Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Freitag, 21. Februar 2020 16:47 Uhr
Regionales Pfandbechersystem „backCUP“ in rund 100 Verkaufsstellen - Unternehmen setzen auf Mehrweg
Freitag, 21. Februar 2020 09:31 Uhr

Nieheim/Kreis Höxter (red). Die Vielfalt in den Kindertageseinrichtungen wird immer bunter. Die kulturellen Unterschiede und die größeren Altersspannen stellen neue Herausforderungen an pädagogische Fachkräfte und machen ein Umdenken im Kita-Alltag unumgänglich. So unterschiedlich die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder sind, so wichtig ist es, Gemeinsamkeiten zu fördern. Dabei hilft Musik, denn sie ist eine besondere Sprache, die von allen verstanden wird.

„Musik kann pädagogische Fachkräfte beim Umgang mit Vielfältigkeit unterstützen, Brücken bauen und die Bindung zwischen Erwachsenen und Kindern stärken“, betont Linda Effertz, Dozentin im Tageskurs „Musik für alle!“, den das Netzwerk Kitamusik NRW am 20. März in Nieheim-Oeynhausen veranstaltet. Sie zeigt viele Möglichkeiten für musikalische Angebote in der Kita auf. Gemeinsam werden Lieder gesungen, musikalische Spielideen praktisch erprobt und verschiedene Methoden für den Einsatz von elementaren Instrumenten vorgestellt. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Fallbeispiele aus dem Kita-Alltag gemeinsam zu untersuchen. Dieser Kurs richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern ab drei Jahren arbeiten. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Musikpädagogin und Sozialpädagogin Linda Effertz ist derzeit tätig als Dozentin für Elementare Musikpädagogik und Gitarre an der Hochschule Osnabrück sowie als Lehrkraft an der Musik- und Kunstschule Osnabrück. Sie leitet dort den Fachbereich Inklusion und unterrichtet in diversen Grundschulen, Förderschulen und Kitas.

Der Tagesworkshop findet am Freitag, 20. März 2020 von 9:30 bis 16:30 Uhr im Städtischen Kindergarten Abenteuerland (An der Schule 5, 33039 Nieheim-Oeynhausen) statt. Das Teilnahmeentgelt beträgt 55 Euro, die bei der Anmeldung zu entrichten sind. Informationen und Anmeldung: www.landesmusikakademie-nrw.de

Das Netzwerk Kitamusik NRW wurde vom Landesmusikrat NRW, von der Landesmusikakademie NRW, der Bertelsmann Stiftung und der Peter Gläsel Stiftung Ende 2015 ins Leben gerufen mit dem Ziel, Musik in jeder Kita in NRW als Selbstverständlichkeit im Kita-Alltag zu integrieren. Es nahm 2017 verstärkt durch ein Projektmanagement seine Tätigkeit auf. Förderer des Netzwerks sind die Sparkassenverbände Rheinland und Westfalen-Lippe, die Unfallkasse NRW und die Bertelsmann Stiftung.

Ziel der Netzwerkgründung ist es, die musikalisch Aktiven in Kitas in NRW zu stärken und fortzubilden, Kitas in ihrem Bestreben zu unterstützen, musikalische Aktivitäten in ihren Alltag zu integrieren und sukzessive die Qualität musikalischer Aktivitäten an Kitas auf Grundlage der „Neusser Erklärung“ anzuheben. Dies geschieht durch Angebote zur Vernetzung, Fortbildung und Begleitung von Kita-Fachkräften und Kitas. Weitere Informationen: www.kitamusik.nrw

Foto: Volker Beushausen

Donnerstag, 20. Februar 2020 11:16 Uhr

Kreis Höxter (red). Das frühlingshafte Wetter hat die ersten Kröten aus ihren Winterquartieren gelockt. „Milde Temperaturen und feuchte Witterungsverhältnisse sind für die Amphibien ideal, um zu ihren Laichgewässern aufzubrechen“, sagt die Leiterin der Abteilung Umweltschutz und Abfallwirtschaft des Kreises Höxter, Dr. Kathrin Weiß. Zum Schutz der Tiere kommt es deshalb wie in jedem Jahr an einigen Kreisstraßenabschnitten zu zeitweisen Sperrungen.

Betroffen sind die Kreisstraße 20 zwischen Helmern und Fölsen, die Kreisstraße 34 zwischen Bühne und Muddenhagen und die Kreisstraße 65 zwischen der Abtei Marienmünster und Kollerbeck. Der Kreis Höxter bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis dafür, dass streckenweise Sperrungen zwischen etwa 19 Uhr bis gegen 6 Uhr notwendig sein können.

„Insbesondere bei mild-feuchten Witterungsverhältnissen überqueren dort erfahrungsgemäß in den Dämmerungs- und Nachtzeiten besonders viele Tiere die Fahrbahn“, begründet Dr. Weiß die Artenschutzmaßnahmen. Um den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen, werde mit Blick auf die Wetterlage und die Wanderaktivität der Amphibien jeweils kurzfristig entschieden, ob eine Sperrung notwendig sei. Auch im Bereich des Naturschutzgebietes Taubenborn in Höxter ist mit Einschränkungen zu rechnen.

