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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Dienstag, 24. November 2020 12:00 Uhr
296 aktive Corona-Fälle
Freitag, 20. November 2020 11:36 Uhr

Warburg (red). Ein/e Schüler/in der Jahrgansstufe 8 und ein/e Schülerin der Jahrgangsstufe Q2 des Hüffertgymnasium Warburg sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. In Absprache mit dem Gesundheitsamt des Kreises Höxter und der Bezirksregierung Detmold befinden sich nun 34 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler werden jetzt im Distanzunterricht unterrichtet.

Donnerstag, 12. November 2020 14:20 Uhr

Kreis Höxter (red). Die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Höxter steht aktuell bei 96,26. Wie das Kreisgesundheitsamt am Donnerstagmorgen mitteilte, hat der Kreis Höxter 28 neue Coronafälle binnen 24 Stunden zu beklagen – zugleich gelten weitere 16 Personen als genesen. In Summe ist die Anzahl der aktiven Fälle von 273 auf 285 angestiegen.

Insgesamt hat der Kreis Höxter bisher 959 Coronafälle, davon sind 654 genesen und 20 Personen sind verstorben. Infektionen in der Übersicht (in Klammern Werte von gestern): Bad Driburg 44 (-3), Beverungen 17 (+2), Borgentreich 23 (-1), Brakel 61 (+5), Höxter 35 (+2), Marienmünster 4 (+2), Nieheim 7, Steinheim 43 (+1), Warburg 36 (+4) und Willebadessen 15.

Mittwoch, 11. November 2020 15:45 Uhr

Kreis Höxter (red). „Die Nachverfolgung von Kontaktpersonen hat derzeit höchste Priorität bei der Eindämmung des Infektionsgeschehens“, erklärt der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Ronald Woltering. Deshalb hat der Kreis Höxter das Nachverfolgungsteam erneut personell verstärkt. Landrat Michael Stickeln begrüßte die neuen Corona-Scouts im Kreishaus und dankte allen, die an der Pandemiebekämpfung mitwirken, für ihre engagierte Arbeit.

In den vergangenen Wochen waren bereits zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus anderen Verwaltungsbereichen hinzugezogen worden, um den Gesundheitsdienst und den Bevölkerungsschutz bei der Bewältigung ihrer Aufgaben tatkräftig zu unterstützen. „Die Zahl der Infizierten und der Menschen in Quarantäne ist jedoch seit Oktober so stark angestiegen, dass unser eigenes Personal nicht mehr ausreicht“, erklärt Landrat Stickeln.

Kreis Höxter (red). Über das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr hatte der Kreis Höxter deshalb Verstärkung angefordert. Zehn Soldaten vom ABC-Abwehrbataillon 7 aus Höxter unterstützen das Team der Nachverfolgung bis Ende November. „Die meisten von ihnen sind im Kreis Höxter beheimatet und kennen die Region“, erklärt der Leiter des Kreisverbindungskommandos, Oberstleutnant Jens Markus. Auch der Medizinische Dienst Westfalen-Lippe hat personelle Verstärkung bereitgestellt. Darüber hinaus hat der Kreis Höxter weiteres Personal eingestellt, das nicht nur bei der Nachverfolgung, sondern auch bei der Durchführung von Tests hilft.

Aktuell sind 273 Personen aktiv infiziert (Stand 11. November 00 Uhr). Mehr als 1.500 Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne. „Nicht nur die hohen Infektionszahlen sind für die Behörden eine immer größer werdende Herausforderung, sondern auch die sprunghaft angestiegenen Quarantänefälle“, erklärt der Landrat. Um Infektionsketten zu unterbrechen und eine weitere Ausbreitung des neuartigen Virus SARS-CoV-2 zu verhindern, ist es ganz entscheidend, die Kontaktpersonen von bestätigten Fällen zu ermitteln und nachzuverfolgen.

„Aktuell haben sich Infektionszahl auf hohem Niveau stabilisiert. Aber dies ist nur eine Momentaufnahme. Die weitere Entwicklung ist gegenwärtig schwer vorherzusagen“, erläutert der Leiter der Abteilung Gesundheitsdienst des Kreises Höxter, Dr. Wilfried Münster, das Infektionsgeschehen im Kreis Höxter, das weiterhin dynamisch und diffus sei. Das bedeutet: „In allen zehn Städten kommt es zu Infektionen. Die Verbreitung des Virus lässt sich nicht auf bestimmte Ursachen zurückführen. Die meisten Ansteckungen erfolgen nach wie vor durch Zusammenkünfte im privaten Bereich“, so Dr. Münster.

Weiterhin wächst täglich der Kreis der Menschen, deren Kontakte nachverfolgt werden müssen, um Infektionsketten zu unterbrechen. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises und der zehn Städte arbeiten unter Volllast für den Schutz der Bevölkerung“, sagt Landrat Michael Stickeln. Innerhalb von nur vier Wochen sei die Zahl der COVID-19-Infektionen im Kreis Höxter von zwölf (8. Oktober) auf den Höchststand von 300 aktiven Infektionen (6. November) angestiegen. Waren am 8. Oktober noch 102 Personen in Quarantäne, so sind es derzeit rund 1.500 Personen.

„Wegen der hohen Zahlen ist die Nachverfolgung mit einem sehr hohen Aufwand verbunden“, sagt Landrat Stickeln. Deshalb sei er sehr dankbar für die Unterstützung durch die Bundeswehr und den medizinischen Dienst. Im Haus der Bildung, dem im Januar eröffneten neuen Verwaltungsgebäude, wurde eine komplette Etage für die Kontaktpersonennachverfolgung freigeräumt.

Landrat Stickeln bittet die Bevölkerung deshalb, ihre Begegnungen mit anderen Menschen auf die nötigsten Kontakte zu begrenzen. „Eine wirksame Eindämmung ist nur möglich, wenn alle gemeinsam ihre Kontakte einschränken und sich an die Abstands- und Hygieneregeln halten, um Ansteckungen möglichst zu verhindern“, so der Landrat.

Foto: Kreis Höxter

 

Mittwoch, 11. November 2020 10:35 Uhr

Kreis Höxter (red). Die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Höxter bleibt weiterhin im Bereich der 100er-Marke. Wie das Kreisgesundheitsamt am Mittwochmorgen mitteilte, hat der Kreis Höxter 28 neue Coronafälle binnen 24 Stunden zu beklagen – zugleich gelten weitere 24 Personen als genesen. In Summe ist die Anzahl der aktiven Fälle von 269 auf 273 angestiegen.

