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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Dienstag, 02. März 2021 13:28 Uhr
Kein Schulbesuch mit Erkältungssymptomen: Kreis Höxter betont Bedeutung der Corona-Schutzmaßnahmen
Dienstag, 02. März 2021 13:05 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 3.890 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (eine bestätigte Infektion mehr als am Vortag). Davon gelten 3.646 Personen als genesen (acht Personen mehr als am Tag zuvor) und 118 Personen als noch aktiv infiziert (acht Personen weniger als am Vortag). Eine weitere Person aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet war, ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 126 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 28. Februar 47,771 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 52 (-3) 
  • Beverungen 3 (0)
  • Borgentreich 4 (0) 
  • Brakel 21 (-8) 
  • Höxter 10 (0) 
  • Marienmünster 1 (0) 
  • Nieheim 3 (0) 
  • Steinheim 3 (0) 
  • Warburg 11 (0) 
  • Willebadessen 10 (0)
Montag, 01. März 2021 12:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 3.889 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (zwei bestätigte Infektion mehr als am Vortag). Davon gelten 3.680 Personen als genesen (acht Personen mehr als am Tag zuvor) und 126 Personen als noch aktiv infiziert (sechs Personen weniger als am Vortag). Keine weitere Person aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet war, ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 125 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 28. Februar 49,198 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 55 (+1) 
  • Beverungen 3 (0)
  • Borgentreich 4 (0) 
  • Brakel 27 (0) 
  • Höxter 10 (-1) 
  • Marienmünster 1 (0) 
  • Nieheim 3 (0) 
  • Steinheim 3 (-1) 
  • Warburg 11 (-1) 
  • Willebadessen 10 (-2)
Sonntag, 28. Februar 2021 10:41 Uhr

Kreis Höxter (r). Im Kreis Höxter waren bis zum 28. Februar 2021 (Stand: um 0 Uhr) 3.887 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (Zehn bestätigte Infektion mehr als am Vortag). Davon gelten 3.630 Personen als genesen (17 Personen mehr als am Tag zuvor) und 132 Personen als noch aktiv infiziert (Sieben Personen weniger als am Vortag). Keine weitere Person aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet war, ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 125 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 28. Februar 50,624 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 54 (-6) 
  • Beverungen 3 (+1)
  • Borgentreich 4 (0) 
  • Brakel 27 (+3) 
  • Höxter 10 (-4) 
  • Marienmünster 1 (0) 
  • Nieheim 5 (0) 
  • Steinheim 4 (0) 
  • Warburg 12 (-1) 
  • Willebadessen 12 (0)
Samstag, 27. Februar 2021 10:33 Uhr

Kreis Höxter (r). Im Kreis Höxter waren bis zum 27. Februar 2021 (Stand: um 0 Uhr) 3.877 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (13 bestätigte Infektion mehr als am Vortag). Davon gelten 3.613 Personen als genesen (19 Personen mehr als am Tag zuvor) und 139 Personen als noch aktiv infiziert (Sechs Personen weniger als am Vortag). Keine weitere Person aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet war, ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 125 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 27. Februar 52,763 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 60 (+1) 
  • Beverungen 2 (o)
  • Borgentreich 4 (-1) 
  • Brakel 24 (-4) 
  • Höxter 14 (0) 
  • Marienmünster 1 (0) 
  • Nieheim 5 (0) 
  • Steinheim 4 (-3) 
  • Warburg 13 (0) 
  • Willebadessen 12 (+1)
Region Aktiv
Dienstag, 02. März 2021 13:41 Uhr
Rad- und Fußverkehr sicherer und attraktiver machen – 317.100 Euro für Warburg
Montag, 01. März 2021 12:32 Uhr

Warburg (red). Der Warburger Brewhouse Gin ist mit dem renommierten World Gin Award 2021 ausgezeichnet worden. In der Kategorie klassischer Gin Deutschland erhielt der Warburger Gin die Prämierung als Landesieger. „Diese Auszeichnung macht uns stolz, schließlich sind wir gegen eine starke Konkurrenz angetreten“, freut sich Franz-Axel Kohlschein, Geschäftsführer der Warburger Brauerei, über diese Anerkennung. Erstmals lief die Veranstaltung im Rahmen World Drink Awards virtuell und die Preisverleihung wurde live gestreamt. „Alle in der Ginherstellung haben eine erstaunliche Widerstandskraft entwickelt und in herausfordernden Zeiten mit viel Leidenschaft ihren Unternehmen und der ganzen Branche geholfen, in der Corona-Krise wirtschaftlich zu überleben“, sagt Bethany Whymark, Herausgeberin des Gin Magazins. Anita Ujszaszi, Leiterin der World Gin Awards, freute sich über die herausragende Zahl an Einsendungen für den Wettbewerb. “Wir haben die Rekordzahl von mehr als 800 Gins aus der ganzen Welt erhalten, die Qualität war dabei überzeugend“, so Ujszaszi. 

