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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Mittwoch, 21. Oktober 2020 10:16 Uhr
Kreis Höxter: Acht neue Coronafälle seit gestern - 7-Tages-Inzidenz bei 25,67
Dienstag, 20. Oktober 2020 10:56 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Zahl der Coronainfizierten im Kreis Höxter ist in den vergangenen vier Tagen von 36 auf 45 aktive Fälle angestiegen, dies geht es auch den aktuellen Zahlen des Kreisgesundheitsamts hervor. Insgesamt stieg die Zahl der Coronafälle seit Anbeginn der Pandemie von 481 auf 495 – die Zahl der Genesenen stieg von 426 auf 431. Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 22,1.

Infektionen in der Übersicht (in Klammern Anstieg seit dem 16. Oktober): Bad Driburg 15 (+8), Beverungen 1 (+1), Borgentreich 5, Brakel 11 (+2), Höxter 6 (+1), Marienmünster 0, Nieheim 0, Steinheim 2 (-1), Warburg 3 und Willebadessen 2 (-2).

Dienstag, 20. Oktober 2020 10:27 Uhr

Kreis Höxter (red). Wegen steigender Infektionszahlen können sich Arbeitnehmer im Kreis Höxter bei leichten Atemwegserkrankungen ab sofort wieder bis zu sieben Tagen von ihrem Arzt am Telefon krankschreiben lassen. Das teilte gestern die AOK NordWest mit. Diese Sonderregelung ist zunächst bis zum 31. Dezember befristet. Eine entsprechende Regelung gab es bereits in der ersten Hochphase der Corona-Pandemie von Anfang März bis Ende Mai.

„Die telefonische Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit (AU) ist jetzt wieder möglich. Voraussetzung ist jedoch, dass es sich um leichte Beschwerden der oberen Atemwege handelt“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. Damit können Patienten im Verdachtsfall zu Hause bleiben und müssen nicht wegen der bloßen Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit extra eine Arztpraxis aufsuchen. „Damit soll gleichzeitig das Risiko für eine Ausbreitung des Virus reduziert werden“, so Wehmhöner. Wenn in diesen Fällen ein Coronavirus-Test gemacht werden soll, sagt der Arzt dem Patienten, wo sich dieser testen lassen kann. Wird dafür eine Überweisung benötigt, schickt die Praxis diese per Post. Bei fortdauernder Erkrankung kann die Arbeitsunfähigkeit einmal um weitere sieben Kalendertage telefonisch verlängert werden.

Die Arztpraxis sendet die AU-Bescheinigungen für den Arbeitgeber und die Krankenkasse nach telefonischer Krankschreibung direkt an den Versicherten. Der Versicherte muss die elektronische Gesundheitskarte nicht vorlegen. Es reicht, der Arztpraxis die Versichertendaten per Telefon und die Krankenkassen-Mitgliedschaft mündlich zu bestätigen. Bei Patienten, die der Arztpraxis ohnehin schon bekannt sind, übernehmen die Ärzte die Daten aus der Patientenakte.

Schnell, sicher und einfach geht es auch online: Viele Versicherte nutzen inzwischen die Angebote des Online-ServiceCenters www.nordwest.meine.aok.de. Das Portal bietet ein persönliches digitales Postfach, über das die Nutzer mit ihrer AOK NordWest sicher kommunizieren können. So können sie ganz bequem von zu Hause aus zum Beispiel die Krankmeldung mit dem Smartphone abfotografieren und die Bilddatei hochladen und sicher an die AOK NordWest übermitteln. Auch können Formulare heruntergeladen, eine neue elektronische Gesundheitskarte angefordert, Rechnungen eingereicht, Versicherungszeiten abgefragt, persönliche Daten geändert und Unterlagen elektronisch angefordert werden. Mobil geht es mit der ‚Meine AOK-App‘. Mit der integrierten Scan-Funktion werden Papierdokumente mit der Smartphone-Kamera einfach und schnell digitalisiert und hochgeladen.

Foto: AOK/hfr

Freitag, 16. Oktober 2020 11:30 Uhr

Kreis Höxter (red). Deutschlandweit und auch im Kreis Höxter steigen die Coronazahlen zurzeit deutlich an. Nachdem gestern 28 Fälle vonseiten des Kreisgesundheitsamts gemeldet worden sind, stieg die Zahl der Covid-19-Fälle im Kreisgebiet in nur 24 Stunden auf 36 Fälle an! Der 7-Tages-Inzidenz stieg von 15,5, auf 18,54. Insgesamt sind aktuell 481 (gestern: 472) bekannt. Die Zahl der bisher Genesenen liegt bei 426 (gestern: 425). Weiterhin sind 19 Personen verstorben. Entgegen unseres ersten Berichts gibt keine 11 neuen Fälle in Marienmünster - hier wurde ein Wert falsch übernommen. Die Redaktion bittet dies zu entschuldigen.

Infektionen in der Übersicht (in Klammern Wert von gestern): Bad Driburg 7, Beverungen 0, Borgentreich 5, Brakel 9, Höxter 5, Marienmünster 0, Nieheim 0, Steinheim 3, Warburg 3 und Willebadessen 4.

Donnerstag, 15. Oktober 2020 11:04 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Kreis Höxter hat am heutigen Donnerstagmorgen die neuen Coronazahlen für den Kreis Höxter veröffentlicht und demnach ist die Anzahl der aktiven Coronainfektionen binnen einer Woche um mehr als den doppelten Wert angestiegen! Waren vergangenen Donnerstag 12 aktive Infektionen bekannt, sind es heute 28 Fälle. Damit einhergehend ist der 7-Tages-Inzidenz auf 15,5 angestiegen. Insgesamt sind aktuell 472 Fälle bekannt - vergangenen Donnerstag waren es 449. Die Zahl der bisher genesenen liegt bei 425. Weiterhin sind 19 Personen verstorben.

