Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Montag, 29. Juni 2020 09:40 Uhr
Kreis Höxter: Nur vier neue Fälle in sieben Tagen
Mittwoch, 24. Juni 2020 14:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Zum Schutz der Bevölkerung des Kreises Höxter vor der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 hat der Kreis Höxter eine Allgemeinverfügung erlassen gegenüber allen im Betrieb der Firma Tönnies am Standort in Rheda-Wiedenbrück tätigen Personen und mit ihnen in häuslicher Gemeinschaft oder Gemeinschaftsunterkünften oder sonstigen Wohnstätten lebenden Personen.

Eine genaue, zeitnahe und zweifelsfreie Identifizierung der Betroffenen ist auf Grund der Beschäftigung von diversen Subunternehmern und bisher unvollständigen Übermittlung der Daten der im Kreis Höxter wohnhaften Mitarbeiter beziehungsweise der Mitarbeiter, die im Kreis Höxter ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, nicht möglich. „Dies lässt die erforderliche schnelle Bekämpfung des Infektionsgeschehens nicht zu“, erläutert Kreisdirektor Klaus Schumacher . Daher sei das Mittel der Allgemeinverfügung zur unverzüglichen Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Virus das einzig geeignete Mittel.

„Die angeordneten Maßnahmen dienen dem Ziel, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und damit den Schutz der Bevölkerung sicherzustellen“, ergänzt Dr. Ronald Woltering, Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Höxter. Sie seien geeignet, der Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. „Durch die Absonderung wird das Risiko verringert, dass andere Personen infiziert werden.“

ZUR ALLGEMEINVERFÜGUNG HIER

Montag, 22. Juni 2020 10:09 Uhr

Kreis Höxter (red). Nur eine Neu-Infektion vermeldet der Kreis Höxter am Montagmorgenim Vergleich mit Freitagmorgen der vergangenen Woche. Die Neumeldungen stammt nach Informationen des Kreises Höxter aus Bad Driburg. Zugleich wird berichtet, dass es keine neuen Genesenen über das Wochenende hinweg gegeben hat. Insgesamt wurden 367 Infektionen, neun aktive Infektionen und 340 Genesungen gemeldet.

Neben Beverungen und Borgentreich gelten Höxter, Nieheim, Marienmünster und Steinheim als corona-frei. Insgesamt wird zurzeit von neun aktiven Infektionen im Kreis Höxter ausgegangen. Die gesamten Infektionen liegt bei 367.

Freitag, 19. Juni 2020 10:28 Uhr

Kreis Höxter (red). Keine neue Corona-Infektion seit zwei Tagen vermeldet der Kreis Höxter am Freitagmorgen. Jedoch muss die Kreisverwaltung berichten, dass es in Bad Driburg einen Todesfall nach einer Coronainfektion gegeben hat. Verstorben ist eine 86 Jahre alte Person aus dem Stadtgebiet Bad Driburg.

Zugleich ist die Zahl der Genesenen in den vergangenen zwei Tagen um drei Personen auf nun 340 angestiegen. Neben Bad Driburg, Beverungen, Borgentreich, gelten Höxter, Marienmünster und Steinheim als corona-frei. Insgesamt wird zurzeit von acht aktiven Infektionen im Kreis Höxter ausgegangen. Die gesamten Infektionen liegt bei 366.

Mittwoch, 17. Juni 2020 12:57 Uhr

Kreis Höxter (red). Nur eine Neu-Infektion, dafür jedoch drei Genesene mehr, vermeldet der Kreis Höxter am Mittwochmorgen im Vergleich zum Montag. Die Neu-Infektion wurde nach Angaben des Kreises Höxter in Bad Driburg gemeldet, während zugleich eine Genesung in Bad Driburg, Höxter und Brakel vermeldet worden ist. Insgesamt wurden 366 Infektionen, 12 aktive Infektionen und 337 Genesungen gemeldet.

Region Aktiv
Freitag, 03. Juli 2020 11:02 Uhr
Hüffertgymnasium verabschiedet Lehrertrio – über 100 Jahre Diensterfahrung gehen in Pension
Freitag, 03. Juli 2020 10:05 Uhr

Lippe-Höxter (red). Nach fast drei Monaten Corona-Pause darf die Rettungshundestaffel der Johanniter Lippe-Höxter unter Leitung von Jutta Sprenger unter speziellen Auflagen zu Sicherheitsabstand und Hygiene wieder trainieren. Die Vorfreude war groß, daher startete das Training zur Einstimmung direkt mit zwei Tagen Flächentraining am Stück, an denen sich Hund und Halter bei der „Vermisstensuche“ so richtig austoben konnten.

Und es gab noch einen weiteren Grund zur Freude: Ab sofort können sich die Profi-Spürnasen über motivierte Verstärkung freuen. Neu im Team sind Jutta Sprengers Tochter Antonia Sprenger und Rosi Winkler mit ihrem Malinois-Rüden Qayo. „Schön, dass ihr dabei seid und willkommen bei den Johannitern Lippe-Höxter“, begrüßt die Rettungshundestaffel ihre neuen Mitglieder und blickt dem nächsten Training schon mit Spannung entgegen.