Voraussichtlich bis Mitte April ist Rücksicht auf die zu ihren Laichplätzen wandernden Frösche, Kröten, Molche und Salamander geboten. „Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer bis dahin besonders achtsam zu sein und dabei zu helfen, die Amphibien zu schützen“, so Dr. Weiß.

Foto: Frank Grawe

Donnerstag, 20. Februar 2020 10:47 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Pollensaison hat begonnen: Der milde Winter lässt die Pollen mehr als vier Wochen früher fliegen. Für Allergiker im Kreis Höxter brechen wieder harte Zeiten an. Sie leiden unter Niesattacken, Schnupfen, tränenden und roten Augen bis hin zu Atembeschwerden.

Aber nicht nur das: Zusätzlich bereitet vielen Pollenallergikern der Genuss bestimmter Obst- und Gemüsesorten Probleme. Lippen, Zunge und Mundschleimhaut kribbeln, röten sich und schwellen an. Die Symptome zeigen sich vor allem bei Menschen, die eine Allergie auf Frühblüher, also auf die Pollen von Birke, Erle und Hasel haben. „Wer unter einer Kreuzallergie leidet, sollte stets einen Blick auf die Zutatenliste von Lebensmitteln werfen. In erhitzter Form sind die meisten Nahrungsmittel aber gut verträglich", erklärt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Allergien sind eine Volkskrankheit: Mindestens jeder vierte Bundesbürger erkrankt im Laufe seines Lebens an einer Allergie – Tendenz steigend. Der sogenannte Heuschnupfen, eine Allergie gegen Pollen, trifft dabei am häufigsten auf. Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts leiden ungefähr 15 Prozent der Erwachsenen daran. Wer allergisch auf Pollen ist, hat möglicherweise auch mit bestimmten Nahrungsmitteln Schwierigkeiten. Sie können zu Juckreiz, Schwellungen und Bläschen der Mundschleimhaut, aber auch Schnupfen, Bindehautentzündung, Asthma und Hautreaktionen (Urtikaria) führen. Der Verdauungstrakt reagiert meist nicht. Es gibt wenige Ausnahmen.

Der Grund für eine solche Kreuzallergie ist die weit verzweigte Verwandtschaft der Pflanzen untereinander. Das führt dazu, dass sich die Allergene ähneln. Das Immunsystem reagiert nicht nur auf Pollen, sondern wegen der Ähnlichkeit auch auf bestimmte Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln wie z.B. von Obst, Nüssen oder Gewürzen. Welche Nahrungsmittel man nicht verträgt, hängt davon ab, auf welche Pollenarten man allergisch ist. Menschen, die auf Birkenpollen allergisch sind, können auch auf Kernobst, Steinobst oder Nüsse allergisch reagieren. Wer eine Allergie auf die Frühblüher Birke, Erle oder Hasel hat, kann neben den Äpfeln auch auf anderes Kern- und Steinobst wie Kirschen, Pfirsiche, Birnen und Pflaumen aber auch auf Nüsse und Mandeln reagieren. Oft spielt auch die Apfelsorte eine Rolle bei der Verträglichkeit. Alte Apfelsorten werden häufig besser vertragen.

„Außerdem werden die allergieauslösenden Komponenten im Apfel durch Hitze zerstört“, sagt Wehmhöner. Viele Allergiker vertragen problemlos Apfelkompott, Kirschkuchen oder Aprikosenmarmelade. Die allergenwirkende Struktur wird auch bei der Verarbeitung zerstört, so dass manche Obstsorte geschält, zerkleinert oder gerieben verzehrt werden kann. 

„Der Umgang mit den Kreuzreaktionen ist nicht immer so einfach“, weiß Wehmhöner. Bei Pollenallergikern, die auf Beifuß reagieren, können Kreuzreaktionen auf Sellerie und andere Gemüse wie Karotten oder Fenchel und auf Gewürze wie Anis, Kümmel oder Petersilie auftreten oder bei Haselpollenallergikern auf Haselnüsse. Hier sind die Allergene weitgehend hitzestabil, so dass weder Verarbeiten noch Kochen eine wesentliche Änderung herbeiführen. Nicht nur die Nuss im Studentenfutter, sondern auch die im Kuchen oder in der Schokolade muss dann gemieden werden.

Betroffene können sich auch im Rahmen einer individuellen Ernährungsberatung unter der Rufnummer 0800 2655-500955 informieren. Außerdem hilft die Kreuzallergie-Karte des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB). Sie zeigt auf, wie die Verträglichkeit einzelner Obst- und Gemüsesorten bei der jeweiligen Allergie zu bewerten ist, liefert eine Übersicht der häufigsten Kreuzallergien und Tipps für den Alltag. Diese kann kostenlos unter info@daab bestellt werden. 