Leider musste das Kreisgesundheitsamt auch eine traurige Nachricht überbringen: „Eine Person, die in häuslicher Umgebung in Beverungen wohnte und positiv auf das Virus SARS-CoV-2 getestet worden war, ist im Alter von 85 Jahren verstorben.“

Insgesamt hat der Kreis Höxter bisher 931 Coronafälle, davon sind 638 genesen und 20 Personen sind verstorben. Infektionen in der Übersicht (in Klammern Werte von gestern): Bad Driburg 47 (-3), Beverungen 15, Borgentreich 24 (-1), Brakel 56 (-3), Höxter 33 (+6), Marienmünster 2 (-1), Nieheim 7 (+1), Steinheim 42 (+2), Warburg 32 und Willebadessen 15.

Region Aktiv
Dienstag, 24. November 2020 10:49 Uhr
Im Dezember: Fahrplan des Schadstoffmobils
Montag, 23. November 2020 17:33 Uhr

Paderborn/ Kreis Höxter (red). Viele Hinweise sind nach dem ersten Teil der Kampagne „Frauke Liebs“ über der eigens eingerichteten Homepage und dem Postfach des Weißen Ring Minden-Lübbecke eingegangen. Der entscheidende Hinweis zur Ergreifung des Täters war jedoch nicht dabei. Die Ermittler stehen weiterhin vor der Frage: Wer entführte und ermordete die 21-jährige Schwesternschülerin Frauke Liebs im WM-Sommer 2006? Familie und Freunde der Getöteten hoffen auch nach 14 Jahren, dass die Tat aufgeklärt und der Täter überführt werden kann. Sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung verhelfen, können nach wie vor anonym auf der Homepage „Frauke Liebs“ oder per persönlich codiertem Brief an das Postfach Weißer Ring Minden-Lübbecke (Postfach 1315, 32293 Lübbecke) hinterlegt werden. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von 30.000 Euro ausgelobt. 

Fachanwalt appelliert an Mitwisser und Zeugen 

In einem Gespräch mit dem medienerfahrenen Strafverteidiger Roman von Alvensleben haben wir das Thema Straffreiheit für Mitwisser aufgegriffen. Der Fachanwalt für Strafrecht unterstützt den Zeugen- und Mitwisser-Aufruf und appelliert nachdrücklich an alle, die etwas zur Aufklärung der Tat beitragen könnten, ihr Schweigen zu brechen. „Es gibt keinen Grund Angst zu haben“, sagt der erfahrene Anwalt, dessen Bekanntheitsgrad weit über Deutschlands Grenzen hinausgeht. Zudem schätzt Anwalt Roman von Alvensleben die Last und Offenbarung eines Mörders ein, die Drucksituation des Täters aufgrund von regelmäßigen Fortschritten in der Spurensicherung sowie die notwendige Freigabe der Staatsanwaltschaft zur Akteneinsicht.

Zum mysteriösen Verschwinden von Frauke Liebs: Hier klicken.

Kampagne Frauke Liebs

Mordfall Frauke Liebs: Anwalt appelliert an Mitwisser - Straffreiheit und 30.000€ Belohnung +++ Teilen erwünscht +++ Viele Hinweise sind nach dem ersten Teil der Kampagne „Frauke Liebs“ über der eigens eingerichteten Homepage und dem Postfach des Weißen Ring Minden-Lübbecke eingegangen. Der entscheidende Hinweis zur Ergreifung des Täters war jedoch nicht dabei. Nun folgt der zweite Teil: In einem Gespräch mit dem medienerfahrenen Anwalt Roman von Alvensleben haben wir das Thema Straffreiheit für Mitwisser aufgegriffen... https://meine-onlinezeitung.de/region-aktiv/26123-mordfall-frauke-liebs-anwalt-appelliert-an-mitwisser-und-zeugen-straffreiheit-und-30-000%E2%82%AC-f%C3%BCr-entscheidenden-hinweis Kanzlei von Alvensleben

Gepostet von Weser-Ith News - www.meine-onlinezeitung.de am Montag, 23. November 2020
Sonntag, 22. November 2020 12:58 Uhr

Kreis Höxter (red). Selbständig in den eigenen vier Wänden leben und sich dabei sicher fühlen – darauf müssen Menschen auch in Zeiten der Pandemie nicht verzichten. Seit dem ersten coronabedingten Lockdown bieten die Johanniter Lippe-Höxter allen Interessierten eine Bestellung und Installation des Hausnotrufs ohne persönlichen Kontakt an. Moderne Gerätetypen mit Plugand-Play-Technologie machen es möglich, die per Post oder verpackt vor die Haustür gelieferten Geräte ohne Vorkenntnisse selbst einzuschalten. „Einfach auspacken, an die Steckdose anschließen, mit einem Knopfdruck in Betrieb nehmen und schon ist der Johanniter-Hausnotruf betriebsbereit“, erklärt Melissa Klare, Leitung Vertrieb Hausnotruf der Johanniter Lippe-Höxter.

„Im Paket liegt eine Schnellanleitung und für weitere Unterstützung per Telefon steht unser Hausnotruf-Team zur Verfügung, das Kunden so lange bei der Installation begleitet, bis alles funktioniert.“

Persönlich oder kontaktlos – Kunden haben die Wahl

„Kunden haben die Wahl, denn natürlich stehen wir ihnen auch weiterhin – unter Einhaltung von Sicherheitsabständen und Hygienemaßnahmen – persönlich beratend zur Seite und übernehmen den Aufbau vor Ort“, so Melissa Klare weiter. „Die Pandemie bzw. die Angst vor Ansteckung aber sollte zumindest kein Grund sein, auf Sicherheit und Selbständigkeit im eigenen Zuhause zu verzichten“, ergänzt Matthias Schröder, Mitglied im Regionalvorstand der Johanniter Lippe-Höxter.

Der Hausnotruf der Johanniter-Unfall-Hilfe

Mehr als 200.000 Kundinnen und Kunden bundesweit vertrauen auf den JohanniterHausnotruf. Verschiedene Vertragsmodelle stellen sicher, dass der Notrufdienst genau das bietet, was Kunden individuell benötigen. Der Hausnotruf ist von den Pflegekassen als Hilfsmittel anerkannt.