Foto: Johanniter

Freitag, 03. Juli 2020 09:54 Uhr

Würgassen (red). Das Verfahren zur Standortfindung eines Zwischenlagers in Würgassen habe von Anfang an die dringend erforderliche Notwendigkeit vertan, Vertrauen in der Bevölkerung in diesen Prozess aufzubauen. Im Gegenteil: das Vertrauen sei weiter zerstört worden. Ein Neuanfang sei zwingend geboten. Das erklärte der Vorstand des Vereins "Atomfreies 3-Ländereck e.V." gemeinsam mit Prof. Dr. Klaus Töpfer bei einem Gespräch in den Räumen der Burg Herstelle.

In einer kleinen Runde haben sich die Vertreter der Bürgerinitiative und der ehem. Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit getroffen, um sich zum Stand auszutauschen. Man war sich einig. Einig war man sich auch darüber, dass die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) ohne Beteiligung der Bevölkerung in dieser Region und ohne Berücksichtigung ihrer konkreten Bedenken dieses Projekt geplant hat.

Eine Diskussion der Kriterien für die Standortauswahl in Würgassen habe nicht stattgefunden, obwohl gerade diese Kriterien in hohem Maße diskutierbar und zwingend diskutierbedürftig seien. Daher sei es weder akzeptabel noch vertrauensbildend, diesen Standort nun als "alternativlos" zu verfolgen. Die Kennzeichnung als "alternativlos" macht jeden offenen Austausch von Argumenten mit der Öffentlichkeit zu einer reinen Fassade. Gerade diese Standortentscheidung müsse von allen Anfang an transparent und offen für alternative Vorschläge sein und bleiben.

Diese Transparenz sei nicht zuletzt zwingend geboten in Kenntnis der begründeten Besorgnisse und der Gefahr, dass Würgassen weit über den jetzt angegebenen Zeitraum von 30 Jahren als Lager für schwach und mittelradioaktive Abfälle genutzt werden müsse. Es müsse außerdem der Nachweis erbracht werden, dass das geplante Endlager Schacht Konrad für den gesamten in Deutschland anfallenden Atommüll ausreicht und in der vorgegebenen Zeit in voller Kapazität verfügbar gemacht werden kann. Wenn über eine halbe Milliarde Euro in die Würgasser Weserlandschaft investiert werden solle, dann sei es sehr wahrscheinlich, dass dieser Standort über 30 Jahre hinweg genutzt würde, wenn weiter Bedarf an Zwischen- und Endlagern an schwach- bis mittelradioaktiven Atommüll bestehe.

Foto: red

Donnerstag, 02. Juli 2020 11:28 Uhr

Warburg (red). Die Kreisstraße 11 (Calenberger Straße) wird derzeit umfassend saniert. Dabei steht der nächste Arbeitsschritt bevor, für den nun Vollsperrungen erforderlich sind: Ab Montag, 13. Juli, wird die Fahrbahn der K 11 von der Einmündung in die L 552 (Wormelner Straße) bis zum Ortsausgang Warburg Richtung Calenberg mit einer neuen Asphaltdeckschicht versehen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Freitag, 17. Juli, dauern.

Die Vollsperrung wird in drei Abschnitten erfolgen, die sich wahrscheinlich auf die folgenden Zeiträume beschränken:

  • Bauabschnitt am 13. Juli: Vollsperrung von der L 552 (Wormelner Straße) bis zum „Volkmarser Weg“.
  • Bauabschnitt vom 14. bis zum 15. Juli: Vollsperrung vom „Volkmarser Weg“ bis zur „Emil Nolde Straße“ bzw. „Am Runden Berg“. Die Erreichbarkeit von „Angertwete“, „Zur Schanze“, „Am Angerberg“ ist für diese Zeit über die Angertwete in beziehungsweise aus Richtung B 7 möglich.
  • Bauabschnitt vom 16. bis zum 17. Juli: Vollsperrung von „Emil Nolde Straße“ / „Am Runden Berg“ bis Ortsausgang Warburg

Die Umleitungspläne für die drei Bauabschnitte können auf der Homepage des Kreises Höxter eingesehen werden: www.kreis-hoexter.de/4723. Der Kreis Höxter und die Stadt Warburg bitten alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen während der Bauzeit.

Donnerstag, 02. Juli 2020 11:28 Uhr

Warburg (red). Aufgrund der bisher guten Erfahrungen bei der Wiederöffnung des Infocenters an den Vormittagen werden wir ab Montag, den 6. Juli auch wieder am Nachmittag geöffnet haben. Die Öffnungszeiten ab 6. Juli sind wie folgt: Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr. Samstag von 9 bis 13 Uhr sowie Sonntag von 11 bis 13 Uhr. Die Stadtwerke Warburg GmbH bittet die Besucher weiterhin die bestehenden Schutz- und Hygienebestimmungen zu beachten.

Blaulicht
Dienstag, 30. Juni 2020 19:05 Uhr
Mit mehr als drei Promille auf dem Fahrrad unterwegs
Montag, 29. Juni 2020 16:16 Uhr

Warburg (red). Bei einer Fahrzeugkontrolle in Warburg entdeckten Polizeibeamte in einem Auto drei Sonnenliegen, die offenbar kurz zuvor von einem Möbelmarkt entwendet wurden. 

