Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Samstag, 15. Juni 2019 09:04 Uhr
Wilde Pferde, Bienen und Bachbilder
Samstag, 15. Juni 2019 08:47 Uhr

Kreis Höxter/Warburg (red). Endlich Urlaub und die schönste Zeit des Jahres gesund genießen. Doch wer einmal unterwegs erkrankt ist, weiß die Vorteile einer guten Reiseapotheke zu schätzen. Dabei gilt: wohin die Reise auch geht, der Inhalt der Reiseapotheke sollte dazu passen. Die Zusammenstellung wird aber auch vom persönlichen Gesundheitszustand des Reisenden, wie beispielsweise dem regelmäßigen Bedarf an Medikamenten, bestimmt. Davon unabhängig gehören verschiedene Hilfsmittel und Medikamente zur Grundausstattung. „Die Reiseapotheke sollte wirksame Mittel gegen typische Erkrankungen im Urlaub enthalten und so ausgestattet sein, dass auch die Reisedauer und die Anzahl der Reisenden berücksichtigt werden“, so AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. Eine Bergwanderung in den Alpen, eine Kanutour in den norwegischen Fjorden oder eine Fahrradtour entlang der Donau erfordern eine jeweils andere Zusammenstellung der Reiseapotheke als eine Fernreise nach Afrika, Indien oder Hawai. Ganz oben auf der Liste stehen Medikamente gegen eine der häufigsten Reisekrankheiten schlechthin: den Reisedurchfall. Hilfreich für unterwegs ist ein Desinfektionsmittel auch für die Hände zwischendurch – am besten jederzeit griffbereit. Immer mit dabei sein sollten auch Schmerz- und Fiebermittel. Malariamedikamente sollten bei Reisen in ein Malariagebiet wie Länder in Afrika, Asien und Lateinamerika, einen Platz in der Reiseapotheke erhalten. Ist Reiseübelkeit ein Thema, gehört ein Mittel dagegen in schnell erreichbare Nähe und sollte frühzeitig eingenommen werden. Flugreisende sollten bei Bedarf Augentropfen und Nasenspray gegen die Trockenheit im Handgepäck mit sich führen. Geht es in die Sonne, ist neben ausreichend viel Sonnenschutzmittel, dem eigenen Hauttyp entsprechend, auch kühlende Salbe gegen Sonnenbrand ein wichtiger Reisebegleiter. Insektenabweisende Mittel und juckreizstillendes Gel gegen Insektenstiche haben sich schon auf vielen Reisen bewährt. Ergänzt wird die Reiseapotheke durch Verbandmaterial wie Schere, sterile Kompressen, Mullbinden, Pflaster, Einmalhandschuhe sowie Wund- und Heilsalbe. Grundsätzlich ist zu beachten, dass für alle Medikamente eine Lagerung möglichst unter 25 Grad Celsius empfohlen wird. Der gesamte Inhalt der Reiseapotheke sollte regelmäßig auf das Verfallsdatum hin überprüft werden. Wer in fernen Ländern Urlaub macht, sollte sich auch über die von der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut empfohlenen Reiseschutzimpfungen für das jeweilige Urlaubsland informieren. Die Impfungen schützen vor gefährlichen Erkrankungen wie z.B. Cholera, FSME, Malaria (Tablettenprophylaxe), Tollwut, Gelbfieber oder Hepatitis A/B. Allerdings gehören die Reiseimpfungen nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen und müssen von den Versicherten selbst bezahlt werden. Anders bei der AOK NordWest: „Wir erstatten unseren Versicherten innerhalb des neuen AOK- Gesundheitsbudgets 80 Prozent der Kosten bis zu maximal 500 Euro in einem Kalenderjahr“, so Wehmhöner. Mehr Infos rund um Reisen und Medizin gibt es im Internet unter www.aok.de/nw in der Rubrik ‚Gesundes Leben‘.
 

Freitag, 14. Juni 2019 22:45 Uhr

Warburg (tab). Hoch soll er leben: Hans-Stefan Lütkemeyer (52) ist neuer Schützenkönig in Warburg. Der selbständige Maurer und Betonbauer hat am späten Freitagabend, 14. Juni, sein Amt übernommen und regiert von nun an für zwei Jahre die Warburger Schützen. Seine Königin ist seine Ehefrau Tatjana Lütkemeyer. Die beiden Betreiber der "Tenne" haben flugs vor dem Schützenfestbeginn geheiratet. Auf dem Warburger Altstadtmarkt wurden die Fahnen geschwenkt, die Mützen in die Höhe gestreckt und Glückwünsche ausgesprochen. Und die anwesenden Schützen ehrten ihre neue Majestät mit einem Vorbeimarsch.

Freitag, 14. Juni 2019 12:54 Uhr

Warburg (tab). Ein interkulturelles Fest wird am Samstag und Sonntag, 6. und 7. Juli, auf dem Neustadtmarktplatz in der Hansestadt Warburg gefeiert. Das Motto lautet: „Buntes Warburg - Gemeinsam für Demokratie und Toleranz“. Live-Musik und Theateraufführungen stehen auf dem Programm. „Gerburg Jahnke hat bereits zugesagt, ebenso Patrick Salmen, Erwin Grosche, Kapelle Petra und viele andere“, schreibt Kabarettistin Sarah Hakenberg auf Instagram: „Warburg ist immer einen Besuch wert, aber am 6. und 7. Juli erst recht!“ Die Initiatoren des interkulturellen Festes laden Vereine, Gruppen und Organisationen ein, sich mit Aktionen zu beteiligen. Interessierte wenden sich an rainer.mues@t-online.de. Parallel dazu veranstaltet die NRW-AfD am 6. Juli einen vorgezogenen Landesparteitag mit Vorstandswahlen in der Warburger Stadthalle.

