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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Mittwoch, 02. Dezember 2020 09:39 Uhr
Kreis Höxter: 324 Personen aktuell infiziert
Samstag, 28. November 2020 10:29 Uhr

Kreis Höxter (r). Die angeordneten Schließungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie betreffen viele Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen direkt oder indirekt. Nun kann die bereits seit einiger Zeit erwartete „außerordentliche Wirtschaftshilfe“ beantragt werden. Anträge auf die Corona-Novemberhilfe können ab sofort gestellt werden. 

Die Betroffenen erhalten schnell und unbürokratisch Hilfe – in Form von Zuschüssen von 75 Prozent ihres entsprechenden durchschnittlichen Umsatzes im November 2019, tageweise anteilig für die Dauer des Corona-bedingten Lockdowns.

Alle näheren Informationen gibt es unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de 

Für Unternehmen des Gaststättengewerbes, die den wirtschaftlichen Einbrüchen durch Corona mit neuen Investitionsvorhaben entgegenwirken wollen, ist darüber hinaus ab sofort eine Antragstellung der „niedrigschwelligen Investitionsförderung für das Gaststättengewerbe“ bei der NBank möglich. Zuschüsse bis zu 80 Prozent sind hier für Investitionen möglich, die einer nachhaltigen Betriebsführung in ökologischer, ökonomischer und/oder sozialer Hinsicht dienen oder die bestehende Arbeitsprozesse optimieren und damit Arbeitsplätze und/oder den Weiterbetrieb des Unternehmens sichern. Auch Investitionsgüter, deren gewöhnliche Nutzungsdauer mindestens fünf Jahre beträgt, können gefördert werden. 

Freitag, 27. November 2020 11:14 Uhr

Kreis Höxter (r). Bis zu 400 Menschen rufen derzeit jede Woche beim Corona-Telefon des Kreises Höxter an. Mit dem Service möchte die Kreisverwaltung dazu beitragen, den Bürgerinnen und Bürgern bei Fragen weiterzuhelfen. Das Corona-Telefon des Kreises ist über die Nummer 05271/965-1111 montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr erreichbar. Freitags sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 8 bis 12 Uhr im Einsatz und samstags von 10 bis 14 Uhr.

„Corona ist im Alltag der meisten Menschen das bestimmende Thema. Das merken wir auch bei den vielen Anruferinnen und Anrufern“, sagt Landrat Michael Stickeln. „Viele Bürgerinnen und Bürger sind nach wie vor verunsichert und haben Fragen. Mit dem Corona-Telefon möchten wir eine konkrete Hilfestellung anbieten.“

Beim Kreis Höxter kümmern sich insgesamt 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Schichtbetrieb zu je drei bis vier Personen um die Beantwortung der zahlreichen Anrufe. „Oft rufen Menschen an, die gerade erst ihr positives Testergebnis von ihrem Hausarzt erhalten haben. Viele sind dann aufgewühlt und sehr in Sorge. Wir beruhigen die Anrufer erst einmal und sagen ihnen, wie es jetzt weitergeht“, erläutert Thomas Fuest, Koordinator des Corona-Telefons im Krisenstab des Kreises. „Grundsätzlich brauchen die Menschen, die positiv getestet worden sind, nicht bei uns anzurufen. Sobald die Testergebnisse auch beim Gesundheitsamt vorliegen, melden sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter telefonisch und geben alle nötigen Informationen.“

Viele Fragen kommen auch bezüglich der Zuordnung in die Gruppe der sogenannten „Kontaktpersonen der Kategorie 1“. „Das sind Menschen, die zu einer Person mit einer nachgewiesenen Infektion über einen Zeitraum von mindestens 15 Minuten engeren Kontakt hatten. Da in diesem Fall das Risiko einer Ansteckung hoch sein könnte, müssen sich diese Kontaktpersonen vorsorglich in eine zweiwöchige Quarantäne begeben. Solange diese Menschen in der Quarantäne keine Krankheitssymptome zeigen, werden sie nicht getestet“, verweist Dr. Ronald Woltering, Leiter des Kreisgesundheitsamtes, auf die nationale Teststrategie.

Bei einigen Fragen rund um Corona sind jedoch andere Behörden oder Einrichtungen richtige Ansprechpartner, die dann über die Mitarbeiter des Corona-Telefons vermittelt werden:

  • Menschen mit Krankheitssymptomen oder anderen gesundheitlichen Problemen, die sich Sorgen um eine Infektion machen, sollten sich telefonisch an ihren Hausarzt wenden.
  • Wer sich etwa in angeordneter Quarantäne befindet und sich zum Beispiel fragt, was er darf und was nicht, sollte sich beim Ordnungsamt seiner Stadt melden.
  • Unternehmer und Selbstständige, die Fragen zu den staatlichen Hilfeleistungen haben, werden vom Team der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter beraten (Telefon 05271/9743 0)
  • Arbeitgeber, die Fragen zu den Ersatzansprüchen von Arbeitnehmern haben, die wegen der Quarantäne eines Kindes nicht arbeiten können, sollten sich an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) wenden.

Kreis Höxter informiert auch im Internet

Zusätzlich zum Service des Corona-Telefons bündelt der Kreis Höxter auf seiner Sonderseite www.corona.kreis-hoexter.de seit Beginn der Pandemie alle wichtigen Informationen und Ansprechpartner. Fortlaufend wird das Angebot ergänzt. Neu ist eine Übersicht, die farblich wie eine Ampel aufgebaut ist: Grün steht für erlaubte Dienstleistungen wie etwa medizinisch notwendige Behandlungen oder auch das gastronomische Angebot von Speisen zum Mitnehmen. Orange kennzeichnet die Bereiche, in denen es gewisse Einschränkungen gibt wie etwa die Maskenpflicht in Schulen. Rot steht für die Einrichtungen, die derzeit geschlossen sein müssen, wie zum Beispiel Theater, Kinos oder Fitnessstudios.