Am Sonntag, 28. Juni, wurde gegen 1.30 Uhr eine Streife der Polizei Warburg am Paderborner Tor auf einen schwarzen VW Golf aufmerksam, der mit drei Personen besetzt war. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass auf der Rückbank drei Sonnenliegen deponiert waren, an denen zum Teil noch Preis-Etiketten befestigt waren.

Bei der weiteren Ermittlung stellte sich heraus, dass die Liegen anscheinend kurz zuvor von einem umzäunten Außengelände eines Möbelgeschäftes am Paderborner Tor entwendet worden waren. Die Liegen wurden sichergestellt, die drei jungen Männer im Alter zwischen 22 und 24 Jahren wurden vor Ort nach Feststellung der Personalien entlassen.

Sonntag, 28. Juni 2020 12:04 Uhr

Warburg (red). In Warburg am Paderborner Tor 165 ist es am Samstagmittag auf dem Kunden-Parkplatz des dortigen REWE-Marktes zu einer Verkehrsunfallflucht gekommen. In der Zeit von 11:00 bis 11:40 Uhr hatte eine Frau ihren blauen Pkw Seat Ibiza zum Einkauf dort abgestellt. Als sie zurückkehrte, bemerkte sie, dass ihr hinterer, linker Kotflügel beschädigt war. Jemand muss an das Fahrzeug gefahren sein und sich dann entfernt haben, ohne sich bei der Polizei oder der Besitzerin zu melden. Wer kann Hinweise zu dem verursachenden Fahrzeug geben? Hinweise bitte an die Polizei Höxter unter der Telefonnummer: 05271-962-0.

Samstag, 27. Juni 2020 12:37 Uhr

Warburg (red). Von einer Baustelle am Stiepenweg in Warburg haben unbekannte Täter Kupferrohre mit einem Gesamtgewicht von rund 300 Kilogramm entwendet. Der Fall ist jetzt bei der Polizei in Warburg zur Anzeige gebracht worden, der mögliche Tatzeitraum liegt aber bereits zwischen Mittwoch, 10. Juni, nach 16.30 Uhr, bis Freitag, 12. Juni, 10 Uhr. Dazwischen, am Donnerstag, 11. Juni, war der Fronleichnams-Feiertag. Die ausgebauten und gelagerten Kupferrohre sind zunächst unbemerkt von einem umzäunten Lagerplatz in der Nähe einer Baustelle am Stiepenweg verschwunden. Um Hinweise bittet die Polizei in Warburg, Telefon 05641/78800.

Mittwoch, 24. Juni 2020 12:02 Uhr

Warburg (red). Zwei Meerschweinchen sind am Dienstag in Warburg zunächst als gestohlen gemeldet worden. Noch während die Warburger Polizei über den Diebstahl in Kenntnis gesetzt wurde, war eines der Tiere plötzlich wieder da, das andere kehrte im Laufe des Abends zurück. Dennoch sorgt der Vorfall bei den Meerschweinchen-Besitzern für Rätselraten.

Die beiden Meerschweinchen befanden sich am Dienstag, 23. Juni, gegen 12 Uhr in einem Vorgarten an der Königsberger Straße in einem geschlossenen Käfig. Gegen 13 Uhr stellte die Tochter des Hauses fest, dass beide Tiere verschwunden waren. Die Käfigtür stand offen.

Nur wenige Minuten später saß eines der Meerschweinchen wieder in seinem Käfig, die Tür war verschlossen. Das andere blieb verschwunden. Daher wurde vorsorglich Strafantrag bei der Polizei gestellt.

Gegen 19 Uhr war dann aber auch das zweite Tier unbemerkt wieder in den verschlossenen Käfig zurückgesetzt worden. Eine Erklärung dafür hat die Tierhalter-Familie nicht. Die Polizei bittet um Hinweise von möglichen Zeugen unter der Telefonnummer 05641/78800.

Foto: Symbolfoto

Politik
Montag, 29. Juni 2020 07:41 Uhr
CDU startet in den Kommunalwahlkampf
Montag, 29. Juni 2020 06:54 Uhr

Würgassen red). Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Esther Dilcher (Hessen), Christian Haase (NRW) und Johannes Schraps (Nds) hat am 26. Juni ein Informationstreffen mit Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium (BMU), Vertretern der Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) sowie der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) in Beverungen stattgefunden. Mit dabei waren die politischen Vertreter – Bürgermeister, Landräte und Landtagsabgeordnete – aller Regionen. Grund für das Treffen war die Anfang März erfolgte Ankündigung zur Errichtung eines Logistikzentrums für schwach- und mittelradioaktive Abfälle für das Endlager Konrad.

„Wir begrüßen es sehr, dass Jochen Flasbarth als zuständiger Staatssekretär zu einem Vor-Ort Termin nach Beverungen gekommen ist. Im Vorfeld der nicht-öffentlichen Sitzung hatten die Bundestagsabgeordneten einen umfangreichen Fragenkatalog an das BMU übersandt. Viele dieser Fragen haben BMU und BGZ bereits schriftlich beantwortet, dennoch ist der direkte Austausch aus unserer Sicht unbedingt notwendig", so die Bundestagsabgeordneten Dilcher, Haase und Schraps.

Uns war es wichtig, dass das BMU zu den aufgekommenen Fragen Stellung nimmt und für Erläuterungen bereitsteht. Damit erkennt das Bundesumweltministerium an, dass es in der Bevölkerung ein sehr großes Bedürfnis nach weitergehender Information gibt und zahlreiche offene Fragen zum geplanten Logistikzentrum zu klären sind", so die Abgeordneten.

