Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Montag, 06. April 2020 17:20 Uhr
Coronazahlen aus dem Kreis Höxter: 13 „Genesene“ stehen vier Neuinfektionen gegenüber
Montag, 06. April 2020 09:09 Uhr

Kreis Höxter (red). „Wir haben jetzt 148 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus im Kreis Höxter. Das sind 26 Infektionen mehr als gestern“, so der Kreis Höxter am Sonntag gegenüber der Redaktion. Damit ist die Anzahl der Neu-Erkrankten deutlich stärker gestiegen, als die Anzahl der als „genesenen“ geltenden Personen. Hier vermeldet der Kreis Höxter eine Person mehr, als Tags zuvor. Die Zahl der Corona-Fälle ist vor allem in Höxter, Brakel und Warburg deutlich angestiegen.

 

 

Coronainfektion

Neue Infektionen

Genesen“

Kreis Höxter

148

26

23

Bad Driburg

2

0

1

Beverungen


12

0

7

Borgentreich

20

1

4

Brakel

8


5

2

Höxter

36

8

2

Marienmünster

2

0

0

Nieheim

6

0

2

Steinheim

20

0

3

Warburg

36

10


2

Willebadessen

6

2

0

 

Sonntag, 05. April 2020 11:39 Uhr

Brakel (red). Betrüger versuchen nun auch im Kreis Höxter, aus der derzeitigen Krisensituation unberechtigten Profit zu schlagen. Bei einem 51-Jährigen in der Straße Neustadt standen am Samstag, 04.04.2020, gegen 06.30 Uhr, zwei Personen vor der Wohnungstür. Sie trugen Schutzbekleidung und gaben an, vom Gesundheitsamt zu kommen. Auf Grund eines Vorfalls vom Vortag in der Nähe der Wohnung müsse man nun eine Speichelprobe für einen Corona-Test entnehmen. Die Probe wurde an der Wohnungstür genommen, ohne dass die Unbekannten herein gelassen wurden. Daher ist offensichtlich in diesem Fall kein weiterer Schaden entstanden. Die Polizei und der Kreis Höxter weisen darauf hin, dass hier nicht das Gesundheitsamt tätig war. Berechtigte Personen werden nur nach Aufforderung und Terminabsprache eine Wohnung aufsuchen, um entsprechende Speichelproben zu entnehmen. Sie können sich zudem ausweisen.

Sonntag, 05. April 2020 09:26 Uhr

Kreis Höxter (red). „Wir haben jetzt 122 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus im Kreis Höxter. Das sind 23 Infektionen mehr als gestern“, so der Kreis Höxter am Samstagmittag. Gleichzeitig kann der Kreis Höxter insgesamt 22 Genesene vermelden, die den 23 Neu-Infektionen gegenüber stehen. Besonders betroffen ist das Stadtgebiet Warburg, in dem von Freitag bis Samstag neun Neu-Infektionen gemeldet worden sind.

 

 

Coronainfektion

Neue Infektionen

Genesen“

Kreis Höxter

122

23

22

Bad Driburg

2

 

1

Borgentreich

19

3

4

Brakel

3

 

2

Höxter

28

5

2

Marienmünster

2

1

0

Nieheim

6

1

2

Steinheim

20

2

3

Warburg

26

9

1

Willebadessen

4

1

0

Samstag, 04. April 2020 08:53 Uhr

Kreis Höxter (red). Gestern ist der Kreis Höxter mit einem neuen Informationsangebot rund um Fragen zum Coronavirus online gegangen. „Die dynamische Entwicklung der Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Dem damit verbundenen Informationsbedarf wollen wir mit dem neuen Service Rechnung tragen“, sagt Landrat Friedhelm Spieker. Ab sofort präsentiert der Kreis Höxter Corona-Informationen thematisch gegliedert und kompakt im Internet.

Damit Ratsuchende Antworten auf ihre Fragen zu den unterschiedlichen Themenfeldern leichter finden können, hat der Kreis Höxter seinen Internetauftritt überarbeitet und einen neuen Bereich aufgebaut. „Damit haben wir unseren Service nun deutlich verbessert“, so Spieker. 

Von der Homepage des Kreises Höxter - www.kreis-hoexter.de - werden Interessierte direkt zu den Corona-Informationen geleitet. Dort sind nicht nur die aktuellen Zahlen der bestätigten Infektionen zu finden, sondern auch wichtige Telefonnummern und aktuelle Mitteilungen zum Thema.

Entscheidende Hilfe bei der Suche nach Antworten bieten die verschiedenen Themenbereiche Gesundheitsschutz, Beratung, Schulen, Kitas sowie Arbeit Wirtschaft, wo weitere Informationen zu finden sind. Wer wissen möchte, was im Verdachtsfall zu tun ist oder wann und wie ein Test durchgeführt wird, sucht im Bereich Gesundheitsschutz. Informationen für Betriebe, Beschäftigte und Selbständige zu Förderkrediten, Zuschüssen oder Kurzarbeit sind im Bereich Arbeit/Wirtschaft zu finden.

Foto: Kreis Höxter

Region Aktiv
Dienstag, 07. April 2020 10:54 Uhr
Ausverkaufte Kölsche Nacht wird um ein Jahr verschoben
Montag, 06. April 2020 16:52 Uhr

Kreis Höxter (red). Weiße Blüten, ein dicker, grüner Stängel mit kleinen roten Flecken und dazu große, gezackte Blätter – so sieht der Riesenbärenklau aus, eine giftige und für den Menschen besonders gefährliche Pflanze. Ihr Saft kann bei Hautkontakt unter der Einwirkung von Sonnenlicht zu schweren Verbrennungen führen. Auch an den Ufern der heimischen Gewässer hat sich dieser botanische „Eindringling“ ausgebreitet. Der Kreis Höxter warnt vor dem Gesundheitsrisiko.

Die Gefahr des Riesenbärenklaus, der wegen seiner Größe von bis zu vier Metern auch Herkulesstaude genannt wird, ist heimtückisch. Sein Pflanzensaft setzt den natürlichen Lichtschutzfaktor der menschlichen Haut herab. Unter Einfluss von Sonnenlicht entwickeln sich oft erst Stunden oder Tage nach dem Hautkontakt teils schmerzhafte Brandwunden und Blasen, die schlecht abheilen und bleibende Hautschäden verursachen können. Sind größere Hautpartien betroffen, ist eine ärztliche Behandlung erforderlich. Besonders gefährdet sind Kinder, die zwischen den großen Gewächsen spielen oder die Pflanzen wegen ihrer imposanten Blüten pflücken.