Infektionen in der Übersicht:

  • Bad Driburg 7
  • Beverungen 0
  • Borgentreich 5
  • Brakel 3
  • Höxter 3
  • Marienmünster 0
  • Nieheim 0
  • Steinheim 4
  • Warburg 3
  • Willebadessen 3
Region Aktiv
Dienstag, 20. Oktober 2020 10:48 Uhr
Meisterkonzert „Wie FaGott in Frankreich“ am 13. November im Pädagogischen Zentrum“
Samstag, 17. Oktober 2020 11:29 Uhr

Höxter (red). Unter dem Motto „Kulturland kann Klimaschutz – auch digital“ gab es in den vergangenen Wochen eine vierteilige Online-Vortragsreihe. Der Vortrag vom 7. Oktober musste jedoch aufgrund technischer Schwierigkeiten vorzeitig abgebrochen werden. Er wird am kommenden Mittwoch, 21. Oktober, ab 18:30 nachgeholt. Im Mittelpunkt steht dabei das Thema Nachträgliche Wärmedämmung. Eine Anmeldung ist noch möglich.

Zum Abschluss der Reihe wird Arnold Drewer vom Institut für preisoptimierte und energetische Gebäudemodernisierung (IpeG-Institut) in Paderborn Tipps zur nachträglichen Wärmedämmung am eigenen Haus geben.

„Ob aus dem Fenster, über das Dach oder durch den Keller: Aus ungedämmten Gebäuden verschwindet jede Menge Energie. Mit der nachträglichen Wärmedämmung im Gebäudebestand erreicht man nicht nur Energieeinsparungen. Vielmehr geht es um die Schaffung einer größeren Wohnbehaglichkeit sowie die Qualitätssteigerung und Werterhaltung der eigenen vier Wände“, sagt Referent Arnold Drewer. Worauf sollte man achten? Welche ganz konkreten Maßnahmen sind besonders sinnvoll? Diese und weitere Fragen werden von dem Experten im Online-Vortrag beantwortet.

Die EnergieAgentur.NRW stellt den Webraum zur Verfügung, und die Klima.Netzwerkerin für OWL, Petra Schepsmeier, steht wie immer bei technischen Fragen zur Seite unter der Telefonnummer 0171/9833034.

Für den Vortrag ist die Anmeldung per Mail an c.roettger@kreis-hoexter.de oder per Telefon (05271/965-4215) möglich. „Die Teilnehmenden erhalten rechtzeitig per E-Mail einen Link, der direkt zur Veranstaltung führt“, erklärt Carolin Röttger. Weitere Informationen zu den Vorträgen sowie Themenflyer zum Download gibt es unter www.klimaschutz.kreis-hoexter.de

Foto: Pixabay

Freitag, 16. Oktober 2020 11:46 Uhr

Brakel (red). Anlässlich des weltweiten Tages der Wiederbelebung am heutigen 16. Oktober weist Jan-Niklas Spiegel auf die Wichtigkeit der Laienreanimation hin. „Sobald ein Kreislaufstillstand festgestellt wird muss unverzüglich mit den Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen werden, sonst hat der Patient eine äußerst geringe Überlebenschance“, weiß der gelernte Notfallsanitäter und Praxisanleiter.

Spiegel führt täglich Notfalltrainings und Kurse im Bereich der Reanimation durch und weiß daher wie wichtig es ist, dass bereits vor Eintreffen des Rettungsdienstes Wiederbelebungsmaßnahmen ergriffen werden. „Man geht davon aus, dass bei einem Herz-Kreislaufstillstand jede Minute ohne Sauerstoff im Gehirn ca. 10 % der Hirnzellen absterben. Gerade in ländlichen Regionen führt dies zu Problemen, da die Zeit bis der Rettungsdienst vor Ort sein muss (sog. Hilfsfrist), bei 12 Minuten liegt.“

Es sind drei einfache Schritte, mit denen jeder Leben retten kann: 1) Prüfen, 2) Rufen, 3) Drücken.

Als Erstes muss beim bewusstlosen Patienten die Atmung überprüft werden. Dazu kniet man sich neben den Patienten, überstreckt den Kopf mit beiden Händen und geht mit seinem eigenen Ohr an den Mund des Patienten während man über den Brustkorb blickt. Hat der Patient keine normale Atmung, ist ein Hilferuf erforderlich. Dieser sorgt dafür, dass umstehende Passanten auf die Notfallsituation aufmerksam werden und die Maßnahmen unterstützen können, zum Beispiel, indem sie den Notruf absetzen, oder einen Defibrillator, wie er in vielen öffentlichen Einrichtungen zu finden ist, holen.

Dann wird unverzüglich mit der Herzdruckmassage begonnen, dazu möglichst nah neben dem Patienten knien und mit gestreckten Armen in der Mitte des Brustkorbs5-6 cm tief drücken. Die Frequenz sollte bei100-120 Kompressionen pro Minute liegen. Die Wiederbelebungsmaßnahmen müssen zwingend fortgeführt werden bis der Rettungsdienst eintrifft, weil nur so eine ausreichende Kreislauffunktion gewährleistet werden kann. Spiegel appelliert: „Haben Sie keine Angst, das schlimmste ist es in einer solchen Situation nichts zu machen. Jeder Handgriff hilft.“

Foto: Spiegel

Freitag, 16. Oktober 2020 11:06 Uhr

Brakel (red). Seifenschnitzen, Mode designen und Grußkarten gestalten – das alles ist in kostenlosen Mitmach-Workshops möglich, zu denen das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Höxter gemeinsam mit dem Brakeler Verein Brücke-MOCT einlädt. Geleitet werden die Veranstaltungen von erfahrenen Künstlerinnen.

Die Mitmach-Workshops finden im Rahmen des „VielfaltForums“ statt, mit dem das Kommunale Integrationszentrum seit 2015 interkulturelle und interreligiöse Begegnung im Kreis Höxter anbietet. „Kunst eignet sich hervorragend, um Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammenzubringen. In den Mitmach-Workshops wird nicht nur künstlerisches Handwerk vermittelt, auch der kulturelle Austausch steht im Vordergrund“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher.

