftig lediglich den gesetzlichen Mindestlohn von derzeit nur 9,35 Euro bezahlen, dann würde das eine krasse Kluft von über 10 Euro beim Stundenlohn bedeuten. Das würde der Bau nicht verkraften. Denn das würde zu Lasten der Unternehmen gehen, die für fairen Wettbewerb und Qualität stehen“, so Katzsche-Döring. Dem Bau drohe dann ein regelrechter Preiskampf. Genau dieser Punkt habe den Präsidenten des Bundessozialgerichts, Prof. Dr. Rainer Schlegel, als Schlichter für das Bauhauptgewerbe offensichtlich bewogen, sich für neue Bau-Mindestlöhne auszusprechen.

„Dieser Schlichterspruch ist für alle Seiten – für die IG BAU, die ihm bereits zugestimmt hat, vor allem aber für Bauhandwerk und Bauindustrie – akzeptabel. Zum Wohle der Branche wird’s jetzt Zeit, dass auch die Arbeitgeber ihn akzeptieren“, fordert die Vorsitzende der IG BAU Ostwestfalen-Lippe, Sabine Katzsche-Döring. Wie es tarifpolitisch dann auf dem Bau weitergeht, darüber werden IG BAU und Bau-Arbeitgeber bereits im Frühjahr verhandeln: Dann steht nämlich die neue Lohn-Tarifrunde an.

Foto: NGG

Mittwoch, 15. Januar 2020 10:17 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Vereinigte Volksbank hat den Generationenwechsel im Vorstand eingeleitet und setzt damit ein starkes Zeichen für die Zukunftsstrategie der Bank. Sascha Hofmann ergänzt seit dem 1.1.2020 die Geschäftsleitung der Volksbank. Als Generalbevollmächtigter wird er neben den Vorständen Paul Löneke und Birger Kriwet die Geschicke der Bank leiten. Nach Lönekes Eintritt in den Ruhestand Ende Juni nächsten Jahres wird Sascha Hofmann zum 1.7.2021 Vorstandsmitglied der Vereinigten Volksbank und dann gemeinsam mit Birger Kriwet das neue Vorstandsteam bilden.

Sascha Hofmann, hat mit seinem Werdegang vom Auszubildenden zum Marktvorstand das Rüstzeug von der Pike auf gelernt. Schon jetzt kann er auf einen beeindruckenden Werdegang zurück blicken: Nach erfolgreicher Lehrzeit in der heutigen Raiffeisenbank HessenNord eG sammelte er mehrere Jahre Erfahrung in den Bereichen Rechnungswesen und Controlling, bevor er als Verbandsprüfer Volks- und Raiffeisenbanken im Genossenschaftsverband Frankfurt e.V. unterstützte. Sascha Hofmann wirkte zudem als Spezialist für den Bereich Gesamtbanksteuerung und für die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) mit und war beratend an der Implementierung und Umsetzung der sich aus den MaRisk ergebenden Richtlinien für die Banken beteiligt. Im Jahr 2010 erfolgte der Wechsel zur Raiffeisenbank Volkmarsen eG, wo er insgesamt 7 Jahre den Vorstandsvorsitz übernahm. „Mit Sascha Hofmann haben wir einen erfahrenen Kollegen für unser Haus gewonnen. Seine hervorragende Fachkompetenz wird fortan entscheidend mit dazu beitragen, dass wir für die zukünftigen Entwicklungen im Bankensektor gut aufgestellt sind", so Vorstandsvorsitzender Paul Löneke.

Mit dem neuen Vorstandsmitglied setzt die Vereinigte Volksbank ein deutliches Zeichen für die Zukunft. "Mit diesen Änderungen im Vorstand richten wir unsere Bank für die Zukunft aus und setzen damit ein klares Statement für eine selbstständige und starke Bank im Kreis Höxter. Bei allem was wir tun, werden wir uns weiterhin an den genossenschaftlichen Werten orientieren: Miteinander füreinander zu handeln, davon sind wir überzeugt. Als Bank, die von mehr als 36.000 Mitgliedern getragen wird, fühlen wir uns den Menschen im Kreis Höxter verbunden. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, sowohl als Bank als auch als Genossenschaft ein verlässlicher und sicherer Partner für unsere Mitglieder und Kunden zu bleiben", betont Vorstand Birger Kriwet.