„Die Organisation dieses Wettbewerbs ist hochprofessionell und die Jury ist mit anerkannten Fachleuten besetzt, da adelt uns dieser Landessieg in der Ginbranche“, freut sich auch Geschäftsführer Michael Kohlschein. Gerade erst hat die Warburger Brauerei für ihr Jubiläumsbier „1721“ von Fachkennern des bundesweiten ProBier Clubs eine Auszeichnung als Bier des Monats erhalten. Beim Brewhouse Gin haben die Entwickler bewusst Hopfen als Kern-Botanical ausgewählt. Insgesamt werden zehn so genannte Botanicals verwendet, darunter hochwertiger Hopfen und Orangenzesten. „Uns ist es gelungen, ein Verfahren zu entwickeln, in dem die Hopfenbitterstoffe vollständig im Hintergrund bleiben und die enorme aromatische Tiefe des Hopfens zur Geltung kommt. Diese Aromen verleihen unserem Gin Weichheit und Harmonie“, erklärt Franz-Axel Kohlschein. "Alle Produkte sind dabei natürlichen pflanzlichen Ursprungs", versichert Kohlschein. Gebrannt wird der Brewhouse Gin in Bellersen, die Experten der Brauerei sind dabei vor Ort. 

Drei Jahre Entwicklungszeit von der Idee bis zur Marktreife und rund 300 Testprodukte waren notwendig, bis der Warburger „Brewhouse Gin“ den Qualitätsansprüchen der Brauerei entsprach.

Montag, 01. März 2021 12:23 Uhr

Paderborn/Kollerbeck (red). Im Fall der 79-jährigen ertrunkenen Mutter des 54-jährigen Rüdiger W. (Name geändert) hat die Staatsanwaltschaft des Paderborner Landgerichtes nun Revision angekündigt (Radio Hochstift berichtete zuerst). Möglicherweise werde dieser Fall noch den Bundesgerichtshof beschäftigen. Das Schwurgericht des Landgerichts Paderborn hatte am 24. Februar nach nur drei Verhandlungstagen festgestellt: „Es war ein furchtbarer Unglücksfall", wie der vorsitzende Richter Eric Schülke erklärte. Die Strafe wurde auf zwei Jahre Freiheitsstrafe festgesetzt, die zur Bewährung ausgesetzt werden. Oberstaatsanwalt Ralf Meyer hingegen hatte für den Angeklagten eine Freiheitsstrafe von mindestens sechs Jahren gefordert. Im nächsten Schritt werde die Paderborner Staatsanwaltschaft nun die schriftliche Urteilsbegründung genau prüfen und dann entscheiden, ob sie am Bundesgerichtshof gegen das Urteil vorgehe oder die Revision zurücknehme. Am 11. August des vergangenen Jahres war in Kollerbeck die 79-Jährige leblos in der Badewanne entdeckt worden. Es handelte sich bei der Verstorbenen um die pflegebedürftige Mutter des 54-jährigen Angeklagten Rüdiger W.. Laut der Paderborner Staatsanwaltschaft habe der Angeklagte den Tod seiner Mutter billigend in Kauf genommen.

Foto: red

Sonntag, 28. Februar 2021 10:22 Uhr

Warburg (r). Das Web-Seminar: Gewaltprävention, Kinderrechte, Partizipation, Kindeswohlgefährdung beinhaltet eine Auffrischung und Vertiefung der Gewaltprävention, Kinderrechte, Partizipation, Kindeswohlgefährdung nach § 8 a SGB VIII, psychosexuelle Entwicklung sowie den Schwerpunkt: Die Methode und die in der Fortbildung mögliche anonyme, kollegiale Fallberatung wird professionell mit Handlungsleitfaden, praxisnah und anschaulich, ressourcenorientiert und unter systemischer Haltung, verständlich für sofortige Handlungssicherheit aufgefrischt und vertieft geschult. Unterschiedliche Methoden, Bücher, Spiele und Anregungen für die Präventionsarbeit/Projektarbeit sind für Sie anschließend jederzeit in Ihrem "Koffer" abrufbereit. Die Präventionsarbeit trägt dazu bei, die Grundhaltung einer Kultur der Achtsamkeit zu fördern. Kinder haben Rechte und erlernen so Demokratie. Auch Inhalte für ein institutionelles Schutzkonzept fließen immer wieder mit ein. Kinder haben ein Recht auf Schutz vor Gewalt und ein Recht auf kompetente ErzieherInnen, die vorbeugend handeln und wissen, was bei Gefahren zu sagen und zu tun ist. Sie werden in dieser Fortbildung nicht nur fachlich kompetent für Handlungsschritte geschult, sondern bekommen auch eine große Portion Sensibilität und Mut mit auf Ihren weiteren beruflichen Weg.