Weitere Informationen zum Thema Allergien gibt es auch unter www.aok.de/nw Rubrik ‚Gesundes Leben‘ oder beim Deutschen Allergie- und Asthmabund unter www.daab.de

Die aktuellen Pollenflugdaten können auch beim Deutschen Wetterdienst (DWD) unter www.dwd.de/pollenflug abgerufen werden. Pollenflug-Apps bieten darüber hinaus die Möglichkeit für eine individuelle Vorhersage für bestimmte Allergene am jeweiligen Aufenthaltsort.

Foto: AOK/hfr

Donnerstag, 20. Februar 2020 09:31 Uhr

Kreis Höxter (red). Wer fährt, trinkt nicht und wer trinkt, fährt nicht. Das gilt nicht nur im Alltag, sondern auch an den närrischen Tagen. Wenn sich die Jecken mit Promille ans Steuer setzen, ist Schluss mit lustig. „Wer Alkohol trinkt, sollte Auto, Fahrrad, Motorrad oder E-Tretroller stehen lassen und auf Alternativen wie den öffentlichen Nahverkehr, Taxis oder Fahrgemeinschaften setzen“, sagt Oliver Thöne, Geschäftsführer der Verkehrswacht für den Kreis Höxter. Er empfiehlt, dass in Vorbereitung auf Straßenumzüge, Sitzungen und private Feiern nicht nur die Kostümierung, sondern auch das Hin- und Wegkommen gut geplant werden. „Wer unbeschwert feiern und trinken möchte, sollte sein Auto direkt zu Hause stehen lassen“, appelliert Thöne an die Vernunft der Feiernden. „Übrigens ist auch ein E-Tretroller keine Alternative! Es gelten dieselben Promillegrenzen wie für Autofahrer.“

Wer betrunken fahre, riskiere nicht nur sein Leben, sondern auch das der anderen. Das gelte auch am Morgen danach. „Wer viel getrunken hat, weist Stunden später noch Restalkohol im Blut auf“, mahnt die Verkehrswacht. Je nach Geschlecht und Körpergewicht baut der Körper im Durchschnitt 0,1 bis 0,2 Promille in der Stunde ab. Eine 55 Kilogramm schwere Frau, die um Mitternacht mit 1,2 Promille ins Bett geht, ist morgens um 7 Uhr mit 0,5 Promille noch nicht fahrtüchtig. „Eine kalte Dusche, fettige Speisen oder schlafen beschleunigen den Alkoholabbau nicht“, sagt Thöne.

Wie gefährlich es sein kann, mit Alkohol im Blut zu fahren, zeigt die Unfallstatistik des Vorjahres. Laut Innenministerium ereigneten sich 2019 in NRW in der Zeit von Altweiber bis Aschermittwoch 97 Alkoholunfälle, bei denen ein Mensch ums Leben kam und 22 verletzt wurden. Auch in diesem Jahr wird die Polizei mit Kontrollen gegen Alkohol am Steuer vorgehen. Im vergangenen Jahr bestätigte sich in 353 Fällen die Vermutung, dass der Fahrer oder die Fahrerin zu viel Alkohol im Blut hatte. 173 Führerscheine behielt die Polizei in NRW direkt ein.

Aber auch nüchterne Jecken am Steuer sollten nicht zu unbedarft sein. „Kostüme dürfen die Verkehrssicherheit nicht gefährden. Sichtfeld, Gehör und Bewegungsfreiheit dürfen nicht beeinträchtigt sein“, sagt Oliver Thöne und wünscht allen Narren und Närrinnen von Altweiber bis Veilchendienstag einen tollen Höhepunkt der diesjährigen Karnevalssession.

Info:

Wer mit einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 Promille und mehr am Steuer erwischt wird, begeht eine Ordnungswidrigkeit und wird beim Erstverstoß mit einer Geldbuße von 500 Euro, einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten geahndet. Bereits ab 0,3 Promille geht die Polizei von einer „relativen Fahruntüchtigkeit“ aus. Wer dann durch seine Fahrweise auffällt, kann wegen Trunkenheit im Verkehr belangt werden. Diese Straftat führt zu einem Entzug der Fahrerlaubnis. Für Fahrer bis 21 Jahre gilt ein generelles Alkoholverbot.

www.verkehrswacht-hoexter.de

Foto: LVW NRW

Blaulicht
Mittwoch, 19. Februar 2020 10:22 Uhr
2.500 Euro Sachschaden: Polizei sucht Zeugen nach Fahrerflucht
Dienstag, 18. Februar 2020 14:49 Uhr

Warburg (red). Aus einer kleinen Werkstatt in Warburg-Scherfede sind ein BMW Coupé und einige Elektro-Werkzeuge gestohlen worden. Vermutlich in der Zeit zwischen Sonntag, 16. Februar, nach 21 Uhr und Montag, 17. Februar, bis 14 Uhr haben sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zugang zu dem Gebäude an der Werkstraße verschafft. Hier entwendeten sie einen darin abgestellten BMW 320i. Der sportliche Wagen fällt auf durch seine dunkle Lackierung mit silbernen Sportfelgen vorne und weißen Felgen hinten sowie Aufklebern am Heck. Die Täter montierten die regulären Kennzeichen ab und schraubten offenbar andere in der Nähe entwendete Kennzeichen an. Außerdem nahmen sie aus der Werkstatt mehrere kleine Elektrowerkzeuge mit. Hinweise bitte an die Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0.