„Wir haben aber die Bedenken der Menschen vor Ort klar gegenüber dem BMU und der BGZ sowie der BGE zum Ausdruck gebracht. Aus den Teilnehmerreihen gab es Kritik an der Plausibilität des Auswahlverfahrens. Wir haben nach wie vor Zweifel am bisherigen Prozess und haben eine Anpassung der Bewertungsmatrix gefordert“, so die Abgeordneten.
So erläuterte die BGZ den Anwesenden/Teilnehmenden noch einmal detailliert die Auswahlkriterien bei der Standortsuche für ein Logistikzentrum für Schacht Konrad. Auch die infrastrukturelle Anbindung über Schiene und Straße sowie die Entfernung zur Wohnbebauung wurden erläutert.

„Um die von uns geforderte Offenheit und Transparenz herzustellen, war der heutige Austausch ein erster wichtiger Schritt. Informationen für alle Menschen im Dreiländereck sind aus unserer Sicht jedoch weiter dringend notwendig", so die Abgeordneten.

Da die für Mitte März angekündigte öffentliche Informationsveranstaltung in der Beverunger Stadthalle aufgrund der Corona-Situation nicht wie geplant stattfinden konnte, bleibt es unser ausdrücklicher Wunsch an einem Informationstermin vor Ort festzuhalten.

Montag, 29. Juni 2020 06:44 Uhr

Kreis Höxter (red). Die GRÜNEN im Kreis Höxter haben ihre Wahl getroffen. Sie haben zehn Frauen und zehn Männer auf ihrer Liste für die Kreistagswahl aufgestellt. Zudem decken sie alle Städte im Kreis mit vor Ort verwurzelten Kandidatinnen und Kandidaten ab.

„Wir machen den Wählerinnen und Wählern im Kreis Höxter ein starkes Angebot“, freut sich Kreisverbandssprecher Ricardo Blaszczyk. „Frauen wie Männer können sich bei uns gleichermaßen gut vertreten fühlen“, ergänzt Martina Denkner, die als bisheriges Kreistagsmitglied auf Platz 1 ihrer Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gewählt wurde. Und auch die GRÜNE JUGEND ist mit ihrer Sprecherin Jacqueline Grabosch sowohl in der Liste als auch in einem Wahlbezirk in Höxter mit dabei.

„Besonders freuen wir uns, dass wir gute Kandidatinnen und Kandidaten für Marienmünster, Nieheim und Willebadessen gefunden haben“, erläutert Ricardo Blaszczyk. „Da wirkt sich unser starker Mitgliederzuwachs der jüngeren Zeit erkennbar aus. In Marienmünster und Nieheim konnten wir gerade sogar neue Ortsverbände gründen. Und auch für Willebadessen sind wir zuversichtlich, wieder als lokalpolitische Kraft wirksam werden zu können.“

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Reserveliste:

1. Martina Denkner, Bad Driburg. 2. Ricardo Blaszczyk, Warburg. 3. Anne Rehrmann, Willebadessen. 4. Gerhard Antoni, Nieheim. 5. Kristin Launhardt-Petersen, Höxter. 6. Josef Schlüter, Höxter. 7. Jutta Fritzsche, Marienmünster. 8. Hermann Ludwig, Warburg. 9. Renate Judith, Brakel. 10. Reinhard Grünzel, Beverungen. 11. Jacqueline Grabosch, Höxter. 12. Ludger Roters, Höxter. 13. Hilla Zavelberg-Simon, Warburg. 14. Bernd Behling, Steinheim. 15. Lisa Kremeyer, Brakel. 16. David Flore, Brakel. 17. Doris Hauck, Warburg. 18. Gisbert Bläsing, Beverungen. 19. Maria Theresia Herbold, Warburg. 20. Helge Hörning, Steinheim.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Wahlbezirke:

Höxter: Ludger Roters, Jacqueline Grabosch, Angelika Paterson und Kristin Launhardt-Petersen. Marienmünster: Jutta Fritzsche. Nieheim: Gerhard Antoni. Steinheim: Bernd Behling und Helge Hörning. Bad Driburg: Martina Denkner, Bernd Blome und Silke Bambach. Brakel: David Flore und Renate Judith. Beverungen: Gisbert Bläsing und Hubertus Hartmann. Borgentreich: Heike Schäfer-Jacobi und Lorenz Soekefeld. Willebadessen: Anne Rehrmann. Warburg: Josef Schrader, Manfred Kauder und Hermann Ludwig.