Foto: Kreis Höxter

Freitag, 27. November 2020 10:59 Uhr

Kreis Höxter (r). Nun steht es fest: Das Impfzentrum für den Kreis Höxter wird in der Stadthalle in Brakel eingerichtet. „Wir sind froh, diesen gut geeigneten zentralen Standort nutzen zu können“, sagt Landrat Michael Stickeln und bedankt sich bei Bürgermeister Hermann Temme und allen Beteiligten für die engagierte und unbürokratische Unterstützung. „Die unmittelbar bevorstehende bundesweite Impfkampagne ist ein Lichtblick in dieser herausforderungsvollen Zeit“, so der Landrat.

Auch Bürgermeister Temme ist überzeugt von der idealen Lage: „Brakel liegt in der Mitte des Kreises und ist aus allen Richtungen sehr gut zu erreichen.“ Gern habe er deshalb die die Stadthalle zur Verfügung gestellt. „Mit Impfungen gewinnen wir eine Perspektive bei der Pandemiebekämpfung“, sagt er. 

Seit das Land den Startschuss für die Umsetzung der Impfstrategie in Nordrhein-Westfalen gegeben hat, laufen beim Kreis Höxter die Vorbereitungen zur Schaffung eines stationären Impfzentrums, zu dem auch mehrere mobile Teams gehören werden, auf Hochtouren. Für die medizinische Betreuung wird die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe zuständig sein. Für die Organisation ist der Kreis verantwortlich.  

Bei der Standortsuche hatte der Krisenstab des Kreises Höxter im Vorfeld mehrere Möglichkeiten im Kreisgebiet geprüft. „Bei allen, die uns mit Angeboten entgegengekommen sind, um bei dieser wichtigen Aufgabe zu helfen, möchte ich mich bedanken“, erklärt der Leiter des Krisenstabs des Kreises Höxter, Gerhard Handermann. Die Stadthalle Brakel zeichne sich durch ihre zentrale Lage, die gute Verkehrsanbindung, eine ausreichende Anzahl von Parkplätzen und die Nähe zur Kreisleitstelle aus. Vor allem erfülle sie auch die räumlichen Anforderungen, die von der Landesregierung gestellt werden, um die organisatorischen Abläufe sicherzustellen.

„Nach den Landesvorgaben werden wir in der Stadthalle unter Einhaltung der notwendigen Abstands- und Hygieneregeln mehrere Impfbereiche aufbauen, um in kurzer Zeit viele Menschen impfen zu können“, erläutert der Leiter der Abteilung Bevölkerungsschutz beim Kreis Höxter, Thomas Krämer, der die Gesamtverantwortung für den Aufbau des stationären Impfzentrums mit mehreren mobilen Einsatzteams übernommen hat. Notwendig seien auch Räumlichkeiten für Anmeldung, Nachbereitung und Logistik.

Noch in diesem Jahr soll die Stadthalle als Impfzentrum eingerichtet und startklar sein. Ab wann es dann tatsächlich in Betrieb gehen wird, ist derzeit noch offen. Denn sobald der Impfstoff verfügbar sein wird, sollen entsprechend der nationalen Impfstrategie zuerst vorrangig Personengruppen, die als besonders gefährdete Risikogruppen gelten, geimpft werden. Dazu gehören auch Pflegebedürftige, die in Senioren- und Pflegeeinrichtungen oder in der Familie leben. Sie sollen von den mobilen Impfteams geimpft werden.

„Mit der Festlegung des Standortes haben wir eine wichtige Etappe erreicht. Jetzt liegt noch viel Arbeit vor uns, damit wir in Betrieb gehen können, sobald das Land uns das Signal dafür gibt“, erklärt Krisenstabsleiter Handermann.

Donnerstag, 26. November 2020 10:22 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter waren bis zum 26. November 2020 (Stand: um 0 Uhr) 1.284 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (35 bestätigte Infektionen mehr als am Vortag). Davon gelten 932 Personen als genesen (24 Personen mehr als am Tag zuvor) und 329 Personen als noch infiziert (10 Personen mehr als am Vortag). Eine weitere Person aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet war, ist verstorben. Die Person war 92 Jahre alt und wohnte in Borgentreich. Damit sind seit Beginn der Pandemie 23 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 25. November 137 (Stand: um 0 Uhr). Die Übersicht der Infektionszahlen im Kreisgebiet und in den zehn Städten finden Sie täglich aktualisiert auf unserer Internetseite.

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Montag, 30. November 2020 10:37 Uhr

Warburg (r). Seit Freitag, dem 20.11.2020, dürfen sich neun Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase des Hüffertgymnasiums Warburg offiziell Sporthelfer nennen. Begeisterte Sportlerinnen und Sportler aus der letztjährigen Jahrgangsstufe 9 nahmen in ihrer Freizeit die erste Hürde zur Ausbildung des Sport-Übungsleiters. Der Hauptteil der Ausbildung fand im Laufe eines Wochenendseminars in der Sportschule Hachen statt. Zu der Ausbildung, die durch zwei Sportlehrer des Gymnasiums geleitet wurde, gehörten neben dem Theorie-/Praxisunterricht auch Hospitationen im Sportverein und dem Sportunterricht, bei denen besondere Aspekte, wie ,,Wie geht der Übungsleiter mit unterschiedlichen Leistungsvoraussetzungen um?”, beobachtet wurden.

Um die Einhaltung dieser Kriterien einzuüben und zu trainieren, führten sie abwechselnd verschiedene Lehrprobe durch und lernten gleichzeitig die Besonderheiten verschiedener Sportarten kennenzulernen. Aus der Ausbildung nehmen sie zahlreiche neue Kompetenzen zur Planung, Organisation und Durchführung von Sportveranstaltungen mit und lernten auch gleichzeitig für sie neue Sportarten, wie Tchoukball oder Ballett, kennen.  Den Abschluss der Ausbildung bildet ein Erste-Hilfe-Kurs. Nach einer kleinen Unterbrechung durch Corona erhielten die Schülerinnen und Schüler nun in einer kleinen Feierstunde ihre Qualifikation zum Sporthelfer. Sie können nun ihre Freude am Sport weiterverbreiten. 