Die Ausgaben für den Hausnotruf lassen sich als haushaltsnahe Dienstleistung von der Steuer absetzen. Weitere Informationen unter 0800 3233 800 (gebührenfrei) oder im Internet unter www.johanniter.de/hausnotruf

Foto: Johanniter

Sonntag, 22. November 2020 09:53 Uhr

Kreis Höxter (red). „Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, die Ehrenamtlichen im Kreis Höxter noch besser zu vernetzen“, sagt Landrat Michael Stickeln mit Blick auf die neue Internetseite der Geschäftsstelle Ehrenamt. Mit dem neuen Online-Angebot baut der Kreis Höxter seinen Service noch einmal aus. „Gerade in Corona-Zeiten mit den eingeschränkten persönlichen Kontaktmöglichkeiten ist dieses neue Angebot noch wertvoller“, so Stickeln.

Schon längst hat sich herumgesprochen, dass ehrenamtlich Tätige aus dem Kreis Höxter in der Anfang des Jahres eingerichteten Geschäftsstelle Ehrenamt wertvolle Unterstützung bekommen. Der Kreis Höxter nimmt als einer von nur 18 Landkreisen in ganz Deutschland an dem vom Bund für eine Laufzeit von drei Jahren mit 360.000 Euro geförderten Modellprojekt „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ teil. Maßgebliches Ziel dabei ist es, für die freiwillig Aktiven eine vernetzende, koordinierende und beratende Funktion zu übernehmen. Dazu gehört es auch, analoge und digitale Strukturen aufzubauen und Austauschmöglichkeiten zu schaffen, um die Ehrenamtlichen bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Mit einer engen Verzahnung von Haupt- und Ehrenamt im Kreis Höxter sollen die Ehrenamtlichen noch besser unterstützt und alle Formen – ob langfristiges oder kurzfristiges Engagement – gefördert werden. Wichtiges Standbein soll dabei die neue digitale Austauschplattform werden, bei deren Entwicklung auch auf die Erfahrungen und vorhandenen Strukturen aus dem Projekt Smart Country Side zurückgegriffen worden ist. Hier findet man ein umfangreiches Angebot für unterschiedliche Bereiche. So werden Förderprogramme, Wettbewerbe und Preise genauso vorgestellt wie Möglichkeiten der Anerkennung, zum Beispiel mit der Ehrenamtskarte, der Juleica oder dem Heimat-Preis Kreis Höxter.

Zusätzlich zur Internetseite erscheint in regelmäßigen Abständen ein Newsletter der Geschäftsstelle Ehrenamt. Neben aktuellen Themen, Neuheiten im Vereinsleben und den Förderprogrammen, haben die Ehrenamtlichen die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit in einem Steckbrief vorzustellen. Etwa vier Steckbriefe pro Newsletter werden veröffentlicht. Die formalen Vorgaben und das Anmeldeverfahren werden auf der neuen Internetseite vorgestellt. In einem Terminkalender findet man unter anderem ein analoges und digitales Beratungs- und Fortbildungsangebot mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen. „Dabei werden wiederkehrende Problemstellungen durch fachlich versierte Dozenten und Referenten aufgearbeitet, vermittelt und spezifische Fragen beantwortet“, erläutert Ehrenamtsmanagerin Katharina Serinelli. „Den Ehrenamtlichen soll so der Alltag vereinfacht werden.“

Die Höxteranerin wechselte, nach ihrem Studium Medienproduktion an der Technischen Hochschule OWL in Lemgo und einem Abendstudium zur staatlich geprüften Betriebswirtin (Absatzmarketing), aus der Marketingleitung der Firma Krebs & Riedel in Bad Karlshafen zur Kreisverwaltung und vertritt nun Bernadett Walker, die sich momentan in Elternzeit befindet. Unterstützt wird sie in der Geschäftsstelle Ehrenamt von Dorina Bernsmann. Beide freuen sich auf die Zusammenarbeit mit den zahlreichen Ehrenamtlichen: „Gemeinsam wollen wir die wichtige Funktion des Ehrenamts unterstreichen. Dies ist uns eine Herzensangelegenheit, da wir uns in unserer Freizeit selbst ehrenamtlich engagieren.“

Unter dieser Internetadresse ist die neue Ehrenamt-Webseite des Kreises Höxter, die auch für Mobilgeräte geeignet ist, zu erreichen: www.ehrenamt.kreis-hoexter.de

Foto: Kreis Höxter

 

Samstag, 21. November 2020 10:57 Uhr

Höxter (red). Bis zu 400 Menschen rufen derzeit jede Woche beim Corona-Telefon des Kreises Höxter an. Mit dem Service möchte die Kreisverwaltung dazu beitragen, den Bürgerinnen und Bürgern bei Fragen weiterzuhelfen. Das Corona-Telefon des Kreises ist über die Nummer 05271/965-1111 montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr erreichbar. Freitags sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 8 bis 12 Uhr im Einsatz und samstags von 10 bis 14 Uhr.

„Corona ist im Alltag der meisten Menschen das bestimmende Thema. Das merken wir auch bei den vielen Anruferinnen und Anrufern“, sagt Landrat Michael Stickeln. „Viele Bürgerinnen und Bürger sind nach wie vor verunsichert und haben Fragen. Mit dem Corona-Telefon möchten wir eine konkrete Hilfestellung anbieten.“

Beim Kreis Höxter kümmern sich insgesamt 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Schichtbetrieb zu je drei bis vier Personen um die Beantwortung der zahlreichen Anrufe. „Oft rufen Menschen an, die gerade erst ihr positives Testergebnis von ihrem Hausarzt erhalten haben. Viele sind dann aufgewühlt und sehr in Sorge. Wir beruhigen die Anrufer erst einmal und sagen ihnen, wie es jetzt weitergeht“, erläutert Thomas Fuest, Koordinator des Corona-Telefons im Krisenstab des Kreises. „Grundsätzlich brauchen die Menschen, die positiv getestet worden sind, nicht bei uns anzurufen. Sobald die Testergebnisse auch beim Gesundheitsamt vorliegen, melden sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter telefonisch und geben alle nötigen Informationen.“

Viele Fragen kommen auch bezüglich der Zuordnung in die Gruppe der sogenannten „Kontaktpersonen der Kategorie 1“. „Das sind Menschen, die zu einer Person mit einer nachgewiesenen Infektion über einen Zeitraum von mindestens 15 Minuten engeren Kontakt hatten. Da in diesem Fall das Risiko einer Ansteckung hoch sein könnte, müssen sich diese Kontaktpersonen vorsorglich in eine zweiwöchige Quarantäne begeben. Solange diese Menschen in der Quarantäne keine Krankheitssymptome zeigen, werden sie nicht getestet“, verweist Dr. Ronald Woltering, Leiter des Kreisgesundheitsamtes, auf die nationale Teststrategie.