Freitag, 14. Juni 2019 09:27 Uhr

Warburg (red). Zum ersten Mal konnten Mitte Mai mehrere hundert Besucher auf dem Neustadtmarkt in Warburg stressfrei, unverpackt und nach Feierabend von 16 bis 20 Uhr einkaufen und eine regionale Brotzeit genießen. Organisiert von der Bürgerinitiative Lebenswertes Bördeland & Diemeltal e.V. im Rahmen des Projekts „Warburg isst – Nachhaltig ernähren: Klima schützen!“ ist dieser Feierabendmarkt damit schon der zweite seiner Art in Folge. Zu den Händlern des Dienstags-Wochenmarktes gesellten sich an diesem Tag 15 weitere regionale Aussteller dazu. Der gesamte Neustädter Marktplatz war belebt durch ein interessiertes und gemischtes Publikum und vermittelte ein stimmungsvolles Ambiente. Die musikalische Begleitung von Firdovsi Hafiz Isayev am Keyboard ergänzte das rege Treiben auf dem Marktplatz und sorgte für eine entspannte und gemütliche Atmosphäre beim Einkaufen, Essen und Unterhalten. In geselliger Runde an Bänken und Tischen genossen die Besucher ihre individuell zusammengestellte Brotzeit. Die verschiedenen Stände boten ein vielseitiges Sortiment mit Brot, Aufstrichen, Dips, Honig, Crêpes und vielem mehr. Um den ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten und Müll zu vermeiden, wurde das gestellte Geschirr von den Mitarbeitern der Bürgerinitiative in einem Geschirrmobil direkt vor Ort gespült. Für die ganz traditionelle Brotzeit konnte auch das „Warburg isst“- Brettchen, das von der Holzwerkstatt Himmler in Warburg gefertigt wurde, erworben werden. Ein Feierabendmarkt-Quiz mit Glücksrad und regionalen Preisen lud Besucher und Aussteller zu angeregten Gesprächen ein. Die Produkte der Anbieter konnten so näher kennengelernt werden und Tipps und Informationen zur klimafreundlichen Lebensweise gab es am Stand der Bürgerinitiative. Ermöglicht wird das Projekt durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums, die über den Förderaufruf „Klimaschutz durch kurze Wege“ dieses und viele andere Projekte zum Klimaschutz in Deutschland fördert. Die Bürgerinitiative wird aber auch von lokalen Sponsoren unterstützt: Die Hansestadt Warburg, die Sparkasse Höxter, der Rotary Club Warburg, die Zweigniederlassung Höxter der Verbund Volksbank, die Bürgerstiftung Warburg und die Vereinigte Volksbank eG tragen dazu bei, dass Öffentlichkeitsarbeit für klimafreundliche Ernährung im Warburger Raum nicht nur auf dem Papier steht, sondern interaktiv erlebbar gemacht wird. Auch bei den nächsten beiden Feierabendmärkten am 10. Juli auf dem Altstadtmarktplatz und am 10. September auf dem Neustadtmarktplatz können sich die Besucher auf ein tolles regionales Angebot von vielen Ausstellern aus der direkten Umgebung freuen. Musikalisch begleitet wird der Feierabendmarkt in der Altstadt von der Freien Musikschule Warburg.

 Die weiteren Termine für 2019 stehen bisher wie folgt fest:
- 26.06. Erzeuger-Verbraucher-Dialog im PZ
- 10.07. Feierabendmarkt auf dem Altstadtmarkt
- 10.09. Feierabendmarkt auf dem Neustadtmarkt

Wer Interesse hat, das Projekt durch Mitarbeit in der AG mitzugestalten oder gerne (probeweise) einen Stand bei einem der Feierabendmärkte ausstellen möchte, meldet sich bei Vera Prenzel unter 05643-949870 oder unter warburg-isst@bi-boerdeland.de

Blaulicht
Samstag, 15. Juni 2019 09:22 Uhr
Motorradfahrer bei Zusammenstoß mit Linienbus schwer verletzt
Freitag, 14. Juni 2019 14:02 Uhr

Willebadessen (red). Aus noch unbekannten Gründen ist am Freitag, 14. Juni, gegen 7 Uhr ein Opel Corsa auf der L 820 zwischen Willebadessen und Fölsen von der Straße abgekommen. Aus Fahrtrichtung Fölsen kommend fuhr der schwarze Opel zunächst nach rechts in den Straßengraben, prallte gegen einen Leitpfosten, überschlug sich und kam schließlich wieder auf allen vier Rädern zum Stehen. Die 17-jährige Fahrerin, die mit einer Sondergenehmigung allein mit dem Auto unterwegs war, konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien, musste aufgrund ihrer Verletzungen aber mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Opel erlitt wirtschaftlichen Totalschaden.

Donnerstag, 13. Juni 2019 19:08 Uhr

Bühne (red). Bei der Belieferung einer Tankstelle in Bühne sind am Donnerstag, 13. Juni, um 11:50 Uhr rund 300 Liter Kraftstoff ausgetreten. Ursache ist nach erster Einschätzung ein technischer Defekt am Tankwagen. Die Polizei sperrte den Bereich um die Tankstelle an der Straße "Am Burgpark" weiträumig ab. Die Feuerwehr war im Einsatz, auch das Ordnungsamt sowie die Untere Wasserbehörde wurden verständigt. Der Inhalt des Tankwagens musste vor Ort durch einen Fachfirma abgepumpt werden, ein weiterer Fachbetrieb wurde hinzugezogen, um die Kanalisation der Hauptstraße und Nebenstraßen vorsorglich zu spülen. Während dieser Maßnahmen wurde die Straßensperrung aus Sicherheitsgründen aufrechterhalten, der Bereich konnte um 14:45 Uhr durch die Polizei wieder freigegeben werden.