Foto: Symbolfoto

Dienstag, 18. Februar 2020 11:22 Uhr

Warburg (red). Aus dem Reifenlager eines Autohauses in Warburg haben bislang unbekannte Täter rund 50 Sätze Autoreifen gestohlen. Der Gesamtwert der Beute geht in den fünfstelligen Euro-Bereich. Nach erster Einschätzung haben sich die Täter in der Zeit zwischen Samstag, 15. Februar, nach 12 Uhr, bis Sonntag, 16. Februar, gegen 9 Uhr, gewaltsam Zugang zu den Lagercontainern eines Autohauses an der Industriestraße in Warburg verschafft.

Da der Abtransport der Reifen samt Felgen mit großem Aufwand verbunden ist, hoffen die Ermittler der Kriminalpolizei in Warburg darauf, dass mögliche Zeugen zur fraglichen Zeit verdächtige Fahrzeuge oder Personen auf dem Betriebsgelände beobachtet haben. Hinweise bitte an die Polizei in Warburg, Telefon 05641/78800.

Foto: Symbolfoto

Montag, 17. Februar 2020 09:52 Uhr

Kreis Höxter (red). Bei der jüngsten monatlichen Schwerpunktkontrolle im Kreisgebiet fielen den Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter 113 Verkehrsteilnehmer auf, die zu schnell unterwegs waren. Darunter 28 Geschwindigkeitsverstöße, die sogar im Punktebereich lagen. Der Verkehrseinsatz im Rahmen des Sicherheitsprogramms wurde am Donnerstag, 13. Februar, durchgehend zwischen 6 und 21 Uhr an verschiedenen Stellen im Kreis Höxter durchgeführt.

Trotz des an diesem Tag teilweise sehr schlechten Wetters mit Regen, Wind und Hagelschauern zeigte der Sondereinsatz doch eine relativ hohe Zahl an Geschwindigkeitsverstößen. Hinzu kamen zwölf Gurtverstöße, 16 "Handy"-Verstöße und 19 sonstige Verstöße.

Darunter eine Fahrt mit einem Motorrad, bei der der Fahrer nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Weiterhin festgestellt wurden eine Alkoholfahrt in Bad Driburg und zwei Fahrten unter dem Einfluss von Drogen in Warburg und Bad Driburg. Außerdem wurde in der Zeit von 7 bis 8 Uhr in Brakel-Hembsen an der Grundschule in einem 30er-Bereich die Geschwindigkeit gemessen. Vier Fahrzeugführer fuhren hier schneller als 51 km/h und kassierten damit Punkte.

Dienstag, 11. Februar 2020 16:23 Uhr

NRW (red). Zum heutigen Europäischen Tag des Notrufs hat Minister Herbert Reul auf die Bedeutung einer einheitlichen Notrufnummer hingewiesen. „Rund um die Uhr in ganz Europa schnelle und kostenlose Hilfe zu bekommen, rettet Leben. Deshalb ist es wichtig, dass bereits Kinder die 112 kennen und wissen, wann sie den Notruf wählen müssen“, sagte Reul.
 
Der Tag des Europäischen Notrufs wird seit 2009 jedes Jahr am 11. Februar wegen der im Datum enthaltenen Nummer begangen, um die Gültigkeit der 112 in ganz Europa bekannter zu machen. In Europa gilt die 112 in der Europäischen Union, Andorra, auf den Färöer-Inseln, in Island, Liechtenstein, Norwegen, San Marino, in der Schweiz, Türkei, Vatikanstadt, in Bosnien und Herzegowina und Russland. Als gemeinsame Rettungsnummer verbindet sie den Kontinent und ist inzwischen zum Symbol für die Kultur des Helfens geworden.
 
Deutschlandweit nutzen Feuerwehren den heutigen Tag, um durch ein „Twittergewitter“ auf dem Kurznachrichtendienst über ihre Arbeit zu berichten. Auch in Nordrhein-Westfalen werden hunderte Tweets unter dem Hashtag #112live abgesetzt. „Solche Aktionen machen die Bedeutung des Brand- und Katastrophenschutzes und die Arbeit der tausenden Helferinnen und Helfer für alle Menschen sichtbar. Was für viele Menschen eine Selbstverständlichkeit ist, ist in Wahrheit eine wirkliche Errungenschaft und eine der wichtigsten Säulen unseres Gemeinwesens“, so Reul.

Politik
Donnerstag, 20. Februar 2020 10:56 Uhr
Café am Neustadtmarkplatz: SPD bedauert Entwicklung der Situation
Dienstag, 18. Februar 2020 10:35 Uhr

Kreis Höxter (red). Dreimal pro Jahr unterstützt der Kreis Höxter ganz bewusst kleinere Kulturprojekte im Kreisgebiet. Damit greift er ehrenamtlichen Kulturakteuren finanziell unter die Arme. Noch bis zum 1. März können Anträge gestellt werden, um mit maximal 300 Euro gefördert zu werden.