Als Kooperationspartner konnte das Kommunale Integrationszentrum den Verein Brücke-MOCT gewinnen, der sich seit vielen Jahren für die Integration der im Kreis Höxter ansässigen Aussiedler und anderer Migranten engagiert. Die Mitglieder organisieren regelmäßig Sprachkurse (Deutsch, Englisch und Russisch) für Kinder und für Erwachsene. Zudem wird gemeinsam gekocht, genäht und vieles mehr.

Alle Kunst-Workshops finden jeweils von 17 bis 20 Uhr im Stadtteilzentrum Generationenpark Brakel, Lütkerlinde 4, statt. Anmeldungen sind bis zu drei Werktage vor dem Workshop möglich. Ansprechpartnerin ist Tuija Niederheide vom Kommunalen Integrationszentrum (Telefon 05271 965-3613, E-Mail t.niederheide@kreis-hoexter.de). Weitere Informationen und den Flyer zur Workshop-Reihe gibt es im Internet unter www.integration.kreis-hoexter.de.

Diese Mitmach-Workshops werden angeboten:

  • Seifenschnitzen
    Mittwoch, 21. Oktober 2020

Künstlerin Valentina Jurik ist begabte Malerin. Über die Aquarell- und Acrylmalerei ist sie zur Federmalerei gekommen, die seit sieben Jahren zu ihrer größten Leidenschaften gehört. In ihrem Workshop zeigt sie, wie man aus handelsüblichen Seifenstücken mit Hilfe von einfachem Schnitzwerkzeug faszinierende Kunstwerke macht.

  • „Refashion your clothes“
    Mittwoch, 4. November 2020

Galina Schiffmann ist professionelle Konstrukteurin und Modelleurin (Ingenieurin, Universität Almaty, Kasachstan) mit viel Erfahrung als Modedesignerin und Ingenieurin für Bekleidungskonstruktion und -entwurf in Kasachstan. In ihrem Workshop zeigt sie, wie neues Leben in alte Kleidung kommt. Dazu gibt sie Tipps und Tricks für jeden Figurentyp. Zum Workshop sollten Kleidungsstücke zum Ändern mitgebracht werden.

  • „Art-Café“
    Mittwoch, 9. Dezember 2020

Die Künstlerin und Designerin Serefima Guseva hat an der Kunstschule der Stadt Orsk in Russland studiert und unter anderem als Designerin für Innenausstattung in Kaliningrad gearbeitet. Sie lädt ein zur Gestaltung von Grußkarten zu Weihnachten in Aquarell- und Acryltechnik.

Corona-Hinweis

Da uns Ihre und unsere Gesundheit am Herzen liegt, müssen wir alles tun, um die notwendigen Abstandsregelungen einhalten zu können. In unseren Veranstaltungen ist ausreichend Platz, um diese Regelungen einzuhalten. Daher können wir einige Veranstaltungen nur mit Voranmeldung anbieten.

Diese Veranstaltung ist nur mit Voranmeldung möglich!

Bitte bringen Sie eine Mund-Nasen-Maske mit.

Foto: Kreis Höxter

 

Freitag, 16. Oktober 2020 10:55 Uhr

Warburg (red). Rund 3 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Herzschwäche. Je früher die Krankheit erkannt und behandelt wird, umso besser lässt sich der Verlauf der Herzschwäche günstig beeinflussen. Dabei ist Herzschwäche keine eigenständige Erkrankung, sondern meist die Folge einer vorbestehenden Herz- oder Gefäßerkrankung. Eine Herzschwäche beginnt oft schleichend mit wenig Symptomen wie nachlassender Leistungsfähigkeit. Auf folgende Symptome sollten Sie achten: Luftnot, zunächst bei anstrengenden Tätigkeiten, später auch in Ruhe, geschwollene Beine, häufige Atemwegsinfekte, Leistungsmangel. Um eine Herzschwäche zu erkennen, muss Ihr Arzt verschiedene Untersuchungen durchführen. Manchmal muss zur weiteren Klärung auch ins Krankenhaus eingewiesen werden. Die wichtigsten Bausteine der Therapie der Herzschwäche sind Medikamente. Manchmal sind auch invasive Maßnahmen wie z.B. eine Stentimplantation, eine Bypassoperation, eine Klappenoperation oder die Implantation eines Schrittmachers oder Defibrillators notwendig.

Aufgrund der Corona-Krise gibt es dieses Jahr keine „Live-Veranstaltung“. Das Helios Klinikum Warburg nimmt „Corona“ sehr ernst und ist bemüht, die Gefahren für die Ansteckung niedrig zu halten.

Aus diesem Grunde bietet Chefarzt Herr Dr. Lindemann im Rahmen der Herzwochen einen Online-Vortrag an. Dieser findet am 29.10.2020 um 18:00 Uhr statt.

Wie kann daran teilgenommen werden?

  1. Verwenden Sie ein Gerät mit Internetverbindung, Kamera und Lautsprecher (Notebook, Pad, Smartphone…)
  2. Internet öffnen: In das Google-Suchfenster eingeben: us/de-de.
  3. Seite öffnen.
  4. Danach „BETRETEN“ auswählen.
  5. Dann die Meeting-ID 860 0423 7499 und ggf. den Kenncode 422780 eingeben.
  6. Sie gelangen in einen Warteraum und werden zu Beginn der Veranstaltung virtuell eingelassen.
  7. Klingt kompliziert, geht aber. Vielleicht helfen Kinder und Enkel. Hr. Dr. Lindemann nutzt dieses Format für seine Studentenvorlesungen. Es funktioniert. Sie können zuhören und auch Fragen stellen. Das wird trotz „Corona“ eine gute Sache, die Spaß machen kann.

Bei Bedarf wird es eine weitere Veranstaltung geben.

