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Top 5 Nachrichten der Woche
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Region Aktiv
Freitag, 21. September 2018 13:34 Uhr
Schlendern, schlemmen, plaudern und genießen
Freitag, 21. September 2018 10:07 Uhr

Warburg (tab). Der Vergnügungspark der 70. Warburger Oktoberwoche wird am Samstag, 29. September, um 13 Uhr eröffnet. Zu diesem Anlass bieten die Schausteller allen Besucherinnen und Besuchern für die Dauer von 30 Minuten Freie Fahrt in allen Fahrgeschäften an.

Freitag, 21. September 2018 09:52 Uhr

Welda (red). Zu einem Second-Hand-Basar lädt der Förderverein des Adolph-Kolping-Kindergartens Welda ein. Am Sonntag, 21.10.2018, werden zwischen 13.30 und 16 Uhr in der Iberghalle Spielzeug, Baby- Kinder- und Erwachsenenkleidung, Bücher und vieles mehr verkauft. Außerdem sorgt der Veranstalter für den Verkauf von Kaffee und Kuchen. Wer selbst nicht mehr benötigte Sachen verkaufen will, kann sich noch anmelden unter 0173-7359830 oder foerderverein-kindergarten@welda.de. Die Gebühr pro Tisch beträgt acht Euro, noch sind wenige Plätze zu vergeben.

Freitag, 21. September 2018 09:47 Uhr

Warburg (red). Zum vierten Mal treten Fachbetriebe aus der Region als „Ihre EnergiePartner von nebenan“ gemeinsam in der Gewerbeausstellung der Warburger Oktoberwoche auf. Sie widmen sich an dem großen Gemeinschaftsstand der großen Bandbreite des Themas Energie. „In den vergangenen Jahren haben wir gemerkt, dass es bei den Menschen gut ankommt, sich an einem Ort zu den vielen Facetten des Themas Energie informieren zu können“, berichtet Dietmar Hillebrand, Vertriebsleiter der BeSte Stadtwerke GmbH. Er ergänzt: „Bei den verschiedenen Schwerpunkten der beteiligten Unternehmen gibt es viele Schnittpunkte, bei denen sich die Kompetenzen und Erfahrungen ergänzen, so dass die Interessenten von einer noch besseren Information profitieren.“ Natürlich dreht sich auch in diesem Jahr alles um die Energieversorgung. Die in der AG Bad und Heizung zusammengeschlossenen Unternehmen informieren über moderne Heizungssysteme, barrierefreie Duschanlagen und moderne Wohlfühlbäder sowie über energieeffizientes Sanieren. Informationen zu intelligenten Energieanwendungen in der Landwirtschaft und regenerativen Brennstoffen aus Holz liefert die Betriebshilfsdienst & Maschinenring Höxter-Warburg e.V. Das LEADER Projekt „Bauen mit Holz“ wird ebenfalls dargestellt. Die BeSte Stadtwerke beraten als Energieversorger vor Ort über die günstige Belieferung mit Strom und Erdgas sowie Energiedienstleistungen wie der Wärmelieferung. Die Betriebe der AG Elektro stellen das Konzept der Elektromobilität, die zukünftige Heimladestation eines Elektroautos, Beleuchtungskörper mit LED-Technik und moderne Haustechniken vor, die einen nachhaltigen und sparsamen Energieverbrauch ermöglichen. Zum ersten Mal ist in diesem Jahr ist die Firma sewikom, die für den Breitbandausbau im Kreis Höxter zuständig ist, auf dem Gemeinschaftsstand vertreten und bietet schnelles Glasfaser-Internet an. Natürlich wird auch neben der Beratung auf dem Stand wieder einiges geboten. Auch in diesem Jahr gibt es ein Gewinnspiel mit tollen Preisen, zum Beispiel Gartenmöbel aus Holz, ein Duschthermostat, ein Rauchmelderset, Gutscheine für Kulinarische Stadtführungen in Warburg, 10er Karten für das Warburger Hallenbad und als Hauptpreis ein Jahr Strom (max. 3500 kWh) von den BeSte Stadtwerken. Zu den EnergiePartnern gehören neben den BeSte Stadtwerken die Stadtwerke Warburg, die AG Bad und Heizung, die AG Elektro, der Betriebshilfsdienst & Maschinenring Höxter-Warburg e.V. sowie die Sewikom GmbH. Weitere Informationen rund um „Ihre EnergiePartner von nebenan…“ stehen auf der Internetseite www.ihre-energie-partner.de zur Verfügung.

 

Freitag, 21. September 2018 09:43 Uhr

Lütgeneder (red). Der Kreis Höxter erneuert ab Montag, 1. Oktober, die Fahrbahndecke der Kreisstraße 21 zwischen der Ortschaft Lütgeneder und dem Gut Dinkelburg. Im Zuge dieser Arbeiten muss die Strecke auf rund drei Kilometern in diesem Bereich voll gesperrt werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte Oktober 2018 abgeschlossen. Der Anliegerverkehr wird nach Möglichkeit des Bauablaufs aufrechterhalten. Eine Umleitungsstrecke wird in beiden Richtungen über die Bundesstraße 241 und die Kreisstraße 30 eingerichtet und entsprechend ausgeschildert. Der Kreis Höxter bittet die Anwohner sowie die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen während der Baumaßnahme.