Auffrischung und Vertiefung:

- Formen von Gewalt und Handlungsleitfäden

- TäterInnenstrategien und TäterInnentypen

- Leitfaden zum Umgang mit Kindeswohlgefährdung

- Projektarbeit zur Präventionsarbeit

- Psychosexuelle Entwicklung

- Die kollegiale Fallberatung

 

Sie benötigen:

  • PC oder Tablet mit Kamera und Tonfunktion

 

Weitere Informationen und Anmeldung: Kath. Landvolkshochschule Hardehausen, Abt-Overgaer-Str. 1, 34414 Warburg, 05642/9853-200, zentrale@lvh-hardehausen.de, www.lvh-hardehausen.de

Sonntag, 28. Februar 2021 10:12 Uhr

Warburg (r). Kaum auf den Markt gebracht, schon ist das Jubiläumsbier „1721“ der Warburger Brauerei ausgezeichnet worden. Der ProBier Club, eine bundesweite Vereinigung von Bierkennern, hat jetzt das Editionsbier zum 300-jährigen Jubiläum der Brauerei probiert und als „Bier des Monats Februar “ ausgezeichnet und ergänzt um weitere Biere der Warburger Brauerei an seine 6.000 Mitglieder versendet. Die Urkunde für den Monatssieg überreichte jetzt Diplom-Biersommelier Frank Winkel an die beiden Geschäftsführer Franz-Axel Kohlschein und Michael Kohlschein.

„Es ist ein Bier, das sehr nah an das erste von Johann Jodocus Kaulschien gebraute Bier im Jahr 1721 kommen dürfte“, macht Geschäftsführer Franz-Axel Kohlschein deutlich. Garant dafür sei unter anderem die historische Landgerste, die Braumeister Peter Schießl verwendet hat. Sie wurde aus mittelalterlichen Gerstenkörnern nachgezüchtet, die bei archäologischen Grabungen entdeckt worden waren. „Wir sind weltweit eine der ersten Brauereien, die diese historische Gerste verarbeiten“, freut sich Franz-Axel Kohlschein. Die Entwicklung des würzig schmeckenden Braunbieres war herausfordernd, auch der  Brauprozess erfordert handwerkliches Können“, weiß Geschäftsführer Michael Kohlschein. Die handwerkliche Tradition findet sich auch im Etikett wieder. Als Vorlage dient die Urkunde, mit der das Braurecht vor 300 Jahren in den Besitz der Familie Kohlschein gelangte.  30 Thaler bezahlte seinerzeit Jobst Kaulschien und begründete mit dem Erwerb des Braurechts eine langjährige Tradition. In zehnter Generation führen die Cousins Franz-Axel (48) und Michael Kohlschein (61) jetzt die regionale Familienbrauerei.

Die Erfahrung und die Fähigkeit der Braumeister und Brauer zählen für die Kohlscheins mehr als die Meldung von Sensoren. „Unsere Biere sind handgemachte Lebensmittel, keine anonyme Industrieproduktion“, betont Michael Kohlschein. „Daher war der Umgang mit der historischen Braugerste für die Brauer auch kein Hexenwerk sondern grundsolides Brauhandwerk. Das Besondere war die passende Mischung aus neuer Braugerste und der nachgezüchteten Braugerste“, ergänzt Franz-Axel Kohlschein, der mit Respekt die Arbeit der vorherigen Brauergenerationen betrachtet.

Beim ProBier Club verkostete der Fachausschuss mit seinen 30 Mitgliedern das  Jubiläumsbier. „Wir probieren jeden Monat rund 40 Biere und wählen daraus das Bier des Monats das ist in diesem Monat eindeutig das Warburger 1721-Jubiläumsbier“, berichtet der Bierclub-Vorsitzende Frank Winkel aus Lünen. Die Warburger Brauerei stellte schon einmal ein Bier des Monats. Im April 2007 wurde das in der Region so beliebte Urtyp ausgezeichnet. Jetzt hoffen die Warburger Brauer auf eine mögliche weitere Auszeichnung. Aus den zwölf Bieren des Monats wird das Bier des Jahres ausgewählt. „Ein Westfälisches Braunbier ist ja schon an sich eine Besonderheit, aber um preiswürdig zu sein, muss es auch hervorragend schmecken und das ist bei den Warburger Bieren einfach der Fall", erläutert Diplom-Biersommelier Frank Winkel.

Der Absatz des Jubiläumsbieres „1721“ läuft unterdessen trotz der Corona-Krise hervorragend. Weitsichtig hatte sich die Warburger Brauerei mit 50 Tonnen einen großen Anteil der gesamten Ernte der historischen Braugerste gesichert. Geschäftsführer Franz-Axel Kohlschein freut sich über Absatzmengen für dieses Editionsbier wie zu Zeiten ohne Corona. „Das ist schon erstaunlich, da sich die Leute doch derzeit gar nicht zum Feiern treffen können. Nicht einmal im kleinen Kreis“, erklärt Franz-Axel Kohlschein.

Foto: Warburger Brauerei GmbH

Blaulicht
Dienstag, 02. März 2021 18:24 Uhr
Dank aufmerksamer Zeugen: Polizei nimmt Diebe fest
Montag, 01. März 2021 14:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Polizei Höxter hat einen Briefumschlag für Kreditinstitute entworfen, mit dessen Hilfe Telefonbetrügern das Handwerk gelegt werden soll. Inspiriert durch ein ähnliches Projekt der Polizei Gütersloh, stehen dabei insbesondere falsche Polizisten oder Enkeltrick-Betrüger am Telefon im Visier der Polizei. 