Mit diesem Kulturfördertopf werden kleinere kulturelle Projekte und Veranstaltungen unterstützt, die zur Verwirklichung eines attraktiven, vielseitigen und kreativen Kulturangebotes für alle Bürger im Kreis Höxter beitragen. Erstmals in diesem Jahr sollen nun 1.200 Euro auf verschiedene Projekte verteilt werden. Anträge können Vereine, Gruppen, Einzelpersonen, Initiativen oder Zusammenschlüsse stellen. Dabei können pro Antragsteller und Jahr maximal 300 Euro beantragt werden. Über die Förderanträge entscheidet der Kulturbeirat des Kreises Höxter.

Neue Förderanträge können bis zum 1. März beim Kulturbüro Kreis Höxter, Moltkestraße 12, 37671 Höxter eingereicht werden. Bei Fragen kann man sich an Julia Siebeck wenden, telefonisch unter 05271 / 965-3216 oder per E-Mail j.siebeck@kreis-hoexter.de

Ausführliche Informationen und die Förderrichtlinie im Detail gibt es online unter www.netzschafftkultur.de

 

 

Sonntag, 16. Februar 2020 13:00 Uhr

Warburg/Calenberg (red). Die CDU im Warburger Land hat am Donnerstagabend ihre Kommunalwahlkandidaten 2020 aufgestellt. 121 Mitglieder waren der Einladung des CDUStadtverbandsvorstands gefolgt, um die personellen Weichen für die Zukunft zu stellen. CDU-Vorsitzender Hubertus Kuhaupt ging in seiner Begrüßung auf die Führungskrise in der Bundes-CDU ein und mahnte kritisch zu einer Auflösung des Machtvakuums bis zum Sommer. Wir brauchen für die Stabilität unseres Landes und für ein starkes Europa eine stabile Volkspartei der Mitte mit einer selbstbewussten Führung. Das wirkt bis an die Parteibasis und ist wichtig für unsere Kommunalwahl, stellte Kuhaupt fest.

Für den Wahlkampf hält Kuhaupt es für etscheidend, dass der Maßstab der CDU eine eigene Politik mit klaren Aussagen und Bekenntnissen sein muss. Das Hinterherlaufen hinter Themen anderer Parteien oder Strategien der Abgrenzung zur AFD oder Linkspartei hält er für falsch. Diese notwendige Abgrenzung ergebe sich von selbst, wenn selbstbewusst und sachorientiert Politik für die Menschen gemacht würde, sagte er auch mit dem Blick nach Berlin.

Die CDU-Ortsverbände im Stadtgebiet hatten in den letzten Wochen in Vorwahlen ihre Wunschkandidaten ausgewählt. Neben erfahrenen Kommunalpolitikern bietet die CDU auch zahlreiche neue Kandidaten auf. CDU-Kreisgeschäftsführer Fabian Lülf leitete die Wahlen, die zügig und reibungslos abgewickelt werden konnten.

Die Mitglieder folgten dann in den 19 Wahlbezirken auch den Vorschlägen der Ortsverbände. Wir haben eine ausgewogene und gute Mannschaft zusammen, die aus der Mitte der Gesellschaft kommt und in ihren Wahlkreisen verwurzelt ist, stellte Vorsitzender Hubertus Kuhaupt zufrieden fest. Man habe als Kommunalpartei den Gestaltungsanspruch und wolle diesen mit einem Bürgermeister Tobias Scherf und einer absoluten Mehrheit im Stadtrat umsetzen, definierte der CDU-Chef das Ziel für den 13. September.

Der CDU-Stadtverband will in den nächsten Wochen gemeinsam mit den Kandidaten, mit seinen Mitgliedern und der Öffentlichkeit über zukünftige Inhalte der CDU-Kommunalpolitik diskutieren. Die erfolgreiche Politik soll an neuen politischen Aufgabenstellungen und Herausforderungen ausgerichtet und fortgeführt werden.

Für die Kandidatennominierung im Kreistag Höxter wurden Vorauswahlen getroffen. Bürgermeister Michael Stickeln soll nach einstimmigem Votum der CDU-Landratskandidat werden.

Als Kreistagskandidaten wünschen sich die Warburger Sascha Meyer (Warburg), Regina Feischen (Nörde) und Wilhelm Skroch (Calenberg). Skroch musste sich zuvor noch einer Kampfkandidatur stellen: der Germeter Landwirt Herbert Leifert hatte ihn herausgefordert und wollte ebenfalls eine Kandidatur anstreben. Skroch, der auch stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender ist, konnte schließlich mit 72 zu 41 Stimmen die Wahl für sich entscheiden. Die abschließende Entscheidung über die CDU-Kreistagskandidaten trifft der CDU-Kreisparteitag am 26. April in Borgentreich.