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Blaulicht
Freitag, 21. September 2018 13:13 Uhr
Trickdieb erbeutet Schmuck
Freitag, 21. September 2018 13:05 Uhr

Kreis Höxter/Bad Driburg (red). Die Identität des bislang unbekannten Mannes, der in Bad Driburg von einem Zug überrollt worden ist, konnte zweifelsfrei geklärt werden. Es handelt sich um einen 34-jährigen Mann aus Bad Driburg. Ein Fremdverschulden wird ausgeschlossen.

 

Donnerstag, 20. September 2018 11:34 Uhr

Natzungen/Dalhausen (red). In Natzungen und in Dalhausen sind am Mittwoch, 19. September, Menschen aufgefallen, die vorgaben, sich für gebrauchte Elektrogeräte, altes Geschirr und Schmuck zu interessieren. In Natzungen verschafften sich zwei Männer Zutritt zu den Häusern eines 72-Jährigen und eines 70-Jährigen. In den Wohnungen wurden dann unter anderem Schubladen aufgezogen und diese nach Wertgegenständen gesucht. In Natzungen konnte bislang nicht festgestellt werden, dass die unbekannten Personen etwas entwendet haben. In Dalhausen wurde eine männliche Person in die Wohnung einer 62-jährigen Frau eingelassen und eine Tüte mit Schrauben gestohlen. Die Polizei warnt vor unbekannten Personen, die unter einem Vorwand versuchen in Wohnungen zu gelangen. Hierbei kann es sich um Trickdiebe handeln, die die Situation ausnutzen und Wertgegenstände entwenden.

Donnerstag, 20. September 2018 11:29 Uhr

Warburg (red). Ein 45-jähriger Mann aus Warburg befuhr am Mittwoch, 19. September, gegen 13.10 Uhr mit seinem Dacia Duster den Heideweg und wollte nach links in Richtung Daseburg auf die Landesstraße 838 abbiegen. Dabei übersah er aus bislang nicht bekannten Gründen eine aus Richtung Warburg kommende 54-jährige Frau aus Borgentreich mit ihrem VW Polo. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Die Fahrerin des Polos erlitt durch den Unfall leichte Verletzungen. Der Fahrer des Dacias blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt. Der Gesamtschaden beträgt 7 500 Euro.

Donnerstag, 20. September 2018 10:57 Uhr

Korbach/Willebadessen (red). Bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3118 zwischen Nieder-Waroldern und Höringhausen ist am Dienstag, 18. September, gegen 16.05 Uhr ein Motorradfahrer ums Leben gekommen. Ein Rennradfahrer (34) aus Willebadessen schwebt in Lebensgefahr. Der Kradfahrer (53) aus einem Korbacher Ortsteil hatte in einer Linkskurve einen Pkw überholt und war dabei frontal mit dem entgegenkommenden Rennradfahrer kollidiert. Anschließend prallte das Krad gegen den zuvor überholten Pkw. Der Kradfahrer verstarb trotz Reanimationsversuchen noch an der Unfallstelle. Der Rennradfahrer wurde schwer verletzt und mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Kasseler Klinik geflogen. Zwei Rettungshubschrauber waren an der Unfallstelle im Einsatz. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in Kassel wurden die Fahrzeuge sichergestellt und ein Gutachter mit der Rekonstruktion des Unfallgeschehens beauftragt. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen war die Landesstraße 3118 voll gesperrt. Der Verkehr wurde abgeleitet. Die Höhe des Sachschadens wird auf 10.500 Euro geschätzt.

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Politik
Freitag, 14. September 2018 09:41 Uhr
Bürgersprechstunde des Landrates
Montag, 10. September 2018 09:26 Uhr

Kreis Höxter/Warburg (red). BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreis Höxter haben einen neuen Vorstand gewählt. Ricardo Blaszczyk aus Warburg löst Uwe Rottermund nach sechs Jahren als Kreissprecher ab. Kristin Launhardt-Petersen aus Höxter, Roswitha Eggert aus Bad Driburg und Josef Schrader aus Warburg sind ebenfalls neu in den Vorstand gewählt worden. Kai Dietrich setzt seine bewährte Arbeit als Kassierer fort. Uwe Rottermund bleibt dem Vorstand als Beisitzer und damit in neuer Funktion erhalten. Er vertritt den Ortsverband Brakel.
 
„Ich möchte die Menschen im Kreis Höxter für gerechte Demokratie und solidarische Politik begeistern“, ist das Anliegen des ohne Gegenstimmen gewählten neuen Kreisverbandssprechers: „Aufgabe der Politik ist es, realistische Lösungen für die Lebenswirklichkeiten der Menschen zu finden. Für mich als Grüner sind dabei Gerechtigkeit und der Zusammenhalt der Gesellschaft wichtige Ziele genauso wie der Erhalt unserer Lebensgrundlage.“
 
Der 48-jährige Fachinformatiker ist Patchwork-Familien-Vater von 5 Kindern. Er lebt in Warburg und ist dort zusätzlich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagiert. „Wir Grünen hier sind Menschen aus dem Kreis, die Politik für Menschen aus dem Kreis machen wollen“, ergänzt Ricardo Blaszczyk: „Auf Basis demokratischer und ökologischer Grundwerte möchten wir mit den Menschen zusammen Antworten auf die aktuellen Fragen unserer Zeit finden, uns gegen die Spaltung unserer Gesellschaft stemmen und für den Erhalt der Umwelt eintreten, um die gemeinsame Lebensgrundlage aller zu erhalten – denn das ist unser politisches grünes Angebot.“
 