„Nicht nur die Gesundheitsgefahr ist ein Problem. Der Riesenbärenklau bedroht auch die heimische Pflanzenwelt“, erklärt Dr. Kathrin Weiß, Leiterin der Abteilung Umweltschutz und Abfallwirtschaft des Kreises Höxter. Seit 2014 bekämpft der Kreis Höxter schon den Eindringling. In den letzten Jahren wurde darüber hinaus die Landschaftsstation im Kreis Höxter beauftragt, die Bedrohung für heimische Arten in den Schutzgebieten einzudämmen. Aber auch viele Ehrenamtliche bekämpfen seit Jahren die Pflanzen.

Um Standorte der Herkulesstauden im gesamten Kreisgebiet zu erfassen und ihre weitere Ausbreitung zu verhindern, ruft der Kreis Höxter dazu auf, Bestände zu melden. „Bürgerinnen und Bürger sollten in Gärten oder auf Nutzflächen Ausschau nach dem Riesenbärenklau halten und aktiv dagegen vorgehen“, rät Dr. Weiß. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten. Der Kreis Höxter gibt daher Tipps, wie die Pflanze am besten bekämpft wird, ohne sich selbst zu gefährden.

Der Riesenbärenklau sprießt zeitgleich mit dem Rhabarber. Momentan hat er eine Größe von bis zu 0,5 m erreicht. Der Kreis Höxter empfiehlt, die Pflanze im Zeitraum April und Mai zu bekämpfen. Am wirkungsvollsten kann sie durch Absägen und Ausstechen der Wurzel beseitigt werden. Dabei muss der Wurzelstock ausgegraben und durchtrennt werden. Dies geschieht am Besten noch vor der Blüte, spätestens aber, wenn die Samenbildung beginnt.

Die Pflanzenreste können nach dem Abtrocknen kompostiert werden, die Blütenköpfe müssen jedoch in einer Plastiktüte über den Hausmüll entsorgt werden, damit die Samen nicht nachreifen.

„Nur die Blüten abzuschneiden, hilft nicht“, so Dr. Weiß. „Denn der Riesenbärenklau kann sich schnell erholen und weitere Blüten nachbilden. Kommt eine Pflanze erst zum Blühen, werden an die 100.000 Samen im Umfeld verteilt. Diese Samen sind bis zu zehn Jahre lang keimfähig, so dass betroffene Flächen über viele Jahre bekämpft und kontrolliert werden müssen.“ Deshalb sollte mehrmals im Jahr überprüft werden, dass keine neuen Triebe aus dem Boden kommen. Vor dem Einsatz von Pflanzenvernichtungsmitteln warnt der Kreis Höxter. „Außerhalb landwirtschaftlicher Nutzflächen, in Gewässernähe und im privaten Bereich ist ihr Einsatz verboten“, so die Abteilungsleiterin.

Bei der Bekämpfung der Pflanzen sind dichte Kleidung, Handschuhe und Schutzbrille erforderlich. Hautkontakt mit den giftigen Pflanzensäften sollte unbedingt vermieden werden. Sollte es doch dazu kommen, muss die betroffene Stelle schnellstmöglich mit Wasser abgespült und vor Sonne geschützt werden. Zudem sollte man sich nicht zu lange in größeren Beständen aufhalten, da die Ausdünstungen der Pflanzen zu Schwindel, Kopfschmerzen und Unwohlsein führen können.

Wer Fragen zur Bekämpfung des Riesenbärenklaus hat oder Pflanzenstandorte melden möchte, wendet sich an den Kreis Höxter, Telefon: 05271 / 965-4213.

Foto: Kreis Höxter

Montag, 06. April 2020 09:59 Uhr

Warburg (red). Der Kinderschutzbund Warburg näht Gesichtsmasken für Kinder. „Wenn nach den Osterferien die Schulen wieder beginnen, brauchen auch die Schulkinder geeigneten Mundschutz“, erklärt der Kinderschutzbund und fügt an, „eigentlich hatten wir für die Ferien wieder unseren beliebten Nähworkshop geplant, nutzen jetzt aber die Stoffe und nähen Masken. Wir arbeiten jetzt mit drei Frauen aus dem Team - Frau Holtgreve, Frau Milsch und Frau Zimmermann.“ „Wer aber Lust und Zeit hat, kann uns gerne unterstützen! Anleitungen und Schnitte können wir zur Verfügung stellen“, so Maria Zimmermann abschließend. Ein Kontakt ist möglich bei Maria Zimmermann unter 05641/748460.

Foto: Kinderschutzbund

Sonntag, 05. April 2020 12:00 Uhr

Warburg (red). Am 11. März war es in der Falkschule endlich so weit: die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a befüllten die neue Brutmaschine mit Eiern. Von klein bis groß, von schokoladenbraun über grün bis weiß, füllten nun Hühnereier die Rollrosten. Bis zum Schlüpfen, also 21 Tage lang, wollten sich die Kinder unter dem Motto „Vom Ei zum Küken“ über viele Themen rund ums Ei schlau machen. Aber auch die Hühner wären nicht zu kurz gekommen: mit Hilfe von Hühnerlexika hätten die Kinder die unterschiedlichen Hühnerrassen herausgefunden, von denen die Eier stammten. Zudem standen noch Fragen zum Verhalten und der artgerechten Haltung der Hühner auf dem Programm.

Es kam ganz anders: Bereits zwei Tage nach dem Start war das Projekt für die Kinder beendet, weil die Schulen in NRW geschlossen wurden. Die gut befüllte Brutmaschine stand nun also in der Klasse 4a, aber Kinder waren keine mehr da. Das Problem: einmal angebrütet, dürfen die Eier nicht wieder abkühlen oder transportiert werden, sonst sterben die Küken, die in den Eiern heranwachsen.