Foto: Hüffertgymnasium

Montag, 30. November 2020 10:29 Uhr

Kreis Höxter (r). Schwangere sollten sich bis spätestens vier Wochen vor der Geburt gegen Keuchhusten impfen lassen. Das empfiehlt seit kurzem die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin. Durch die Impfung werden Mutter und Kind vor Keuchhusten geschützt. „Das Neugeborene kann in den ersten Lebenswochen selbst noch nicht geimpft werden und ist besonders gefährdet. Werdenden Müttern raten wir deshalb zur Impfung. Selbstverständlich zahlen die gesetzlichen Krankenkassen die Keuchhusten-Impfung für ihre Versicherten“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Keuchhusten (Pertussis) ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts eine der Infektionskrankheiten, die bei Kindern weltweit am häufigsten auftritt. In Deutschland stecken sich jährlich rund 200 Säuglinge im Alter von bis zu drei Monaten mit Keuchhusten an. Das geht aus den neusten Forschungsergebnissen des RKI hervor. So verzeichnete das RKI in den Jahren 2014 bis 2018 50 Keuchhustenfälle pro 100.000 Kindern unter einem Jahr. Bei den unter drei Monate alten Säuglingen waren es sogar 80 von 100.000. Bei Säuglingen kann eine Ansteckung mit Keuchhusten unter anderem zu Lungenentzündungen, Ohrenentzündungen, Atemstillständen und sogar zum Tod führen. Insbesondere in den ersten sechs Lebensmonaten verläuft die Erkrankung oft schwer und muss im Krankenhaus behandelt werden. 

Bevor das Neugeborene mit zwei Monaten selbst geimpft werden kann, ist es den Viren schutzlos ausgeliefert. Um Kinder künftig besser vor Keuchhusten zu schützen, empfiehlt nun die Ständige Impfkommission (STIKO) Schwangeren, sich rechtzeitig gegen Keuchhusten zu impfen. Bei einer Impfung in der Schwangerschaft übertragen sich die von der Mutter gebildeten Antikörper auf den Fötus. 

Empfohlen wird die Impfung gegen Keuchhusten zu Beginn des letzten Schwangerschaftsdrittels ab der 28. Schwangerschaftswoche. Besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine Frühgeburt, sollte die Impfung ins zweite Schwangerschaftsdrittel vorgezogen werden. Die Keuchhusten-Impfung in der Schwangerschaft wird unabhängig vom Abstand der letzten Auffrischungsimpfung angeraten. Wurde die Keuchhusten-Impfung während der Schwangerschaft nicht durchgeführt, kann die Impfung auch in den ersten Tagen nach der Geburt nachgeholt werden. Für gesetzlich Versicherte übernehmen die Krankenkassen die Impfkosten.

Aber nicht nur die Schwangere sollte sich impfen lassen: Auch die Angehörigen der werdenden Mutter, die mit ihr in einem Haushalt leben oder häufig Kontakt zu ihr haben, sollten sich schützen. Dazu zählen vor allem die Eltern und die Familie, aber auch Freunde der Schwangeren, wenn sie in engem Kontakt zu ihr stehen. Ebenfalls sollten auch die Betreuenden des Neugeborenen, wie zum Beispiel Tagesmütter, Babysitter oder Großeltern, gegen Keuchhusten geimpft sein. Sind die Personen gesetzlich versichert und haben in den letzten zehn Jahren keine Keuchhusten-Impfung erhalten, übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Impfung.

Weitere Informationen rund um das Thema Schutzimpfungen und ein Überblick über alle wichtigen Fakten zum Impfschutz sowie eine Hilfestellung bei der Entscheidung „Impfen ja oder nein“ sind abrufbar im Internet unter aok.de/nw Rubrik Leistungen & Services > Leistungen von A bis Z.

Foto: AOK/hfr. 

Sonntag, 29. November 2020 11:19 Uhr

Kreis Höxter (r). Damit Kurzarbeit keine verlorene Zeit ist: Betriebe im Kreis Höxter sollen sich stärker als bislang um die berufliche Weiterbildung ihrer Mitarbeiter kümmern. Dazu ruft die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf. „Während der Corona-Pandemie können viele Beschäftigte gar nicht oder nur sehr eingeschränkt arbeiten. Die Firmen sind gut beraten, jetzt die hohen staatlichen Zuschüsse für die Qualifizierung abzurufen“, so NGG-Geschäftsführer Armin Wiese.

Die Gewerkschaft verweist auf aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Danach wurden über das 2019 eingeführte Qualifizierungschancengesetz, das erstmals hohe Zuschüsse für die Weiterbildung von Beschäftigten vorsieht, in ganz Nordrhein-Westfalen bis Mitte des laufenden Jahres lediglich 8.584 Menschen gefördert. „Das ist eine ernüchternde Bilanz. Hier müssen die Firmen dringend nachlegen“, betont Wiese. Im ersten, von der Pandemie geprägten Halbjahr wurde laut Arbeitsagentur NRW-weit die Weiterbildung von 2.250 Beschäftigten bezuschusst – das sind 19 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

„Für Hotels, Pensionen und Gaststätten, die sehr hart von Corona getroffen wurden, ist das Gesetz eine große Chance. Unter Servicekräften und Hotelangestellten ist in puncto Weiterbildung viel Luft nach oben. Denn in den letzten Boom-Jahren war für viele Betriebe dafür kaum Zeit“, unterstreicht Wiese. Aber auch für Branchen wie die Ernährungsindustrie, in der die Digitalisierung rasant voranschreite und mancherorts auch Arbeitsplätze bedrohe, seien die staatlichen Angebote relevant. Fortbildungen müssten dabei auch unter Pandemie-Bedingungen organisiert werden – etwa per Online-Seminar, so die NGG. Nach Angaben der Arbeitsagentur beschäftigt das Gastgewerbe allein im Kreis Höxter rund 2.900 Menschen, in der Ernährungsindustrie arbeiten 1.900 Beschäftigte.