Die Mitgliederversammlung würdigte das sechsjährige Engagement von Uwe Rottermund als Kreisverbandssprecher. Sein Einsatz sei weit über das Erwartbare hinausgegangen. Besonders verdient gemacht habe er sich überregional in seinen Aktivitäten für eine salzfreie Weser. Sichtbare Früchte seiner Arbeit seien der Gewässermeldebogen, Freifunk-Anlagen und das E-Mobil des Kreisverbandes. Die Verbesserungen der innerparteilichen Strukturen waren ihm ebenso ein zentrales Anliegen wie die Intensivierung der Kontakte und Kooperationen innerhalb und außerhalb der Partei. Besonders wertvoll sei der von Uwe Rottermund etablierte Dialog mit der Landwirtschaft im Kreis Höxter, an den der neue Vorstand anknüpfen möchte.
 

Montag, 03. September 2018 09:55 Uhr

Kreis Höxter (red). Bei der Kreispolizeibehörde Höxter hat es zum 1. September 2018 einen Wechsel in der Abteilungsleitung gegeben. Polizeidirektor Jürgen Koch wurde mit Ablauf des Monats August durch Landrat Friedhelm Spieker im Rahmen einer Feierstunde in den Ruhestand verabschiedet. Da mit Polizeidirektor Christian Brenski bereits ein Nachfolger feststeht, ist eine nahtlose Übergabe bei der Leitung der Polizei im Kreis Höxter sichergestellt. Der 53-jährige Christian Brenski ist Vater zweier erwachsener Töchter und wohnt in Lemgo. Mit ihm konnte die Kreispolizeibehörde Höxter einen erfahrenen Polizeibeamten gewinnen, der in den vergangenen Jahren in verschiedenen Kreispolizeibehörden in Ostwestfalen leitende Funktionen bekleidete. Zuletzt als Leiter der Direktion Gefahrenabwehr/ Einsatz der Polizei im Kreis Herford.

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Wirtschaft
Dienstag, 18. September 2018 09:36 Uhr
Wirtschaftsinitiative zieht positive Bilanz
Montag, 17. September 2018 09:58 Uhr

Kreis Höxter/Warburg (red). Demografischer Wandel, Klimawandel, Globalisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind nur einige der großen gesellschaftlichen Themen, die ländliche Regionen vor große Herausforderungen stellen. Da bleibt das Kulturland Kreis Höxter keine Ausnahme. Doch eine ausgezeichnete Chance, den ländlichen Raum zu stärken, bietet das EU-Förderprogramm LEADER. Als eine von 28 Regionen in Nordrhein-Westfalen gehört der Kreis Höxter zu jenen, die gefördert werden. Die EU und das Land NRW stellen bis zum Jahr 2020 Fördergelder in Höhe von 2,4 Millionen Euro zur Verfügung. Und nach zwei intensiven Jahren, in denen viele bürokratische Hürden genommen wurden, tragen nun erste LEADER-Projekte in der Region gute Früchte. Insgesamt 15 Projekte sind auf dem Weg. Drei große Projekte sind abgeschlossen oder werden in diesem Jahr noch vollendet: Dazu gehören die Machbarkeitsstudie für den Dorfladen Dringenberg – dieser läuft bereits erfolgreich – und die Erstellung des Leerstandsleitfadens für die Kommunen Willebadessen und Borgentreich. Die Analyse des Leitfadens bietet auch für andere Gemeinden Lösungsansätze und neue Impulse gegen den Leerstand. Ebenfalls mit von der Partie ist das „Historische Willebadessen“, ein Projekt, welches ein Online-Archiv für Zeitgeschichtliches mit Fotos und Filme im ländlichen Raum einrichtet. „Die einzelnen Projektträger waren in den vergangenen Monaten sehr fleißig“, sagt Regionalmanagerin Lia Potthast von der LEADER-Region Kreis Höxter und ergänzt: „Dadurch trudeln nach und nach die Zuwendungsbescheide ins Haus.“ Gefragt sind nach wie vor innovative Ideen und kreative Köpfe sowie tatkräftige Akteure, die sich nicht scheuen, trotz einiger bürokratischer Erfordernisse regionale Lösungen vor Ort zu entwickeln. „Schön ist es zu sehen, dass es doch Kommunen, Vereine, Verbände oder gemeinnützige Unternehmen in der Region gibt, welche ganz aktiv die Chancen auf Förderung für ihre Projekte nutzen“, meint Regionalmanagerin Christiane Sasse. Von der Bezirksregierung inzwischen bewilligt worden und realisiert werden beispielsweise die Schulung zu betrieblichen Pflegelotsen als Ersthelfer in einem Pflegefall, initiiert von der fundus-Arbeitsgemeinschaft für Berufliche Weiterbildung, sowie die Dauerausstellung und Veranstaltungsreihe „Holz aktiv“, welche der Biomassehof Borlinghausen zum Thema „Energetisches Sanieren mit nachwachsenden Dämmstoffen“ auf die Beine stellt. Unter dem Motto „Energie – Schwerpunkt Landschaftspflege“ startet dort am Donnerstag, 27. September, um 9.30 Uhr, die erste Veranstaltung des Projektes. Richtig Fahrt in den Dörfern aufgenommen haben die „Zukunftswerkstätten ländlicher Raum“ der Katholischen Landvolkshochschule Hardehausen. Auch durch die Ausbildungen zu ehrenamtlichen Obstwiesenberatern, ebenfalls von der fundus-Arbeitsgemeinschaft getragen, soll ein kompetentes Netzwerk entstehen, das beispielsweise Vereine, Kommunen, Schulen und Kindergärten Wissen vermittelt. Grünes Licht bekam vor kurzem der länderübergreifende Begegnungstreff rund um die Teichanlage in Manrode. Freuen kann sich auch die Bürgerstiftung Höxter: Sie macht sich für Sport im Freien stark: Der Calisthenics-Park, nahe der Wallanlage in Höxter gelegen, wird anhand von verschiedenen funktionalen Bewegungsgeräten Körper und Geist besser in Einklang bringen. Weitere spannende Projekte warten derzeit auf die Bewilligung: Dazu gehört unter anderem die LandGenussRadtouren, eingereicht vom Regionalmarketing der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GfW) im Kreis Höxter mbH. Dabei geht es um eine landschaftliche und kulinarische Entdeckungsreise durch die Region mit dem Rad – besonderes Augenmerk wird natürlich auf E-Bikes gelegt. In eine zauberhafte Märchenwelt eintauchen können künftig Besucher jeden Alters im Ludowinengarten in Bökendorf. Inmitten des Kulturmusterdorfes soll nach Plänen der Stadt Brakel eine barrierefreie Park- und Spielstätte entstehen, die sich dem Thema „Märchen“ widmet. Zudem wird der Park Rast- und Knotenpunkt auf der beliebten Radfahrstrecke zwischen Vörden, Bellersen und Bökendorf. „Gut eine Million Euro stehen für Projektideen noch bis Mitte 2020 zur Verfügung“, betont Regionalmanagerin Christiane Sasse. Sie will den Akteuren Mut machen, gute Ideen mit Hilfe von LEADER auf den Weg zu bringen und die Entwicklung im Kreis Höxter aktiv mitzugestalten. Die LEADER-Regionalmanagerinnen beraten die Projektträger von der Projektidee bis zum fertigen Antrag. Sie geben Antragstellern auch fördertechnische Hinweise für den reibungslosen Ablauf des Verfahrens.