Statt der Kinder schaute nun die Klassenlehrerin Frau Burchhardt täglich nach der Maschine. Neben der Temperaturkontrolle, musste regelmäßig Wasser nachgefüllt werden, um die Luftfeuchtigkeit konstant zu halten. Bei bisherigen Projekten wurden die Brutmaschinen immer ausgeliehen; nun hat die Falkschule dank ihrer Sponsoren ihre eigene Maschine, da dieses Projekt jetzt jährlich stattfinden wird. Dem Förderverein war es ein Anliegen, den Kindern ein Stück Natur begreiflich zu machen.

Ihren ersten Einsatz meisterte die neue Brutmaschine mit Bravour: am 30. März hörte man bereits leises Piepsen; bis zum 2.April schlüpften in dem verwaisten Klassenraum stolze 45 Hühnerkinder. Von hier nahm der Sozialpädagoge der Falkschule Herr Laudage die muntere Truppe mit auf seinen Bauernhof. Dort erwartet sie eine Glucke, viel Freilauf und ein artgerechtes Leben.

Um die Schülerinnen und Schüler der Falkschule zumindest virtuell am Projekt teilhaben zu lassen, gab es einen "Küken-live-Ticker" mit vielen Fotos und Infos. Diesen kann man sich derzeit noch unter www.falkschule-warburg.de ansehen.

Ganz viele Küken in den unterschiedlichsten Farben sind geschlüpf. Viele sind schon in der Wärme der Brutmaschine getrocknet und können sie jetzt verlassen. Die Brutmaschine hat der Förderverein unserer Schule angeschafft.

Sonntag, 05. April 2020 11:15 Uhr

Warburg (red). Am 3. April ging das sogenannte Pennig-Haus in der Marktstraße 18 in Warburg in das Eigentum der Warburger Denkmalstiftung über. Das Wohn- und Geschäftshaus an der Ecke zur Sternstraße wurde 1862 erbaut und über 100 Jahre von der Familie Pennig bewirtschaftet. Seit 2016 steht es leer und sollte 2018 zum Abbruch freigegeben werden. Dagegen wandten sich zunächst die Warburger Denkmalstiftung und zahlreiche Bürger. Danach sprach sich ebenfalls der Petitionsausschuss des Landes Nordrhein-Westfalen für den Erhalt des Hauses aus. Seither steht das von einem geräumigem Krüppelwalmdach gedeckte, dreigeschossige Fachwerkhaus unter Denkmalschutz. Die Warburger Denkmalstiftung übernimmt das schwer geschädigte Denkmal, um die Existenz des bedeutenden Gebäudes zu sichern. Ab 2021 soll es umfassend denkmalgerecht saniert werden und danach wieder als Wohn- und Geschäftshaus dienen. Die Einnahmen sollen später für weitere Denkmalmaßnahmen in Warburg gemeinnützig eingesetzt werden.

Die ostwestfälische Stadt Warburg verfügt über ein reiches kulturelles Erbe. Das Gemeinwesen bildet innerhalb einer umfangreichen Stadtmauer mit zehn Stadttürmen und neun Stadttoren und zahlreichen historischen Bauten ein einmaliges Ensemble. Um dieses historische Erbe zu sichern, zu pflegen und im Bewusstsein der Öffentlichkeit lebendig zu halten, war die Warburger Denkmalstiftung 2011 errichtet worden. Das Ziel der Treuhandstiftung ist die Herstellung einer Unabhängigkeit von nutzungsbedingten Zwängen, um insbesondere nachhaltige und fundierte Planungen sicherzustellen. Die Stiftung fördert satzungsgemäß insbesondere dort, wo auf der Basis von Bauforschung und intensiver Voruntersuchung die größtmögliche Erhaltung historischer Substanz angestrebt wird. Rekonstruktionen oder sogenannte „Fassadendenkmalpflege“ sind von der Förderung ausgeschlossen.

Die Warburger Denkmalstiftung ist eine von über 240 Stiftungen, die die private Deutsche Stiftung Denkmalschutz inzwischen treuhänderisch vertritt. Diese dauerhafte Unterstützung für bestimmte Aufgaben oder Einzeldenkmale in Deutschland entwickelt sich in Anbetracht knapper öffentlicher Kassen zu einem wichtigen Förderinstrument, das bereits jetzt aus der Denkmallandschaft nicht mehr wegzudenken ist.

Zustiftungen und Spenden werden erbeten unter

DSD Warburger Baudenkmalstiftung
IBAN: DE88 3702 0500 0001 5327 00
Verwendungszweck (Spende oder Zustiftung)

Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Blaulicht
Freitag, 27. März 2020 14:08 Uhr
Einbrecher dringen in Schützenhalle ein
Freitag, 27. März 2020 13:46 Uhr

Kreis Höxter (red). Auch Kriminelle wissen um die aktuelle Corona-Lage und nutzen diese für ihre betrügerischen Machenschaften aus. Die Kreispolizeibehörde Höxter rät daher zu erhöhter Achtsamkeit: Am Telefon, im Internet und an der Haustür.

Dazu gehört auch eine neue Variante des so genannten Enkeltricks. So geben sich die Täter telefonisch als Corona-Patienten aus, die dringend Geld für eine vermeintliche ärztliche Behandlung benötigen oder bieten einen Corona-Schnelltest an der Haustür an, um unbemerkt Diebstähle zu begehen.

Auch Cyberkriminelle wittern ihre Chancen mehr denn je. Online-Shopping-Boom und Homeoffice bieten den Tätern vermehrt Möglichkeiten, an Geld zu kommen. Kriminelle verkaufen im Internet beispielsweise überteuerte Prophylaxe-Artikel oder angeblich benötigte Medikamente. Mit gefälschten E-Mails von Behörden, Banken oder Unternehmen zielen sie auf Datendiebstahl ab oder schleusen Schadsoftware ein.

"Die Tätergruppen übertreffen sich an Kreativität. Sie wissen um die soziale Isolierung, die gesellschaftlichen Veränderungen und wirtschaftlichen Folgen", warnt Katharina Willberg von der Kriminalprävention der Kreispolizeibehörde Höxter. "Insbesondere die Emotionen rund um die gesundheitlichen Sorgen werden ohne Skrupel ausgenutzt." 

Dass die Bürger im Kreis Höxter auch in Krisenzeiten zusammenstehen und sich gegenseitig unterstützen, wird bereits durch zahlreiche Aktionen unter Beweis gestellt. Auch im Bereich der Kriminalität sollten aufmerksame Bürger, Angehörige und Nachbarn gemeinsam verhindern, dass Straftaten, egal ob am Telefon, im Internet oder an der Haustür, für Täter zum Erfolg führen.