Mit dem Qualifizierungschancengesetz können Unternehmen seit 2019 staatliche Zuschüsse für Weiterbildungsmaßnahmen ihrer Beschäftigten erhalten. In Betrieben mit weniger als zehn Mitarbeitern übernimmt die Arbeitsagentur die Kosten für die Kurse komplett – ebenso das Gehalt. In Betrieben bis 249 Beschäftigten ist es die Hälfte der Kosten. Die Kurse müssen mindestens vier Wochen Vollzeit-Unterricht umfassen. Wer sich in seiner Freizeit weiterbilden will, wird unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls gefördert. Weitere Infos und Angebote vor Ort gibt es im Netz unter: https://kursnet-finden.arbeitsagentur.de/kurs/

Foto: NGG

Blaulicht
Dienstag, 01. Dezember 2020 11:19 Uhr
Auf glatter Straße in die Leitplanken geschleudert
Sonntag, 29. November 2020 11:16 Uhr

Warburg (red). Gleich eine Reihe von Verkehrstraftaten deckte die Streife der Warburger Polizei am vergangenen Samstagnachmittag auf. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle in der Josef-Wirmer-Straße wurde ein VW Golf angehalten, der mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern besetzt war. Bei der Überprüfung des 29-jährigen Fahrers stellten die Beamten fest, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Außerdem wurde Drogenkonsum festgestellt. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurden weitere Drogen in geringer Menge aufgefunden. Schließlich stellte sich heraus, dass die Kennzeichen nicht zu dem Fahrzeug gehörten. Die Kennzeichen waren im Oktober als gestohlen gemeldet worden. Somit war der VW nicht zugelassen und versichert. Die Polizeibeamten stellten Drogen und Kennzeichen sicher und ordneten eine Blutprobe an. Auf den jungen Mann wartet nun ein Strafverfahren wegen diverser Straftaten.

Donnerstag, 26. November 2020 11:44 Uhr

Warburg (r). Am Mittwoch, 25. November, fielen der Polizei im Kreis Höxter bei zwei verschiedenen Kontrollen zwei Fahrzeugführer auf, die nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis waren, da die vorgezeigten ausländischen Fahrerlaubnisse keine Gültigkeit mehr hatten. Gegen 10 Uhr führten Polizeibeamte in Willebadessen-Peckelsheim im Ortskern bei einem 31-jähriger Fahrer eines Lkw VW Crafter eine Verkehrskontrolle durch. Der Fahrer händigte einen moldauischen Führerschein aus. Gegen 17 Uhr wurde in Warburg, Paderborner Tor, ein 39-jähriger Mercedes-Fahrer kontrolliert, der im Besitz eines pakistanischen Führerscheins war. Beide Führerscheine hatten jedoch keine Gültigkeit mehr. Nach geltendem Recht hätten beide Männer, die bereits über sechs Monate ihren Wohnsitz in Deutschland hatten, ihren ausländischen Führerschein spätestens nach sechs Monaten in eine deutsche Fahrerlaubnis umschreiben lassen müssen. Beiden Fahrern untersagten die Polizeibeamten das Führen führerscheinpflichtiger Fahrzeuge in Deutschland. Ihnen droht ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Dienstag, 24. November 2020 10:56 Uhr

Kreis Höxter (r). Taschendiebe bevorzugen grundsätzlich Orte, an denen sich viele Menschen aufhalten, um z. B. an Haltestellen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln die Deckung anderer zu nutzen. Durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehende Abstandsregel könnte davon ausgegangen werden, dass sich reduzierte Tatmöglichkeiten bieten. 

Die tatsächlichen Fälle im Kreis Höxter zeigen jedoch, dass es weiterhin Möglichkeiten für die Täter gibt, unbemerkt das Portemonnaie und weitere Wertgegenstände zu entwenden. Vermehrt geschieht dies aktuell beim Einkauf in Supermärkten. Den Opfern wird der Diebstahl häufig erst an der Kasse bewusst. So geschehen am Freitag, 20. November, in Warburg und in Steinheim. In einem Lebensmittelmarkt in Warburg am Paderborner Tor wurde eine 80-jährige Frau von zwei Taschendiebinnen bestohlen. Das Opfer wurde durch Fragen nach Produktpreisen abgelenkt. Noch im Geschäft stellte die Frau das Fehlen ihres Portemonnaies fest. In Steinheim, in einem Lebensmittelmarkt am Lipper Tor, wurde einer 64-Jährigen ein Portemonnaie aus einer Handtasche gestohlen, die am Einkaufswagen hing. In einem Fall wurde anschließend an einem Geldautomaten Bargeld durch die Täter abgehoben.

Daher rät die Polizei: Legen Sie Geldbörsen nie oben in den Korb oder in den Einkaufswagen, sondern tragen Sie diese möglichst körpernah. Auch sollten Sie Ihr Portemonnaie während des Auf- und Ablegens der Waren auf dem Band nicht an der Kasse ablegen. 

Grundsätzlich geschehen Taschendiebstähle oftmals durch mehrere Täter. Ein Täter lenkt das Opfer ab, ein zweiter greift zu und ein dritter Täter verschwindet mit der Beute. Taschendiebe lassen sich dabei am typisch suchenden Blick erkennen: Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute.

Tipps der Polizei: 

- Nehmen Sie nur so viel Bargeld und Zahlungskarten mit, wie nötig.

- Bewahren Sie die PIN und Zahlungskarten getrennt auf. Bewahren Sie keinen Zettel mit der PIN in Ihrem Portemonnaie / Ihrer Handtasche auf.

- Tragen Sie Ihr Portemonnaie, Ihr Smartphone und weitere Wertgegenstände in verschiedenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.

- Hand- und Umhängetaschen sollten Sie verschlossen auf der Körpervorderseite tragen, so dass die Verschlussseite zum Körper zeigt.

- Brustbeutel, Gürtelinnentaschen oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse können hilfreich sein.

- Stellen Sie Ihre Handtasche nie unbeaufsichtigt ab oder hängen sie irgendwo auf.

Wenn Sie Opfer eines Taschendiebstahls geworden sind, sollten Sie Ihre Zahlungskarten sofort sperren lassen. Dies ist unter dem Sperr-Notruf 116 116 möglich. Beachten Sie dabei, dass Sie Ihre Karte nur dann über den Notruf sperren lassen können, sofern sich Ihre Bank dem Notruf angeschlossen hat. Ansonsten wenden Sie sich direkt an Ihr Kreditinstitut. Damit Ihre Debitkarte auch für das elektronische Lastschriftverfahren (SEPA Lastschrift) gesperrt werden kann, für das nur eine Unterschrift und keine PIN benötigt wird, müssen Sie den Verlust unverzüglich der Polizei melden. Nur dort kann eine sogenannte freiwillige KUNO-Sperrung bei den Handelsunternehmen veranlasst werden. Erst dann wird die Karte beim Bezahlen in Geschäften auch im Lastschriftverfahren abgelehnt. Bei weiteren Rückfragen melden Sie sich bei der Kreispolizeibehörde in Höxter unter der Telefonnummer 05271/ 962-0.