Donnerstag, 13. Juni 2019 13:25 Uhr

Kreis Höxter/Nieheim (red). Am Donnerstag, 13. Juni, gegen 8 Uhr, hat ein defektes Getriebe für eine 250 Meter lange Ölspur auf der Hauptdurchgangsstraße von Nieheim gesorgt. Der Bagger eines Garten- und Straßenbauunternehmens befuhr gerade die Marktstraße, als der Schaden an dem Fahrzeug auftrat und das Getriebeöl die Straße großflächig verschmutzte. Die Marktstraße wurde für drei Stunden für den Fahrzeugverkehr gesperrt und durch eingesetzte Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr gereinigt.

Donnerstag, 13. Juni 2019 12:52 Uhr

Natzungen (red). Zwei junge Fahrradfahrer mussten am Dienstagabend, 11. Juni, in Natzungen einem Auto ausweichen, das ihnen in einer Linkskurve auf ihrer Fahrbahnseite entgegenkam. Sie stürzten und verletzten sich, der unbekannte Autofahrer setzte seine Fahrt allerdings fort. Der Unfall ereignete sich gegen 20 Uhr, als drei Radfahrer im Alter von 13 und 14 Jahren auf der Frohnhauser Straße im Ortsbereich von Natzungen unterwegs waren. In einer Linkskurve kam ihnen auf ihrer Fahrbahnseite ein blaues Auto entgegen. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, mussten die Jungen nach rechts ausweichen, wobei zwei der drei Radfahrer zu Fall kamen. Der unbekannte Autofahrer soll in einiger Entfernung kurz angehalten haben, dann aber weitergefahren sein, als die zwei gestürzten Radfahrer wieder aufstanden. Eine Mutter der Radfahrer wurde zur Unfallstelle gerufen und brachte ihren Sohn in ein Krankenhaus, wo er stationär versorgt wurde. Die Polizei Höxter sucht nun den Autofahrer und Zeugen, die den Unfall beobachtet haben. Hinweise bitte unter Telefon 05641/78800.

Politik
Mittwoch, 12. Juni 2019 08:56 Uhr
Mehr Geld für 1.110 Bäckerei-Beschäftigte im Kreis Höxter
Mittwoch, 05. Juni 2019 10:51 Uhr

Kreis Höxter/Warburg (red). Wenn die Temperaturen steigen, passieren zwei Dinge gleichzeitig, die schlecht zusammenpassen: Viele Menschen suchen im Wald Erholung und angenehme Abkühlung – und die Zecken vermehren sich rasant, stets hungrig auf das Blut von Säugetieren und Menschen. Revierförster Stefan Befeld beantwortet 16 Fragen rund um das Problem mit den kleinen, nicht ungefährlichen Quälgeistern.

Herr Befeld, wann müssen wir uns im Wald vor Zecken in Acht nehmen?

Stefan Befeld: Früher waren vor allem Mai, Juni und Juli betroffen. Doch inzwischen geht die Zeckensaison bei uns fast ums das ganze Jahr. Das liegt an den milden Wintern, die uns wohl der Klimawandel beschert hat. Sobald es wärmer ist als 8 °C und feucht genug, lauern die Zecken auf Wirte.

Stechen Zecken oder beißen sie?
Stefan Befeld: Sie stechen. Sie schlitzen die Haut auf und bohren dann ihre Mundwerkzeuge hinein. Obwohl die viel dicker sind als bei einer Mücke, bemerken wir das zunächst kaum, weil der Speichel der Zecke betäubend wirkt.

Wie groß ist die Gefahr, sich durch Zeckenstiche mit gefährlichen Krankheiten zu infizieren?

Stefan Befeld: Jedes Jahr erkranken in Deutschland – regional schwankend – 15 - 50 Menschen pro 100.000 Einwohner an der sog. Lyme-Borreliose. Das ist eine der häufigsten Zoonosen, also von Tieren auf Menschen übertragenen Krankheiten in Mitteleuropa. In Nordrhein-Westfalen sind nach Schätzungen von Biologen etwa 10 Prozent der Holzböcke, der häufigsten Zeckenart, Überträger von Borrelien. Diese Bakterien lösen die Lyme-Borreliose aus.

Heißt das, jeder zehnte Zeckenstich führt zu Borreliose?
Stefan Befeld: Nein, so schlimm ist es nicht. Nicht alle Zecken sind Holzböcke, und nur diese Art ist gefährlich. Dann hängt die Infektionsgefahr davon ab, wie lange die Zecke in der Haut bleibt. Wenn Sie die Zecke schnell bemerken und entfernen, ist die Infektionsgefahr gering. Bleibt eine Überträgerzecke aber mehrere Stunden in der Haut, müssen Sie davon ausgehen, dass Sie mit fünfzigprozentiger Wahrscheinlichkeit infiziert werden. Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. berichtet von 1,5 – 6 Borrelieninfektionen pro 100 Zeckenstiche. Viele davon zeigen aber keinen auffälligen Krankheitsverlauf. Die Mediziner berichten von 0,3 – 1,4 manifestierten Erkrankungsfällen pro 100 Zeckenstiche.

Ist die Gefahr gestiegen?
Stefan Befeld: Ja, die Zahl der Borreliose-Infektionen hat in den 2000er Jahren stetig zugenommen. Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass die Leute häufiger in den Wald gehen, durch Modesportarten wie Mountain-Biking oder Geocaching oder zum Brennholzsammeln. Försterinnen und Förster und Forstwirte und Forstwirtinnen von Wald und Holz NRW müssen Zeckenstiche in einem Verbandbuch dokumentieren. In den letzten Jahren (2014-2018) ist die Anzahl der dokumentierten Zeckensticke um 10% pro Jahr gestiegen.