 

Blaulicht
Mittwoch, 21. Oktober 2020 13:10 Uhr
Auf stehendes Auto aufgefahren: 11.000 Euro Schaden
Montag, 19. Oktober 2020 14:18 Uhr

Kreis Höxter (red). Am Sonntag, 25. Oktober, findet der Tag des Einbruchs statt. Landesweit werden dazu unterschiedliche Aktionen gestartet/durchgeführt. Die Polizei Höxter wird an diesem Tag eine „Telefonaktion“ anbieten. Unter der Rufnummer 05271/962-1351 ist der Fachberater zum Einbruchschutz, Kriminalhauptkommissar Gilbert Schulte, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr erreichbar. Fragen zum Umbau, Neubau bzw. zur Objektsicherung können gestellt werden. Es können auch Termine zur Fachberatung an einem anderen Tag „vor Ort“ vereinbart werden. Eine komplette Beratung dauert gut zwei Stunden und ist ein kostenfreier Service der Polizei. Tenor der polizeilichen Fachberatung ist: Mechanik vor Elektronik. Die teilweise irreführende Werbung „Schützen Sie sich vor Einbruch durch Alarmtechnik“ wird unter anderem ins rechte Licht gerückt.

Foto: Kreispolizeibehörde Höxter

Sonntag, 18. Oktober 2020 11:30 Uhr

Warburg (red). Im Zeitraum von Freitag, dem 16. Oktober, 14.30 bis 16.55 Uhr, beschädigte ein unbekannter Unfallverursacher in der Straße "Am Markt" das Fahrzeug einer 34-Jährigen, ohne sich um den angerichteten Sachschaden zu kümmern. Es entstand ein Sachschaden von ca. 500 Euro. Zeugen die den Unfall beobachtet haben werden gebeten sich bei der Polizei Höxter unter 05271-9620 zu melden.

Freitag, 16. Oktober 2020 11:50 Uhr

Kreis Höxter (red). Am Freitagmorgen, 16. Oktober 2020, mussten die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter insgesamt sechs Unfälle mit Wildbeteiligung innerhalb von 90 Minuten aufnehmen. Die Unfälle ereigneten sich von 6:20 Uhr bis 7:50 Uhr und verteilen sich gleichmäßig über alle Gebiete des Kreises. Ein siebter Wildunfall ereignete sich gegen 09:30 Uhr. In allen Fällen entstand Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt. Die Polizei appelliert daher an alle Autofahrer, vor allem in Waldgebieten besonders aufmerksam zu fahren.

Freitag, 16. Oktober 2020 10:49 Uhr

Warburg (red). Nach einem Brand in Warburg ist ein Mehrfamilienhaus nicht mehr bewohnbar. Eine Bewohnerin wurde aufgrund des Verdachtes einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Das Feuer in dem Haus an der Bernhardistraße ist am Donnerstag, 15. Oktober 2020, gegen 09:15 Uhr, ausgebrochen.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung erschienen der Löschzug der Feuerwehr Warburg und Löschgruppen der Feuerwehren Calenberg, Ossendorf und Wormeln vor Ort. Die zehn Hausbewohner konnten trotz des Brandes das Haus eigenständig verlassen. Bei einer 51-jährigen Bewohnerin bestand der Verdacht einer Rauchgasvergiftung. Ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus. Der Verdacht bestätigte sich nicht. Mehrere Bewohner eines Nachbarhauses mussten ihr Haus vorsichtshalber verlassen. Nach einer Stunde konnten sie wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Zur Unterstützung der Polizei, der Feuerwehren und der Rettungsdienste kamen Mitarbeiter des THW und des DRK zum Einsatzort.

Die Bewohner des brennenden Hauses wurden zunächst in einer nahe gelegenen Schule untergebracht. Das Fachwerkhaus ist nicht mehr bewohnbar. Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Warburg kümmern sich nun um eine Unterkunft für die Bewohner.

Durch das große Aufgebot an Einsatzfahrzeugen wurde ein Teilabschnitt der Bernhardistraße für der Verkehr gesperrt. Der Verkehr wurde an der Kasseler Straße und der Schwerte abgeleitet. Die Sperrung der Bernhardistraße konnte nach rund drei Stunden aufgehoben werden. Die Höhe des Schadens an dem Fachwerkhaus ist noch nicht bekannt. Die weiteren Ermittlungen der Brandexperten der Kriminalpolizei zur Brandursache dauern noch an.

Am Morgen nach dem Brand erklärten die Brandermittler der Kriminalpolizei aus Höxter, dass man nach Begehung der Brandstätte zu dem Ergebnis gekommen ist, dass der Brand in einem Kellerraum ausgebrochen sei. Brandursächlich könnte ein technischer Defekt sein. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung konnten die Brandermittler nicht feststellen. Der Gesamtschaden wird auf rund 80.000 Euro geschätzt.

Foto: Polizei

Politik
Mittwoch, 07. Oktober 2020 14:29 Uhr
SPD-Fraktion im Kreistag hat sich gebildet
Montag, 05. Oktober 2020 13:20 Uhr

Warburg (red). Hubertus Kuhaupt aus Welda führt zukünftig die 20-köpfige CDU-Fraktion im Rat der Hansestadt Warburg. Das haben die neuen Fraktionsmitglieder in ihrer ersten Zusammenkunft in geheimer Wahl einstimmig beschlossen. Hubertus Kuhaupt sitzt seit 16 Jahren für die CDU im Rat, verfügt über breite Erfahrung in der Fraktionsarbeit und war bereits im Fraktionsvorstand als stellvertretender Fraktionsvorsitzender tätig.

Zu seinen Stellvertretern wurden Michael Blome aus Menne und Frank Scheffler aus Warburg gewählt, die ebenfalls langjährige Ratserfahrung mitbringen.

Der Fraktionsvorstand wird durch den Geschäftsführer Daniel Strathaus aus Hohenwepel und den Schatzmeister Thomas Vonde aus Germete vervollständigt. Als kooptiertes Mitglied gehört der 1. Stellvertretende Bürgermeister Heinz-Josef Bodemann aus Calenberg ebenfalls dem Gremium an. Der Fraktionsvorstand bereitet die Arbeit in der Fraktion vor, steht im ständigen Kontakt mit dem Bürgermeister und der Stadtverwaltung und vertritt die Fraktion nach außen.