Sonntag, 22. November 2020 09:31 Uhr

Kreis Höxter (red). Einen Mund-Nasenschutz zu tragen, ist in der Öffentlichkeit mittlerweile ein gewohntes Bild. Doch auch am Steuer von Kraftfahrzeugen wird vermehrt beobachtet, dass ein solcher Mundschutz getragen wird. Die Polizei im Kreis Höxter erreichen immer wieder Anfragen, ob dieses überhaupt erlaubt ist oder einen Verstoß darstellt.

Der § 23 Absatz 4 Straßenverkehrsordnung (StVO) besagt, dass Kraftfahrzeugführende ihr Gesicht nicht so verhüllen oder verdecken dürfen, dass sie nicht mehr erkennbar sind. Bei der Benutzung eines Mund-Nasenschutzes ist zwar die Nasen- und Mundpartie verdeckt, jedoch sind die Augen, die Stirn, die Ohren, die Frisur sowie die Statur des Fahrzeugführers noch zu erkennen. Diese Merkmale ermöglichen weiterhin eine Identitätsfeststellung.

"Wenn die Person zusätzlich zum Beispiel eine Sonnenbrille oder einen Hut tragen würde, so kann dadurch die Identitätsfeststellung erschwert oder sogar verhindert werden", erklärt Norbert Lammers, Leiter der Direktion Verkehr der Kreispolizeibehörde Höxter. Wenn diese Absicht gegeben ist, dann würde ein Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung erfüllt sein. Die Regelahndung laut Bußgeldkatalog beträgt 60,- EUR plus Bearbeitungsgebühren. 

Anders sieht es zum Beispiel bei Bus- und Taxifahrern aus. Hier geht es in der Regel nicht um die Verhinderung ihrer Identitätsfeststellung, sondern um ihren Gesundheitsschutz und den ihrer Fahrgäste. Zudem sind sie leicht anhand der Fahrtenbücher und der betrieblichen Dokumentationen zu ermitteln. Ähnliches gilt für Fahrlehrer bei der Ausbildung ihrer Fahrschüler. Auch sie sollen geeignete Masken während der Fahrt tragen.

"Befinden sich die Fahrzeugführenden allein im Fahrzeug, macht es aus medizinischer Sicht keinen Sinn, einen Mund-Nasenschutz zu tragen", betont Norbert Lammers. Die Polizei im Kreis Höxter wird im Rahmen ihrer allgemeinen Verkehrskontrollen auch darauf achten und die Situation im Einzelfall mit Augenmaß bewerten.

Politik
Mittwoch, 18. November 2020 11:08 Uhr
Die Mischung macht’s – Warburger Frauen Union wählt neuen Vorstand
Samstag, 14. November 2020 11:38 Uhr

NRW (red). Die Die NRW-Koalition stärkt in dieser schwierigen Zeit die Innenstädte und Zentren. Von dem 70 Millionen schweren Sofortprogramm zur Stabilisierung unserer Innenstädte und Zentren werden noch in diesem Jahr 129 Kommunen in Nordrhein-Westfalen mit 40 Millionen Euro unterstützt. Mit insgesamt 931.514 Euro werden auch die Innenstädte von Bad Driburg, Brakel, Höxter, Steinheim und Warburg von diesen Fördergeldern profitieren. Aus dem Sofortprogramm stehen noch 30 Millionen Euro zur Verfügung. Die Frist für die Vorlage der Förderanträge wird auf den 30. April 2021 verlängert, damit Städte und Gemeinden auf aktuelle Entwicklungen reagieren können.

Dazu erklärt der CDU Landtagsabgeordnete Matthias Goeken: „Das Förderprogramm ist für unseren Handel, aber auch die Bürgerinnen und Bürger, ein echter Lichtblick. Von einer starken Innenstadt profitieren alle. Sie ist das Aushängeschild und auch ein Ort der Begegnung. Corona hat den Einzelhandel in unserer Stadt stark getroffen. Mit dem Fördergeld will die NRW-Koalition den Kommunen eine Stütze in dieser schweren Zeit sein und ihnen unter die Arme greifen. Das Geld wird noch in diesem Jahr ausgezahlt und ermöglicht ein rasches Handeln. Ich bin sehr froh, dass die NRW-Koalition wieder einmal schnell in Pandemiezeiten handelt und die kommunale Familie mit Hilfsprogrammen fest im Blick hat.“

Folgende Städte erhalten aus dem „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren“ Fördergeld:

Stadt

Maßnahme

Fördermittel

Bad Driburg

Bad Driburg Hellwegzentrum

99.000

Brakel

Historischer Stadtkern und zentraler Versorgungsbereich Brakel

484.367

Höxter

Innenstadt Höxter

99.584

Steinheim

Stadtkern Steinheim

135.655

Warburg

Warburg

112.908

 Foto: Goeken

 

Samstag, 14. November 2020 08:34 Uhr

Kreis Höxter (red). Bei der ersten Bürgermeisterkonferenz nach der Kommunalwahl begrüßte Landrat Michael Stickeln in der Aula des Kreishauses bekannte und neue Gesichter. „In bewährter Tradition freue ich mich auf eine parteiunabhängige, gute Zusammenarbeit zum Wohle unseres Kreises und der zehn Städte“, sagte Stickeln zur Begrüßung.

Der Landrat und die zehn Bürgermeister treffen sich regelmäßig, um Themen zu erörtern, die alle Städte und den Kreis betreffen und um die interkommunale Zusammenarbeit voranzutreiben. Zu Beginn wählten die Bürgermeister Steinheims Stadtoberhaupt Carsten Torke zu ihrem Sprecher. Er dankte seinen Amtskollegen für ihr Vertrauen. Zum Stellvertreter wurde der Brakeler Bürgermeister, Hermann Temme, gewählt.