Foto: GRÜNE

Wirtschaft
Mittwoch, 01. Juli 2020 11:55 Uhr
BeSte Stadtwerke gibt die Umsatzsteuersenkung an die Kunden weiter
Dienstag, 30. Juni 2020 11:35 Uhr

Warburg (red). Der Bürgermeisterkandidat der CDU, Tobias Scherf, und der CDU-Ratskandidat für Germete, Thomas Vonde, waren jetzt zu Besuch bei den Heil- und Mineralquellen in Germete. In einem ausführlichen Gespräch wurden zahlreiche Themen besprochen und diskutiert. Hierbei stellte Geschäftsführer Thomas Grah besonders das sehr gute Verhältnis mit den lokalen Behörden, der Stadt Warburg und dem Kreis Höxter, heraus: “Die Zusammenarbeit war und ist immer vorbildlich, fair und lösungsorientiert.“

Für Themen, die das Mineralwasser-Unternehmen aus Germete bewegen, hatten sowohl Scherf als auch Vonde ebenfalls offene Ohren. Andiskutiert wurden u.a. die Mineral- und Tafelwasserverordnung, das hochstilisierte Thema Leitungswasser versus Mineralwasser, Ökobilanzen, Nachhaltigkeit und die Folgen der Corona-Pandemie. Dazu Tobias Scherf: „Gerade das Gespräch mit den Unternehmen ist sehr wichtig, um Sorgen und Existenznöte in der Corona-Krise zu verstehen und weiter handlungsfähig zu sein. Wirtschaft schafft und erhält Arbeitsplätze, da wollen wir unterstützend tätig sein." Für Thomas Vonde, CDURatskandidat für Germete, ist ein gutes Miteinander von Dorfgemeinschaft und Unternehmen sehr wichtig. "Viele Mitarbeiter wohnen in Germete und stellen auch dadurch eine gute Verbindung zur Dorfgemeinschaft her. Als Verantwortlicher im Ort möchte ich künftig Ansprechpartner bei den Themen vor Ort sein", so Vonde.

Im Anschluss an das Gespräch mit den Unternehmensvertretern Thomas Grah, Yvonne Mendelin und Wolf-Rüdiger Mutter konnten sich Scherf und Vonde unter der fachkundigen Führung des Werksleiters Artur Löwen über die moderne Technik und die hohen Qualitätsstandards des Germeter Unternehmens informieren. „Neben unserer guten technischen Ausstattung, den hervorragenden Quellen und einem sehr guten Arbeitsumfeld sind wir besonders stolz auf unsere engagierten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ohne die wir nicht so erfolgreich sein könnten“, betonte Grah abschließend.

Foto: Heil- und Mineralquellen Germete GmbH

Montag, 29. Juni 2020 09:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Sie backen Brot, verarbeiten Gemüse, füllen Getränke ab: Die rund 1.900 Menschen, die im Kreis Höxter in der Lebensmittelindustrie arbeiten, machen einen „systemrelevanten“ Job – nicht erst seit der Coronakrise. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hin. „Während in der Pandemie viele Branchen auf Kurzarbeit oder Homeoffice umgestellt haben, ist die Ernährungsbranche teils noch immer von Extra-Schichten und Überstunden geprägt“, sagt Armin Wiese von der NGG-Region Detmold-Paderborn. Die Beschäftigten erwarteten nun eine Anerkennung für ihre Leistung. Dafür will sich die Gewerkschaft in den aktuell laufenden Tarifverhandlungen etwa in Nordrhein-Westfalens obst- und gemüseverarbeitender Industrie, in der Mineralbrunnen- und in der Brotindustrie starkmachen.

Foto: NGG

Sport
Freitag, 03. Juli 2020 10:17 Uhr
Schiedsrichtervereinigung: Marco Ehrlich steigt in die Landesliga auf - sechs Schiedsrichter zudem in die Bezirksliga
Montag, 29. Juni 2020 06:48 Uhr

Kassel (red). Die Saison 2019/20 wurde am 20. Juni 2020 auf dem virtuellen Verbandstag des Hessischen Fußballverbands (HFV) auch formell offiziell beendet. Damit steht fest: Die Löwen sind offiziell als Tabellenzweiter der Lotto Hessenliga bestätigt. Vorher fest stand bereits, dass der KSV über die Quotientenregelung als bester Tabellenzweiter der Oberligen Hessen, Rheinland Pfalz/Saar und Baden Württemberg als vierter Aufsteiger in die Regionalliga Südwest aufsteigt.

Der Blick des Vereins hat sich bereits in den letzten Wochen auf die Vorbereitungen der kommenden Spielzeit 2020/21 gerichtet.

Die Löwen haben bereits über 600 Dauerkarten verkauft, ebenfalls hat der Verein mit den DRK-Kliniken Nordhessen nicht nur einen neuen Trikotpartner präsentiert, sie setzen mit der Vertragsverlängerung wichtiger Leistungsträger, wie zuletzt von Kapitän Frederic Brill, auch wichtige Zeichen bei der Kaderplanung. An dieser Stelle bedankt sich der KSV Hessen Kassel auch noch ganz herzlich bei seinem bisherigen Trikotpartner Schauinsland-Reisen für die hervorragende Unterstützung des Vereins in den vergangenen Jahren als Trikotpartner. Im Vorfeld der Trikotpräsentation 2020 wird es noch eine besondere Namensaktion für Fans und Förderer des Vereins geben.

Die Mannschaft des Trainergespanns Tobias Damm und Sebastian Busch startet am Samstag, 4. Juli 2020 in die Vorbereitung. Nach derzeitigem Planungsstand soll der 1. Anstoß in der Regionalliga Südwest am 1. September 2020 erfolgen. Dies hängt jedoch von der weiteren Entwicklung der Covid-19-Pandemie ab. Ebenfalls davon abhängig sind mögliche Testspielgegner und Termine. Diese werden zu gegebener Zeit bekanntgegeben.