„Wir sind uns unserer Verantwortung als Mehrheitsfraktion und führende politische Kraft bewusst. Wir werden die Ratsarbeit konstruktiv gestalten und die Aussagen unseres Wahlprogramms in den nächsten Jahren verlässlich umsetzen“, so Kuhaupt in einer ersten Stellungnahme. Neben einer Analyse des Wahlergebnisses und den organisatorischen Vorbereitungen wurde auch über die Umsetzung politischer Inhalte der zukünftigen Faktionsarbeit gesprochen.

Im Hinblick auf die ersten Sitzungen des Rates will die CDU-Fraktion die Struktur und Besetzung der Fach- und Bezirksausschüsse in den Blick nehmen und Vorschläge erarbeiten. Zu Sondierungsgesprächen wird sich die Fraktionsspitze der CDU in Kürze mit Vertretern der Fraktionen der SPD und Bündnis `90/Die Grünen treffen. Die erste Ratssitzung der neu gewählten Ratsmitglieder findet am 10. November statt.

Foto: CDU

Montag, 14. September 2020 13:03 Uhr

Kreis Höxter (red). Neben einem neuen Landrat haben die Wählerinnen und Wähler innerhalb der Stadtteile im Kreis Höxter auch eine Bürgermeisterschaftswahl durchgeführt.

Wirtschaft
Mittwoch, 21. Oktober 2020 13:20 Uhr
BeSte Stadtwerke bieten weiterhin sichere Energieversorgung
Mittwoch, 21. Oktober 2020 13:17 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Sparkasse Höxter verzichtet aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr auf den Weltspartag. Erfahrungsgemäß bilden sich am Weltspartag und auch an den Tagen davor und danach in den Sparkassen-Filialen lange Schlangen mit Kindern und deren Eltern oder Großeltern. Doch solche Situationen sind in Zeiten von Corona nicht ratsam.

„Wir tun intern alles dafür, die Pandemie bestmöglich einzugrenzen und die Kunden sowie die Mitarbeiter zu schützen. Den Weltspartag auszurichten und damit eine mögliche Plattform für Menschenansammlungen zu bieten, erscheint uns bei den aktuellen Corona-Zahlen nicht richtig. Deshalb haben wir uns schweren Herzens entschlossen, kein Risiko einzugehen und den Weltspartag abzusagen“, so Achim Frohss, Vorstandsmitglied der Sparkasse Höxter.

Den Weltspartag mit seinen klassischen Belohnungen für die kleinen Sparer wird es voraussichtlich erst wieder 2021 geben. „Dies fällt uns sehr schwer, gehört doch der Weltspartag quasi zur DNA der Sparkassen-Organisation“, so Achim Frohss.

Foto: Sparkasse Höxter

Dienstag, 20. Oktober 2020 10:43 Uhr

Kreis Höxter (red). Nach der Schule unbedingt raus in die große Stadt, vielleicht studieren, auf jeden Fall eine gute Ausbildung machen. Und dann: unabhängig sein, Party machen, Karrierechancen ausloten, die große Welt sehen. So oder so ähnlich sieht heute die Lebenswirklichkeit vieler junger Menschen aus. Und plötzlich zwischen 30 und 40 ändert sich die Perspektive, die Sturm- und Drangphase geht vorbei, man hat sich ausgetobt.

So ging es auch Sabrina Busse, die vor zwei Jahren in den Kreis Höxter zurückgekehrt ist und zuvor in Kaiserslautern, Hamburg und in der Schweiz gelebt hat – bis aus dem Ehepaar eine kleine Familie wurde. „Wir brauchten mehr Platz, mehr Unterstützung und wollten gern, dass die beiden Mädchen mit ihren Großeltern aufwachsen können“, erzählt die gebürtige Höxteranerin, die nun in Godelheim lebt. Sabrina Busse, die sich mit einem „Unverpackt-Mobil“ auf den Märkten in der Region selbständig macht, hätte sich bei ihrer Rückkehr mehr Unterstützung gewünscht. „Es wäre schön gewesen, einen Ansprechpartner zu haben, der mir bei wichtigen Fragen, zum Beispiel der Kinderbetreuung zu Seite gestanden hätte.“

Rückkehragentur hilft bei allen wichtigen Belangen

Die kompetente Ansprechpartnerin im Kreis gibt es nun: Seit einem dreiviertel Jahr steht die gelernte Marketing-Expertin Julia Handtke jungen Fach- und Führungskräften, die sich mit dem Gedanken tragen, zurückzukehren, mit Rat und Tat zur Seite. In der Rückkehr- und Service-Agentur, finanziell gefördert durch LEADER-Mittel, hilft Julia Handtke die Rückkehr aufs Land einfacher zu machen und klärt gemeinsam mit ihren „Kunden“ alle wichtigen Belange und Bedürfnisse – ganz gleich, ob es sich um Jobangebote, Wohnungssuche, Baugrundstücke, Kinderbetreuung, Schule oder um Freizeit- und Familienangebote handelt.

Die Projektleiterin der Rückkehragentur im Kreis Höxter kennt die Geschichten der jungen Familien aus vielen Gesprächen ganz genau: Die Wohnung wird schnell zu eng, die Stadt nervt mit Lärm und Verkehr, und die Familie sucht Platz, Weite, Ruhe und einen schönen Garten. Kurz: Ein Umfeld, in dem Kinder inmitten von Natur und mit regelmäßigem Kontakt zu den Großeltern aufwachsen können. Die Sehnsucht nach zu Hause, nach der Familie, nach der Heimat im Kulturland Kreis Höxter nimmt zu.

Verbindungen in die Heimat nie ganz abgerissen

Die Projektleiterin betreut inzwischen mehr als 20 junge Menschen, die lange Jahre in ganz Deutschland unterwegs und in vielen Metropolen gearbeitet haben. „Für diese Rückkehrer ist die Region ja nicht unbekannt, sie wissen ja, worauf sie sich einlassen und was sie zu erwarten haben“, sagt Julia Handtke. Die Netzwerke von früher funktionieren noch, Eltern und Großeltern seien ebenso vor Ort wie alte Jugendfreunde. „Die Verbindungen zur Heimat sind nie ganz abgerissen.“

Das Wichtigste für den Neuanfang in der Heimat ist natürlich der Beruf: Mit einem selbstkonzipierten Online-Jobsteckbrief bringt Julia Handtke Rückkehrwillige und Unternehmer aus allen Branchen im Kreis zusammen. „Es gibt ja in der Region einen Bedarf an Fachkräften, und die Unternehmen sind sehr interessiert an diesen potenziellen Mitarbeitern, die oft Ideen und Innovationen von außen mitbringen“, so Handtke. Außerdem wissen die Arbeitgeber, dass ihre neuen Fachkräfte nicht so schnell die Segel streichen, wenn sie sich im Kulturland niedergelassen haben.