Weitere Infos:
LEADER-Region Kreis Höxter
Lokale Aktionsgruppe (LAG) Kulturland Kreis Höxter 
c/o Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH
Corveyer Allee 7
37671 Höxter
Tel.: 05271/ 9743-44
Fax.: 05271/ 9743-344
E-Mail info@leader-in-hx.eu
Im Netz: www.leader-in-hx.eu

 

Freitag, 14. September 2018 13:18 Uhr

Warburg (tab). Das Sturmtief Friederike hat am 18. Januar im Warburger Stadtwald mehr Schäden angerichtet, als zunächst angenommen. 38 000 Festmeter Holz mussten gefällt werden. Hinzu kommen die Borkenkäferplage und Dürre der Sommermonate. Stadtkämmerer Klaus Weber rechnet mit Millioneneinbußen.

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Sport
Freitag, 21. September 2018 09:58 Uhr
Fußballer freuen sich über neue Trikots
Mittwoch, 19. September 2018 09:57 Uhr

Borgentreich (red). Dass Sport eine hohe Integrationskraft besitzt, stellten die Boule-Freunde im Kreis Höxter erneut unter Beweis. Beim 4. Herbst-Boule-Turnier, ausgerichtet von den „Bouletten“ der BSG Borgentreich, entführten Sham Ghazi vom Team „Weser-Bogen“ Beverungen, geflüchtet aus Syrien, mit Teampartner Moussa Diarra, Flüchtling aus Togo, den Hauptpreis an die Weser. 15 Zweier-Teams brauchten rund sechs Stunden, bis nach über fünfzig Spielen die Sieger gekürt werden konnten. „Wir sind dem Unternehmer Klaus Hoppe sehr dankbar,“ so Turnier-Organisator und BSG-Vize Winfried Gawandtka, „dass er uns wieder seinen großen Parkplatz kostenlos zur Verfügung gestellt hat.“
Es ist kurz vor zehn Uhr am Sonntagmorgen, die Glocken der Pfarrkirche rufen zum Hochamt, als sich der leere Speditionsparkplatz in der Keggenriede in ein „Boulodrom“ verwandelt. Helfer bauen ein Zelt auf („Für die EDV und fürs Catering,“ erklärt ein Bouler) und teilen mit weißen Schnüren zwölf mal drei Meter große Karrees auf dem Platz ab: „Das sind die zehn Spielflächen,“ erklärt Hubertus Hartmann mit dem Akku-Schrauber in der Hand, „wenn die Kugel die Schnur berührt, ist sie „Aus“.“ So langsam trudeln die Boule-Freunde aus Beverungen, Wehrden, Bonenburg sowie Brenkhausen ein und tragen sich in die Starterliste ein. „Für zehn Euro Startgeld gibt's einen Mittagsimbiss, Getränke, Kaffee und Kekse, außerdem Pokale und wertvolle Sachpreise,“ weiß Kassierer Ralph Striewe, der auch den Computer bedient. Im Laptop hat er das „Schweizer System“ gespeichert, das den Spielverlauf regelt und die Paarungen pro Runde ermittelt; außerdem werden natürlich die Ergebnisse verarbeitet. Nach einer kurzen Begrüßung durch BSG-Vize Gawandtka erläutert Hartmann die Spielregeln des Tages und wünscht allen ein faires Miteinander: „Allez les boules!“, heißt hier der Startschuss. 
Jede Runde ist auf 35 Minuten begrenzt; es gilt, maximal 13 Punkte zu erringen, dann hat das Team gewonnen und meldet den Spielstand dem Computer. Jeder Spieler hat drei Stahlkugeln von etwa 700 Gramm Gewicht und versucht damit, an eine kleine farbige Zielkugel, „Schweinchen“ genannt, möglichst nahe heranzukommen. Oft wird das Maßband zur Hilfe genommen, denn es entscheiden manchmal nur Millimeter zum Gewinn. Zwischendurch merkt man, dass Boule ein sehr kommunikativer Sport ist, bei aller Ernsthaftigkeit fliegen Scherze und Bemerkungen zwischen den Feldern hin und her, es wird viel gelacht. Nach vier Runden ist Pause. „Hier in Borgentreich servieren die „Bouletten“ immer äußerst leckere Buletten mit Salaten,“ freut sich ein Spieler aus Wehrden, „alles toll organisiert!“ 
Gegen halb vier beendet ein Pfiff aus der Trillerpfeife die siebte und letzte Runde, jetzt geht’s ans Auswerten. Kurz darauf scharen sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer um den Tisch des Turnierleiters, der die Ergebnisse bekannt gibt sowie Urkunden, Pokale und Sachpreise verteilt. Den Sieg holten sich Sham Ghazi und Moussa Diarra vom Team „Weser-Bogen“ aus Borgentreich, gefolgt vom Borgentreicher „Bouletten-Team“ Friedhelm Gocke und Gerd Lenz. Auf Platz drei kamen Eva Basan und Michael Strumpen von den Boulefreunden in Wehrden. Ein weiteres „Bouletten-Team“, Karsten Engelhardt und Gerd Hartmann, sicherten sich Platz vier; den fünften Rang erreichten die WBD-Cup-Gewinner Geraldo Swania und Chalak Tahir vom Weser-Bogen in Beverungen. Zu gewinnen gab es neben Urkunden, Pokalen und Medaillen nette Sachpreise wie Boule-Taschen, Kugelmagnete (Kommentar eines Rückenschmerzgeplagten:“ Toll, dann brauche ich mich nicht mehr zu bücken!“), neonfarbige Schweinchen, Kugelschleifsteine und Boule-Tücher.

Dienstag, 11. September 2018 10:43 Uhr

Amsterdam/Scherfede (red). Mit der Mitteldistanz über 1,9km Schwimmen, 93km Radfahren und 21km Laufen im holländischen Almere-Amsterdam stand für Tim Rose am Samstag, 8. September, der letzte Wettkampf vor der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii an. Mit Platz drei in seiner Altersklasse konnte er noch einmal ein gutes Ergebnis erzielen, das jetzt noch einmal eine Extramotivation für die finale Trainingsphase gibt. „Ich bin völlig ohne Ergebnisdruck in das Rennen gegangen und wollte aus dem vollen Training heraus testen, wie es aktuell um meine Form bestellt ist. Fünf Wochen vor Hawaii war das ein guter letzter Gradmesser, und ich weiß jetzt, an welchen Stellschrauben ich in den kommenden Einheiten noch schrauben muss“, so der Triathlet aus Scherfede. Nach einem soliden Schwimmen ging es bei 10 Grad und viel Wind für die Athleten auf die flache Radstrecke. „Eigentlich bin ich niemand, der die Kälte im Wettkampf mag, weswegen ich mir nach dem Schwimmen auch warme Kleidung übergezogen habe. Dass dies die richtige Entscheidung war, hat sich spätestens auf den 30 Kilometern mit Gegenwind gezeigt, wo es echt frisch war. Meine Radbeine waren gut, aber ich habe in diesem Jahr schon bessere Leistungen in der zweiten Disziplin gezeigt. Vielleicht war das aber auch der Grund für meinen sehr guten Lauf“, beschreibt Rose das Radfahren. Nach ziemlich genau drei Stunden Renndauer stieg Timo Rose dann vom Rad und wechselte in die Laufschuhe. „Beim Laufen wollte ich einfach testen, was geht. Ich bin hart angelaufen und wollte das Tempo dann so lange es geht halten. Klingt in der Theorie recht einfach, aber wurde ab Kilometer zehn echt hart“, sagt der Triathlet schmunzelnd: „Glücklicherweise habe ich einen „Sahnetag“ im Laufen erwischt und konnte auch auf der zweiten Hälfte das Tempo hochhalten. Das war meine bisher beste Laufleistung bei einem Triathlon und gleichzeitig auch neue Laufbestzeit von knapp unter 1:24h.“ Mit dieser Leistung wurde der Scherfeder nach 4:27h Dritter in seiner Altersklasse und hat gezeigt, dass der Formaufbau in Richtung Ironman Hawaii am 13. Oktober wie geplant läuft.