Sascha Hofmann, der verheiratet und Vater von zwei Töchtern im Alter von 11 und 13 Jahren ist, ist die Freude über die neue Aufgabe sichtlich anzumerken: "An der Vereinigten Volksbank begeistert mich vor allem die regionale Verwurzelung und dass die strategische Ausrichtung der Bank stark von der genossenschaftlichen Idee getragen wird. Ich freue mich darauf die Menschen kennenzulernen und meine Ideen und Kenntnisse zum Wohle der Region und für eine stabile Zukunftsfähigkeit der Vereinigten Volksbank einzubringen. Meine ersten Wochen werden sicherlich von vielen neuen Begegnungen, Gesprächen und Eindrücken geprägt sein.“

Foto: Vereinigte Volksbank eG

Sport
Freitag, 17. Januar 2020 10:46 Uhr
Warburg: Tageskursus „Walk in Balance“
Samstag, 04. Januar 2020 11:42 Uhr

Kreis Höxter/Holzminden (red). Gespannt blickt der Fußball der Region am 19. Januar nach Marienmünster-Bredenborn, wenn sich 15 Mannschaften im Kampf um den diesjährigen Hallenkreismeistertitel duellieren. Neben den gewohnten Mannschaften aus dem Kreis Höxter sind der SV Holzminden sowie zwei Mannschaften des FC Boffzen in Marienmünster auf dem Parkett vertreten. Aus dem Kreis Höxter neu dabei ist die neu gegründete Frauenmannschaft des VFL Eversen.

Gleich zwei Pokale werden im Rahmen dieses Turniers ausgespielt: Einerseits geht der „Swisslife Select“-Pokal an die Siegerinnen des Turniers, andererseits wird auch der beste Kreisligist mit einem Siegerpokal prämiert. Als Verteidiger des „Swisslife Select“-Pokal geht der SV Ottbergen/B. Iin das Turnier. Bester Kreisligist in der Halle wurde 2019 der SV Scherfede/R. „Es gibt wie in den letzten Jahren wieder Preisgelder für die besten Mannschaften“, so Staffel- und Pokalspielleiterin Petra Block.
Anpfiff der ersten Partie ist am 19. Januar um 10 Uhr in der Kolpingstraße 16 in Marienmünster-Bredenborn.

Die Turniergruppen

Gruppe A

  • Phönix Höxter

  • SV Kollerbeck

  • SV Bökendorf II

  • SV Ottbergen/B/D II

  • SV Scherfede (Titelverteidiger bester Kreisligist 2019)

Gruppe B

  • FC Germete/W.

  • FC Boffzen II

  • SV Holzminden

  • VFR Borgentreich

  • SV Steinheim

Gruppe C

  • SV Ottbergen-Bruchhausen I (Titelverteidiger Swiss Life Pokal 2019)

  • SpVg Brakel

  • VFL Eversen

  • FC Boffzen I

  • FC P.E.L.

Freitag, 03. Januar 2020 10:47 Uhr

Warburg (red). Passend zu den guten Vorsätzen für das neue Jahr startet der Tanzclub ab Januar 2020 neue Kurse in Warburg. Los gehts am Donnerstag, den 9. Januar mit dem Start des Kurses "Powerworkout und Faszientraining mit Schwungstab und Co.", ein effektives Training vor allem der Rumpfmuskulatur und der Koordination, 19:30 -20.30 Uhr, max. 12 Übungseinheiten bis zu den Osterferien. Der Einstieg ist jederzeit möglich.

Am Montag, den 13. Januar von 19 bis 20 Uhr findet eine Schnupperstunde Zumba Gold, ein temperamentvolles, doch moderates Ausdauertraining zu vorwiegend lateinamerikanischer Musik, statt. Diese kann als Einstieg in unser Kursangebot genutzt werden.

Ab Dienstag, den 14. Januar, jeweils von 16.30 bis 17:30 Uhr beginnt ein neuer Kurs "Tanzen im Sitzen - Bewegung für Körper und Geist" in Kooperation mit dem Seniorenzentrum Sankt Johannes.