Neu zu den Löwen dazu stoßen Felix Schäfer (KSV Baunatal) und Leonardo Zornio (U19).

Der aktuelle Kader des KSV Hessen Kassel in der Regionalliga Südwest

Tor
Maximilian Zunker
Jonas Labonte
Nicolas Gröteke
Mit Niklas Hartmann laufen derzeit positive Gespräche über die weitere Zusammenarbeit mit Berücksichtigung auf seine weitere Genesung.

Abwehr
Tim-Philipp Brandner
Alexander Missbach
Luis Allmeroth
Sergej Evljuskin
Ingmar Merle
Nael Najjar
Kevin Nennhuber
Leonardo Zornio

Mittelfeld
Frederic Brill
Adrian Bravo Sanchez
Alban Meha
Marco Dawid
Serkan Durna
Brian Schwechel
Felix Schäfer

Angriff
Sebastian Schmeer
Mahir Saglik
Jon Mogge
Marcel Fischer
Lukas Iksal

In der U-23 aktiv:
Valdrin Kodra, Nils Twardon und Michael Voss

Die Löwen verlassen zum 30.6.2020 folgende Spieler:

Hüseyin Cakmak, Buki Zukorlic, Jan-Philipp Häuser, Luca Wendel und Tim Welker.

Der Verein bedankt sich bei ihnen für ihren Einsatz für den KSV Hessen Kassel und wünscht ihnen alles Gute für die weitere sportliche und persönliche Laufbahn.

Donnerstag, 18. Juni 2020 09:46 Uhr

Warburg (red). Von Outdoor Power Fitness über Nordic Walking bis Rollatortraining: Der Kreissportbund Höxter und die Stadt Warburg laden kostenlos erstmals zum gemeinsamen Sporttreiben an die Diemelaue und in den Kurpark Germete ein. Das Angebot „Sport in Park“ beginnt am 30. Juni und bietet für acht Wochen an vier Tagen in der Woche vielseitige Outdoor-Bewegungsmöglichkeiten. Mitmachen ist jederzeit ohne Anmeldung möglich.

Gerade in Coronazeiten bietet sich die gemeinschaftliche Bewegung an der frischen Luft an, bei der ein ausreichender Abstand zueinander stets gewährleistet werden kann. Das unverbindliche und kostenlose Sportprogramm ist sowohl für Untrainierte als auch für Sportliche aller Altersgruppen geeignet. Durchgeführt werden die Kurse in Kooperation mit dem Warburger SV, ESV Warburg und SV Germete. Die kostenlose Teilnahme wird durch die „Sport im Park“-Förderung des Landessportbundes NRW und der AOK NORDWEST ermöglicht.

Für die Teilnehmenden ist wichtig zu wissen, dass es vor Ort keine Toiletten, Duschen oder Umkleidemöglichkeit gibt. Das Kursprogramm ist im Infocenter und im Bürgerbüro der Stadt Warburg, beim Warburger SV, beim Physiotherapiezentrum Germete sowie online beim Kreissportbund unter www.ksb-hoexter.de erhältlich.

Symbolfoto: KSB

Panorama
Mittwoch, 24. Juni 2020 11:01 Uhr
Landesregierung aktiviert zweite Stufe des Lockdowns im Kreis Gütersloh und im Kreis Warendorf
Donnerstag, 04. Juni 2020 16:56 Uhr

NRW (red). Um für die Hochschulen und die Studierenden die rechtlichen Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Studium auch unter den Bedingungen der Corona-Pandemie zu schaffen, hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft bereits Mitte April eine Rechtsverordnung zur Aufrechterhaltung des Lehr- und Studienbetriebs erlassen. Diese Rechtsverordnung regelt unter anderem, dass sich in Corona-Zeiten die individualisierte Regelstudienzeit der eingeschriebenen Studierenden um ein Semester erhöht.

Diese Entscheidung wirkt sich auch positiv auf die Dauer des BAföG-Bezugs aus, wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung jetzt bestätigt hat: So geht mit der Erhöhung der individualisierten Regelstudienzeit um ein Semester auch eine Verlängerung der BAföG-Höchstbezugsdauer um ein Semester einher. Dies ist möglich, da das BAföG bei der Förderungshöchstdauer an das jeweilige Landesrecht anknüpft. Derzeit ist Nordrhein-Westfalen das einzige Bundesland in Deutschland mit einer derartigen Regelung. 

„Studieren in Zeiten von Corona erfordert von den Studierenden besondere Flexibilität und Anpassungsbereitschaft. Es ist das Ziel der Landesregierung, dass den Studierenden aus dieser Situation keine Nachteile entstehen sollen. Umso mehr freut es mich, dass es uns mit der Erhöhung der individualisierten Regelstudienzeit gelungen ist, dass die Studierenden nun auch länger BAföG beziehen können. Nordrhein-Westfalen nimmt hier aktuell bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Dennoch unterstützen wir die Bemühungen auf Länderebene, für alle Studierenden zu einer bundeseinheitlichen Lösung zu kommen“, sagt Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Mit dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG, wird die staatliche Unterstützung der Ausbildung von Schülern und Studierenden in Deutschland geregelt. Es trat 1971 erstmals in Kraft. Auf der Webseite: www.bafög.de können Studierende prüfen, ob sie einen Anspruch auf finanzielle Unterstützung besitzen.