 

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Panorama
Dienstag, 18. September 2018 10:07 Uhr
Leistungen der Sozialhilfe
Dienstag, 18. September 2018 09:55 Uhr

Willebadessen (red). Alkoholismus, Medikamentenabhängigkeit, Spiel- oder Onlinesucht. Eines haben diese Abhängigkeiten gemeinsam: Nicht nur die riskant Kosumierenden oder bereits Süchtigen sind von diesen Erkrankungen betroffen, sondern in besonders starkem Maße ihre Angehörigen, seien es nun die direkten Familienmitglieder oder nähere Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen. Und das mindestens mit dem Faktor fünf. Und die haben kaum einen Ansprechpartner oder gar eine Lobby, wo sie über die Lebensbeeinträchtigungen durch das Suchtverhalten ihrer unmittelbaren Umgebung sprechen können. FORUM SUCHT, Selbsthilfe- und Diskussionskreis für Angehörige von Suchtgefährdeten und Abhängigkeitserkrankten in Willebadessen, ist die im Kreis Höxter bisher einzige Anlaufstelle für Hilfesuchende, die ihre Erfahrungen auf dem Gebiet der Suchterkrankungen mit anderen Mitbetroffenen in einer frei zugänglichen aber dennoch vertrauensvollen Atmosphäre austauschen können. Nach der Sommerpause findet das nächste Treffen von FORUM SUCHT am Donnerstag, 20. September 2018, 19 bis 21 Uhr, im ev. Gemeindehaus, Lange Wiese 3, 34439 Willebadessen, statt. Der ausführliche Informationsfolder kann angefordert werden, und zwar unter wolf-laudage@web.de.

Donnerstag, 13. September 2018 09:45 Uhr

Kreis Höxter/Bad Driburg (red). Der Gräfliche Park wird zum Schauplatz der „Nacht des Schreckens“. Am Samstag, 13. Oktober, findet dort zum ersten Mal das Original KRIMIDINNER® statt. Ort des gruseligen Geschehens ist das altehrwürdige Herrenhaus Schloss Darkwood in Schottland. Bei einem 4-Gänge-Gourmetschmaus aus der Küche des „Caspar’s Restaurant“ feiern die Gäste den 60. Geburtstag des wohlhabenden Hausherren Lord Ashtonburry und werden Zeuge, wie ein dunkler Schatten aus der Vergangenheit für Gänsehaut sorgt. Einlass ist ab 18.45 Uhr. 
Als geschätzte Geladene der ehrenwerten Familie Ashtonburry erleben die Dinnergäste hautnah das nach Edgar Wallace inszenierte Verbrechen im Stil der 60er Jahre. Das 4-Gänge-Menü aus der Küche des „Caspar’s Restaurant“ ist abgestimmt auf die dunkle Seite des Abends.
Zur Geschichte: Im Kreise seiner Familie und unterstützt durch die Mitglieder des Puddingclubs, eines Vereins zur Erhaltung des schottischen Brauchtums, begeht Lord Ashtonburry seinen Geburtstag. Freunde und Wegbegleiter vergangener Zeiten und alles was Rang und Namen hat, findet sich ein, um dieses Jubelfest zu feiern. Doch ein dunkler Schatten aus der Vergangenheit will Rache nehmen: Ein fürchterlicher Fluch legt sich auf Lord Ashtonburry. Wird er sich erfüllen? Welche Opfer fordert der dunkle Schatten? Die Dinnergäste sind eingeladen, die Ermittlungen zu unterstützen. Sie können aktiv Teil der Geschichte werden und eine Gastrolle übernehmen oder sich zurücklehnen und das Event einfach nur als Zuschauer verfolgen.
Für das Original KRIMIDINNER® arbeitet der Gräfliche Park mit „World of Dinner“ aus Essen zusammen. An mehr als 200 Tatorten in Deutschland kann „World of Dinner“ auf über 1,6 Millionen begeisterte Gäste zurückblicken. Die „Nacht des Schreckens“ ist eine von sechs spannenden dunklen Geschichten, die in einer köstlichen kulinarischen Welt präsentiert werden und sich steigender Beliebtheit erfreuen. Ein Folgetermin ist für den 19. Januar 2019 geplant. Mehr Infos dazu unter www.graeflicher-park.de.