Die Kreispolizeibehörde Höxter rät:

  • Beenden Sie das Telefonat, wenn der Anrufer seinen Namen erraten lässt, Geldsummen fordert oder Ihnen ein Gewinnversprechen macht.
  • Seien Sie misstrauisch bei Anrufen von Polizeibeamten. Beenden Sie das Telefonat im Zweifelsfall durch Auflegen und wählen Sie die Ihnen bekannte Telefonnummer der Dienststelle oder die 110. 
  • Machen Sie keine Angaben zu ihrer persönlichen und finanziellen Situation. Übergeben sie kein Geld an Unbekannte. - Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung. Bewahren Sie wenig Bargeld zu Hause auf. 
  • Seien sie vorsichtig bei E-Mails fremder Absender, prüfen Sie die Adresszeilen genau und öffnen Sie keine unbekannten Links. Hinterfragen Sie Online-Angebote in Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Orientieren Sie sich an den offiziellen Mitteilungen und Meldungen der Behörden.
  • Wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei, wenn Sie befürchten Opfer einer Straftat geworden zu sein. 
  • Trauen Sie ihrem Sicherheitsgefühl.

Für weitere Hinweise rund um die Sicherheit und den Schutz vor Betrügern ist die Präventionsbeauftragte der Polizei Höxter, Katharina Willberg, unter der Telefonnummer 05271/962-1353 zu erreichen. Weitere Informationen, auch Faltblätter zum Herunterladen und Ausdrucken, gibt es auf der Internetseite der Kreispolizeibehörde Höxter unter https://hoexter.polizei.nrw

Donnerstag, 26. März 2020 17:46 Uhr

Kreis Höxter (red). In Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und den aktuellen Vorschriften verzeichneten die Ordnungsbehörden und die Polizei im Kreis Höxter seit dem 25. März drei Vorfälle. In Bad Driburg war am Mittwoch, 25. März, gegen 20.30 Uhr eine Gruppe von vier Jugendlichen aufgefallen, die zu Fuß an der Pyrmonter Straße unterwegs war. Da sie einen anderen Fußgänger angegriffen und beleidigt hatten, wurde mehrere Anzeigen wegen Körperverletzung und Beleidigung gestellt.

Mitarbeitern des Ordnungsamtes war in Höxter am Donnerstag, 26. März, vormittags ein Nagelstudio aufgefallen, in dem offenbar eine Kundin behandelt wurde, die auch ihr Kind dabei hatte. Die Polizei wurde zur Personalienfeststellung hinzugerufen, das Ordnungsamt erstattete Anzeige.

Des weiteren musste die Polizei in Steinheim bei einem Streit an einem Verbrauchermarkt am Lipper Tor eingreifen. Ein 69-jähriger Kunde war zunächst durch einen Sicherheitsdienstmitarbeiter aufgrund der aktuell bestehenden Hygieneregeln aufgefordert worden, Abstand zu anderen Kunden zu halten. Der Sicherheitsdienstmitarbeiter wurde daraufhin von dem 69-jährigen Mann mit einem Einkaufswagen angerempelt und beleidigt. Der Sicherheitsdienstmitarbeiter erstattete Anzeige.

Montag, 23. März 2020 16:26 Uhr

Kreis Höxter (red). Das sogenannte "Kontaktverbot" ist als verschärfte Maßnahme gegen das Corona-Virus in Kraft getreten. Daher sind auch im Kreis Höxter unter anderem folgende Regeln zu beachten: Es ist ein Mindestabstand von 1,50 Metern zu Personen, die nicht im selben Haushalt wohnen, einzuhalten.

Insgesamt sind Kontakte zu Menschen außerhalb des eigenen Haushaltes auf das absolute Minimum zu reduzieren. 

Gruppen von mehr als zwei Personen werden von den Ordnungsbehörden oder der Polizei getrennt, wenn sie nicht im selben Haushalt wohnen.

Veranstaltungen und Versammlungen sind grundsätzlich untersagt, Bestattungen sowie Totengebete sind im engsten Familien- und Freundeskreis zulässig.

Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen. Es bleiben nur medizinisch notwendige Behandlungen weiterhin möglich.

Bei Gastronomiebetrieben sind nur die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf zulässig.

In den weiterhin geöffneten Betrieben (Supermärkte, Tankstellen) sind die Hygienevorschriften und Abstandregeln ebenfalls einzuhalten.

Notwendige Tätigkeiten sind weiterhin erlaubt. Beispielweise der Weg zur Arbeit und zur Notbetreuung, Besuche von Ärzten und Einrichtungen des Gesundheitswesens (zum Beispiel Apotheken), Einkaufen, körperliche Betätigung im Freien und Hilfe für andere.

Bei Verstößen gegen die Regelungen werden entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Möglich sind Geldbußen bis 25.000 Euro, im Einzelfall drohen sogar Freiheitsstrafen.

Die Polizei unterstützt die zuständigen Ordnungsbehörden der Städte und Gemeinden bei den Kontrollen. Die Polizei wird daher im Kreis Höxter verstärkt Präsenz im öffentlichen Raum zeigen und Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz verfolgen. Diese Kontrollen dienen dem Schutz aller.

Um die Durchführung der Kontrollen für alle zu erleichtern, sollte von jedem ein gültiges Ausweisdokument mitgeführt werden. Die Vorgaben sind im Detail nachzulesen im Internet auf dem Landesportal des Landes Nordrhein-Westfalen unter www.land.nrw

 

Montag, 23. März 2020 11:24 Uhr

Kreis Höxter (red). An einem Wochenende mit insgesamt übersichtlichem Einsatzaufkommen mussten die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter sich auch um einzelne Vorfälle in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie kümmern. Insgesamt elf entsprechende Meldungen, verteilt im gesamten Kreisgebiet, gingen zwischen Freitagnachmittag (20. März) und Sonntagabend, 22. März, bei der Leitstelle der Polizei Höxter ein, welche die Polizeibeamten in Kooperation mit den örtlichen Ordnungsämtern überprüften. Zum überwiegenden Teil waren jedoch keine weiteren Maßnahmen erforderlich, als zum Beispiel Personengruppen auf gesperrten Spielplätzen gemeldet wurden, vor Ort jedoch keine Personen angetroffen wurden.