Sonntag, 24. Mai 2020 12:23 Uhr

OWL (red). Das CHE-Hochschulranking bescheinigt der Technischen Hochschule OstwestfalenLippe sehr gute Studienbedingungen. Vor allem, wenn es um die Betreuung durch die Lehrenden und die Kontakte zur Berufspraxis geht, also den künftigen Arbeitgebern der Studierenden. Interessierte können sich noch mindestens bis zum 15. August für ein Studium einschreiben.

Die TH OWL erreicht Spitzenplätze in allen von ihr angebotenen Studiengängen, die das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in diesem Jahr bewertet hat. Bewertet wurden an der TH OWL in diesem Jahr die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre (BWL), und Wirtschaftsingenieurwesen. Der Studiengang BWL erreicht Spitzenplätze bei der Unterstützung der Studierenden zu Beginn des Studiums und bei der Betreuung durch die Lehrenden: „Das ist eine tolle Auszeichnung für die Arbeit und das Engagement, das wir in unsere Vorlesungen und Seminare stecken“, sagt Professor Daniel Nordhoff, Studiengangsleiter für Betriebswirtschaftslehre an der TH OWL.

Die Note „Sehr gut“ bekommt der Studiengang BWL auch für den Kontakt zur Berufspraxis. In diesem Bereich bewerten die Studierenden für das Ranking zum Beispiel, wie praxisorientiert ihre Vorlesungen und Seminare sind, ob es Exkursionen gibt und wie gut die Kontakte der Hochschule in die Wirtschaft sind. Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen erreichte ebenfalls Spitzenwerte beim Praxiskontakt. „Wir freuen uns über die sehr gute Bewertung und darüber, dass Angebote wie unsere „Lernfabrik“, bei denen wir den Stoff in einer realistischen Produktionsumgebung vermitteln, gut ankommen“, sagt Professor Reinhard Grell, Dekan des Fachbereichs Produktions- und Holztechnik.

Auch bei der Betreuung der Studierenden am Studienanfang punktet der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen. In diesem Bereich bewerten die Studierenden beispielsweise, wie gut die Vorkurse und Beratungsangebote der Hochschule sind, ob es Mentoren und digitale Lernplattformen gibt. „Damit schneiden die Studiengänge unserer Hochschule im CHE-Ranking zum wiederholten Mal hervorragend ab“, sagt Professor Jürgen Krahl, Präsident der Technischen Hochschule OWL.

„Wer an der TH OWL studiert, wird ausgezeichnet und mit hohem Engagement der Lehrenden betreut. Das gilt in besonderer Weise für das aktuelle Sommersemester, das noch gar nicht in das Ranking eingeflossen ist und bisher überwiegend digital stattfindet.“

Die TH OWL stellt ihren Studierenden im aktuellen Semester ein umfangreiches digitales Lehrangebot zur Verfügung. Dazu gehören nicht nur Vorlesungen per Videokonferenz und als Download, sondern auch Online-Lernforen und Tests um den eigenen Lernerfolg zu überprüfen. Insgesamt bietet die Technische Hochschule OWL über 50 Bachelor- und Masterstudiengänge an ihren drei Standorten Lemgo, Detmold und Höxter an. Neu eingeführt werden in diesem Jahr zum Beispiel die Bachelor-Studiengänge Wirtschaftspsychologie, Energietechnologie und Virtuelle Produktentwicklung.

Bei den Master-Studiengängen kommen der Gründer-Studiengang Applied Entrepreneurship und Smart Health Siences neu dazu. Für alle Studiengänge läuft die Einschreibungsfrist bis mindestens zum 15. August 2020 und wird bei Bedarf verlängert, wenn sich die Abiturprüfungen weiter verschieben. Interessierte können sich unter onlinebewerbung.th-owl.de einschreiben.

Foto: TH OWL

Freitag, 13. März 2020 10:21 Uhr

Brakel (red). Nach der gelungenen Premiere der STEP 1 im vergangenen Jahr starten nun die Vorbereitungen für die Neuauflage vom 03. bis 05. September. Das Messekonzept ermöglicht den Ausstellern optimale Voraussetzungen zur erfolgreichen Gewinnung von Nachwuchskräften im Kreis Höxter.

Der Fachkräftemangel stellt auch in dieser Region nach wie vor eine der größten Herausforderungen dar. Der eigenen Ausbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kommt eine immer höhere Bedeutung für die Mitarbeiterrekrutierung zu.

Dieser Herausforderung stellen sich die Agentur für Arbeit Höxter, die IHK Ostwestfalen Zweigstelle Paderborn + Höxter, die Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg, der Kreis Höxter, sowie das Schulamt für den Kreis Höxter gemeinsam als Förderer der Ausbildungsmesse STEP 1. Das Messekonzept wurde jetzt weiter ausgebaut, um noch mehr Schulen, insbesondere auch die Oberstufen der Gesamtschulen, Gymnasien und Berufskollegs, Jugendliche und junge Erwachsene anzusprechen. So können in diesem Jahr beispielsweise auch Universitäten und Hochschulen aus der Region Ostwestfalen-Lippe ihre Studiengänge auf der Messe vorstellen.