Donnerstag, 13. September 2018 09:25 Uhr

Bad Driburg/Willebadessen (red). Mehr als 1,5 Millionen Abhängigkeitserkrankte, nur 500 werden jährlich behandelt, bei 90 Prozent sind die verschreibenden Ärzte die Verursacher der Sucht, Information und Prävention tut not – wird aber bis jetzt nur mit wenig Erfolg in Angriff genommen. Das sind die Ergebnisse der nunmehr fünften Info- und Fachtagung des SELBST.HILFE.SUCHT. e.V. Willebadessen am vergangenen Samstag in der Knappschafts-Klinik in Bad Driburg. Elmar Brok MdEP, der „Mister Europa“ Ostwestfalens, hatte die Schirmherrschaft der Veranstaltung unter dem Thema „BUNTE PILLEN ALS HEILSBRINGER!?! – MEDIKAMENTENSUCHT und MEDIKAMENTENABHÄNGIGKEIT in Deutschland“ übernommen und malte bereits in seinem Grußwort ein erschreckendes Bild: „Die Medikamentensucht liegt in Deutschland auf Platz zwei der Abhängigkeitserkrankungen, nach Tabak, aber vor Alkohol“, sagte der langjährige Europaabgeordnete vor dem gut gefüllten Auditorium. Dabei seien die Betroffenen zu 70 Prozent Frauen. Jedes Jahr würden in Deutschland 150 Millionen Packungen unterschiedlichster Schmerzmittel verkauft; davon 70 Prozent frei in Apotheken erhältlich. Die Anzahl der verordneten Opioide – das ist der Oberbegriff für all diese „Heilsbringer“ – habe sich von 1996 bis 2016 mehr als verdoppelt. In den USA sei die Situation noch schlimmer: 95 Millionen Amerikaner hätten 2016 verschreibungspflichtige Schmerzmittel eingenommen und 2,7 Millionen seien davon abhängig. Im Jahr 2016 starben 63.632 Amerikaner an einer Überdosis – zum Vergleich: Die Anzahl der Toten durch Autounfälle lag in den USA in diesem Jahr bei rund 40.000. Mit Rüdiger Holzbach hatte Tagungsleiter Wolfgang Laudage, Vorsitzender des Willebadessener Selbsthilfevereins, den wohl derzeit angesagtesten deutschen Fachmediziner für den Sachvortrag in der Driburger Knappschafts-Klinik gewinnen können. Der Dr. der Medizin ist Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Hochsauerland-Klinikum in Arnsberg und steht kurz vor seiner Habilitation. Von den 500 Medikamentensüchtigen, die jährlich in Deutschland sich einer Therapie unterziehen, behandelt er in seinem Krankenhaus allein 80. Der medizinische Experte gab denn auch einen allgemein verständlichen Überblick über Wirkungsweise und Anwendungsbereiche der Familie der Benzodiazepine. Derartige Medikamente würden bei vielen Symptomen verordnet, so Holzbach, und gab unter anderem folgende Übersicht: Angst, Panik, Schlafstörungen, psychogene Störungen, Überforderung, Depression, allgemeine Unruhe, vegetative Störungen usw. Dabei liegen Schlafstörungen (46 Prozent), Angst (46), Unruhe (38) und Panik (34) auf den vorderen Plätzen der Indikationen. Benzodiazepine als Dauermedikation lehnt der Fachmann aus Arnsberg rundweg ab. Zeitlich limitierte Einnahme unter rechtzeitiger Kontrolle sei bei diesen Medikationen das oberste Gebot, so Holzbach. Ein besonderes Augenmerk richtete der Referent auf die rasche Gewöhnung von Benzodiazepinen am Beispiel von Medikamenten mit dem Wirkstoff Diazepam. „Nimmt der Patient von diesem Arzneimittel pro Tag eine Dosis von fünf Milligramm ein, hat er bereits nach 13 Tagen durch die lange Abbauzeit des Medikaments ein Depot von mehr als 45 Milligramm in seinem Körper angesammelt“, analysierte der Chefarzt. Die Halbwertzeit sei das endscheidende Kriterium - und die liege zum Beispiel bei Nordazepam zwischen 30 und 200 Stunden. „Wenn schon Benzodiazepine verordnet werden müssten“, so Holzbach, „gelte die 4-K-Regel: Klare Indikation, kleine Dosis, kurze Anwendungsdauer, kein abruptes Absetzen“. Wichtig sei, so Holzbach, auf keinen Fall ein abruptes Absetzen der Suchtmedikamente. „Wir machen das in sehr kleinen Schritten und haben dadurch die besten Erfolge erzielt“, so der Experte. Und die können sich sehen lassen: Immerhin schließen 46,1 Prozent der Patienten ihre Entzugstherapie erfolgreich ab und bei 27,5 