Schon häufig hat die Kreispolizeibehörde Höxter über die dreisten Betrugsmaschen berichtet, bei denen es Täter auf das Vermögen älterer Menschen abgesehen haben. Nicht selten werden die gesamten Lebensersparnisse erbeutet. 

Die Fallzahlen sind in den letzten Jahren in die Höhe geschnellt. Obwohl die Polizei dieses Phänomen intensiv bekämpft, werden dennoch Seniorinnen und Senioren im Kreis Höxter Opfer dieser Tätergruppen. Neben etlichen erfolglosen Versuchen kommt es immer wieder zu vollendeten Taten, bei denen die betrogenen Seniorinnen und Senioren unter Umständen fünfstellige Geldbeträge verlieren. 

Oft werden diese Beträge vorher bei der örtlichen Bank abgehoben. Zwar leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreditinstitute im Kreis Höxter schon jetzt gute Präventionsarbeit, da viele Taten schon bei der Geldabhebung durch geschickt geführte Kundengespräche bekannt und verhindert werden. Dennoch gelingt es den Tätern gelegentlich, ihre arglosen Opfer so zu instruieren, dass sie am Bankschalter keine Anhaltspunkte für eine mögliche Straftat geben. 

Aus diesem Grund hat die Polizei Höxter mit ihren Fachleuten für Kriminalprävention und Opferschutz einen Briefumschlag gestaltet. Er ist als weitere Warnung für mögliche Betrugsopfer gedacht, wenn am Bankschalter Bargeld in großen Mengen abgehoben wird. Das Geld wird in dem Umschlag übergeben, auf dem mehrere konkrete Fragen abgedruckt sind. Auf der Rückseite, also dort wo der Umschlag geöffnet wird, ist die Aufschrift "Vorsicht Betrugsgefahr! Wenn Sie zwei oder mehr Fragen mit "Ja" beantworten, will ein Betrüger ihr Geld! >>>110 wählen!<<<" aufgedruckt. Die Fragen sind so strukturiert, dass sie die gängigen Betrugsvarianten (Enkeltrickbetrug, Gewinnversprechen am Telefon, Schockanrufe und falsche Polizeibeamte) berücksichtigen. 

Dieser Umschlag soll vor allem dann wirken, wenn die Opfer von den Tätern so angeleitet werden, dass am Bankschalter kein Verdacht geschöpft und deshalb auch nicht wie sonst üblich die Polizei informiert werden kann. 

Der Umschlag wird durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Höxter nun kreisweit in allen Filialen bei größeren Abhebungen vor allem von älteren Menschen standardmäßig verwendet. Zusätzlich wird an die potenziellen Opfer appelliert, vor der Übergabe des Geldes an Dritte oder vor der Entnahme des Geldes auf jeden Fall die aufgedruckten Fragen zu beantworten. Im Idealfall werden diese Fragen noch vor Ort von den Betroffenen beantwortet. Die Kreispolizeibehörde Höxter freut sich, die Sparkasse Höxter als weiteren Kooperationspartner für die Region gewonnen zu haben.

Montag, 01. März 2021 11:55 Uhr

Warburg (red). Am Freitag, 26. Februar, stand auf einer Parkfläche in Warburg am Paderborner Tor in Höhe Hausnummer 170 ein schwarzer VW Golf Kombi. Ein anderes Fahrzeug verursachte zwischen 13.45 Uhr und 14.30 Uhr an der Fahrerseite des VW am vorderen Radkasten einen Schaden. Da sich der Verursacher entfernte ohne eine Schadenregulierung zu veranlassen, ermittelt das Verkehrskommissariat der Polizei Höxter wegen Unfallflucht. Zeugenhinweise werden unter der Rufnummer 05271/962-0 entgegen genommen.

Sonntag, 28. Februar 2021 09:58 Uhr

Willebadessen (r). Eine 18-Jährige aus Willebadessen wurde bei einem Verkehrsunfall bei Willebadessen am Freitag, 26.02.2021, gegen 13.00 Uhr, leicht verletzt. Sie befuhr mit ihrem VW Golf die Strecke von Engar in Richtung Löwen. Eine ebenfalls 18-Jährige Frau aus Borgentreich befuhr gleichzeitig mit ihrem VW Golf-Kombi die Strecke von Ikenhausen in Richtung Deppenhöfen. Die Borgentreicherin missachtet an der mit einem "Stopp-Zeichen" ausgestatteten Kreuzung die Vorfahrt der Frau aus Willebadessen, so dass es zum Zusammenstoß der beiden VW Golf kam. Diese mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 20.000 Euro geschätzt.