Foto: CDU

Wirtschaft
Freitag, 21. Februar 2020 10:08 Uhr
NGG: Immer mehr Menschen im Kreis Höxter auf Zweitjob angewiesen
Mittwoch, 19. Februar 2020 10:35 Uhr

Kreis Höxter (red). Ländliche Räume, wie der Kreis Höxter, haben zunehmend Probleme, Fach- und Führungskräfte für die ortsansässigen Unternehmen zu akquirieren und zu binden. Eine Lösung: Die Rückkehr Agentur für den Kreis Höxter. Innovativ und wertschöpfend. So die Kernmerkmale der neuen Service Agentur bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH (GfW) gefördert durch LEADER-Fördermittel.

Im Rahmen eines Termins im Kreishaus in Höxter übergab Abteilungsdirektor Jens Kronsbein von der Bezirksregierung Detmold den Zuwendungsbescheid an GfW-Geschäftsführer Michael Stolte. „Wir freuen uns sehr darüber, dass nach einer intensiven Phase der Vorbereitung wir nun mit diesem neuen Angebot der Wirtschaftsförderungsgesellschaft an den Start gehen können und freuen uns über die finanzielle Unterstützung durch das LEADER-Programm sowie den Kreis Höxter.“, so Michael Stolte.

Abteilungsdirektor Kronsbein lobte den umfassenden und innovativen Ansatz des neuen Angebots: „Indem die neue Serviceagentur die hohe Lebensqualität im Kreis Höxter gezielt an junge Menschen vermittelt, schafft sie zwei Dinge gleichzeitig: Sie stärkt die Identifikation der jungen Generation mit ihrer Heimat und hilft Unternehmen, den Fachkräftemangel zu lindern. Das ist in Ostwestfalen-Lippe bislang einmalig und wird von der öffentlichen Hand gern unterstützt.“ Knapp 200.000 Euro betrage die Förderung aus EU-Mitteln. Dies isti gut investiertes Geld, wie Kronsbein sagte.

Projektleitung übernimmt Julia Handtke, selbst Rückkehrerin und somit auch Botschafterin der Region.  „Bei unserem Rückzug vor 4 Jahren standen mein Mann und ich vor klassischen Rückkehr-Fragen wie: Wo finden wir ein Eigenheim? Wie steht es um die Kinderbetreuung und wo finden wir passende Jobs?  so Handtke. „Ich kenne also aus eigener Erfahrung die Fragen die aufkommen, wenn man in die Region ziehen möchte.“ führt sie fort.

Die Agentur „WillKOMMEN.WillBLEIBEN.WillHEIMAT.“ versteht sich somit als  Botschafter der Region Kreis Höxter und fungiert als Informationsplattform. Informationen zu Angeboten und Initiativen aus den Bereichen Arbeit, Bildung, Wohnen, Familie, Kultur, Mobilität und Freizeit sollen hier gebündelt werden. Das virtuelle Willkommens- und Bleibezentrum soll Zu- und Rückwanderern Integration erleichtern und unterstützt Arbeitsmarktakteure sowie Wirtschaft Arbeitskräfte zu binden und zu integrieren.

Handtke weiter: „Die Vorbereitungen laufen. Bezugsquellen und Prozesse müssen nun eruiert, koordiniert und geplant werden, sodass unter anderem eine Online Plattform konzipiert und realisiert werden kann.“ Das bereits bestehende Serviceangebot der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Rahmen des Standortmarketings „Kreis Höxter die Region plus X“ wird um zielgruppengerechte Veranstaltungsformate ergänzt. Ziel dabei ist es, potenzielle Rückkehrer und Zuzügler direkt ansprechen, „Hierbleiber“ weiter binden und Unternehmen bei der Fachkräftesicherung unterstützen. Das Projekt läuft zunächst bis zum 31.03.2023.

Foto: GfW

 

Samstag, 15. Februar 2020 13:11 Uhr

Warburg (red). Die Hansestadt Warburg hat die Leiterin des Kindergartens in Ossendorf für 40 Jahre als Erzieherin im öffentlichen Dienst geehrt. Nach ihrer Ausbildung begann Reinhild Klauke im Februar 1980 ihren beruflichen Werdegang im Kindergarten in Bühne. 1987 übernahm sie dort zunächst die stellver-tretende Leitung und im Jahr 1988 die Leitung des Kindergartens. 1989 wechselte sie als Leiterin des Kindergartens in Ossendorf in den Dienst der Hansestadt Warburg.

Seit dieser Zeit hat sie den Kindergarten Ossendorf zu der heute mit zwei Regelgruppen und einer U3-Gruppe aufgestellten Einrichtung stetig weiterentwickelt. Die Hansestadt Warburg dankt Frau Klauke für ihre geleistet Arbeit, die sie verantwortungsvoll, engagiert und großem Einfühlungsvermögen gegenüber Kindern und Eltern ausgeführt und dabei immer den Blick für die positive Entwicklung des einzelnen Kindes bewahrt hat. Das Bild zeigt von links: Bürgermeister Michael Stickeln, Reinhild Klauke, Fachbereichsleiter Olaf Krane und Ersten Beigeordneten Klaus Braun.