Kreiskämmerer Gerhard Handermann stellte anschließend die vorläufigen Eckdaten des Kreishaushaltes 2021 vor. Die Kreisordnung sieht vor, zur Festsetzung der Kreisumlage das Benehmen mit den umlagepflichtigen kreisangehörigen Städten herzustellen. Vorgestellt wurden insbesondere die Entwicklungen für die stärksten Ertrags- und Aufwandsbereiche und die Auswirkungen auf die von den Städten aufzubringende Kreisumlage und die vom Kreis aufzubringende Landschaftsumlage. „Die seit Monaten andauernde Covid-19-Pandemie hat massive Auswirkungen auf das öffentliche und private Leben, insbesondere aber auch auf die wirtschaftliche Situation in unserem Lande“, sagte Handermann. Dies treffe auch Kreise und Kommunen. Bund und Land sorgten jedoch mit einer Reihe von Maßnahmenpaketen zur Entlastung der kommunalen Haushalte.

Ein weiteres Thema war die Zusammenarbeit der städtischen Ordnungsämter und der Kreispolizeibehörde Höxter bei der Pandemiebewältigung. Zu einem Austausch hatte Landrat Stickeln den Abteilungsleiter Polizei der Kreispolizeibehörde Höxter, Christian Brenski, eingeladen. „Die überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger bei uns im Kreis Höxter hält sich an die Corona-Regeln“, sagte Landrat Stickeln. Doch komme es immer wieder zu Verstößen. Dies mache Kontrollen notwendig, die Ordnungsämter und Polizei stark belasten.

Foto: Kreis Höxter

Wirtschaft
Donnerstag, 19. November 2020 14:10 Uhr
KVWL-Notfalldienstpraxis in Warburg zieht um
Mittwoch, 18. November 2020 10:29 Uhr

Berlin/Kreis Höxter (red). Bisher waren Bäckerei-Cafés von der Umsatzerstattung ausgeschlossen. Die CDU-Landtagsfraktion hatte sich beim Bund dafür stark gemacht, die Bäckereien und Konditoreien mit angeschlossenen Café mit in die Antragsberechtigten für die Novemberhilfe aufzunehmen.

Der Landtagsabgeordnete und Beauftragte für das Handwerk Matthias Goeken, begrüßt die Entscheidung: „Ich bin froh, dass die Bundesregierung noch einmal nachjustiert hat. Somit werden auch die berechtigten Interessen des Hauptnahrungsmittelhandwerks der Bäcker und Konditoren bei diesem wichtigen Anliegen unterstützt.“

Mehr Information zur Beantragung sind auf der Webseite des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zu finden unter: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/11/20201112-novemberhilfe-verfahren-der-abschlagszahlung-steht.html

 

Donnerstag, 12. November 2020 13:47 Uhr

Diemelstadt (red). Aufgrund einer aktuellen Bundesverfügung sind jetzt auch die Pflegeeinrichtungen dazu aufgerufen, umfangreiche Testkonzepte zu erarbeiten. Damit soll möglichst sichergestellt werden, eine bestehende Infektionsgefahr durch externe Besucher weitestgehend auszuschließen.

„Wir führen derzeit sehr viele Diskussionen mit Besuchern und Angehörigen, die unsere Einrichtung betreten wollen“, sagt Einrichtungsleiter Lothar Koch-Sander von der Alloheim Senioren Residenz „Lustgarten“ in Diemelstadt, „viele sind fälschlicherweise der Ansicht, dass wir als Einrichtung unter anderem ab sofort dazu verpflichtet sind, alle Besucher per Schnelltest zu testen – sogar, wenn die Besucher angeben, Corona-typische Symptome zu haben. Das ist aber nicht richtig und sorgt leider immer wieder für teils aufgebrachte Diskussionen.“ Richtig sei, so die Einrichtungsleitung, dass derzeit alle Pflegeeinrichtungen erst ein umfangreiches Testkonzept erarbeiten und entwickeln müssen. „Unser unternehmensweites Konzept ist für unser Haus bereits angepasst, muss aber noch vom Gesundheitsamt genehmigt werden“, sagt Lothar Koch-Sander, „allerdings gibt es noch viele ungeklärte Fragen, die in der Verordnung nicht geregelt sind.“ So seien beispielsweise Schulungen von Mitarbeitern durch Ärzte oder auch die Gestaltung von Räumlichkeiten darin nicht näher spezifiziert.

Koch-Sander betont, dass Besucher bei Vorliegen von Corona-spezifischen Symptomen ein Anrecht auf eine labormedizinische PCR-Testung nach der Testverordnung bei einem Arzt, in Testzentren oder Gesundheitsämtern haben. Diese Tests seien aber nicht Aufgabe einer Pflegeeinrichtung, sondern erfordern immer einen Arztbesuch. Das Testkonzept sei so gestaltet, dass es einmal wöchentlich eine Schnelltest-Möglichkeit vor Ort gibt. Der Grund: Neben dem zeitlich erheblichen Testaufwand von etwa 30 Minuten pro Person, dürfen nur Fachkräfte testen. „All das darf ja nicht zulasten der Bewohner gehen“, unterstreicht Lothar Koch-Sander, „deren Versorgung und Pflege haben immer Priorität. Voraussetzung für alle Besuche ist und bleibt die Symptomfreiheit. Mit Symptomen dürfen die Einrichtungen nicht betreten werden.“

Bis zur Umsetzung des zu genehmigenden Testkonzeptes wird somit noch etwas Zeit vergehen. „Wir wollen mögliche Infektionen von Mitarbeitern, Bewohnern und Besuchern weitgehend ausschließen“, sagt Koch-Sander, „das ist auch der Grund, warum wir grundsätzlich einen generellen Besuchsstop realisieren, sobald wir Kenntnis von einem positiven Testergebnis in diesen Zielgruppen haben.“ Dies sei – so die Einrichtungsleitung weiter – keine „böse Absicht“ oder eine „übertriebene Maßnahme“, es gehe ausschließlich um den Schutz der Senioren als Hochrisikogruppe. Fest steht allerdings, dass die Besuchsregelungen und dafür vorgesehenen Zeitfenster ausschließlich in der Verantwortung der Einrichtung liegen. Besuche müssen im Vorfeld immer telefonisch mit der Einrichtung abgestimmt werden. Sobald das genehmigte Konzept vorliegt, werden die Angehörigen umgehend informiert.