Sonntag, 28. Februar 2021 09:49 Uhr

Warburg (r). Mit seinem Audi A3 befuhr ein 22-Jähriger aus Willebadessen am Samstag, 27.02.2021, gegen 18.40 Uhr, die Landestraße 837 von Warburg-Bonenburg in Richtung Willebadessen-Ikenhausen. Dabei kam er aus bisher unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab, durchfuhr den Straßengraben und stieß dort gegen das Betonrohr einer Feldauffahrt. Dadurch wurde das Fahrzeug hochgeschleudert und kam schließlich mitten auf der Fahrbahn auf dem Dach liegend zum Stillstand. Beherzte Zeugen, die nach dem Unfall auf die Unglücksstelle zukamen, leisteten dem schwer verletzten Mann sofort Erste-Hilfe. Mit dem Rettungswagen wurde er später in ein Krankenhaus gebracht. Das total beschädigte Fahrzeug wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro. Zur Klärung der Unfallursache ordnete die Staatsanwaltschaft sowohl die Sicherstellung des Fahrzeugs als auch des Handys des Fahrers, sowie die Entnahme einer Blutprobe an. Die Fahrbahn war für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme für ca. zweieinhalb Stunden gesperrt.

Politik
Montag, 08. Februar 2021 11:05 Uhr
Bund und Land fördern innovatives Bildungszentrum von Kreis und Kreishandwerkerschaft
Samstag, 16. Januar 2021 10:45 Uhr

Warburg (r). Bürgermeister Tobias Scherf appelliert eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt Warburg, ihre Kontakte soweit es irgendwie geht, zu reduzieren.
Die Corona-Lage in Zeiten der Pandemie ist nach wie vor ernst, was auch die neuesten Virusmutationen zeigen und deutlich machen.

Die Vorgabe, nur einen Kontakt aus einem weiteren Haushalt zu treffen oder zu empfangen, ist absolut notwendig und sinnvoll. Ebenso kann man natürlich unterschiedlicher Meinung sein, ob die 15km-Regel sinnvoll ist. Aber auch hier gilt es, Risiko zu minimieren um eine Streuung der Infektionen aus Gebieten mit sehr hohen Inzidenzen zu vermeiden.

Auch die Hansestadt Warburg und die Verwaltung sind aktiv geworden. So werden derzeit fast alle Gespräche, Sitzungen und Abstimmungen innerhalb der Verwaltung über Online-Sitzungen getätigt. Die Verwaltung der Hansestadt möchte mit gutem Beispiel vorangehen und ebenfalls Kontakte minimieren. Überall wo möglich, wird es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglicht, ihre Arbeit im Homeoffice wahrzunehmen.

Bezüglich der Ratsarbeit in Zeiten der verschärften pandemischen Lage hat Bürgermeister Tobias Scherf weitreichende Vorschläge gemacht, um auch hier die Zahl der Kontakte auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

Folgende Beschlüsse wurden gefasst:

  • In Abstimmung mit dem Ausschussvorsitzenden für Planung, Bau, Heimat- und Denkmalschutz wurde der Termin am 19. Januar abgesagt.
  • Ein persönliches Treffen der Ortsvorsteher am 01. Februar wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben,
  • Die weitere Konstituierung von Ausschüssen soll nach Verbesserung der pandemischen Lage Schritt für Schritt stattfinden.

 

  • Als Vorsitzender des Rates hat – in Abstimmung mit den Fraktionsvorsitzenden im Rat - Bürgermeister Tobias Scherf aufgrund der aktuellen Lage vorgeschlagen, die Aufgaben des Rates für die Dauer der festgestellten pandemischen Lage auf den Haupt-, Finanz- und Beschwerdeausschuss zu übertragen. Die Ratsmitglieder haben diesem mit der notwendigen 2/3-Mehrheit der Mitglieder des Rates im Umlaufbeschluss zugestimmt. Bei 2 Gegenstimmen haben alle weiteren Ratsmitglieder dem Verfahren zugestimmt. Allen weiteren Ratsmitgliedern ermöglicht die Stadtverwaltung eine Online-Sitzungsteilnahme als Zuhörer, um auch diesen gewählten Gremienvertreter den Sitzungsverlauf nachvollziehen zu können.

Für dieses weitreichende Zugeständnis seitens des Rates ist Bürgermeister Tobias Scherf sehr dankbar, da so der Rat seiner Vorbildfunktion für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt nachkommt, aber dennoch der Haushalt im gewohnten Umfange in der nächsten Sitzung des Ausschusses eingebracht werden kann.

Wichtig war und ist dem Bürgermeister und den Fraktionsvorsitzenden, dass alle Ratsmitglieder dadurch teilnehmen können.

Da es sich erstmals um ein entsprechendes Verfahren handelt, wird in einem Probelauf für die Ratsmitglieder eine Informationsveranstaltung zum Regionalplan im Vorfeld online stattfinden.

Die pandemische Lage ist seitens des Landtages bis einschließlich 28.01.2021 festgestellt und wird ggf. verlängert. Für diese Dauer gilt auch der Ratsbeschluss, wobei sich der Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden einig waren, dass es das Ziel ist, wieder in vollem Umfang normal zu tagen. Die weiteren Entscheidungen, ob auch die Sitzung zur Verabschiedung des Haushaltes in dieser eingeschränkten Form stattfinden wird, von der pandemischen Lage in gut 4 Wochen abhängig ist.

Bürgermeister Tobias Scherf dankt den Mitgliedern des Rates für ihr vorbildliches Verhalten und wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern: bleiben Sie gesund!