Wie kann ich mich vor Zecken schützen?
Stefan Befeld: Am besten schützen Sie sich, indem Sie auf den Wegen bleiben. Die Zecken lauern vor allem in Hunde- und Katzenhöhe im hohen Gras und in Gebüschen. Von Bäumen droht keine Zeckengefahr.

Als Förster müssen Sie aber doch auch mal ins Unterholz gehen?

Stefan Befeld: Ja. Deshalb trage ich im Gelände immer lange Hosen und lange Ärmel und ziehe die Strümpfe über die Hosenbeine, damit die Zecken nirgendwo reinkommen. Es hilft auch, nach einem Ausflug ins Gras Hosenbeine und Schuhe abzusuchen oder mit einer Kleiderbürste abzubürsten. Helle Kleidung ist besser als dunkle, weil man darauf die dunklen Zecken gut erkennen kann.

Sind Zecken eher im Wald oder eher in der Wiese?
Stefan Befeld: Am ehesten in hohem Gras und kleinen Gebüschen, wie man sie häufig an Waldrändern, Wegrändern im Wald, Bachufern und Waldlichtungen findet.


Springen Zecken Menschen aktiv an?                                                                                                                                                                                                Stefan Befeld: Nein. Zecken können nicht springen. Sie riechen, wenn ein Säugetier oder Mensch in der Nähe ist, und lassen sich dann von Grashalmen oder Ästen eines Busches herunterfallen. Wenn sie dabei zum Beispiel auf Ihre Hose fallen, können sie von dort unters Hosenbein krabbeln, wenn das unten offen ist.

Wie bemerke ich einen Zeckenstich?
Stefan Befeld: Das ist eine wichtige Frage, denn es kommt darauf an, die Zecke nach einem Stich schnell zu entfernen. Untersuchen Sie, wenn Sie im Gelände waren, direkt nach der Wanderung Ihre Kniekehlen, Achselhöhlen, die Leistengegend und den Schritt. Das sind die Stellen, wo sich die Biester am liebsten festsetzen, weil dort die Haut dünn ist. Auch der Haaransatz kommt in Frage.

Wie kriege ich die Zecke aus der Haut heraus?
Stefan Befeld: Dafür gibt es im Prinzip drei Methoden und Werkzeuge: die Pinzette, die Zeckenzange und die Zeckenkarte. Eins davon sollten Sie, wenn Sie ins Gelände gehen, immer dabei haben. Die Pinzette sollte aus Edelstahl, spitz und am Ende etwas gebogen sein. Damit greifen Sie die Zecke direkt über der Haut und ziehen sie langsam mit leichter Drehung heraus. Ähnlich geht es mit der Zeckenzange, die aber meist bei Hunden und Katzen verwendet wird. Die Zeckenkarte aus Plastik hat eine Art Mund mit schlitzförmigem Spalt. Sie schieben sie so unter der Zecke durch, dass sie am Ende des Spalts hängen bleibt, und ziehen sie langsam, leicht drehend, heraus. Manche Leute schaffen es auch, die Zecke mit den Fingernägeln zu packen.

Und dann? Was mache ich damit?
Stefan Befeld: Töten. Bewährt hat sich die Methode, sie in ein gefaltetes Stück Papier zu legen und mit dem Rand eines Trinkglases drüber zugehen, um sie zu zerquetschen. Sie einfach ins Klo zu werfen, ist nicht sicher, weil sie da wieder herauskommen kann. In FSME-Risikogebieten soll man die toten Zecken für Diagnosezwecke aufheben und das Datum des Zeckenstichs notieren.

FSME? Ist das die gefürchtete Hirnhautentzündung?
Stefan Befeld: Ja. Zecken können auch FSME übertragen, die Frühsommer-Meningoenzephalitis. Das ist eine Viruserkrankung, die schlimmstenfalls tödlich verlaufen oder schwere Hirnschäden verursachen kann. Sie ist viel seltener als die Borreliose; es gibt etwa 550 Infektionen pro Jahr. FSME-Viren treten fast nur in bestimmten Risikogebieten auf: vor allem in Österreich, der nördlichen Schweiz, Baden-Württemberg, Bayern und einzelnen Kreisen in Hessen und Rheinland-Pfalz. Der hessische Kreis Marburg-Biedenkopf ist das einzige Risikogebiet, das an Nordrhein-Westfalen angrenzt. Die meldepflichtige FSME-Erkrankung wurde in den Jahren 2016 und 2017 insgesamt 16-mal in NRW angezeigt. Im Jahr 2019 gab es bis einschließlich der 16 Kalenderwoche keine FSME-Erkrankung. Aus den Zahlen wird eindeutig, dass NRW bezogen auf eine potentiell mögliche FSME-Erkrankung nicht als Risikogebiet eingestuft wird. In den Risikogebieten wird die FSME-Schutzimpfung empfohlen. Sie schützt gut vor FSME, aber nicht vor Borreliose.

Ist es schlimm, wenn beim Entfernen der Zeckenkopf in der Haut zurückbleibt?

Stefan Befeld: Es bleibt nicht wirklich der Kopf zurück, sondern manchmal ein Teil der Mundwerkzeuge. Das ist kein Grund zur Panik. Das verschwindet normalerweise nach ein paar Tagen.

Wann sollte ich zum Arzt gehen?
Stefan Befeld: Wenn der Stich tagelang gerötet bleibt und juckt, oder wenn sich eine ringförmige oder kreisförmige Hautrötung um den Stich herum bildet, die sog. Wanderröte. Außerdem können erkältungsähnliche Symptome auftreten wie Kopfschmerzen, Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen.