Website soll Agentur besser auf dem Markt positionieren

 

Auf jeden Fall sollten sich regionale Unternehmen sich auf die Bedürfnisse junger Familien vorbereiten, um dem „War of Talents“ - insbesondere im ländlichen Raum – standzuhalten. „Homeoffice und flexible Arbeitszeiten sind nicht nur für Rückkehrer wichtige Punkte und sollten somit von den Arbeitgebern berücksichtigt werden“, betont Julia Handtke.

Um die Agentur bekannter zu machen und sich entsprechend zu positionieren, wird eine Website aufgebaut, in der auch Unternehmen ihre Firmenporträts abbilden können. „Als Agentur wollen wir als ein festes Bindeglied zwischen Rückkehrern, Unternehmen und Kommunen im Kreis agieren.“

 

Work-Life-Balance

Sabrina Busse hat ihre Rückkehr übrigens nie bereut. Gemeinsam mit ihrem Mann hat die junge Frau das Haus der Großeltern umgebaut, die Familie freut sich über den eigenen Garten und über die schöne Landschaft. „Um die Ecke ist der Wald, und in zehn Minuten bin ich an der Weser“, so Sabrina Busse. Nachteile, auf dem Land zu leben, sieht sie wenige. „Mit Kindern verschieben sich die Prioritäten, und neben der Arbeit kann man sich wunderbar in der Natur erholen, den Wald entdecken und schöne Ausflüge machen“, sagt die Existenzgründerin. Die Work-Life-Balance in der neuen-alten Heimat scheint also für die junge Familie optimal zu sein.

Weitere Infos: www.xregion.de/rueckkehrer-gesucht

Foto: Leader

 

     

Sport
Montag, 12. Oktober 2020 10:30 Uhr
Jetzt anmelden für Basis-Modul im November: Kreis Höxter setzt auf Integration durch Sport: Übungsleiter-Ausbildung wird gefördert
Mittwoch, 30. September 2020 10:52 Uhr

Kreis Höxter/Warburg (red). „Wir haben einen LAUF!“ - Die Schiedsrichtervereinigung Höxter nimmt in diesem Jahr am Intersport Clubrun teil und ersetzt damit das beliebte Schiedsrichter-Turnier inm der Warburger Oktoberwoche.

Seit 42 Jahren in Folge findet in der ersten Oktoberwoche das beliebte SchiedsrichterOktoberwochen-Turnier statt, auf das man sich schon ein Jahr im Voraus freuen. Dazu kommen Schiedsrichter-Mannschaften aus ganz Deutschland in den Kreis gereist und erleben mit ein abwechslungsreiches Wochenende mit viel Fußball, Feiern und einer Menge Spaß. Den aktuellen Umständen geschuldet muss das Turnier dieses Jahr leider ausfallen.

Die Schiedsrichter aus dem Kreis Höxter finden jedoch, dass dieser „Lauf“ nicht abreißen darf. Und genau deshalb hat man sich überlegt, einen Lauf zu organisieren, an dem alle gemeinsam virtuell teilnehmen und sich sportlich messen können. „Daher nehmen wir an dem Intersport Clubrun am 3. Oktober 2020 statt“, so die Schiedsrichtervereinigung, „wir möchten gerne alle Vereine und Sportler im Kreis Höxter und darüber hinaus einladen, am 3. Oktober am Intersport ClubRun teilzunehmen, denn die Startgebühr geht an unseren Verein!“

Organisiert wird der Clubrun von Intersport. Intersport hat für die Veranstaltung eine App entwickelt, die sich automatisch mit diversen Trackern (zB. Garmin, Polar, Suunto, Fitbit, Google Health, Apple Health) synchronisiert. Deshalb kann man überall laufen, ob auf der asphaltierten Lieblingsstrecke, im Wald oder auf der Tartanbahn. Wann findet der Clubrun statt und welche Distanzen gibt es? Am Tag der Deutschen Einheit – 3. Oktober – können Interessierte zwischen 6 und 18 Uhr die gewählte Distanz laufen.

In der App werden dann alle Zeiten zu einer Ergebnisliste (inkl. Altersklassenauswertung) zusammengeführt und stehen um 20 Uhr zur Verfügung. Es stehen folgende Distanzen zur Auswahl: 2, 5 und 10 Kilometer sowie ein Halbmarathon, Marathon und „Sky is the limit“. Bei der Sky is the limit-Distanz kann man zwischen 6 und 18 Uhr so viele Kilometer am Stück laufen wie möglich. Welche Distanz man laufen will, wählt man vorab bei der Anmeldung aus.

Die Teilnahme ist für Jugendliche bis 16 Jahre kostenlos, für 16 bis 18-Jährige kostet die Teilnahme 3 Euro, ab 18 Jahre fünf Euro. Hier geht’s zur Anmeldung: https://run.intersport.de/clubrun

Am 03. Oktober könnt ihr dann in der App unseren Verein als Spendenempfänger auswählen. Wir freuen uns über viele Läuferinnen und Läufer für die Schiedsrichtervereinigung Höxter.

Sonntag, 27. September 2020 09:28 Uhr

Warburg/Kassel (red). Jan Erik Leinhos ist zurück bei den Löwen. Der 23-jährige Mittelfeldakteur trägt in dieser Spielzeit das Löwentrikot mit der Nummer 30. Mit Leinhos ist neben Niklas Neumann der nächste Rückkehrer aus den USA zurück beim KSV Hessen Kassel.