Mittwoch, 13. Januar 2021 10:41 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat am Dienstag (12. Januar 2021) weitere Fördermaßnahmen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ bekannt gegeben. Von dem einzigartigen Förderprogramm für Sportstätten profitieren bereits mehr als 1.500 Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen – eine gute Nachricht für den SV Ottbergen-Bruchhausen von 1919/1921 e.V.: Gefördert wird die Modernisierung der Flutlichtanlage in Höhe von 54.999 Euro. 

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz: „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“ 

Mit dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ werden Investitionsmaßnahmen zur Modernisierung, Instandsetzung, Sanierung, Ausstattung, Entwicklung, zum Umbau und Ersatzneubau von Sportstätten und -anlagen gefördert. Insgesamt 300 Millionen Euro stehen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ zur Verfügung.

Wirtschaft
Samstag, 20. Februar 2021 10:54 Uhr
Auch im Lockdown sichere vor Ort Angebote nutzen
Mittwoch, 10. Februar 2021 07:23 Uhr

Höxter/Warburg (red). Hilfestellung für eine moderne Digitalisierungs- und Personalpolitik leistet das bundesweite Programm unternehmensWert:Mensch (uWM). Unternehmen mit bis zu neun Beschäftigten, die sich zukunftsfest aufstellen möchten, können noch bis Ende September 2021 eine geförderte Unternehmensberatung beginnen. #### Gerade die dringenden Themen der Digitalisierung und der Arbeitsorganisation können mit Zuschüssen von bis zu 80 % so unterstützt werden. Fragen der Gestaltung von HomeOffice-Strukuren und der Anpassung von Arbeitsabläufen an diese neuen Anforderungen können mit externen Unternehmensberatern erarbeitet und umgesetzt werden.

Darüber hinaus steht mit dem Programmzweig unternehmensWert: Mensch plus auch für größere Betriebe bis 250 Beschäftigte ein Förderinstrument zur Verfügung, das ebenfalls bis zu 80 % der Beratungskosten zuschießt. Hier liegt der Förderschwerpunkt auf Digitalisierungsstrategien, die mithilfe eines externen Beraters erarbeitet werden.

Die GfW Höxter informiert im Vorfeld der Beratung neutral über die Fördermodalitäten und ist ferner berechtigt, Förderschecks zum Beratungsbeginn auszustellen. Als langjähriges und etabliertes Förderprodukt bietet sich dieses Zuschussprogramm für die Unternehmen an.

„Der Start in eine geförderte Unternehmensberatung kann kurzfristig nach dem Informationsgespräch bei der GfW erfolgen“, so Oliver Verhoeven, der als Berater dieses Programm betreut. Über Online- und Videosysteme kann die GfW hier auch auf Distanz kundennah informieren.

Das Beratungsprogramm unternehmensWert: Mensch ist Bestandteil der Fachkräfte-Offensive der Bundesregierung. Es wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert.

Foto: red

Mittwoch, 10. Februar 2021 07:16 Uhr

Warburg (red). Um die heimische Wirtschaft in diesen besonderen Zeiten zu unterstützen, ist am 18.12.2020 die Aktion "machbar" gestartet worden. Die Idee hinter der Kampagne: lokal einkaufen, spenden und gewinnen. Ursprünglich war die Aktion bis zum 31.01.2021 befristet, allerdings wird sie aufgrund des anhaltenden Lockdowns nun bis Ende April verlängert. Bereits zum Aktionsstart im Dezember, als die verschärften Maßnahmen für den Einzelhandel noch in der Schwebe standen, haben sich die Projektinitiatoren für eine Verlängerung ausgesprochen, falls der mit 30.000 Euro gefüllte Spendentopf bis zum 31.01. nicht ausgeschöpft sein sollte. Insgesamt zählt die Vereinigte Volksbank über 300 Kassenbons, die bislang auf der Website der Aktion unter v-vb.de/machbar registriert wurden. "Sicherlich sind die harten Corona-Maßnahmen nicht die idealen Bedingungen, weshalb wir uns wünschen, dass zumindest bis in den April hinein alle Geschäfte wieder öffnen dürfen, damit die Aktion "machbar" ihre Früchte tragen kann." schildert Paul Löneke, Vorstandsvorsitzender der Vereinigten Volksbank die Hintergründe zur Aktionsverlängerung. "Ziel der Aktion "machbar" ist es, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln einen kleinen, aber dennoch wichtigen Beitrag zur Belebung der heimischen Innenstädte zu leisten und zugleich wohltätige Vereine zu unterstützen - für ein gemeinsames 'morgen'", erklärt Vorstandskollege Birger Kriwet.