Heißt das, man soll lieber gar nicht in den Wald gehen?
Stefan Befeld: Nein, das wäre übertrieben. Es gibt ja viele Möglichkeiten, sich vor Zecken und vor der Infizierung zu schützen. Sie sollten nur ein wenig aufpassen.

Daten und Fakten: Über 800 Zeckenarten gibt es weltweit, in Deutschland fünf. Am häufigsten: der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus). Er sticht auch am häufgsten Menschen. 
Zecken leben meist an Waldrändern, Wegrändern, in Waldlichtungen mit hohem Gras und warten oft monatelang auf Wirte. Sie lassen sich vom Gras oder von Gebüschen abstreifen. 
Im Labor überlebten Zecken bis zu 10 Jahre ohne Nahrung. 
60.000-70.000 Menschen pro Jahr erkranken in Deutschland nach 
Schätzungen an Lyme-Borreliose. 
420 Erkrankungen mit FSME wurden 2013 gemeldet. 
142 Kreise in Deutschland gelten derzeit als FSME-Risikogebiete; 72 davon in Bayern, 43 in Baden-Württemberg, weitere in Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Saarland. 


 

 

Freitag, 31. Mai 2019 10:50 Uhr

Warburg (dph). „Albtraum Miete“ lautet das Motto der diesjährigen bundesweiten Aktionswoche der Schuldnerberatung vom 3. bis 7 Juni. Wohnraum wird speziell in Ballungsräumen bereits für Normalverdiener unerschwinglich. Arme oder überschuldete Menschen haben kaum noch eine Chance, eine bezahlbare Wohnung zu finden. „Bereits im Vorfeld scheitern viele Überschuldete bei der Wohnungssuche, weil ihre Schufaauskunft schlecht ist. Dabei sagt die Schufa überhaupt nichts darüber, ob die Miete in der Vergangenheit gezahlt wurde oder nicht“, weiß Evelyn Vornweg, Schuldnerberaterin der Diakonie Paderborn-Höxter e.V.. Hohe Mieten und Nebenkosten belasten finanzschwache Haushalte extrem und schränken die Lebensqualität stark ein. Laut einer Erhebung für die Jahre 2005-2015 von Eurostat (Statistisches Amt der Europäischen Union) müssen arme Haushalte in Deutschland im Durchschnitt 43,3 Prozent ihres Einkommens für die Kosten der Unterkunft aufbringen. In der EU ist das ein trauriger vorletzter Platz. Nur in Ungarn müssen Arme noch mehr für ihre Wohnung bezahlen. Empfängerinnen und Empfänger von ALG II oder Grundsicherung leiden häufig darunter, dass die behördlich festgelegten Mietobergrenzen für die Unterkunftskosten nur noch wenig mit den realen Mietspiegeln zu tun haben. Daher muss ein Teil der ohnehin knapp bemessenen Regelsätze, die für Nahrung und Kleidung gedacht sind, in die Unterkunftskosten gesteckt werden. „Das treibt die Hilfeempfänger zu den Tafeln und in die Schuldenfalle“, erklärt Schuldnerberaterin Vornweg. Angesichts dieser Situation hat die Arbeitsgemeinschaft der Schuldnerberatung der Verbände (AGS) Forderungen an Politik und Wohnungswirtschaft formuliert. Die AGS ist ein Zusammenschluss aller Träger der Freien Wohlfahrtspflege und der Verbraucherzentralen, die auch Träger der meisten Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen sind.
 
Die vier Forderungen lauten:
1. Sicherung von angemessenem Wohnraum für Alle durch Stärkung von sozialem und gemeinwohlorientiertem Wohnungsbau sowie einer entsprechenden Wohnungs- und Stadtplanungspolitik.
2. Keine Stigmatisierung von Wohnungssuchenden durch die Schufaauskunft. Menschen im Insolvenzverfahren erhalten eine besonders schlechte Bewertung, obwohl gerade das Insolvenzverfahren ungeregelte Zwangsvollstreckungen unterbindet und dadurch Zahlungsstörungen weitgehend ausgeschlossen sind.
3. Unterstützung von Menschen mit niedrigem Einkommen durch angemessenes und dynamisches Wohngeld und die realistische Anpassung der „angemessenen Unterkunftskosten“ für Hilfeempfänger an die tatsächlichen Vergleichsmieten.
4. Ausreichende und unbürokratische Unterstützungsangebote bei Miet- und Energieschulden durch Mieter- und Schuldnerberatung. Vermieter, Kommunen und Schuldnerberatungsstellen sollen sich enger vernetzen, um den Wohnraum für die Mieter zu sichern und Verluste für die Vermieter weitgehend zu vermeiden. Mehr unter www.diakonie-pbhx.de und www.aktionswoche-schuldnerberatung.de.
 