Bei einigen Fragen rund um Corona sind jedoch andere Behörden oder Einrichtungen richtige Ansprechpartner, die dann über die Mitarbeiter des Corona-Telefons vermittelt werden:

  • Menschen mit Krankheitssymptomen oder anderen gesundheitlichen Problemen, die sich Sorgen um eine Infektion machen, sollten sich telefonisch an ihren Hausarzt wenden.
  • Wer sich etwa in angeordneter Quarantäne befindet und sich zum Beispiel fragt, was er darf und was nicht, sollte sich beim Ordnungsamt seiner Stadt melden.
  • Unternehmer und Selbstständige, die Fragen zu den staatlichen Hilfeleistungen haben, werden vom Team der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter beraten (Telefon 05271/9743 0)
  • Arbeitgeber, die Fragen zu den Ersatzansprüchen von Arbeitnehmern haben, die wegen der Quarantäne eines Kindes nicht arbeiten können, sollten sich an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) wenden.

Kreis Höxter informiert auch im Internet

Zusätzlich zum Service des Corona-Telefons bündelt der Kreis Höxter auf seiner Sonderseite www.corona.kreis-hoexter.de seit Beginn der Pandemie alle wichtigen Informationen und Ansprechpartner. Fortlaufend wird das Angebot ergänzt. Neu ist eine Übersicht, die farblich wie eine Ampel aufgebaut ist: Grün steht für erlaubte Dienstleistungen wie etwa medizinisch notwendige Behandlungen oder auch das gastronomische Angebot von Speisen zum Mitnehmen. Orange kennzeichnet die Bereiche, in denen es gewisse Einschränkungen gibt wie etwa die Maskenpflicht in Schulen. Rot steht für die Einrichtungen, die derzeit geschlossen sein müssen, wie zum Beispiel Theater, Kinos oder Fitnessstudios.

Bildunterzeile

Um die vielen Fragen der Bürgerinnen und Bürger bezüglich der Corona-Pandemie zu beantworten, gibt es beim Kreis Höxter ein eigenes Service-Telefon. Dadurch möchten (stehend von links) Landrat Michael Stickeln, Krisenstabsleiter Gerhard Handermann und Thomas Fuest (Koordinator des Corona-Telefons im Krisenstab des Kreises) ein konkretes Angebot zur Hilfestellung anbieten. Am Freitag haben (sitzend von rechts) die Mitarbeiterinnen Carina Mönnekes und Elisabeth Heise sowie Mitarbeiter Felix Dohmann die Anrufe  entgegengenommen.

Foto: Kreis Höxter

Blaulicht
Dienstag, 24. November 2020 10:56 Uhr
Achtung vor Taschendiebstahl auch während der Corona-Pandemie
Sonntag, 22. November 2020 09:31 Uhr

Kreis Höxter (red). Einen Mund-Nasenschutz zu tragen, ist in der Öffentlichkeit mittlerweile ein gewohntes Bild. Doch auch am Steuer von Kraftfahrzeugen wird vermehrt beobachtet, dass ein solcher Mundschutz getragen wird. Die Polizei im Kreis Höxter erreichen immer wieder Anfragen, ob dieses überhaupt erlaubt ist oder einen Verstoß darstellt.

Der § 23 Absatz 4 Straßenverkehrsordnung (StVO) besagt, dass Kraftfahrzeugführende ihr Gesicht nicht so verhüllen oder verdecken dürfen, dass sie nicht mehr erkennbar sind. Bei der Benutzung eines Mund-Nasenschutzes ist zwar die Nasen- und Mundpartie verdeckt, jedoch sind die Augen, die Stirn, die Ohren, die Frisur sowie die Statur des Fahrzeugführers noch zu erkennen. Diese Merkmale ermöglichen weiterhin eine Identitätsfeststellung.

"Wenn die Person zusätzlich zum Beispiel eine Sonnenbrille oder einen Hut tragen würde, so kann dadurch die Identitätsfeststellung erschwert oder sogar verhindert werden", erklärt Norbert Lammers, Leiter der Direktion Verkehr der Kreispolizeibehörde Höxter. Wenn diese Absicht gegeben ist, dann würde ein Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung erfüllt sein. Die Regelahndung laut Bußgeldkatalog beträgt 60,- EUR plus Bearbeitungsgebühren. 

Anders sieht es zum Beispiel bei Bus- und Taxifahrern aus. Hier geht es in der Regel nicht um die Verhinderung ihrer Identitätsfeststellung, sondern um ihren Gesundheitsschutz und den ihrer Fahrgäste. Zudem sind sie leicht anhand der Fahrtenbücher und der betrieblichen Dokumentationen zu ermitteln. Ähnliches gilt für Fahrlehrer bei der Ausbildung ihrer Fahrschüler. Auch sie sollen geeignete Masken während der Fahrt tragen.

"Befinden sich die Fahrzeugführenden allein im Fahrzeug, macht es aus medizinischer Sicht keinen Sinn, einen Mund-Nasenschutz zu tragen", betont Norbert Lammers. Die Polizei im Kreis Höxter wird im Rahmen ihrer allgemeinen Verkehrskontrollen auch darauf achten und die Situation im Einzelfall mit Augenmaß bewerten.