Die Devise lautet also auch zukünftig: regional zusammenhalten und Solidarität zeigen. Bis zum 30.04. können weiterhin Kassenbons gesammelt und auf der Aktionsseite v-vb.de/machbar hochgeladen werden. Den Einkaufsbetrag wandelt die Vereinigten Volksbank 1 zu 1 bis maximal 10 Euro als Spende für den guten Zweck um. Von der Aktion ausgeschlossen sind große Supermarktketten, Tankstellen und Baumärkte. Insgesamt sind es 25 wohltätige Institutionen aus dem Kreis Höxter, denen der Erlös zugutekommen soll. Als Dankeschön werden unter allen Teilnehmern Preise von Geschäften aus der Region verlost. Darunter sind Einkaufsgutscheine, Weber-Grillseminare, Schnuppertauchkurse, Reisegutscheine und vieles mehr. Alles rund um die Aktion und die gesamten Gewinnmöglichkeiten können ebenfalls auf der Aktionsseite abgerufen werden.#### "Unter dem Motto: 'Unterstütze deine Region - damit später deine Region für dich da ist' freuen wir uns über jeden, der sich an der Aktion beteiligt, um gemeinsam mit uns das Gemeinwohl im Kreis Höxter zu stärken - für mehr Freude, Erlebnis, Treffpunkt, Vielfalt, Kulinarik und Kultur. Denn als Genossenschaftsbank aus der Region und für die Region ist es seit mehr als 130 Jahren unser Auftrag, für die Menschen und die Wirtschaft vor Ort ein starker und verlässlicher Partner zu sein", ergänzt Sascha Hofmann, Generalbevollmächtigter der Vereinigten Volksbank die Ausführungen des Vorstandes.

Foto: V-VB

Sport
Dienstag, 02. März 2021 14:00 Uhr
Der Warburger Sportverein öffnet am 3. März das Tor zur Diemelaue
Dienstag, 12. Januar 2021 12:09 Uhr

Nörde (red). Auf Grund der weiterhin anhaltenden Covid-19-Pandemie und der hohen Inzidenz im Kreis verschiebt der Schützenverein Nörde seine für den 23. Januar 2021 geplante Jahreshauptversammlung auf unbestimmte Zeit. Jetzt zähle es die Kontakte zu reduzieren, gar zu vermeiden, so der Vorstand, der allen Mitgliedern und Bürger*innen wünscht, dass sie gesund bleiben oder es wieder werden. Sobald die Situation es zulässt, werde ein neuer Termin festgelegt und die Mitglieder ordnungsgemäß darüber informiert.

Sonntag, 10. Januar 2021 12:48 Uhr

Kreis Höxter (red). Noch immer wird unser alltägliches Leben von dem Coronavirus geprägt, das betrifft natürlich auch den Sport. In Zeiten von Lockdowns und Beschränkungen ist für viele nur noch der Individualsport möglich. Viele ergreifen deshalb die Initiative, ihre Joggingschuhe zu entstauben und einfach mal loszulaufen. Für alle Sportbegeisterten, die sich nun mal wieder ein abwechslungsreiches Angebot wünschen, hat der Kreissportbund Höxter e.V. die perfekte Lösung!

Um wieder Freude an der Bewegung zu haben und diese abwechslungsreich zu gestalten, haben Vereine die Möglichkeit, eine Materialkiste mit diversen Sportmaterialien beim KSB Höxter auszuleihen. Neben Seilchen, Ba?llen oder Thera-Ba?ndern und einer 15 Meter langen Slackline sind auch viele neue Sport- und Spielgera?te dabei, wie Spikeball, Ultimatefrisbee, Scoop, Lacrosse oder Flip Toss. Zusätzlich gibt es eine Vielzahl an Vorschlägen fu?r kontakfreie Spiele fu?r Kinder, passend zur momentanen Situation. Mit dieser Materialkiste möchte der KSB den Vereinen die Möglichkeit bieten, ihre Vereinsmitglieder trotz Wegfall des Bewegungs- und Sportbetriebes in Bewegung zu bringen und zu halten! Eine Menge Spaß und die Entdeckung neuer Sportarten ist garantiert!

Der Tus Ovenhausen ist der erste Verein, der die Spiel- und Sportgeräte Kiste ausgeliehen hat. Petra Huppert-Buch, Geschäftsführerin der Sportjugend im KSB Höxter wünscht
dem 1. Vorsitzenden Stefan Risse und seinen Vereinsmitgliedern viel Freude und Abwechslung.


Nähere Information zu den Ausleihbedingungen bekommt ihr bei Britta Kukuk

Fachkraft für Kinder- und Jugendarbeit

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Panorama
Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr
Hochbeete für den Biologischen Gartenbau finden auch im kleinsten Garten einen Platz
Montag, 04. Januar 2021 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Die nordrhein-westfälische Polizei wird in diesem Jahr landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen. Minister Reul: „Wir wollen, dass jeder Finanzermittler dieses neue Werkzeug hat und haben deshalb 200 Lizenzen gekauft.“ Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-Handels-Plattformen: die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.

Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrhein-westfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen. Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. 

„Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.

Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr

NRW (red). Auch der diesjährige Sommer war außergewöhnlich trocken. Durch Dürre und Borkenkäfer geschädigt, sind die Wälder in NRW sehr anfällig für Brände. Bei der Bekämpfung nutzen Feuerwehren seit wenigen Wochen eine digitale Waldbrandabwehrkarte von Wald und Holz NRW. Aktuelle Satellitendaten der ESA zur Vitalität der Nadelbäume unterstützen sie bei der Einschätzung der Gefahrenlage und Löschstrategie.