Wirtschaft
Mittwoch, 12. Juni 2019 10:05 Uhr
Jobcenter Kreis Höxter: Sigrid Wichmann neue Geschäftsführerin
Freitag, 24. Mai 2019 09:25 Uhr

Kreis Höxter/Warburg (red). Bäcker und Bäckerei-Verkäuferinnen sollen größere Brötchen backen können: Für die rund 1.100 Menschen, die in den Bäckereien im Kreis Höxter arbeiten, fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ein Plus von 140 Euro. „Frühes Aufstehen, Hitze in der Backstube, Saubermachen nach Ladenschließung – die Mitarbeiter machen einen Knochenjob. Das muss sich auch im Portemonnaie bemerkbar machen“, sagt Armin Wiese, Geschäftsführer der NGG Detmold-Paderborn. Der Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks und der Bäckerinnungs-Verband Westfalen-Lippe bieten für die verschiedenen Lohngruppen jedoch nur ein Plus zwischen 1,2 und 2,2 Prozent an. Für Bäckergesellen nach der Ausbildung wären das nicht einmal 26 Euro mehr pro Monat. „Das Angebot der Arbeitgeber bewegt sich für einen Großteil der Beschäftigten nicht einmal auf dem Level der Inflationsrate. Damit wird das Risiko der Altersarmut, insbesondere für Beschäftigte in den unteren Lohngruppen, weiter verschärft. Wer heute hochwertiges Brot backt oder verkauft, kann es sich dann morgen selber nicht mehr leisten“, so Gewerkschafter Wiese. Die NGG lehnt das Angebot der Bäckerinnungs-Verbände ab und ruft die Arbeitgeber dazu auf, für die anstehende Tarifverhandlung ein „ernstzunehmendes Lohn-Angebot“ zu machen. Im nordrhein-westfälischen Bäckerhandwerk würden knapp 70.000 Beschäftigte von höheren Löhnen profitieren. Der Branche falle es immer schwerer, noch genügend Fachpersonal zu finden, so Wiese. „Eine bessere Bezahlung ist ein entscheidender Faktor dabei, die Jobs in der Produktion und im Verkauf attraktiver zu machen. Ein weiterer Schlüssel sind faire und zeitgemäße Lohngruppen. Der Vorschlag der Arbeitgeber dazu ist ein Schritt zurück. Damit lässt sich die Abwanderung des Personals in andere Branchen nicht aufhalten und vor allem die Begeisterung junger Menschen für das Bäckerhandwerk bestimmt nicht entfachen.“ Nach Angaben der Arbeitsagentur machen im Kreis Höxter aktuell lediglich 107 Azubis eine Lehre in einer Bäckerei – vor sechs Jahren waren es noch 191. „Wenn die Bäckermeister nichts für das Image ihrer Branche tun, dürften sich künftig noch weniger junge Menschen für diesen Beruf entscheiden und könnten noch mehr Betriebe schließen“, warnt Armin Wiese.
 

Donnerstag, 23. Mai 2019 09:01 Uhr

Hardehausen (red). Die Tarpane leben seit 60 Jahren in Hardehausen. Dieses Jubiläum wird am 23. Juni beim Wildpferdefest im Gehege gefeiert. Passend zum Jubiläum ist ein neuer Tarpan eingezogen - der einjährige Hengst Myrddin. Damit besteht die Herde aus elf Pferden. In Wirklichkeit sind die Tarpane übrigens Rückzüchtungen der ursprünglichen Wildpferde. Demnächst werden noch viel mehr Tarpane in Hardehausen zu sehen sein, denn die Pferde werden zur Vorlage für Kunstwerke. Unter dem Motto "Wilde Pferde" wird im Vorfeld des Jubiläums ein Malwettbewerb für Kinder bis zwölf Jahren veranstaltet. Jeder Teilnehmer, der bei der Siegerehrung am 23. Juni um 15:30 Uhr am Tarpanstall dabei ist, bekommt ein kleines Geschenk. Für die ersten drei Plätze gibt es interessante Preise, auch Sonderpreise sind möglich. Alle Bilder werden kopiert und laminiert und über den Sommer in einer Open-Air-Galerie an der Pferdekoppelausgestellt. Die Bilder können bis zum 19. Juni im Waldinformationszentrum Hammerhof abgegeben oder per Post geschickt werden.

 

Sport
Dienstag, 11. Juni 2019 12:17 Uhr
Reit- und Voltigierturnier am Fronleichnamswochenende - Nennung für Reitertag bis 15.06.2019 möglich
Donnerstag, 06. Juni 2019 10:44 Uhr

Samorin/Scherfede (r). Bei der Weltmeisterschaft der Challenge Family über die halbe Ironman-Distanz von 1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und 21km Laufen konnte sich der Scherfeder Triathlet Tim Rose nach 4:24h den fünften Platz in der Altersklasse 18-24 erkämpfen.

Nachdem das Wetter in der Rennwoche im slowakischen Samorin sehr kalt und regnerisch war, stand die Auftaktdisziplin in der Donau lange auf der Kippe. Hochwasser, sehr kaltes Wasser und eine starke Strömung ließen bis zum Rennwochenende kein Schwimmen zu. Doch passend zum Wettkampf verbesserten sich die Bedingungen und das Schwimmen konnte wie geplant stattfinden.

„14 Grad Wassertemperatur und eine starke Gegenströmung auf den ersten 900 Metern hin zum Wendepunkt haben das Schwimmen sehr anspruchsvoll gemacht. Einige der schlechten Schwimmer mussten das Rennen sogar aufgeben, weil sie gegen die Strömung nicht ankamen. Da vor meinem Start schon die Profis und andere Altersklassen gestartet sind, konnte ich beobachten, dass die Schwimmer am Rand deutlich schneller waren als die, die weiter mittig im Fluss geschwommen sind und so bin ich dann auch bewusst nah am Rand geschwommen. Das hatte zwar zur Folge, dass ich einige Extrameter machen musste, dafür aber einigermaßen problemlos nach 34min aus dem Wasser gekommen bin,“ beschreibt Rose den anspruchsvollen Rennstart.