„Ich freue mich, wieder beim KSV zu sein und kann es kaum erwarten in diese Saison zu starten. Es gab viele Up und Downs in den letzten Monaten, aber alle beim KSV haben mich super unterstützt und Verständnis gezeigt, weshalb ich mich seit Beginn der Vorbereitung sofort wohlgefühlt habe. An alle Löwenfans, ich bin sicher, dass wir auf eure tolle Unterstützung zählen können, egal ob live im Auestadion oder von zu Hause aus“, freut sich Leinhos über seine Rückkehr.

Der sportliche Leiter des KSV Hessen Kassel, Jörg Müller sagt dazu: „Wir freuen uns, dass Jan Erik wieder ein Teil des Teams ist. Jan Erik hat eine herausragende Einstellung zum Fußball, er hat eine sehr gute Mentalität und passt somit gut in die Mannschaft.“ Jan Erik Leinhos ist 14.5.1997 in Felsberg geboren. Leinhos spielte ab der U17 bei den Löwen, ehe er im Herbst 2018 zum Studium in die USA gewechselt ist. Dort spielt er für die Marshall University. Aufgrund der COVID-19-Pandemie lebt Jan Erik derzeit wieder in Nordhessen und ist ab sofort für die Löwen spielberechtigt. Sein Studium absolviert er über die Teilnahme an Onlinevorlesungen. Damit steht Leinhos Trainer Tobias Damm bereits am morgigen Samstag, 26. September 2020 - 14:00 Uhr, beim Heimspiel gegen den FC Homburg als weiterer Spieler zur Verfügung.

Foto: KSV Hessen Kassel

Panorama
Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr
Die heimische Wirtschaft steht zum Flughafen Paderborn/Lippstadt
Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

Montag, 24. August 2020 08:29 Uhr

Düsseldorf (red). Nordrhein-Westfalen hat dem Bund die vorläufigen Ergebnisse zur Erntebilanz bei Getreide übermittelt. Mit 3,8 Millionen Tonnen Getreide liegt die Ernte trotz der im dritten Jahr in Folge extremen Witterungsausschläge fast genau auf Höhe des Vorjahres (+0,1 Prozent) und 2,9 Prozent unter dem sechsjährigen Mittel.

„Es wird trotzdem deutlich: Der Klimawandel wirkt sich auf die Landwirtschaft aus. Zudem hat auch die Corona-Pandemie es den Landwirtinnen und Landwirten nicht einfacher gemacht“, kommentierte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die Bilanz.

Die Ministerin nahm die Erntebilanz zum Anlass, den Landwirtinnen und Landwirten für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken: „Sie leisten rund um die Uhr herausragende Arbeit für die Ernährung der Gesellschaft. Sie stellen auch in den schwierigen Zeiten unsere Versorgung sicher und bringen regionale Vielfalt auf unsere Teller. Wir Verbraucher sollten dies jeden Tag aufs Neue würdigen und unsere Lebensmittel und diejenigen, die sie erzeugen, wertschätzen", sagte Ursula Heinen-Esser.

Ein zu milder Winter, sehr hohe Niederschläge im Februar, außergewöhnliche Trockenheit im April und Mai, Spätfröste während der Eisheiligen und schließlich Hitze und Trockenheit im August haben das Wachstum fast aller Feldfrüchte in diesem Jahr beeinträchtigt. Dies hat dazu geführt, dass die Ernteergebnisse je nach Region und vor allem je nach Bodengüte außergewöhnlich stark streuen.

Regional kam es insbesondere bei Winterweizen auf guten Böden mit hoher Wasserspeicherung zu unerwarteten Rekorderträgen, während die Ernte vor allem auf leichten, sandigen Böden unterdurchschnittlich war. Die Anbaufläche für Getreide in Nordrhein-Westfalen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 507.090 Hektar und umfasst damit etwa die Hälfte der Ackerlandfläche. Lokale Aussagen zur Erntebilanz sind auf Grundlage der landesweiten Daten nicht möglich.

Weizenernte über dem Durchschnitt

Im Ergebnis liegen in Nordrhein-Westfalen die Flächenerträge bei Winterweizen mit 86,2 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr und 3,2 Prozent über dem langjährigen Mittel. Hingegen gingen die Erträge bei Wintergerste (70,8 dt/ha, minus 8 Prozent gegenüber Vorjahr, minus 7,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Winterroggen (62,1 dt/ha, minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 3,9 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Triticale (61,2 dt/ha, minus 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 11,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) und Hafer (44,0 dt/ha, minus 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 17,6 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) zurück.

„Neben der Menge spielt natürlich auch die Qualität der Ernte eine wichtige Rolle. Hier hat das warme Erntewetter dafür gesorgt, dass nahezu das gesamte Getreide sauber, trocken und pünktlich eingebracht werden konnte“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Bei der wichtigsten Brotgetreideart Weizen deute sich an, dass die für das Backverhalten wichtigen Proteingehalte in diesem Jahr vor allem auf Flächen mit Rekorderträgen auf eher niedrigem Niveau liegen. Bei der Wintergerste als wichtigster Futtergetreideart werden besonders gut gefüllte Körner mit hohem Hektolitergewicht berichtet.

Sorgenkinder Grünland und Futter

Weniger günstig stellen sich derzeit die Aussichten für die Futtergewinnung dar. Insbesondere auf den leichten, sandigen Standorten haben Hitze und Trockenheit der letzten Wochen Mais, Futtergräsern und Grünland stark zugesetzt und lassen deutlich unterdurchschnittliche Erträge erwarten. Damit stehen viele Tierhaltungsbetriebe im dritten Jahr in Folge vor dem Problem knapper Winterfuttervorräte. Einsetzende Niederschläge werden die vorzeitige Abreife vieler Maisbestände nicht mehr aufhalten können. Allerdings gibt es auch früh gesäte Maisbestände auf guten Böden, die durchaus eine hohe bis sehr hohe Ernte erwarten lassen.