Über eine neue Messe-APP können sich die Messebesucher dieses Jahr bereits im Vorfeld der Messe einen Überblick über die teilnehmenden Aussteller und deren Angebote verschaffen und verbindliche Gesprächs-Termine an den Messeständen buchen. Die im vergangenen Jahr auf der Messe erfolgreich eingeführten Messe-Scouts, in Form von Auszubildenden der auf der Messe vertretenen Aussteller, werden wieder zum Einsatz kommen. Sie helfen den Schülerinnen und Schülern bei der Orientierung auf der Messe, berichten von ihren eigenen Erfahrungen und erleichtern so den Einstieg in die Kommunikation mit den Ausstellern.

Veranstaltungsort ist erneut das Kolping-Berufsbildungswerk in Brakel. Die Planungen umfassen zwei Messehallen, sowie die Einbindung der Lehrwerkstätten. Im Vortrags-Forum wird den Besuchern ein Rahmenprogramm rund um die Themen Berufsorientierung, Bewerbung, Ausbildung und Studium angeboten.

Die STEP 1 spricht Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und deren Eltern ab Jahrgang 9 an und richtet sich zudem auch an Auszubildende und Studierende, die sich nochmal neu orientieren möchten. Aussteller können sich ab sofort für die Messe anmelden. Die Anmeldunterlagen sind auf der Homepage www.step1-ausbildungsmesse.de eingestellt.

Freitag, 06. März 2020 11:12 Uhr

Waldeck (red). Im Landkreis Waldeck-Frankenberg gibt es den ersten bestätigten Coronavirus-Fall. Darüber informiert der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese. Bei der erkrankten Person handelt es sich um eine 75-jährige Frau aus dem Südkreis mit milden Erkältungssymptomen.

„Als wir gestern Abend das positive Testergebnis erhalten haben, haben wir umgehend alle entsprechenden Maßnahmen eingeleitet“, so Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese. „Der Zustand der Patientin ist stabil. Sie befindet sich Zuhause in Quarantäne und wird engmaschig medizinisch betreut und versorgt.“ Auch ihre einzige Kontaktperson im Landkreis wurde bereits ermittelt, um eine mögliche Infektionskette zu unterbrechen und so eine Weiterverbreitung des Virus einzudämmen. Die Kontaktperson wurde ebenfalls vorsorglich häuslich isoliert, zeigt keine Symptome – wird aber trotzdem medizinisch betreut.

Die Erkrankte hat sich bis zum 25. Februar im Landkreis Heinsberg aufgehalten und ist an diesem Tag nach Waldeck-Frankenberg zurückgekehrt. „Die Patientin hat sich vorbildlich verhalten. Weil sie leichte Erkältungssymptome verspürte, hat sie seit ihrer Rückkehr vorsorglich ihre Wohnung nicht mehr verlassen“, berichtet Frese weiter. Auch der Abstrich zur medizinischen Untersuchung ist nach vorheriger telefonischer Absprache von ihrer Hausärztin bei ihr zuhause durchgeführt worden. „Der Patientin geht es den Umständen entsprechend gut. Eine stationäre Versorgung ist aus medizinischer Sicht nicht notwendig.“ Erster Kreisbeigeordneter Frese dankt allen Beteiligten für das schnelle und umsichtige Handeln.

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg hat sich bereits seit Bekanntwerden der neuartigen Lungenkrankheit aus China im Januar in enger Abstimmung mit dem Land Hessen auf einen möglichen Ausbruch vorbereitet. Entsprechende Präventionsmaßnahmen wurden getroffen – in engem Austausch mit dem Land und Experten aus der Region. „Wir haben uns darauf vorbereitet, schnell, gezielt und umfassend handeln zu können, was wir jetzt auch tun“, sagt Frese. „Sorgen der Bürger nehmen wir ernst – raten aber dazu, nicht in Panik zu verfallen, sondern achtsam und umsichtig zu sein.“

Das Wichtigste ist, sich an die allgemeinen Hygiene-Empfehlungen zu halten, die auch für den Schutz vor Erkältungen und Grippe-Erkrankungen gelten: Husten oder Niesen in ein Einweg-Taschentuch oder in die Armbeuge mit Abstand zu anderen Personen sowie gründliches und regelmäßiges Händewaschen. „Seife reicht hier völlig aus, denn das Virus auf der Handoberfläche wird bei gründlichem Waschen mit Seife zerstört“, erläutert die Amtsärztin im Fachdienst Gesundheit des Landkreises Valentina Dick. Menschen mit chronischen Vorerkrankungen sollten – wie beim vorbeugenden Grippeschutz auch – große Massenveranstaltungen meiden.

Wenn man sich krank fühlt, aber keinen Kontakt hatte zu Menschen, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben oder zu Personen mit einer bestätigten Coronavirus-Erkrankung, spricht viel dafür, ruhig zu bleiben und von einer gewöhnlichen Erkältung auszugehen. In anderen Fällen ist es wichtig, erst einmal zuhause zu bleiben, um mögliche Ansteckungen zu vermeiden – und zunächst telefonisch den Hausarzt zu kontaktieren, um das weitere Vorgehen zu besprechen.  

Das Robert-Koch-Institut sowie die Gesundheitsministerien von Bund und Land stellen auf ihren Internetseiten gesicherte Informationen zur aktuellen Lage bereit. Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beantwortet auf ihrer Homepage die wichtigsten Fragen.

Quelle: Landkreis Waldeck-Frankenberg

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