Bereits vor zwei Wochen hatte der Triathlet beim Ironman 70.3 Barcelona seine sehr gute Radform angedeutet und dementsprechend ambitioniert ging er die zweite Disziplin an. „Die komplett flache Strecke kannte ich noch von meinem Start vor zwei Jahren und dementsprechend wusste ich, dass die Aerodynamik eine große Rolle spielt. So habe ich mich die ganze Zeit konzentriert, die aerodynamische Zeitfahrposition einzunehmen und den Kopf aus dem Wind zu nehmen.“ Für die 90 Kilometer brauchte der Ausdauersportler 2:09h, was eine Durchschnittsgeschwindigkeit von gut 42km/h bedeutet. „Ich habe nur Leute überholt und wusste, dass ich super schnell unterwegs war. Am Ende war es eine der schnellsten Zeiten aller nicht-Profi Athleten und hat mich in eine sehr gute Ausgangsposition für den abschließenden Lauf gebracht.“

Als die Athleten um kurz nach Mittag auf den abschließenden Halbmarathon gingen, waren es bereits deutlich über 30 Grad und so wurde der Lauf zu einer richtigen Hitzeschlacht. Durch das starke Radfahren hatte Rose in der zweiten Wechselzone nur noch drei Minuten Rückstand auf den Zweitplatzierten seiner Altersklasse. „Leider habe ich einfach meine Laufbeine nicht gefunden und so wurden es ziemlich lange 21 Kilometer. Es war schon deprimierend an den beiden Wendepunkten der Strecke die vor mir liegenden Athleten zu sehen aber körperlich einfach nicht in der Lage zu sein, schneller zu Laufen und so um das Podium mitzukämpfen. Energetisch war ich voll im grünen Bereich und meine Laufform ist auch sehr gut. Möglicherweise war die Erkältung aus dem Rennen in Barcelona der Auslöser, dass mir in der letzten Rennstunde die Substanz gefehlt hat,“ fasst der Sportmanagement Student die abschließende Disziplin zusammen.

Rose wurde nach 4:24h fünfter der Altersklasse 18-24 und hat so sein Minimalziel, die Verbesserung des sechsten Platzes von vor zwei Jahren, erreicht. „Mit meiner aktuellen Form hatte ich mir deutlich mehr ausgerechnet. Trotzdem bin ich nicht ganz unzufrieden mit dem Resultat und besonders die Radleistung gibt mir Rückenwind für die kommenden zwei Monate Vorbereitung auf den Ostseeman in Glücksburg am 4. August. Dort möchte ich meine persönliche Bestzeit über die Ironman-Distanz dann deutlich verbessern,“ zeigt sich der 22-Jährige schon wieder hoch motiviert.

Fotos: Tim Rose

Dienstag, 04. Juni 2019 09:24 Uhr

Warburg (red). Der Warburger Sportverein sucht Frauen und Männer, die Spaß am Spiel und an der Bewegung haben. Einmal in der Woche treffen sich die Hobby-Basketballer zum Basketballspielen in der Dreifachturnhalle (Hüffert) in Warburg. Zu Beginn werden Übungen zur Verbesserung der Kraft und Ausdauer angeboten, ausgerichtet auf die Bein-, Bauch-, Rücken-, Schulter- und Armmuskulatur. Anschließend wird Basketball geübt und gespielt. Im Vordergrund steht das gemeinsame Spielen, ohne Wettkampfdruck. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Jeweils Montags von 20 bis 21.45 Uhr, außer in den Ferienzeiten, wird gespielt. Interessiert? Dann einfach vorbeischauen - oder unter der Telefonnummer 05641-7473027 (Warburger Sportverein) informieren.

 

Panorama
Donnerstag, 13. Juni 2019 09:42 Uhr
Ein rockiges Schützenfest
Donnerstag, 13. Juni 2019 09:25 Uhr

Kreis Höxter/Warburg (red). Im Kreis Höxter ist die Anzahl der nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldeten Rotavirus-Fälle im Jahr 2018 wieder gesunken. Insgesamt wurden 36 Infektionsfälle gemeldet, in 2017 waren es 86 Fälle. Das teilt die AOK NordWest auf Basis aktueller Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin mit. „Rotaviren sind eine der häufigsten Ursachen für schwere Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern. Daher raten wir allen Eltern, unbedingt die empfohlenen Impfungen bei Säuglingen und Kleinkindern vorzunehmen und auf bestimmte Hygieneregeln zu achten“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. Rotaviren verursachen Durchfälle, Erbrechen und Bauchschmerzen. Im Vergleich zu anderen Durchfall-Erkrankungen verläuft die durch Rotaviren verursachte Magen-Darm-Erkrankung bei Säuglingen und Kleinkindern häufig schwer. Sie reagieren besonders empfindlich auf den Flüssigkeits- und Salzverlust. Da es keine Medikamente gegen Rotaviren gibt, werden nur die Beschwerden gelindert. Besonders wichtig ist es, genügend Flüssigkeit zuzuführen. Denn wenn der Flüssigkeitsverlust nicht ausgeglichen werden kann, kann der Zustand lebensbedrohlich werden. „Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt für Säuglinge eine Schluckimpfung gegen Rotaviren, die von den gesetzlichen Krankenkassen für ihre Versicherten bezahlt wird“, so Wehmhöner. Je nachdem welcher Impfstoff verwendet wird, sind zwei oder drei Impfstoffdosen in einem Mindestabstand von vier Wochen notwendig. Da Rotaviren hoch ansteckend und leicht übertragbar sind, können sich auch Erwachsene mit dem Virus infizieren. Die Übertragung erfolgt meistens über eine Schmierinfektion. Die Viren werden durch kleinste Stuhl-Reste an den Händen weiter gegeben. Von der Hand gelangen die Erreger in den Mund und weiter in den Verdauungstrakt. Die Ansteckung erfolgt über verunreinigte Gegenstände wie Handgriffe, Toiletten, Armaturen oder auch über Lebensmittel, auf denen Erreger haften. Neben Kleinkindern, die häufig die Hände oder Sachen in den Mund nehmen, sind aber auch Senioren und Menschen mit einem geschwächten Abwehrsystem gefährdet. „Umso wichtiger ist es, bestimmte Hygieneregeln zu beachten, die vor den Erregern schützen können“, so Wehmhöner. Dazu gehört es, sich die Hände immer wieder zwischendurch gründlich mit Seife zu waschen und ein wirksames Desinfektionsmittel zu verwenden. Das RKI empfiehlt Produkte in der Wirkkategorie „begrenzt viruzid PLUS“. Weitere Informationen dazu gibt es auch in jeder Apotheke. 
 