Ab dem Donnerstag, den 16. Januar, jeweils von 15.30 bis 16.30 Uhr startet ein neuer Kurs "Bewegung zu Musik und Yoga", ebenfalls in Kooperation mit dem Seniorenzentrum St. Johannes. Zu beiden Angeboten sind externe Gäste unbedingt eingeladen.

Ab dem 2. Februar um 10:30 Uhr beginnt wieder ein 6-Stunden Kurs "Tanz dich fit" für Tanzinterrierte ohne Tanzparner. Inhalte sind die Basics von Discofox, Walzer, Cha Cha Cha, Rumba und Salsa. Dauer: sechsmal 90 Minuten bis zu den Osterferien.

Der Tanzclub Warburg bittet um vorherige Anmeldung unter 05641-748451, da die reguläre Trainingsstätte renoviert wird, sodass evtl. auf andere Räumlichkeiten ausgewichen werden muss. Darüber hinaus laufen die Mitgliedertrainings ab Ferienende weiter. Trainingstage sind Mittwoch, Samstag und Sonntag. Nähere Informationen unter www.tanzclub-warburg.de oder 0160-97209949.

Panorama
Dienstag, 14. Januar 2020 10:29 Uhr
Landesregierung untermauert finanzielles Engagement: 3,4 Millionen Euro für jüdische Gemeinden
Dienstag, 14. Januar 2020 10:17 Uhr

Düsseldorf/Tel Aviv (red). Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel nimmt im Januar seine Arbeit auf. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Dies berichtete Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, am Freitag (10. Januar 2020) dem Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln. Das Büro soll auch zu einem Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Zugleich ist die Einrichtung ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel, denn schließlich ist es weltweit das erste Büro Nordrhein-Westfalens in einem anderen Land mit einem so umfassenden Auftrag.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren.
 
Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen und Israel verbindet längst weitaus mehr als die sich für uns aus dem Menschheitsverbrechen der Shoa ergebende Verantwortung. Wir profitieren heute von engen Kontakten zur High-Tech Nation Israel. Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley die innovativste Start-up-Region der Welt. Wissenschaft und Wirtschaft spielen hier Hand in Hand. Zukunftstechnologien wie etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Big Data-Anwendungen im Bereich der Medizin sind für Nordrhein-Westfalen von größtem Interesse.“
 
Dementsprechend ist das neue Büro zunächst in einem modernen Coworking-Space in Tel Aviv untergebracht, in dem auch zahlreiche Start-up-Unternehmen arbeiten. Über den endgültigen Standort des Büros wird noch entschieden.
 
Das neue Büro wird in Israel für Nordrhein-Westfalen werben und israelischen Unternehmen und Investoren die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sichtbar machen. Dabei wird es eng mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Tel Aviv kooperieren, die bereits für das Land in Israel aktiv ist und ihre erfolgreiche Tätigkeit für Nordrhein-Westfalen fortsetzt.
 
Der neue Leiter des Israel-Büros: Zur Person Dr. Gil Yaron
Die Leitung des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv übernimmt Dr. Gil Yaron, dessen Lebenslauf die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern verkörpert. Ministerpräsident Laschet: „Mit Gil Yaron konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Region für die Leitung des Büros gewinnen. Mit seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen in beiden Ländern trägt Gil Yaron seit über zwei Jahrzehnten zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Israelis bei. Er kennt den jüdischen Staat, sein Umfeld, seine Bevölkerung und seine Medien wie kaum ein anderer und unterhält seit seiner Kindheit engste Beziehungen zu Nordrhein-Westfalen. Zudem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte und ein großes Netzwek in Israel.“
 
Gil Yaron kam 1973 als Sohn deutschstämmiger Israelis in Haifa zur Welt. Sein Großvater stammt aus Hoengen bei Aachen, seine Großmutter aus Nordhausen. Beide verließen 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und flohen in das damalige Mandatsgebiet Palästina. Yarons Eltern wanderten kurz nach seiner Geburt nach Düsseldorf aus. Dort wuchs er bis zum Abitur auf. Nach einem kurzen Studienaufenthalt an der renommierten Brown University in den USA kehrte Gil Yaron nach Israel zurück, um in Jerusalem an der Hebrew University Medizin zu studieren. Bis zu seiner Promotion 2006 forschte und veröffentliche er zudem im Feld der Molekularbiologie.
 