Donnerstag, 19. November 2020 14:07 Uhr

Warburg (red). Am Freitag, 13. November, wurde in Warburg-Calenberg eine Katze von einem Auto angefahren, dessen Fahrer von der Unfallstelle flüchtete. Gegen 08:45 Uhr fuhr ein dunkelgrauer 1er BMW mit Höxteraner Kennzeichen auf der Straße Habichtstal und erfasste in Höhe des Ortsschildes "Calenberg" eine Katze. Der Kater wurde durch den Zusammenstoß in ein Gebüsch geschleudert und verletzte sich schwer. Der männliche Fahrer des BMW hielt an und wurde von den Besitzern der Katze auf den Zusammenstoß hingewiesen. Dennoch entfernte sich der Fahrer von der Unfallstelle. Die Polizei ermittelt nun wegen Unfallflucht. Zeugen, die Hinweise auf den Verursacher geben können, werden gebeten, sich bei dem Verkehrskommissariat der Kreispolizeibehörde Höxter zu melden, Telefonnummer 05271/962-0.

Mittwoch, 18. November 2020 12:59 Uhr

Willebadessen (red). Die Kirche und das Pfarrheim in Willebadessen-Peckelsheim gerieten in das Visier eines Einbrechers. Im Zeitraum von Samstag, 14. November, 18:00 Uhr, bis Dienstag, 17. November, 10:00 Uhr, versuchte ein Unbekannter, sich Zutritt zu beiden Gebäuden zu verschaffen. Dies gelang ihm nicht. Durch die Einbruchversuche ist ein Sachschaden entstanden. Hinweise in diesem Zusammenhang werden erbeten an die Kriminalpolizei in Warburg unter der Telefonnummer 05641/78800.

Dienstag, 17. November 2020 10:56 Uhr

Warburg (red). Bei einer Verkehrskontrolle in Warburg fiel den Polizeibeamten am Samstag, 14. November, gegen 11.40 Uhr ein VW Bulli auf, der in der Goethestraße unterwegs war. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der blaue VW Caravelle von einem 17-Jährigen gesteuert wurde, der keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen konnte. Dem Fahrer droht eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Außerdem stellten die Beamten fest, dass sich 13 Personen in dem VW Bulli befanden, welcher lediglich mit neun Sitzplätzen ausgestattet war.

Aufgrund der fehlenden Sitzplätze saßen einige Personen aufeinander. Unter den nicht angegurteten Personen befanden zwei Kinder. Wegen der Beförderung von Kindern ohne jegliche Sicherung wurde eine gesonderte Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt. Außerdem wurden zwei Verwarngelder wegen der Missachtung der Gurtpflicht erhoben. Weiterhin wurde eine gesonderte Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen dem Verstoß gegen die Corona-Schutzverordnung gefertigt.

Die 13 Personen stammten aus mehreren Haushalten. Keine dieser Personen trug einen Mund-Nasen-Schutz. Da es lediglich neun Sitzplätze gab, war es nicht möglich, einen Sicherheitsabstand einzuhalten. Die Weiterfahrt wurde dem 17-jährigen Fahrer untersagt. Eine andere Person in dem Fahrzeug, die eine gültige Fahrerlaubnis vorzeigen konnte, durfte die Fahrt mit insgesamt neun Personen im Fahrzeug fortsetzen. Die anderen mussten ihren Weg in Richtung Bahnhof fußläufig fortsetzen.

Politik
Mittwoch, 18. November 2020 11:08 Uhr
Die Mischung macht’s – Warburger Frauen Union wählt neuen Vorstand
Samstag, 14. November 2020 11:38 Uhr

NRW (red). Die Die NRW-Koalition stärkt in dieser schwierigen Zeit die Innenstädte und Zentren. Von dem 70 Millionen schweren Sofortprogramm zur Stabilisierung unserer Innenstädte und Zentren werden noch in diesem Jahr 129 Kommunen in Nordrhein-Westfalen mit 40 Millionen Euro unterstützt. Mit insgesamt 931.514 Euro werden auch die Innenstädte von Bad Driburg, Brakel, Höxter, Steinheim und Warburg von diesen Fördergeldern profitieren. Aus dem Sofortprogramm stehen noch 30 Millionen Euro zur Verfügung. Die Frist für die Vorlage der Förderanträge wird auf den 30. April 2021 verlängert, damit Städte und Gemeinden auf aktuelle Entwicklungen reagieren können.

Dazu erklärt der CDU Landtagsabgeordnete Matthias Goeken: „Das Förderprogramm ist für unseren Handel, aber auch die Bürgerinnen und Bürger, ein echter Lichtblick. Von einer starken Innenstadt profitieren alle. Sie ist das Aushängeschild und auch ein Ort der Begegnung. Corona hat den Einzelhandel in unserer Stadt stark getroffen. Mit dem Fördergeld will die NRW-Koalition den Kommunen eine Stütze in dieser schweren Zeit sein und ihnen unter die Arme greifen. Das Geld wird noch in diesem Jahr ausgezahlt und ermöglicht ein rasches Handeln. Ich bin sehr froh, dass die NRW-Koalition wieder einmal schnell in Pandemiezeiten handelt und die kommunale Familie mit Hilfsprogrammen fest im Blick hat.“

Folgende Städte erhalten aus dem „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren“ Fördergeld:

Stadt

Maßnahme

Fördermittel

Bad Driburg

Bad Driburg Hellwegzentrum

99.000

Brakel

Historischer Stadtkern und zentraler Versorgungsbereich Brakel

484.367

Höxter

Innenstadt Höxter

99.584

Steinheim

Stadtkern Steinheim

135.655

Warburg

Warburg

112.908

 Foto: Goeken

 

Samstag, 14. November 2020 08:34 Uhr

Kreis Höxter (red). Bei der ersten Bürgermeisterkonferenz nach der Kommunalwahl begrüßte Landrat Michael Stickeln in der Aula des Kreishauses bekannte und neue Gesichter. „In bewährter Tradition freue ich mich auf eine parteiunabhängige, gute Zusammenarbeit zum Wohle unseres Kreises und der zehn Städte“, sagte Stickeln zur Begrüßung.

Der Landrat und die zehn Bürgermeister treffen sich regelmäßig, um Themen zu erörtern, die alle Städte und den Kreis betreffen und um die interkommunale Zusammenarbeit voranzutreiben. Zu Beginn wählten die Bürgermeister Steinheims Stadtoberhaupt Carsten Torke zu ihrem Sprecher. Er dankte seinen Amtskollegen für ihr Vertrauen. Zum Stellvertreter wurde der Brakeler Bürgermeister, Hermann Temme, gewählt.