In Warburg wurde am Sonntagvormittag in einem Kloster trotz des entsprechenden Verbotes ein Gottesdienst abgehalten, außerdem musste in Warburg am Sonntagmittag eine private Familienfeier aufgelöst werden, an der sich mehr als 40 Personen beteiligt hatten. In Bad Driburg wurde am Sonntagabend ebenfalls eine private Feier beendet, bei der sich mehr als sechs Personen versammelt hatten

Politik
Mittwoch, 01. April 2020 11:24 Uhr
Professionelle Hilfe und ehrenamtlicher Einsatz Hand in Hand für die menschliche Seite unserer Gesellschaft
Mittwoch, 25. März 2020 09:24 Uhr

Lauenförde/Würgassen (red). Gemeinsam mit der SPD-Lauenförde um Bürgermeister Werner Tyrasa, Daniela Wichmann und Klaus Rickmeier hat die SPD Kreistagsfraktion mit ihrem Vorsitzenden Dirk Reuter folgende Resolution auf den Weg gebracht:

Resolution zum geplanten Logistikzentrum für Atommüll in Würgassen: Mit großer Überraschung durften wir alle Anfang März erfahren, dass die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) plant, ab dem Jahr 2027 auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerkes in Würgassen schwach- und mittelradioaktiven Abfall aus ganz Deutschland zu sammeln und für den Transport in den Schacht Konrad bei Salzgitter zusammenzustellen.

Der Ort Würgassen befindet sich im Dreiländereck Hessen, Niedersachen und Nordrhein-Westfalen und wir fragen uns, ob Niedersachsen mit Orten wie etwa Gorleben, dem Schacht Konrad oder der Asse nicht schon genug getroffen ist. Jetzt kommt noch die Planung für ein Zwischenlager dazu, welches direkt vor unserer Bundeslandsgrenze geschaffen werden soll. Diese Planung bedeutet darüber hinaus jede Menge Zugverkehr auf einer eingleisigen Strecke. Da die Züge zum Schacht Konrad geleitet werden sollen, rollen sie insgesamt 2 Stunden durch Niedersachsen. Dies ist für viele Menschen schlicht und einfach nicht mehr nachvollziehbar.

Hinzu kommt, dass wir uns in einer Region mit schlechter Verkehrsanbindung befinden. Die Bundes- und Landesstraßen sind im schlechten Zustand, Ortsumgehungen fehlen. Das würde für viele Mitbürgerinnen und Mitbürger im Landkreis Holzminden bedeuten, dass die Transporte direkt an ihrer Haustür vorbeiführen. Eine Autobahnanbindung zum Schacht Konrad ist mindestens 40 km entfernt. Die Einwohner im Landkreis Holzminden haben in der jüngeren Vergangenheit zwischen den Kraftwerken Grohnde und Würgassen genug gelitten und sehr viel Nachteile für das Gemeinwohl hinnehmen müssen.

Wir sind daher der Meinung, dass der Landkreis Holzminden sich aktiv gegen diese Planungen einsetzen muss und fordern im Kreistag zu beschließen, sich mit der gegründeten Bürgerinitiative zu solidarisieren. Darüber hinaus erwarten wir, dass der Landkreis die aus der Region gewählten Bundestags- und Landtagsabgeordneten auffordert, gemeinsam mit den Abgeordneten der anderen beiden Bundesländer, die das Projekt betrifft, sich dafür einzusetzen, Möglichkeiten auszuloten wie das Projekt noch verhindert werden kann.

Foto: Kube

Mittwoch, 18. März 2020 23:14 Uhr

Kreis Höxter (red). Von den 396,6 Millionen Euro aus der Städtebauförderung und dem Investitionspaket „Soziale Integration im Quartier“ erhält der Kreis Höxter 2020 rund 4.873.000 Millionen Euro. Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Goeken:

 „Angesichts der derzeit schwierigen Lage ist die Städtebauförderung ein richtiges und wichtiges Zeichen, dass das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund an der Seite der Kommunen in unserem Land stehen. Mit den Mitteln aus der Städtebauförderung kann der Kreis Höxter Ideen und Maßnahmen zur nachhaltigen Gestaltung unserer Heimat umsetzen. So wird Zukunft gebaut.

Die Fördermittel fließen in die Umsetzung toller Projekte in Bad Driburg, Borgentreich, Brakel, Höxter, Nieheim, Steinheim und Willebadessen. [Detaillierte Beschreibung entnehmen Sie bitte der Tabelle] Ich freue mich sehr, dass mit den zur Verfügung gestellten Mitteln jetzt die Umsetzung der Projekte erfolgen kann. Gleichzeitig ist es ein wichtiges Zeichen an unsere Partner in der Wirtschaft und insbesondere an das Handwerk, das eine Perspektive für die Zeit nach der Krise eröffnet.“

Ort

Maßnahme

Projektbeschreibung

Fördermittel

Bad Driburg

Südoststadt

Bad Driburg

Realisierungswettbewerb Umbau ehemalige Eggelandklinik, Neuanlage der Naherholungsfläche Katzohlbachaue, Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes, Verfügungsfonds für Innenstadt-Initiativen

417.000

Borgentreich

Borgentreich Kernstadt

Neugestaltung "Platz der Kulturen"

89.000

Brakel

Historischer Stadtkern Brakel

Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes, Verfügungsfonds für Innenstadt-Initiativen

75.000

Höxter

Historischer Stadtkern und Corvey

vorbereitende Untersuchungen zur Neugestaltung der Stadteingänge, Neugestaltung der Nicolaistraße und der Fußgängerzone, Sanierung der Stadtmauer, Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes, Verfügungsfonds für Innenstadt-Initiativen

2.650.000

Nieheim

Mehrzwecksportanlage in Eversen mit interkommunaler Ausrichtung

Modernisierung Mehrzwecksportanlage mit interkommunaler Ausrichtung: Erweiterung Fußballplatz um eine Laufbahn, eine Kugelstoß- und Weitsprung-Anlage sowie einen Fitness-Parcours für einen Mehrgenerationenplatz

626.000

Nieheim

Ortskern Nieheim

Mehrfachbeauftragung für die Planung einer Multifunktionshalle als Ersatzbau für die Stadthalle, Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes, Projektsteuerung, Innenstadtmanagement