Schon vor Abschluss seines Studiums interessierte sich Gil Yaron für die Nahostberichterstattung. Er studierte Arabisch und Politik in Givat Haviva und an der Hebräischen Universität und schrieb für eine Vielzahl hebräischer, deutsch- und englischsprachiger Medien, zuletzt als Israel-Korrespondent für die WELT.
 
Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel
Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.

Foto: Land NRW / Shani Nahmias

Dienstag, 14. Januar 2020 10:11 Uhr

Paderborn (red). Jedes Jahr bietet das Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn Platz für zwei engagierte und motivierte junge Menschen, die sich ein Jahr lang in der Kinder- und Jugendarbeit einbringen sowie sich selbst weiterentwickeln möchten. Der Einsatz erfolgt im Arbeitsfeld der Jugendverbandsarbeit. Die Begleitung und Verwaltung der Einsatzstelle erfolgt über das Diakonische Jahr der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Die Freiwilligen sind Teil des Teams des Jugendreferates und lernen unterschiedliche Bereiche der Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis kennen. Dazu gehören Kinder-, Jugend- und Konfirmandengruppen in den Gemeinden und die Schulungen, Freizeiten und Aktionen des Jugendreferats. Im Laufe des Jahres übernehmen die Freiwilligen dabei immer mehr Verantwortung und können eigene kreative Ideen mit in die Arbeit einbringen. Die Arbeit wird intensiv begleitet von einer Praxisanleitung.

Über das Jahr verteilt werden mehrere Seminare des Diakonischen Jahres angeboten. Diese dienen der Reflexion der Arbeit und der Persönlichkeitsbildung. Das Diakonische Jahr beginnt in der Regel nach den Sommerferien. Die Bewerbungen sind noch bis zum 31. Januar 2020 möglich.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Jugendreferates unter www.juenger-paderborn.de und unter www.diakonisches-jahr-westfalen.de

Telefonische Rückfragen können gerne unter (05251) 5002-10 an den geschäftsführenden Jugendreferenten Oliver Schwarz gestellt werden.

Donnerstag, 02. Januar 2020 14:33 Uhr

Krefeld (red). Die Krefelder Strafverfolgungsbehörden haben den verheerenden Brand im Krefelder Zoo weitestgehend geklärt. Das Feuer ist durch eine Himmelslaterne ausgelöst worden. Drei Frauen hatten in der Silvesternacht zuvor fünf von diesen aufsteigen lassen und sich nach der Pressekonferenz am gestrigen Mittwoch bei der Polizei Krefeld gemeldet. Die Kriminalpolizei konnte bisher vier dieser Himmelslaternen in der Nähe des Affenhauses sicherstellen. Bei der fehlenden fünften Laterne handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die Laterne, die den Brand ausgelöst hat. Die Frauen hatten die Laternen zuvor im Internet bestellt. In ihren gestrigen Vernehmungen hatten sie angegeben, dass sie kein Hinweis auf ein Verbot gefunden haben. Mit dem schlimmen Folgen hätten sie nicht gerechnet. Sie gaben nachvollziehbar an, dass ihnen das Geschehen unendlich Leid tue. Bei den Frauen handelt es sich um eine Mutter mit ihren zwei erwachsenen Töchtern im Alter von 30 bis 60 Jahren. Gegen die Krefelderinnen wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Foto: Polizeipräsidium Krefeld

Donnerstag, 12. Dezember 2019 08:48 Uhr

Germete (Rö). 30 neue Parkplätze sind in Germete entstanden. Sie befinden sich etwa 150 Meter vom „Hotel ten Hoopen“ entfernt. Die angespannte Parksituation im Zusammenhang mit dem Neubau des Hotels hatte dafür gesorgt, dass Investor und Inhaber Stephan Westen gehandelt hat. Er erwarb in der Straße Zum Kurgarten ein Grundstück und ließ auf dieser Fläche 30 Gästeparkplätze herrichten. Dadurch kann sich die Parksituation am Haupthaus etwas entspannen. Mit der Fertigstellung des Neubaus entstehen weitere 13 Parkplätze.

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