Braune Fichten prägen zurzeit das Landschaftsbild vieler Regionen Nordrhein-Westfales. Sie leiden wie kaum eine andere Baumart am anhaltenden Klimawandel. Hartwig Dolgner, Teamleiter Walderhaltung und Sicherung der Waldfunktionen: „Die letzten Jahre waren im Durchschnitt viel zu trocken. Dadurch steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Eine wichtige Aufgabe unserer Forstleute und der Feuerwehr ist es deshalb, potenzielle Gefahrenquellen im Wald zu ermitteln und Brände zu verhindern. Der Vitalitätslayer ist ein hervorragendes Hilfsmittel zur Identifizierung von Waldbrandgefahrenquellen.“

Geodaten-Experten bei Wald und Holz NRW werten daher den Gesundheitszustand von Bäumen mithilfe von Sentinel-2- Satellitenbildern der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) aus. Die Waldbrandabwehrkarte enthält neben der aktuellen Waldbrandgefahr eine Kartenebene (Layer) mit Informationen zur Vitalität der Nadelwälder. Unter www.waldinfo.nrw.de stehen die Karten Privat- und Kommunalwaldbesitzenden sowie Waldinteressierten kostenlos zur Verfügung.

Die Satelliten erfassen zunächst die Chlorophyll-Produktion der Baumkronen. Später erstellen Experten daraus farblich gekennzeichnete Schadstufen. Gesunde Nadelwälder, deren Nadeln viel Chlorophyll herstellen, sind grün gefärbt. Vom Schädling befallene, vertrocknete oder umgeworfene Bäume sowie Kahlflächen sind in der Karte rot markiert. Je dunkler die Fläche, desto stärker ist der Wald durch Borkenkäfer, Dürre oder Stürme geschädigt. Wald und Holz NRW stellt den Vitalitätslayer dem Informationssystem Gefahrenabwehr des Innenmininsteriums (IG NRW) bereit. Dort steht er Feuerwehren und anderen Katastrophenschutzbehörden zur Verfügung. Das interne Portal enthält neben der Waldbrandabwehrkarte auch Karten mit Waldwegen und Wasserentnahmestellen.

Dr. Stefan Franz, Teamleiter Geodateneinsatz von Wald und Holz NRW: „Das kontinuierliche Monitoring der Nadelwälder via SatellitenFernerkundung für das gesamte Bundesland und das direkte Bereitstellen der ausgewerteten Geodaten an alle Feuerwehren und Waldbesitzende ist in dem Umfang bundesweit einzigartig.“ Im Brandfall bietet das Kartenmaterial Feuerwehrleuten eine hilfreiche Orientierung bei der Einschätzung der Lage. Auf geräumten Sturmflächen kann die Sonne zum Beispiel ungehindert auf den Waldboden scheinen und trockenes Gras, Nadeln und Äste in kurzer Zeit entzünden. Auch beschädigte, trockene Fichten sind extrem leicht und schnell entflammbar.

Zu wissen, ob ein Boden- oder Kronenfeuer zu erwarten ist, ist auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte wichtig. Gekennzeichnete Flächen der Stürme von Kyrill und Friederike ergänzen das umfangreiche Kartenangebot. Mit Hilfe der Waldbrandgefahrenkarte können Feuerwehren und Katastrophenschutzbehörden in NRW die aktuelle Situation und das Wissen über vorgeschädigte Waldflächen in ihrer vorbereitenden Einsatzplanung berücksichtigen.

Wald und Holz NRW tauscht sich regelmäßig mit Vertretern der Feuerwehren aus dem Innenministerium aus, damit sowohl die Forstverwaltung als auch die Feuerwehr in NRW im Waldbrandfall gut vorbereitet ist.

Foto: Wald und Holz NRW, Thomas Nilius

Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr

Paderborn (red). Die Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter sowie der Wirtschaftsclub schließen sich der Entscheidung der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen (IHK) an. Die heimische Wirtschaft steht zum Erhalt des Flughafens Paderborn/Lippstadt und unterstützt das von der Flughafen-Gesellschafterversammlung beschlossene Sanierungskonzept in einer Insolvenz in Eigenverwaltung.

„Ein starker Standort, wie Ostwestfalen-Lippe, braucht einen modernen Flughafen, der in die Zukunft ausgerichtet ist. Mit dem Sanierungskonzept ist der erste richtige Schritt getan, denn es stärkt die Symbiose aus Tourismus und Geschäftsreiseverkehr nachhaltig. Dafür bezieht es ökologische Gesichtspunkte und die aktuellen Entwicklungen rund um die Mobilität der Zukunft mit ein. So hat der Flughafen Paderborn/Lippstadt eine echte Chance auf eine stabile Zukunft“, betont Kevin Taron, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren. Nicht nachvollziehen können die Wirtschaftsjunioren und der Wirtschaftsclub, dass Kritiker den Flughafen als überflüssig bewerten.

„Der Flughafen bietet der heimischen Wirtschaft in der Region einen echten Standortvorteil. Diese Infrastruktur leichtfertig aus der Hand zu geben, wäre fahrlässig, denn wenn der Flughafen erst einmal geschlossen ist, dann bleibt er geschlossen“, so Taron weiter.

Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

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