Kreiskämmerer Gerhard Handermann stellte anschließend die vorläufigen Eckdaten des Kreishaushaltes 2021 vor. Die Kreisordnung sieht vor, zur Festsetzung der Kreisumlage das Benehmen mit den umlagepflichtigen kreisangehörigen Städten herzustellen. Vorgestellt wurden insbesondere die Entwicklungen für die stärksten Ertrags- und Aufwandsbereiche und die Auswirkungen auf die von den Städten aufzubringende Kreisumlage und die vom Kreis aufzubringende Landschaftsumlage. „Die seit Monaten andauernde Covid-19-Pandemie hat massive Auswirkungen auf das öffentliche und private Leben, insbesondere aber auch auf die wirtschaftliche Situation in unserem Lande“, sagte Handermann. Dies treffe auch Kreise und Kommunen. Bund und Land sorgten jedoch mit einer Reihe von Maßnahmenpaketen zur Entlastung der kommunalen Haushalte.

Ein weiteres Thema war die Zusammenarbeit der städtischen Ordnungsämter und der Kreispolizeibehörde Höxter bei der Pandemiebewältigung. Zu einem Austausch hatte Landrat Stickeln den Abteilungsleiter Polizei der Kreispolizeibehörde Höxter, Christian Brenski, eingeladen. „Die überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger bei uns im Kreis Höxter hält sich an die Corona-Regeln“, sagte Landrat Stickeln. Doch komme es immer wieder zu Verstößen. Dies mache Kontrollen notwendig, die Ordnungsämter und Polizei stark belasten.

Foto: Kreis Höxter

Wirtschaft
Donnerstag, 19. November 2020 14:10 Uhr
KVWL-Notfalldienstpraxis in Warburg zieht um
Mittwoch, 18. November 2020 10:29 Uhr

Berlin/Kreis Höxter (red). Bisher waren Bäckerei-Cafés von der Umsatzerstattung ausgeschlossen. Die CDU-Landtagsfraktion hatte sich beim Bund dafür stark gemacht, die Bäckereien und Konditoreien mit angeschlossenen Café mit in die Antragsberechtigten für die Novemberhilfe aufzunehmen.

Der Landtagsabgeordnete und Beauftragte für das Handwerk Matthias Goeken, begrüßt die Entscheidung: „Ich bin froh, dass die Bundesregierung noch einmal nachjustiert hat. Somit werden auch die berechtigten Interessen des Hauptnahrungsmittelhandwerks der Bäcker und Konditoren bei diesem wichtigen Anliegen unterstützt.“

Mehr Information zur Beantragung sind auf der Webseite des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zu finden unter: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/11/20201112-novemberhilfe-verfahren-der-abschlagszahlung-steht.html

 

Donnerstag, 12. November 2020 13:47 Uhr

Diemelstadt (red). Aufgrund einer aktuellen Bundesverfügung sind jetzt auch die Pflegeeinrichtungen dazu aufgerufen, umfangreiche Testkonzepte zu erarbeiten. Damit soll möglichst sichergestellt werden, eine bestehende Infektionsgefahr durch externe Besucher weitestgehend auszuschließen.

„Wir führen derzeit sehr viele Diskussionen mit Besuchern und Angehörigen, die unsere Einrichtung betreten wollen“, sagt Einrichtungsleiter Lothar Koch-Sander von der Alloheim Senioren Residenz „Lustgarten“ in Diemelstadt, „viele sind fälschlicherweise der Ansicht, dass wir als Einrichtung unter anderem ab sofort dazu verpflichtet sind, alle Besucher per Schnelltest zu testen – sogar, wenn die Besucher angeben, Corona-typische Symptome zu haben. Das ist aber nicht richtig und sorgt leider immer wieder für teils aufgebrachte Diskussionen.“ Richtig sei, so die Einrichtungsleitung, dass derzeit alle Pflegeeinrichtungen erst ein umfangreiches Testkonzept erarbeiten und entwickeln müssen. „Unser unternehmensweites Konzept ist für unser Haus bereits angepasst, muss aber noch vom Gesundheitsamt genehmigt werden“, sagt Lothar Koch-Sander, „allerdings gibt es noch viele ungeklärte Fragen, die in der Verordnung nicht geregelt sind.“ So seien beispielsweise Schulungen von Mitarbeitern durch Ärzte oder auch die Gestaltung von Räumlichkeiten darin nicht näher spezifiziert.

Koch-Sander betont, dass Besucher bei Vorliegen von Corona-spezifischen Symptomen ein Anrecht auf eine labormedizinische PCR-Testung nach der Testverordnung bei einem Arzt, in Testzentren oder Gesundheitsämtern haben. Diese Tests seien aber nicht Aufgabe einer Pflegeeinrichtung, sondern erfordern immer einen Arztbesuch. Das Testkonzept sei so gestaltet, dass es einmal wöchentlich eine Schnelltest-Möglichkeit vor Ort gibt. Der Grund: Neben dem zeitlich erheblichen Testaufwand von etwa 30 Minuten pro Person, dürfen nur Fachkräfte testen. „All das darf ja nicht zulasten der Bewohner gehen“, unterstreicht Lothar Koch-Sander, „deren Versorgung und Pflege haben immer Priorität. Voraussetzung für alle Besuche ist und bleibt die Symptomfreiheit. Mit Symptomen dürfen die Einrichtungen nicht betreten werden.“

Bis zur Umsetzung des zu genehmigenden Testkonzeptes wird somit noch etwas Zeit vergehen. „Wir wollen mögliche Infektionen von Mitarbeitern, Bewohnern und Besuchern weitgehend ausschließen“, sagt Koch-Sander, „das ist auch der Grund, warum wir grundsätzlich einen generellen Besuchsstop realisieren, sobald wir Kenntnis von einem positiven Testergebnis in diesen Zielgruppen haben.“ Dies sei – so die Einrichtungsleitung weiter – keine „böse Absicht“ oder eine „übertriebene Maßnahme“, es gehe ausschließlich um den Schutz der Senioren als Hochrisikogruppe. Fest steht allerdings, dass die Besuchsregelungen und dafür vorgesehenen Zeitfenster ausschließlich in der Verantwortung der Einrichtung liegen. Besuche müssen im Vorfeld immer telefonisch mit der Einrichtung abgestimmt werden. Sobald das genehmigte Konzept vorliegt, werden die Angehörigen umgehend informiert.