Sport
Freitag, 06. November 2020 11:01 Uhr
Kreis Höxter: 14 neue Sporthelfer ausgebildet
Montag, 02. November 2020 12:01 Uhr

Herlinghausen (red). Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat weitere Fördermaßnahmen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ bekannt gegeben. Von dem einzigartigen Förderprogramm für Sportstätten profitieren bereits mehr als 750 Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen. Eine gute Nachricht auch für den SSV Schwarz-Weiß Herlinghausen e.V.: Gefördert wird die Instandsetzung des Ballfangzaunes in Höhe von 13.350 Euro.

„Unser Ballfangzaun ist schon knapp 30 Jahre alt und gewährleistet keine Standsicherheit mehr. Daher ist eine Erneuerung auf einer Länge rund 200 Meter unumgänglich“, sagt der 1. Vorsitzende Jürgen Koch. Neben dem „Fördertopf“ des Landes NRW wird der SSV Herlinghausen auch durch die Hansestadt Warburg finanziell mit 10.680 Euro kräftig unterstützt. „Das Gesamtvolumen der Maßnahme beläuft sich auf rund 27.000 Euro. Diese Summe beschreibt die reinen Kosten für Material und Arbeitsmaschinen. 10 Prozent Eigenkapital sowie Arbeiten in Eigenleistung müssen und wollen wir selbst erbringen. Das war Voraussetzung für die Bewilligung der Fördermittel. Ohne die Unterstützung von Stadt und Land könnten wir eine solche Instandhaltungsmaßnahme nicht durchführen“, so Jürgen Koch weiter.

„Unser außerordentlicher Dank geht an dieser Stelle an die Hansestadt Warburg, die unser Vorhaben positiv begleiten. Besonders bedanken möchten wir uns auch bei dem Stadtsportverband Warburg. Andreas Niggemeyer, Mitglied des Leitungsteams des Stadtsportverbandes, hat uns von Beginn der Antragsstellung bis zum Bewilligungsbescheid aktiv unterstützt und dadurch enorm geholfen“ ergänzt der Vereinschef. „Mit der Baumaßnahme wurde mittlerweile begonnen. Bis Ende des Jahres soll der neue Ballfangzaun stehen. Wir hoffen, dass das Wetter mitspielt und wir ohne größere Verzögerungen die Arbeiten durchführen können“, erklärt SSV-Geschäftsführer Michael Eckersberg.

Foto: SSV Herlinghausen

Dienstag, 27. Oktober 2020 10:45 Uhr

Kreis Höxter/Brakel (red). Der Kreissportbund Höxter veranstaltet in Kooperation mit dem DAV Kletterzentrum OWL vom 6. bis zum 27. November einen kostenlosen Kletterkurs in Brakel. Teilnehmen können Anfänger im Alter von 14 bis 16 Jahren. Geklettert wird immer freitags in der Zeit von 16 bis 18 Uhr.

Panorama
Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr
Satellitenbilder helfen bei Waldbrandbekämpfung
Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr

Paderborn (red). Die Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter sowie der Wirtschaftsclub schließen sich der Entscheidung der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen (IHK) an. Die heimische Wirtschaft steht zum Erhalt des Flughafens Paderborn/Lippstadt und unterstützt das von der Flughafen-Gesellschafterversammlung beschlossene Sanierungskonzept in einer Insolvenz in Eigenverwaltung.

„Ein starker Standort, wie Ostwestfalen-Lippe, braucht einen modernen Flughafen, der in die Zukunft ausgerichtet ist. Mit dem Sanierungskonzept ist der erste richtige Schritt getan, denn es stärkt die Symbiose aus Tourismus und Geschäftsreiseverkehr nachhaltig. Dafür bezieht es ökologische Gesichtspunkte und die aktuellen Entwicklungen rund um die Mobilität der Zukunft mit ein. So hat der Flughafen Paderborn/Lippstadt eine echte Chance auf eine stabile Zukunft“, betont Kevin Taron, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren. Nicht nachvollziehen können die Wirtschaftsjunioren und der Wirtschaftsclub, dass Kritiker den Flughafen als überflüssig bewerten.

„Der Flughafen bietet der heimischen Wirtschaft in der Region einen echten Standortvorteil. Diese Infrastruktur leichtfertig aus der Hand zu geben, wäre fahrlässig, denn wenn der Flughafen erst einmal geschlossen ist, dann bleibt er geschlossen“, so Taron weiter.

Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

Montag, 24. August 2020 08:29 Uhr

Düsseldorf (red). Nordrhein-Westfalen hat dem Bund die vorläufigen Ergebnisse zur Erntebilanz bei Getreide übermittelt. Mit 3,8 Millionen Tonnen Getreide liegt die Ernte trotz der im dritten Jahr in Folge extremen Witterungsausschläge fast genau auf Höhe des Vorjahres (+0,1 Prozent) und 2,9 Prozent unter dem sechsjährigen Mittel.

„Es wird trotzdem deutlich: Der Klimawandel wirkt sich auf die Landwirtschaft aus. Zudem hat auch die Corona-Pandemie es den Landwirtinnen und Landwirten nicht einfacher gemacht“, kommentierte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die Bilanz.

Die Ministerin nahm die Erntebilanz zum Anlass, den Landwirtinnen und Landwirten für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken: „Sie leisten rund um die Uhr herausragende Arbeit für die Ernährung der Gesellschaft. Sie stellen auch in den schwierigen Zeiten unsere Versorgung sicher und bringen regionale Vielfalt auf unsere Teller. Wir Verbraucher sollten dies jeden Tag aufs Neue würdigen und unsere Lebensmittel und diejenigen, die sie erzeugen, wertschätzen", sagte Ursula Heinen-Esser.

Ein zu milder Winter, sehr hohe Niederschläge im Februar, außergewöhnliche Trockenheit im April und Mai, Spätfröste während der Eisheiligen und schließlich Hitze und Trockenheit im August haben das Wachstum fast aller Feldfrüchte in diesem Jahr beeinträchtigt. Dies hat dazu geführt, dass die Ernteergebnisse je nach Region und vor allem je nach Bodengüte außergewöhnlich stark streuen.