Mehr Informationen zum Thema Rotaviren und die wichtigen Impfungen bei Säuglingen und Kleinkindern gibt es unter www.aok.de/nw in der Rubrik Leistungen & Services im Internet.
 

Donnerstag, 13. Juni 2019 09:15 Uhr

Hardehausen (red). Die Landvolkshochschule Hardehausen veranstaltet an diesem Sonntag, 16. Juni, das 5. Hardehausener Sommerfest. Alle Interessierten mit und ohne Familien sind dazu eingeladen. Das Fest beginnt um 11 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Kirche. Für Kinder besteht ein durchgehendes Kinderbetreuungsangebot mit Spielen, Menschenkicker, Basteln und Stockbrot backen. Erwachsene können an unterschiedlichen Kurzworkshops teilnehmen, sich mit anderen Teilnehmern austauschen oder Hardehausen kennenlernen. Für Essen und Trinken ist gesorgt. Mit dem Sommerfest den Teilnehmern die Möglichkeit geboten werden, in entspannter Atmosphäre gemeinsam einen Tag zu verbringen, sich auszutauschen, Erinnerungen aufzufrischen, inhaltliche Impulse zu bekommen und Freunden oder Familienmitgliedern Hardehausen zu zeigen. Weitere Informationen und Anmeldung: Kath. Landvolkshochschule Hardehausen, Abt-Overgaer-Str. 1, 34414 Warburg, 05642/9823-0, zentrale@lvh-hardehausen.de, www.lvh-hardehausen.de.

Donnerstag, 13. Juni 2019 08:55 Uhr

Warburg (red). Der Anglerverein Warburg veranstaltet an diesem Samstag, 15. Juni, sein Sommerfest. Los geht es mit dem Hauptangeln. Treffpunkt ist um 5.30 Uhr das Wasserwerk an der Diemel. Der Familiennachmittag ist für alle Vereinsmitglieder gedacht. Anmeldungen und weitere Infos unter info@anglerverein-warburg.de.

Mittwoch, 12. Juni 2019 09:26 Uhr

Warburg (red). Der Countdown läuft: Die Warburger feiern vom 14. bis 17. Juni Schützenfest. Los geht es mit einem Probeexerzieren und anschließendem Fackelzug durch die Hansestadt an diesem Freitag, 14. Juni. Dann wird das neue Königspaar Hans-Stefan Lütkemeyer und Tatjana Hartwig vor der altehrwürdigen Kulisse des Altstädter Rathauses feierlich beim Großem Zapfenstreich proklamiert. Auf diesen Moment warten beide seit einem Jahr. Hatte doch Hans-Stefan Lütkemeyer schon beim letztjährigen Königschießen nach langem Stechen den Vogel von der Stange geholt. Zusammen mit ihrem bezaubernden Hofstaat werden die neuen Majestäten am Samstag die Polonaise und am Sonntag den großen Festumzug durch die Hansestadt anführen. An beiden Abenden steht bei freiem Eintritt die festlich geschmückte Stadthalle allen Besuchern zum Tanz offen. Erstmals wird an diesem Samstag, 15. Juni, ab 15 Uhr auch ein Kinderschützenfest gefeiert. Dazu sind alle Kinder zwischen 6 und 15 Jahren eingeladen. Bei einem ungefährlichen Schießen mit einer Armbrust wird sich herausstellen, welches Kinderkönigspaar am Sonntag mit in der Kutsche sitzen darf. Für diese aber auch für das Prinzenpaar gibt es Orden, ansonsten für die anderen Teilnehmer auch Sachpreise. Für das leibliche Wohl ist an allen Tagen gesorgt. Der Warburger Schützenverein ist viel älter, als es ein Blick auf die Jahreszahl vermuten lässt. Die Ursprünge des Vereins sind so alt wie die Hansestadt Warburg selbst, und reichen mindestens bis zum Jahr 1036 der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt zurück. Damals herrschten raue Sitten und benötigte jede Stadt Soldaten zur Verteidigung. Diese Aufgabe hatte die Pfeilschützenbruderschaft übernommen. Allerdings beschränkten sich die Aufgaben nicht nur auf die Verteidigung der eigenen Stadt, sondern gab es auch je nach Gusto des jeweiligen Landesherrn auch Angriffsaufgaben. Hier jeden kriegerischen Akt zu erwähnen würde den Platz sprengen. Mehr dazu unter www.schuetzenverein-warburg.de. Nach vielen turbulenten Jahren sah der Rat der Stadt Warburg im Jahre 1591 die Notwendigkeit einer Reorganisation - und die Warburger Schützengilde wurde ins Leben gerufen. Dieses Ereignis war Anlass zur jetzigen Namensfindung. Heute ist der Frieden auch in den Warburger Schützenverein eingezogen, und seine Tätigkeit beschränkt sich auf gesellschaftliche Aufgaben zur gemeinsamen Freude der Mitbürger. Das diesjährige Schützenfest in der Hansestadt Warburg endet am Montag, 17. Juni, mit einem Gottesdienst und anschließendem Frühschoppen für die Vereinsmitglieder.

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