156.000

Steinheim

Stadtkern Steinheim

Modernisierung der Stadthalle, Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes, Verfügungsfonds für Innenstadt-Initiativen

510.000

Willebadessen

Ortskerne Willebadessen und Peckelsheim

Umfeldgestaltung Schützenhalle / Schulzentrum Peckelsheim

350.000

 

 

 

Gesamt: 4.873.000

Wirtschaft
Dienstag, 07. April 2020 11:48 Uhr
Die Corona-Krise rückt regionale Wirtschaftskreisläufe in den Fokus
Dienstag, 31. März 2020 10:41 Uhr

Frankfurt/Warburg (red). Das Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat jetzt die Heil- und Mineralquellen Germete GmbH aus Warburg mit dem „Preis für langjährige Produktqualität“ geehrt. Das Unternehmen erhielt die Auszeichnung zum sechsten Mal. Sie steht für konsequentes Qualitätsstreben und wird nur vergeben, wenn Lebensmittel mindestens fünf Jahre regelmäßig und erfolgreich von der DLG getestet wurden. Seit vielen Jahren lassen Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft ihre Produkte freiwillig durch Sachverständige der DLG testen. Um dieses Qualitätsstreben zu fördern, vergibt die DLG den „Preis für langjährige Produktqualität“.

Unternehmen müssen fünf Jahre in Folge an den Internationalen Qualitätsprüfungen des DLGTestzentrums Lebensmittel teilnehmen und pro Prämierungsjahr mindestens drei Prämierungen erzielen. Ab dem fünften erfolgreichen Teilnahmejahr wird der Betrieb mit dem „Preis für langjährige Produktqualität“ ausgezeichnet. Nimmt ein Hersteller in einem Jahr nicht teil oder erreicht er nicht die erforderliche Anzahl an Prämierungen, verliert er seinen Anspruch auf die Auszeichnung. Alle ausgezeichneten Unternehmen sind unter www.DLG.org/PLP veröffentlicht.

Foto: DLG

Dienstag, 31. März 2020 10:33 Uhr

NRW (red). Die Beschäftigung von Saisonarbeitskräften ist für viele landwirtschaftliche Betriebe jedes Jahre ab Beginn der Vegetationsperiode von großer Bedeutung. Die Spargelsaison beginnt, andere Gemüse müssen ausgesät werden - doch wegen der Corona-Krise dürfen Tausende Erntehelfer ab sofort nicht mehr einreisen. Die Sicherung von Saisonarbeitskräften hat deshalb eine hohe Priorität. 

Das Landwirtschaftsministerium steht im engen Austausch mit den Verbänden aus Landwirtschaft und Gartenbau. Um dem in der aktuellen Situation vorherrschenden Arbeitskräftemangel in der Landwirtschaft zu begegnen, hat der Bund in seinem Sozialschutz-Paket wichtige Weichenstellungen vorgenommen. Aushilfskräfte, Minijobber und Bezieherinnen und Bezieher von Kurzarbeitergeld könnten in der arbeitsfreien Zeit auf freiwilliger Basis vorübergehend als Helfer in den landwirtschaftlichen Betrieben eingesetzt werden. 

Alle Interessenten , auch gerne aus dem Handwerk, die in der aktuellen Krise mit anpacken möchten, um systemrelevante Berufe rund um die Landwirtschaft zu unterstützen, dürfen mitmachen. Die von Kurzarbeit betroffenen Handwerker können mit ihren handwerklichen technischen Fähigkeiten unterstützen, damit die Landwirte ihr vorhandenes knappes Personal für die rein landwirtschaftlichen Tätigkeiten einsetzen können. So können die Helfer zum Kurzarbeitergeld noch etwas hinzuverdienen. Aufgrund einer neuen gesetzlichen Anpassung ist dies nun möglich. Einkommen aus einer Nebenbeschäftigung wird übergangsweise bis Ende Oktober 2020 bis zur Höhe des Nettolohns aus dem eigentlichen Beschäftigungsverhältnis nicht af das Kurzarbeitergeld angerechnet. 

„Wir möchten Ihnen gerne drei Arbeitsplatzbörsen vorstellen. Der aufgeführte Link führt zu einem Infoportal der Landwirtschaftskammer. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat ein Portal "das Land hilft" eingerichtet. Eine Vermittlungsplattform, die Arbeitgeber (Landwirte) und Arbeitnehmer (wer sich freiwillig einträgt) schnell und unbürokratisch zusammenbringt. Eine tolle Aktion! Wir helfen unseren Landwirten und die Landwirte bieten gleichzeitig ein Einkommen für diejenigen, die durch de Schutzmaßnahmen in eine wirtschaftliche Notlage geraten“, so die Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg.

Sport
Donnerstag, 02. April 2020 10:08 Uhr
Schulsport: Kreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaften abgesagt
Dienstag, 31. März 2020 14:52 Uhr

Borgholz (red). Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz hat am Dienstag (31. März 2020) weitere Fördermaßnahmen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ bekannt gegeben. Von dem einzigartigen Förderprogramm für Sportstätten profitieren Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen – eine gute Nachricht auch für den Tennisclub Borgholz 76 e. V.: Gefördert wird die energetische Sanierung des Clubheims und die Modernisierung der Beregnungsanlage in Höhe von 17.900 Euro.

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz: „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“ 

Mit dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ werden Investitionsmaßnahmen zur Modernisierung, Instandsetzung, Sanierung, Ausstattung, Entwicklung, zum Umbau und Ersatzneubau von Sportstätten und -anlagen gefördert. Insgesamt 300 Millionen Euro stehen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ zur Verfügung.

Dienstag, 17. März 2020 08:58 Uhr

Nörde (red). Der SV Germania Nörde und die Schiedsrichtervereinigung Kreis Höxter trauern um ihr Vereinsmitglied und den Schiedsrichterkollegen Dietmar Feischen der am 09. März 2020 plötzlich und unerwartet im Alter von 64 Jahren verstorben ist.

Seit 1965 war Dietmar Mitglied des SV Germania Nörde Hier war er als Fußballer aktiv und von 1992 bis heute aktiv an der Pfeife. Sein letztes Spiel leitete Dietmar am 04. März 2020. Besonders der Nachwuchs und die C-Junioren des SV Germania Nörde lagen Dietmar sehr am Herzen. Entweder begleitete er die C-Junioren als zusätzlicher Betreuer bei ihren Spielen oder er leitete diese als Schiedsrichter. Darüber hinaus begleitete er bis zuletzt unsere Nachwuchs-Schiedsrichter bei ihren ersten Spielen und war auch hier eine wichtige Stütze.