Ministerin Heinen-Esser: „Der trockenheitsbedingte Wachstumsstillstand auf Grünland wird in der verbleibenden Vegetationszeit nicht mehr aufzuholen sein. Das stimmt mich besorgt. Aber auch hier gibt es regional je nach Boden und Niederschlägen große Unterschiede.“ Unter der Hitze und Trockenheit litt auch der Kartoffelanbau. Nur mithilfe der Beregnung werden in diesem Jahr gute Erträge und Qualitäten möglich sein. Dort, wo nicht beregnet werden kann, sind schwache Erträge und zum Teil hohe Stärkegehalte und damit mehlige Knollen die Folge. Günstige Witterung mit ausreichenden Niederschlägen kann vor allem bei Zuckerrüben, aber auch bei späten Kartoffeln, Silo- und Körnermais sowie Grünland in den nächsten Wochen die Ernteerwartungen noch verbessern.

Samstag, 22. August 2020 10:07 Uhr

Düsseldorf (red). Ein neues Videospiel soll Kinder und Jugendliche über extremistische Einflüsse im Internet aufklären und ihre Medienkompetenz stärken: Innenminister Herbert Reul, der Chef der Staatskanzlei und für Medien zuständige Staatssekretär, Nathanael Liminski, und Martin Borchers, Produzent der Firma bildundtonfabrik (btf) haben am Freitag (21. August) das Spiel „Leons Identität“ vorgestellt. Der NRW-Verfassungsschutz und Staatskanzlei haben das Projekt gemeinsam beauftragt und begleitet.

„Das Netz ist die Dunkelkammer eines extremistischen Weltbildes und die Radikalisierungsmaschine des 21. Jahrhunderts. Deshalb ist es wichtig, dass der Staat hier maßgeschneiderte Angebote macht. Die Überzeugungen junger Menschen dürfen nicht von Populisten und Radikalen geprägt werden, da müssen und wollen wir mitmischen“, so Reul. Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz sieht die Digitalisierung des Extremismus als größte Herausforderung für alle Sicherheitsbehörden an.

Nathanael Liminski sagte: „Nordrhein-Westfalen geht in der Extremismus-Prävention neue Wege. Mit ‚Leons Identität‘ wollen wir junge Menschen vor dem Abrutschen in die rechte Szene bewahren. Indem wir ihre Medienkompetenz stärken, machen wir sie immun gegen Hetze und Hass. Zielgruppengerecht gehen wir mit unserer Prävention dorthin, wo sonst Radikalisierung stattfindet.“

Leons Identität ist ein detektivisches Abenteuerspiel. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Jonas, der sich auf die Suche nach seinem vermissten Bruder macht. Jonas sucht in Leons Jugendzimmer nach Hinweisen und geht den Umständen seines mysteriösen Verschwindens auf den Grund, wobei er Leons langsames Abdriften in die rechtsextreme Szene nachzeichnet.

Bereits seit vier Jahren ist der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz auf der Spielemesse „Gamescom“ präsent. Die positiven Erfahrungen dort sind der Hintergrund für die Entwicklung des Spiels. Das Spiel ist offiziell geprüft und hat die Alterskennung USK 12. Es eignet sich auch für den Einsatz in Schulen. Zum Spiel gehört eine Website, die eine Brücke in die reale Welt schlägt. Hier können die Spieler sich weiter informieren und valide Quellen sichten.

Entwickelt wurde das Spiel gemeinsam mit bildundtonfabrik (btf), unter anderem mehrfacher Gewinner des Grimmepreises und des deutschen Videospielpreises 2019. „Was wir können, ist über Extremismus und Radikalisierung aufklären, was wir aber nicht können, ist ein Videospiel entwickeln“, so Innenminister Reul. Das Gesamtbudget für die Entwicklung des Spiels betrug rund 220.000 Euro.

Mehr Informationen zu „Leons Identität“ gibt es unter www.leon.nrw.de

Foto/Screenshot: Land.NRW

 

Donnerstag, 23. Juli 2020 11:20 Uhr

Paderborn (red). Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) begrüßt die Wiederaufnahme der täglichen Flugverbindung zwischen dem Flughafen Paderborn/Lippstadt und der bayerischen Landeshauptstadt München durch die Lufthansa. Der Flughafen München bildet ein wichtiges Drehkreuz für Flüge in alle Welt und ist laut IHK insbesondere für den ostwestfälischen Wirtschaftsverkehr von großer Bedeutung.

Mit einer täglichen Verbindung ist man von den früheren fünf täglichen Verbindungen zwar noch weit entfernt, allerdings ist es nach Einschätzung der IHK ein Schritt zur Rückkehr in die Normalität. Der Luftverkehr in Deutschland und weltweit leidet corona-bedingt unter drastischen Rückgängen. Viele Länder außerhalb der EU gelten als Risikogebiete, in die es keine Flugverbindungen gibt. Allerdings ändern sich die Einstufungen häufig kurzfristig. Die IHK hofft daher, dass in Kürze immer mehr Geschäftsreisen auch außerhalb der EU möglich sein werden. Darauf gilt es, sich vorzubereiten.

Ostwestfalen verfügt über viele international erfolgreiche Unternehmen, die in engem Austausch mit ihren Kunden und Lieferanten weltweit stehen. Um auch weiterhin Erfolg auf den internationalen Märkten vorweisen zu können, brauchen die Unternehmen schnelle Flugverbindungen zu den wichtigen Destinationen weltweit. Das kann der Flughafen Paderborn/Lippstadt über das Drehkreuz München leisten. Daher ist diese Verbindung für den Geschäftsreiseverkehr so eminent wichtig. 

Ohne staatliche Hilfe wird es allerdings für den Flughafen Paderborn/Lippstadt kaum möglich sein – wie für fast alle anderen Regionalflughäfen in Deutschland auch – ohne größere Einschnitte durch die Corona-Krise zu kommen. Deshalb fordert die IHK die Landes- und Bundesregierung auf, Flughäfen wie den in Paderborn/Lippstadt unter den Corona-Rettungsschirm zu stellen. Außerdem fordert die IHK das Bundesverkehrsministerium auf, die zugesagte Übernahme der Kosten für die Flugsicherung jetzt auch schnell umzusetzen.

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