Prozent gelingt eine erhebliche Reduzierung der Dosis. Allerdings brechen auch 21,6 Prozent der Patienten die Behandlung vorzeitig ab, bei 3,9 Prozent Abbruch durch den behandelnden Arzt. Nach dem 40. Behandlungtag heißt es also in den meisten Fällen: geschafft! In der zweiten Halbzeit der Driburger Tagung wurde das Thema aus den verschiedendsten Blickrichtungen beleuchtet. Es stellten sich den Fragen des Moderators und der interessierten Besucher: Dr. med. Hans-Georg Heinemann, Facharzt für Innere Medizin und Inhaber einer Praxis für Allgemeinmedizin aus Dortmund; Waltraud Oevel, Krankenschwester, chronisch Medikamentenabhängige, aus Korbach; Dr. rer. nat. Andreas Genau, Approbierter Apotheker und Inhaber der Teutonenburg-Apotheke aus Warburg sowie Anja Auspurg, Dipl. Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin von der Sucht- und Drogenberatung der Diakonie in Warburg. Und Hans-Georg Heinemann war es dann auch, der sich mit der Behauptung des prominenten Suchtmediziners Michael Musalek aus Wien auseinandersetzen musste, dass 90 Prozent der Medikamentenabhängigen durch Ärzte verursacht würden. Der Dortmunder Arzt, der eine tägliche Suchtsprechstunde abhält und auch sonst in mehreren Gremien sich mit den Auswirkungen von Suchterkrankungen ehrenamtlich beschäftigt, räumte diesen Vorwurf ein und verwies darauf, dass zum einen die Ausbildung der deutschen Ärzte im Suchtbereich noch immer nicht auf dem erforderlichen Stand sei und zum anderen der Zeittakt in der täglichen Praxisarbeit eingehende Patientenge-spräche kaum zulasse. „Präventionsarbeit“, so Heinemann, „wird von den Krankenkassen nunmal nicht honoriert!“ Mangelnden Beratungswillen bei seinen Kunden vermisst auch der Andreas Genau. Der Warburger Apotheker: „Grundsätzlich ist die Apotheke verpflichtet, vorgelegte Rezepte ordnungsgemäß zu beliefern.“ Dabei seien Information und Aufklärung eine der vornehmsten Aufgaben der Apothekerschaft; gleichzeitig aber häufig in ihrer Wirkung letztlich nicht effektiv. Waltraud Oevel berichtete, dass es bei ihr ein langwährender Prozess gewesen sei, zu der Erkenntnis zu kommen: „Du machst die Therapie nur für dich selbst und nicht für die Familie oder den Arbeitgeber“, sagt sie heute. Nur das und ihre seit vielen Jahren aktive Arbeit in der Selbsthilfegemeinschaft Freundeskreis Waldeck e.V. sei bis heute der Garant für ihren suchtmittelfreien zufriedenen Lebenswandel. Anja Auspurg ist es erstmal egal, mit welcher Motivation ein Hilfesucher ihre tägliche Sprechstunde in der Warburger Diakonie aufsucht. „Entscheidend ist“, so die Suchtberaterin, „dass er zu uns kommt und aus welchen Gründen auch immer seinen Suchtmittelkonsum aufgeben will“. Die Einsicht für die dauerhaften Ziele in ein abstinentes zukünftiges Leben würden dann durch die Beratung und entsprechende Therapie erarbeitet werden. Und da spielt die Fachfrau in der Sternstraße in Warburg das ganze „Klavier“: Beratung, Erstellung eines Sozialbericht, Stellen des Kostenübernahmeantrags bei der zuständigen Sozialversicherung und Auswahl der richtigen therapeutischen Einrichtung. Letztlich gehört die Empfehlung einer Selbsthilfegruppe für die Zeit nach einer erfolgreichen Therapie auch zu ihren Aufgaben. Auch sie weiß: Alle medizinisch-therapeutischen Maßnahmen sind lediglich temporär, nur die Arbeit in der Selbsthilfegruppe kennt kein Zeitlimit. Letztlich sagte René Rump, Psychologischer Psychotherapeut der Knappschafts-Klinik in Bad Driburg, als später Besucher der Jahrestagung von SELBST.HILFE.SUCHT. e.V. Willebadessen in Sachen Prävention den entscheidenden Satz: „Wenn Sie bei einer präventiven Aktion jeweils einen Mitbürger erreichen und überzeugen können, war der Aufwand nicht vergebens“. Prävention auf allen Kanälen, auch in den sogenannten sozialen Medien, tue not und sei das Gebot der Stunde. Die Zahl der Medikamentenabhängigen in Deutschland führten sonst zu amerikanischen Dimensionen.
 