Sport
Freitag, 06. November 2020 11:01 Uhr
Kreis Höxter: 14 neue Sporthelfer ausgebildet
Montag, 02. November 2020 12:01 Uhr

Herlinghausen (red). Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat weitere Fördermaßnahmen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ bekannt gegeben. Von dem einzigartigen Förderprogramm für Sportstätten profitieren bereits mehr als 750 Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen. Eine gute Nachricht auch für den SSV Schwarz-Weiß Herlinghausen e.V.: Gefördert wird die Instandsetzung des Ballfangzaunes in Höhe von 13.350 Euro.

„Unser Ballfangzaun ist schon knapp 30 Jahre alt und gewährleistet keine Standsicherheit mehr. Daher ist eine Erneuerung auf einer Länge rund 200 Meter unumgänglich“, sagt der 1. Vorsitzende Jürgen Koch. Neben dem „Fördertopf“ des Landes NRW wird der SSV Herlinghausen auch durch die Hansestadt Warburg finanziell mit 10.680 Euro kräftig unterstützt. „Das Gesamtvolumen der Maßnahme beläuft sich auf rund 27.000 Euro. Diese Summe beschreibt die reinen Kosten für Material und Arbeitsmaschinen. 10 Prozent Eigenkapital sowie Arbeiten in Eigenleistung müssen und wollen wir selbst erbringen. Das war Voraussetzung für die Bewilligung der Fördermittel. Ohne die Unterstützung von Stadt und Land könnten wir eine solche Instandhaltungsmaßnahme nicht durchführen“, so Jürgen Koch weiter.

„Unser außerordentlicher Dank geht an dieser Stelle an die Hansestadt Warburg, die unser Vorhaben positiv begleiten. Besonders bedanken möchten wir uns auch bei dem Stadtsportverband Warburg. Andreas Niggemeyer, Mitglied des Leitungsteams des Stadtsportverbandes, hat uns von Beginn der Antragsstellung bis zum Bewilligungsbescheid aktiv unterstützt und dadurch enorm geholfen“ ergänzt der Vereinschef. „Mit der Baumaßnahme wurde mittlerweile begonnen. Bis Ende des Jahres soll der neue Ballfangzaun stehen. Wir hoffen, dass das Wetter mitspielt und wir ohne größere Verzögerungen die Arbeiten durchführen können“, erklärt SSV-Geschäftsführer Michael Eckersberg.

Foto: SSV Herlinghausen

Dienstag, 27. Oktober 2020 10:45 Uhr

Kreis Höxter/Brakel (red). Der Kreissportbund Höxter veranstaltet in Kooperation mit dem DAV Kletterzentrum OWL vom 6. bis zum 27. November einen kostenlosen Kletterkurs in Brakel. Teilnehmen können Anfänger im Alter von 14 bis 16 Jahren. Geklettert wird immer freitags in der Zeit von 16 bis 18 Uhr.

Panorama
Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr
Satellitenbilder helfen bei Waldbrandbekämpfung
Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr

Paderborn (red). Die Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter sowie der Wirtschaftsclub schließen sich der Entscheidung der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen (IHK) an. Die heimische Wirtschaft steht zum Erhalt des Flughafens Paderborn/Lippstadt und unterstützt das von der Flughafen-Gesellschafterversammlung beschlossene Sanierungskonzept in einer Insolvenz in Eigenverwaltung.

„Ein starker Standort, wie Ostwestfalen-Lippe, braucht einen modernen Flughafen, der in die Zukunft ausgerichtet ist. Mit dem Sanierungskonzept ist der erste richtige Schritt getan, denn es stärkt die Symbiose aus Tourismus und Geschäftsreiseverkehr nachhaltig. Dafür bezieht es ökologische Gesichtspunkte und die aktuellen Entwicklungen rund um die Mobilität der Zukunft mit ein. So hat der Flughafen Paderborn/Lippstadt eine echte Chance auf eine stabile Zukunft“, betont Kevin Taron, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren. Nicht nachvollziehen können die Wirtschaftsjunioren und der Wirtschaftsclub, dass Kritiker den Flughafen als überflüssig bewerten.

„Der Flughafen bietet der heimischen Wirtschaft in der Region einen echten Standortvorteil. Diese Infrastruktur leichtfertig aus der Hand zu geben, wäre fahrlässig, denn wenn der Flughafen erst einmal geschlossen ist, dann bleibt er geschlossen“, so Taron weiter.

Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

Montag, 24. August 2020 08:29 Uhr

Düsseldorf (red). Nordrhein-Westfalen hat dem Bund die vorläufigen Ergebnisse zur Erntebilanz bei Getreide übermittelt. Mit 3,8 Millionen Tonnen Getreide liegt die Ernte trotz der im dritten Jahr in Folge extremen Witterungsausschläge fast genau auf Höhe des Vorjahres (+0,1 Prozent) und 2,9 Prozent unter dem sechsjährigen Mittel.

„Es wird trotzdem deutlich: Der Klimawandel wirkt sich auf die Landwirtschaft aus. Zudem hat auch die Corona-Pandemie es den Landwirtinnen und Landwirten nicht einfacher gemacht“, kommentierte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die Bilanz.

Die Ministerin nahm die Erntebilanz zum Anlass, den Landwirtinnen und Landwirten für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken: „Sie leisten rund um die Uhr herausragende Arbeit für die Ernährung der Gesellschaft. Sie stellen auch in den schwierigen Zeiten unsere Versorgung sicher und bringen regionale Vielfalt auf unsere Teller. Wir Verbraucher sollten dies jeden Tag aufs Neue würdigen und unsere Lebensmittel und diejenigen, die sie erzeugen, wertschätzen", sagte Ursula Heinen-Esser.

Ein zu milder Winter, sehr hohe Niederschläge im Februar, außergewöhnliche Trockenheit im April und Mai, Spätfröste während der Eisheiligen und schließlich Hitze und Trockenheit im August haben das Wachstum fast aller Feldfrüchte in diesem Jahr beeinträchtigt. Dies hat dazu geführt, dass die Ernteergebnisse je nach Region und vor allem je nach Bodengüte außergewöhnlich stark streuen.