Regional kam es insbesondere bei Winterweizen auf guten Böden mit hoher Wasserspeicherung zu unerwarteten Rekorderträgen, während die Ernte vor allem auf leichten, sandigen Böden unterdurchschnittlich war. Die Anbaufläche für Getreide in Nordrhein-Westfalen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 507.090 Hektar und umfasst damit etwa die Hälfte der Ackerlandfläche. Lokale Aussagen zur Erntebilanz sind auf Grundlage der landesweiten Daten nicht möglich.

Weizenernte über dem Durchschnitt

Im Ergebnis liegen in Nordrhein-Westfalen die Flächenerträge bei Winterweizen mit 86,2 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr und 3,2 Prozent über dem langjährigen Mittel. Hingegen gingen die Erträge bei Wintergerste (70,8 dt/ha, minus 8 Prozent gegenüber Vorjahr, minus 7,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Winterroggen (62,1 dt/ha, minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 3,9 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Triticale (61,2 dt/ha, minus 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 11,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) und Hafer (44,0 dt/ha, minus 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 17,6 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) zurück.

„Neben der Menge spielt natürlich auch die Qualität der Ernte eine wichtige Rolle. Hier hat das warme Erntewetter dafür gesorgt, dass nahezu das gesamte Getreide sauber, trocken und pünktlich eingebracht werden konnte“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Bei der wichtigsten Brotgetreideart Weizen deute sich an, dass die für das Backverhalten wichtigen Proteingehalte in diesem Jahr vor allem auf Flächen mit Rekorderträgen auf eher niedrigem Niveau liegen. Bei der Wintergerste als wichtigster Futtergetreideart werden besonders gut gefüllte Körner mit hohem Hektolitergewicht berichtet.

Sorgenkinder Grünland und Futter

Weniger günstig stellen sich derzeit die Aussichten für die Futtergewinnung dar. Insbesondere auf den leichten, sandigen Standorten haben Hitze und Trockenheit der letzten Wochen Mais, Futtergräsern und Grünland stark zugesetzt und lassen deutlich unterdurchschnittliche Erträge erwarten. Damit stehen viele Tierhaltungsbetriebe im dritten Jahr in Folge vor dem Problem knapper Winterfuttervorräte. Einsetzende Niederschläge werden die vorzeitige Abreife vieler Maisbestände nicht mehr aufhalten können. Allerdings gibt es auch früh gesäte Maisbestände auf guten Böden, die durchaus eine hohe bis sehr hohe Ernte erwarten lassen.

Ministerin Heinen-Esser: „Der trockenheitsbedingte Wachstumsstillstand auf Grünland wird in der verbleibenden Vegetationszeit nicht mehr aufzuholen sein. Das stimmt mich besorgt. Aber auch hier gibt es regional je nach Boden und Niederschlägen große Unterschiede.“ Unter der Hitze und Trockenheit litt auch der Kartoffelanbau. Nur mithilfe der Beregnung werden in diesem Jahr gute Erträge und Qualitäten möglich sein. Dort, wo nicht beregnet werden kann, sind schwache Erträge und zum Teil hohe Stärkegehalte und damit mehlige Knollen die Folge. Günstige Witterung mit ausreichenden Niederschlägen kann vor allem bei Zuckerrüben, aber auch bei späten Kartoffeln, Silo- und Körnermais sowie Grünland in den nächsten Wochen die Ernteerwartungen noch verbessern.

Samstag, 22. August 2020 10:07 Uhr

Düsseldorf (red). Ein neues Videospiel soll Kinder und Jugendliche über extremistische Einflüsse im Internet aufklären und ihre Medienkompetenz stärken: Innenminister Herbert Reul, der Chef der Staatskanzlei und für Medien zuständige Staatssekretär, Nathanael Liminski, und Martin Borchers, Produzent der Firma bildundtonfabrik (btf) haben am Freitag (21. August) das Spiel „Leons Identität“ vorgestellt. Der NRW-Verfassungsschutz und Staatskanzlei haben das Projekt gemeinsam beauftragt und begleitet.

„Das Netz ist die Dunkelkammer eines extremistischen Weltbildes und die Radikalisierungsmaschine des 21. Jahrhunderts. Deshalb ist es wichtig, dass der Staat hier maßgeschneiderte Angebote macht. Die Überzeugungen junger Menschen dürfen nicht von Populisten und Radikalen geprägt werden, da müssen und wollen wir mitmischen“, so Reul. Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz sieht die Digitalisierung des Extremismus als größte Herausforderung für alle Sicherheitsbehörden an.

Nathanael Liminski sagte: „Nordrhein-Westfalen geht in der Extremismus-Prävention neue Wege. Mit ‚Leons Identität‘ wollen wir junge Menschen vor dem Abrutschen in die rechte Szene bewahren. Indem wir ihre Medienkompetenz stärken, machen wir sie immun gegen Hetze und Hass. Zielgruppengerecht gehen wir mit unserer Prävention dorthin, wo sonst Radikalisierung stattfindet.“

Leons Identität ist ein detektivisches Abenteuerspiel. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Jonas, der sich auf die Suche nach seinem vermissten Bruder macht. Jonas sucht in Leons Jugendzimmer nach Hinweisen und geht den Umständen seines mysteriösen Verschwindens auf den Grund, wobei er Leons langsames Abdriften in die rechtsextreme Szene nachzeichnet.

Bereits seit vier Jahren ist der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz auf der Spielemesse „Gamescom“ präsent. Die positiven Erfahrungen dort sind der Hintergrund für die Entwicklung des Spiels. Das Spiel ist offiziell geprüft und hat die Alterskennung USK 12. Es eignet sich auch für den Einsatz in Schulen. Zum Spiel gehört eine Website, die eine Brücke in die reale Welt schlägt. Hier können die Spieler sich weiter informieren und valide Quellen sichten.

Entwickelt wurde das Spiel gemeinsam mit bildundtonfabrik (btf), unter anderem mehrfacher Gewinner des Grimmepreises und des deutschen Videospielpreises 2019. „Was wir können, ist über Extremismus und Radikalisierung aufklären, was wir aber nicht können, ist ein Videospiel entwickeln“, so Innenminister Reul. Das Gesamtbudget für die Entwicklung des Spiels betrug rund 220.000 Euro.

Mehr Informationen zu „Leons Identität“ gibt es unter www.leon.nrw.de

Foto/Screenshot: Land.NRW

 

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