Mittwoch, 12. September 2018 10:25 Uhr

Kreis Höxter/Bad Driburg (red). Der Gräfliche Park erweitert sein Gästeangebot ab Sommer 2019 mit einem 1.250 Meter langen Naturrasen-Barfußlaufweg. Dieser führt im nördlichen Bereich des Parks hinter den Tennisplätzen entlang der Moorteiche, die als prädikatisiertes Heilmittel einen bedeutenden Standortfaktor für das Kurheilbad darstellen.

Der Gräfliche Park unterhält bereits als einer der größten und ausgezeichneten Kurparkanlagen Deutschlands 16 Kilometer Park- und Wanderwege. In dem 64 Hektar großen Landschaftspark laufen derzeit die Arbeiten für ein therapeutisch und erlebnisorientiertes weiteres Alleinstellungsmerkmal, welches von allen Gästen und Besuchern des Parks ab Sommer 2019 genutzt werden kann.

Den Anstoß zu dem Naturrasen-Barfußweg gaben Nachfragen von Parkbesuchern und Gästen, aber auch aus den anliegenden Kliniken, ob man den Rasen des Parks barfuß betreten dürfe. Insbesondere Reha-Patienten aus den anliegenden Kliniken nutzen den Zugang zum Park. „Das Angebot eines solchen Barfußweges fügt sich perfekt in unser Konzept der Nutzung der natürlichen Heilmittel ein und passt wunderbar in die weitläufige Landschaft“, so Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff: „Die Moorteiche strahlen Ruhe und Kraft aus und verleihen dem Weg eine ganz besondere Atmosphäre.“ Barfußlaufen fühlt sich nicht nur gut an, es ist durch die Stimulation der Fußreflexzonen auch gesund und wirkt sich positiv auf den Organismus aus.

Auf der Fläche des zukünftigen Pfades wurde kürzlich der Rasen eingesät, damit die Eröffnung im Sommer 2019 wie geplant stattfinden kann.

 

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