Regional kam es insbesondere bei Winterweizen auf guten Böden mit hoher Wasserspeicherung zu unerwarteten Rekorderträgen, während die Ernte vor allem auf leichten, sandigen Böden unterdurchschnittlich war. Die Anbaufläche für Getreide in Nordrhein-Westfalen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 507.090 Hektar und umfasst damit etwa die Hälfte der Ackerlandfläche. Lokale Aussagen zur Erntebilanz sind auf Grundlage der landesweiten Daten nicht möglich.

Weizenernte über dem Durchschnitt

Im Ergebnis liegen in Nordrhein-Westfalen die Flächenerträge bei Winterweizen mit 86,2 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr und 3,2 Prozent über dem langjährigen Mittel. Hingegen gingen die Erträge bei Wintergerste (70,8 dt/ha, minus 8 Prozent gegenüber Vorjahr, minus 7,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Winterroggen (62,1 dt/ha, minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 3,9 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Triticale (61,2 dt/ha, minus 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 11,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) und Hafer (44,0 dt/ha, minus 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 17,6 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) zurück.

„Neben der Menge spielt natürlich auch die Qualität der Ernte eine wichtige Rolle. Hier hat das warme Erntewetter dafür gesorgt, dass nahezu das gesamte Getreide sauber, trocken und pünktlich eingebracht werden konnte“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Bei der wichtigsten Brotgetreideart Weizen deute sich an, dass die für das Backverhalten wichtigen Proteingehalte in diesem Jahr vor allem auf Flächen mit Rekorderträgen auf eher niedrigem Niveau liegen. Bei der Wintergerste als wichtigster Futtergetreideart werden besonders gut gefüllte Körner mit hohem Hektolitergewicht berichtet.

Sorgenkinder Grünland und Futter

Weniger günstig stellen sich derzeit die Aussichten für die Futtergewinnung dar. Insbesondere auf den leichten, sandigen Standorten haben Hitze und Trockenheit der letzten Wochen Mais, Futtergräsern und Grünland stark zugesetzt und lassen deutlich unterdurchschnittliche Erträge erwarten. Damit stehen viele Tierhaltungsbetriebe im dritten Jahr in Folge vor dem Problem knapper Winterfuttervorräte. Einsetzende Niederschläge werden die vorzeitige Abreife vieler Maisbestände nicht mehr aufhalten können. Allerdings gibt es auch früh gesäte Maisbestände auf guten Böden, die durchaus eine hohe bis sehr hohe Ernte erwarten lassen.

Ministerin Heinen-Esser: „Der trockenheitsbedingte Wachstumsstillstand auf Grünland wird in der verbleibenden Vegetationszeit nicht mehr aufzuholen sein. Das stimmt mich besorgt. Aber auch hier gibt es regional je nach Boden und Niederschlägen große Unterschiede.“ Unter der Hitze und Trockenheit litt auch der Kartoffelanbau. Nur mithilfe der Beregnung werden in diesem Jahr gute Erträge und Qualitäten möglich sein. Dort, wo nicht beregnet werden kann, sind schwache Erträge und zum Teil hohe Stärkegehalte und damit mehlige Knollen die Folge. Günstige Witterung mit ausreichenden Niederschlägen kann vor allem bei Zuckerrüben, aber auch bei späten Kartoffeln, Silo- und Körnermais sowie Grünland in den nächsten Wochen die Ernteerwartungen noch verbessern.

Samstag, 22. August 2020 10:07 Uhr

Düsseldorf (red). Ein neues Videospiel soll Kinder und Jugendliche über extremistische Einflüsse im Internet aufklären und ihre Medienkompetenz stärken: Innenminister Herbert Reul, der Chef der Staatskanzlei und für Medien zuständige Staatssekretär, Nathanael Liminski, und Martin Borchers, Produzent der Firma bildundtonfabrik (btf) haben am Freitag (21. August) das Spiel „Leons Identität“ vorgestellt. Der NRW-Verfassungsschutz und Staatskanzlei haben das Projekt gemeinsam beauftragt und begleitet.

„Das Netz ist die Dunkelkammer eines extremistischen Weltbildes und die Radikalisierungsmaschine des 21. Jahrhunderts. Deshalb ist es wichtig, dass der Staat hier maßgeschneiderte Angebote macht. Die Überzeugungen junger Menschen dürfen nicht von Populisten und Radikalen geprägt werden, da müssen und wollen wir mitmischen“, so Reul. Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz sieht die Digitalisierung des Extremismus als größte Herausforderung für alle Sicherheitsbehörden an.

Nathanael Liminski sagte: „Nordrhein-Westfalen geht in der Extremismus-Prävention neue Wege. Mit ‚Leons Identität‘ wollen wir junge Menschen vor dem Abrutschen in die rechte Szene bewahren. Indem wir ihre Medienkompetenz stärken, machen wir sie immun gegen Hetze und Hass. Zielgruppengerecht gehen wir mit unserer Prävention dorthin, wo sonst Radikalisierung stattfindet.“

Leons Identität ist ein detektivisches Abenteuerspiel. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Jonas, der sich auf die Suche nach seinem vermissten Bruder macht. Jonas sucht in Leons Jugendzimmer nach Hinweisen und geht den Umständen seines mysteriösen Verschwindens auf den Grund, wobei er Leons langsames Abdriften in die rechtsextreme Szene nachzeichnet.

Bereits seit vier Jahren ist der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz auf der Spielemesse „Gamescom“ präsent. Die positiven Erfahrungen dort sind der Hintergrund für die Entwicklung des Spiels. Das Spiel ist offiziell geprüft und hat die Alterskennung USK 12. Es eignet sich auch für den Einsatz in Schulen. Zum Spiel gehört eine Website, die eine Brücke in die reale Welt schlägt. Hier können die Spieler sich weiter informieren und valide Quellen sichten.

Entwickelt wurde das Spiel gemeinsam mit bildundtonfabrik (btf), unter anderem mehrfacher Gewinner des Grimmepreises und des deutschen Videospielpreises 2019. „Was wir können, ist über Extremismus und Radikalisierung aufklären, was wir aber nicht können, ist ein Videospiel entwickeln“, so Innenminister Reul. Das Gesamtbudget für die Entwicklung des Spiels betrug rund 220.000 Euro.

Mehr Informationen zu „Leons Identität“ gibt es unter www.leon.nrw.de

Foto/Screenshot: Land.NRW

 

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