Der SV Germania Nörde und die Schiedsrichtervereinigung Höxter verlieren mit Dietmar einen sehr engagierten, hilfsbereiten und immer gern gesehenen Freund, Kollegen und Schiedsrichter. Wir werden Dietmar ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und besonders einem Enkelsohn Marcus, der seit letztem Jahr auch aktiver Schiedsrichter unserer Vereinigung ist.

Foto: Germania Nörde

Panorama
Freitag, 13. März 2020 10:21 Uhr
„Step 1“-Ausbildungsmesse im Kreis Höxter - Aussteller können sich jetzt anmelden
Freitag, 06. März 2020 11:12 Uhr

Waldeck (red). Im Landkreis Waldeck-Frankenberg gibt es den ersten bestätigten Coronavirus-Fall. Darüber informiert der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese. Bei der erkrankten Person handelt es sich um eine 75-jährige Frau aus dem Südkreis mit milden Erkältungssymptomen.

„Als wir gestern Abend das positive Testergebnis erhalten haben, haben wir umgehend alle entsprechenden Maßnahmen eingeleitet“, so Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese. „Der Zustand der Patientin ist stabil. Sie befindet sich Zuhause in Quarantäne und wird engmaschig medizinisch betreut und versorgt.“ Auch ihre einzige Kontaktperson im Landkreis wurde bereits ermittelt, um eine mögliche Infektionskette zu unterbrechen und so eine Weiterverbreitung des Virus einzudämmen. Die Kontaktperson wurde ebenfalls vorsorglich häuslich isoliert, zeigt keine Symptome – wird aber trotzdem medizinisch betreut.

Die Erkrankte hat sich bis zum 25. Februar im Landkreis Heinsberg aufgehalten und ist an diesem Tag nach Waldeck-Frankenberg zurückgekehrt. „Die Patientin hat sich vorbildlich verhalten. Weil sie leichte Erkältungssymptome verspürte, hat sie seit ihrer Rückkehr vorsorglich ihre Wohnung nicht mehr verlassen“, berichtet Frese weiter. Auch der Abstrich zur medizinischen Untersuchung ist nach vorheriger telefonischer Absprache von ihrer Hausärztin bei ihr zuhause durchgeführt worden. „Der Patientin geht es den Umständen entsprechend gut. Eine stationäre Versorgung ist aus medizinischer Sicht nicht notwendig.“ Erster Kreisbeigeordneter Frese dankt allen Beteiligten für das schnelle und umsichtige Handeln.

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg hat sich bereits seit Bekanntwerden der neuartigen Lungenkrankheit aus China im Januar in enger Abstimmung mit dem Land Hessen auf einen möglichen Ausbruch vorbereitet. Entsprechende Präventionsmaßnahmen wurden getroffen – in engem Austausch mit dem Land und Experten aus der Region. „Wir haben uns darauf vorbereitet, schnell, gezielt und umfassend handeln zu können, was wir jetzt auch tun“, sagt Frese. „Sorgen der Bürger nehmen wir ernst – raten aber dazu, nicht in Panik zu verfallen, sondern achtsam und umsichtig zu sein.“

Das Wichtigste ist, sich an die allgemeinen Hygiene-Empfehlungen zu halten, die auch für den Schutz vor Erkältungen und Grippe-Erkrankungen gelten: Husten oder Niesen in ein Einweg-Taschentuch oder in die Armbeuge mit Abstand zu anderen Personen sowie gründliches und regelmäßiges Händewaschen. „Seife reicht hier völlig aus, denn das Virus auf der Handoberfläche wird bei gründlichem Waschen mit Seife zerstört“, erläutert die Amtsärztin im Fachdienst Gesundheit des Landkreises Valentina Dick. Menschen mit chronischen Vorerkrankungen sollten – wie beim vorbeugenden Grippeschutz auch – große Massenveranstaltungen meiden.

Wenn man sich krank fühlt, aber keinen Kontakt hatte zu Menschen, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben oder zu Personen mit einer bestätigten Coronavirus-Erkrankung, spricht viel dafür, ruhig zu bleiben und von einer gewöhnlichen Erkältung auszugehen. In anderen Fällen ist es wichtig, erst einmal zuhause zu bleiben, um mögliche Ansteckungen zu vermeiden – und zunächst telefonisch den Hausarzt zu kontaktieren, um das weitere Vorgehen zu besprechen.  

Das Robert-Koch-Institut sowie die Gesundheitsministerien von Bund und Land stellen auf ihren Internetseiten gesicherte Informationen zur aktuellen Lage bereit. Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beantwortet auf ihrer Homepage die wichtigsten Fragen.

Quelle: Landkreis Waldeck-Frankenberg

Donnerstag, 27. Februar 2020 10:52 Uhr

Landkreis Kassel (red). Nachdem am Dienstagabend und dem gestrigen Mittwoch etliche Anrufe durch "Falsche Polizeibeamte" gemeldet wurden, rufen auch am heutigen Donnerstagmorgen wieder Betrüger überwiegend bei Senioren in Stadt und Landkreis Kassel an. Die verunsicherten Senioren meldeten sich beim Polizeinotruf 110 und schilderten von den Anrufen angeblicher Polizisten. Zudem grassiert derzeit die Masche, bei der zunächst angebliche Bankmitarbeiter anrufen und kurze Zeit später dann ein Anruf durch die "Falschen Polizeibeamten" erfolgt. Die Betrüger versuchten in einer Vielzahl der bekannt gewordenen Fällen, die Kontodaten der Angerufenen in Erfahrung zu bringen. Die Polizisten der Leitstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen konnten den Senioren schnell versichern, dass es sich um betrügerische Anrufe handelt. Glücklicherweise waren die Angerufenen in den bislang bekannt gewordenen Fällen nicht auf die unterschiedlichen Maschen hereingefallen. Die Polizei fragt am Telefon nicht nach Wertsachen im Haus oder Kontodaten. Aus dem aktuellen Anlass gibt die Polizei folgende Tipps: - Sprechen Sie mit Angehörigen, die Opfer werden könnten, über diese Betrugsmaschen. - Die Polizei erfragt am Telefon keine Details zu Kontodaten oder Wertgegenständen im Haus. - Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder familiären Verhältnissen preis. - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf. - Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. - Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige. - Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Beenden Sie das Gespräch mit dem Anrufer unbedingt zuvor. - Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen

Dienstag, 14. Januar 2020 10:29 Uhr

Düsseldorf (red). Die Landesregierung untermauert ihr finanzielles Engagement für die jüdischen Gemeinden: 3,4 Millionen Euro werden in 2020 für „Neubaumaßnahmen nebst Umbau- und Renovierungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen“ bereitgestellt.

„Die finanzielle Förderung ist Ausdruck der Verbundenheit, die die Landesregierung zu den jüdischen Gemeinden unterhält. Wir freuen uns, dass heute jüdisches Leben mit neuen Gemeindezentren und Synagogen sichtbar in unserem Land vertreten ist und Heimat findet“, erläutert Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. „Die Unterstützung der jüdischen Gemeinden ist zugleich Ausdruck der Wertschätzung und Solidarität, die uns mit den jüdischen Verbänden verbindet.“ Über die Verteilung der Mittel untereinander entscheiden die Empfänger selbst. Sie müssen mittels eines Testats eines Wirtschaftsprüfers die korrekte Verwendung der Gelder belegen.

Michael Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein und Koordinator für die Mittelverwendung, unterstreicht die Bedeutung der finanziellen Unterstützung: „Die Förderung durch das Land ist Ausdruck der Verbundenheit mit uns. Dafür sind wir dankbar, denn die Modernisierungen und Neubauten ermöglichen es, dem vielfältigen jüdischen Leben in Nordrhein-Westfalen erweiterte beziehungsweise neue Möglichkeiten zu eröffnen.“

Von Aachen bis Unna reicht die Liste der rund 40 Projekte. Konkret wurden beziehungsweise werden jüdische Gemeindezentren saniert und ausgebaut, aber auch der Umbau einer ehemaligen Kirche in eine Synagoge mit Gemeindezentrum gefördert.

Hintergrund

Die Unterstützung des jüdischen Glaubens hat Tradition. Bereits 1992 wurde zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und den jüdischen Verbänden ein Vertrag geschlossen, mit dem sich das Land verpflichtet, die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen. 2017 wurde der fünfte Änderungsvertrag des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, dem Landesverband Jüdischer Gemeinden von Westfalen-Lippe, der Synagogen Gemeinde Köln sowie dem Landesverband progressiver jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Seitdem stehen Mittel des Landes bereit, um jüdische Einrichtungen zu renovieren oder neu zu errichten. Der Förderbetrag erhöht sich jährlich bis zum Ende der Laufzeit des Vertrages im Jahr 2028 um je 200.000 Euro bis zur Höchstfördersumme von fünf Millionen Euro. Unabhängig davon stellt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung weiterhin Mittel für die baulich-technischen Sicherungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen bereit.

Dienstag, 14. Januar 2020 10:17 Uhr

Düsseldorf/Tel Aviv (red). Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel nimmt im Januar seine Arbeit auf. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Dies berichtete Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, am Freitag (10. Januar 2020) dem Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln. Das Büro soll auch zu einem Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Zugleich ist die Einrichtung ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel, denn schließlich ist es weltweit das erste Büro Nordrhein-Westfalens in einem anderen Land mit einem so umfassenden Auftrag.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren.
 
Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen und Israel verbindet längst weitaus mehr als die sich für uns aus dem Menschheitsverbrechen der Shoa ergebende Verantwortung. Wir profitieren heute von engen Kontakten zur High-Tech Nation Israel. Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley die innovativste Start-up-Region der Welt. Wissenschaft und Wirtschaft spielen hier Hand in Hand. Zukunftstechnologien wie etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Big Data-Anwendungen im Bereich der Medizin sind für Nordrhein-Westfalen von größtem Interesse.“
 
Dementsprechend ist das neue Büro zunächst in einem modernen Coworking-Space in Tel Aviv untergebracht, in dem auch zahlreiche Start-up-Unternehmen arbeiten. Über den endgültigen Standort des Büros wird noch entschieden.
 
Das neue Büro wird in Israel für Nordrhein-Westfalen werben und israelischen Unternehmen und Investoren die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sichtbar machen. Dabei wird es eng mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Tel Aviv kooperieren, die bereits für das Land in Israel aktiv ist und ihre erfolgreiche Tätigkeit für Nordrhein-Westfalen fortsetzt.
 
Der neue Leiter des Israel-Büros: Zur Person Dr. Gil Yaron
Die Leitung des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv übernimmt Dr. Gil Yaron, dessen Lebenslauf die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern verkörpert. Ministerpräsident Laschet: „Mit Gil Yaron konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Region für die Leitung des Büros gewinnen. Mit seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen in beiden Ländern trägt Gil Yaron seit über zwei Jahrzehnten zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Israelis bei. Er kennt den jüdischen Staat, sein Umfeld, seine Bevölkerung und seine Medien wie kaum ein anderer und unterhält seit seiner Kindheit engste Beziehungen zu Nordrhein-Westfalen. Zudem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte und ein großes Netzwek in Israel.“
 
Gil Yaron kam 1973 als Sohn deutschstämmiger Israelis in Haifa zur Welt. Sein Großvater stammt aus Hoengen bei Aachen, seine Großmutter aus Nordhausen. Beide verließen 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und flohen in das damalige Mandatsgebiet Palästina. Yarons Eltern wanderten kurz nach seiner Geburt nach Düsseldorf aus. Dort wuchs er bis zum Abitur auf. Nach einem kurzen Studienaufenthalt an der renommierten Brown University in den USA kehrte Gil Yaron nach Israel zurück, um in Jerusalem an der Hebrew University Medizin zu studieren. Bis zu seiner Promotion 2006 forschte und veröffentliche er zudem im Feld der Molekularbiologie.
 
Schon vor Abschluss seines Studiums interessierte sich Gil Yaron für die Nahostberichterstattung. Er studierte Arabisch und Politik in Givat Haviva und an der Hebräischen Universität und schrieb für eine Vielzahl hebräischer, deutsch- und englischsprachiger Medien, zuletzt als Israel-Korrespondent für die WELT.
 
Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel
Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.

Foto: Land NRW / Shani Nahmias

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