Foto: Stadt Warburg

Sport
Mittwoch, 05. Februar 2020 12:32 Uhr
Neues Präventionsangebot im Warburger SV - ZirkelFit nach §20 SGB V
Montag, 03. Februar 2020 12:12 Uhr

Kreis Höxter (red). Zu den Vorwürfen, die Union blockiere mit ihrem Vorschlag zur Umsetzung eines Mindestabstands von Windenergieanlagen zur Wohnbebauung den Ausbau der Windenergie, erklärt der Bundesvorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung von CDU und CSU und kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Christian Haase MdB: „Der Vorwurf, die Unionsfraktion blockiere den weiteren Ausbau der Windenergie, ist absurd und völlig unhaltbar. Der Ausbau der Windenergie ist im vergangenen Jahr faktisch zum Erliegen gekommen – und das ganz ohne Mindestabstandsregelungen. Befürchtungen, durch den Schutz von Wohnbebauung stünde nicht mehr ausreichend Fläche zum Erreichen unserer Ausbauziele zur Verfügung, sind an den Haaren herbeigezogen und nicht stichhaltig. Ein Blick in den Gutachterbericht zur 'dena-Leitstudie integrierte Energiewende' zeigt, dass selbst bei einem Abstand von 1.400 Metern 2,8 Prozent der Fläche Deutschlands mit Windkraft bebaut werden kann und die Ziele erreicht werden."

"Unser Ziel ist es, Kommunen Planungssicherheit beim Ausbau der Windenergie zu verschaffen. Dafür ist der auch im Klimaschutzpaket vereinbarte Mindestabstand von 1.000 Metern ein ebenso wichtiger Baustein wie der vorgesehene Umgang mit bestehenden Plänen. Die CDU/CSU hat noch weitere Überlegungen zur Vereinfachung des Planungsrechtes, zur Beschleunigung von Verfahren und zum Vorteil der Kommunen, hat diese aber zur Wahrung eines geeinten Vorgehens der Koalition zurückgestellt. Mit dem vorgelegten Gesetzentwurf eines neuen § 35a BauGB stärken wir die kommunale Selbstverwaltung. Die SPD darf die Kommunen nicht auch noch im Stich lassen. Wahlkreisinteressen einzelner Abgeordneter zum Schutz von Unternehmen der Windkraftbranche müssen gegenüber dem Gemeinwohlinteresse zurückstehen“, so Haase weiter.

Freitag, 31. Januar 2020 13:04 Uhr

Kassel (red). Kevin Nennhuber wechselt mit sofortiger Wirkung vom Südwest-Regionalligisten FC Gießen in die Fuldastadt. 

Der KSV Hessen Kassel verpflichtet Kevin Nennhuber. Der 31-jährige Nennhuber spielte seit 2018 beim FC Gießen. Nennhuber stieg in der vergangenen Saison mit dem FC Gießen in die Regionalliga auf. Kevin Nennhuber erhält einen bis zum 30.6.2022 laufenden Vertrag - gültig sowohl in der Hessenliga als auch Regionalliga.

Der 1,96m große Innenverteidiger über seinen Wechsel nach Kassel: „Ich freue mich riesig, dass ich ab sofort ein Teil der großen Löwenfamilie bin. Ich freue mich auf eine erfolgreiche und glückliche Zeit zusammen mit euch beim KSV Hessen Kassel“.

„Mit Kevin gewinnen wir richtig Qualität in der Innenverteidigung. Wir haben den Markt sondiert und sind absolut davon überzeugt, dass uns Kevin mit seinen fußballerischen Qualitäten in der Innenverteidigung bereichert“, kommentiert Jörg Müller die Verpflichtung Nennhubers. 

„Ich kenne Kevin seit einigen Jahren. Ich habe selber noch gegen ihn gespielt. Seine Erfahrung und seine Qualitäten bereichern unsere Mannschaft. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass Kevin bereits zur Rückrunde zu uns wechselt“, sagt Tobias Damm, Cheftrainer des KSV Hessen Kassel.

Kevin Nennhuber wurde am 11. April 1988 in Essen geboren. Seine Jugend verbrachte beim FC Schalke 04, Rot-Weiss Essen und Vfl Bochum. Im Seniorenbereich spielte er unter anderem für Kickers Emden, Wilhelmshaven, den 1. FC Magdeburg, Halberstadt, Nordhausen und Waldhof Mannheim, ehe er 2018 zum FC Gießen wechselte. In der aktuellen Hinrunde der Regionalliga Südwest 2019/20 spielte Nennhuber in den bisher 20 Spielen von Beginn an und erzielte hierbei ein Tor.

Foto: Hessen Kassel

Panorama
Dienstag, 14. Januar 2020 10:29 Uhr
Landesregierung untermauert finanzielles Engagement: 3,4 Millionen Euro für jüdische Gemeinden
Dienstag, 14. Januar 2020 10:17 Uhr

Düsseldorf/Tel Aviv (red). Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel nimmt im Januar seine Arbeit auf. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Dies berichtete Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, am Freitag (10. Januar 2020) dem Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln. Das Büro soll auch zu einem Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Zugleich ist die Einrichtung ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel, denn schließlich ist es weltweit das erste Büro Nordrhein-Westfalens in einem anderen Land mit einem so umfassenden Auftrag.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren.
 
Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen und Israel verbindet längst weitaus mehr als die sich für uns aus dem Menschheitsverbrechen der Shoa ergebende Verantwortung. Wir profitieren heute von engen Kontakten zur High-Tech Nation Israel. Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley die innovativste Start-up-Region der Welt. Wissenschaft und Wirtschaft spielen hier Hand in Hand. Zukunftstechnologien wie etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Big Data-Anwendungen im Bereich der Medizin sind für Nordrhein-Westfalen von größtem Interesse.“
 
Dementsprechend ist das neue Büro zunächst in einem modernen Coworking-Space in Tel Aviv untergebracht, in dem auch zahlreiche Start-up-Unternehmen arbeiten. Über den endgültigen Standort des Büros wird noch entschieden.
 
Das neue Büro wird in Israel für Nordrhein-Westfalen werben und israelischen Unternehmen und Investoren die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sichtbar machen. Dabei wird es eng mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Tel Aviv kooperieren, die bereits für das Land in Israel aktiv ist und ihre erfolgreiche Tätigkeit für Nordrhein-Westfalen fortsetzt.
 
Der neue Leiter des Israel-Büros: Zur Person Dr. Gil Yaron
Die Leitung des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv übernimmt Dr. Gil Yaron, dessen Lebenslauf die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern verkörpert. Ministerpräsident Laschet: „Mit Gil Yaron konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Region für die Leitung des Büros gewinnen. Mit seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen in beiden Ländern trägt Gil Yaron seit über zwei Jahrzehnten zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Israelis bei. Er kennt den jüdischen Staat, sein Umfeld, seine Bevölkerung und seine Medien wie kaum ein anderer und unterhält seit seiner Kindheit engste Beziehungen zu Nordrhein-Westfalen. Zudem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte und ein großes Netzwek in Israel.“
 
Gil Yaron kam 1973 als Sohn deutschstämmiger Israelis in Haifa zur Welt. Sein Großvater stammt aus Hoengen bei Aachen, seine Großmutter aus Nordhausen. Beide verließen 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und flohen in das damalige Mandatsgebiet Palästina. Yarons Eltern wanderten kurz nach seiner Geburt nach Düsseldorf aus. Dort wuchs er bis zum Abitur auf. Nach einem kurzen Studienaufenthalt an der renommierten Brown University in den USA kehrte Gil Yaron nach Israel zurück, um in Jerusalem an der Hebrew University Medizin zu studieren. Bis zu seiner Promotion 2006 forschte und veröffentliche er zudem im Feld der Molekularbiologie.
 
Schon vor Abschluss seines Studiums interessierte sich Gil Yaron für die Nahostberichterstattung. Er studierte Arabisch und Politik in Givat Haviva und an der Hebräischen Universität und schrieb für eine Vielzahl hebräischer, deutsch- und englischsprachiger Medien, zuletzt als Israel-Korrespondent für die WELT.
 
Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel
Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.

Foto: Land NRW / Shani Nahmias

Dienstag, 14. Januar 2020 10:11 Uhr

Paderborn (red). Jedes Jahr bietet das Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn Platz für zwei engagierte und motivierte junge Menschen, die sich ein Jahr lang in der Kinder- und Jugendarbeit einbringen sowie sich selbst weiterentwickeln möchten. Der Einsatz erfolgt im Arbeitsfeld der Jugendverbandsarbeit. Die Begleitung und Verwaltung der Einsatzstelle erfolgt über das Diakonische Jahr der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Die Freiwilligen sind Teil des Teams des Jugendreferates und lernen unterschiedliche Bereiche der Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis kennen. Dazu gehören Kinder-, Jugend- und Konfirmandengruppen in den Gemeinden und die Schulungen, Freizeiten und Aktionen des Jugendreferats. Im Laufe des Jahres übernehmen die Freiwilligen dabei immer mehr Verantwortung und können eigene kreative Ideen mit in die Arbeit einbringen. Die Arbeit wird intensiv begleitet von einer Praxisanleitung.

Über das Jahr verteilt werden mehrere Seminare des Diakonischen Jahres angeboten. Diese dienen der Reflexion der Arbeit und der Persönlichkeitsbildung. Das Diakonische Jahr beginnt in der Regel nach den Sommerferien. Die Bewerbungen sind noch bis zum 31. Januar 2020 möglich.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Jugendreferates unter www.juenger-paderborn.de und unter www.diakonisches-jahr-westfalen.de

Telefonische Rückfragen können gerne unter (05251) 5002-10 an den geschäftsführenden Jugendreferenten Oliver Schwarz gestellt werden.

Donnerstag, 02. Januar 2020 14:33 Uhr

Krefeld (red). Die Krefelder Strafverfolgungsbehörden haben den verheerenden Brand im Krefelder Zoo weitestgehend geklärt. Das Feuer ist durch eine Himmelslaterne ausgelöst worden. Drei Frauen hatten in der Silvesternacht zuvor fünf von diesen aufsteigen lassen und sich nach der Pressekonferenz am gestrigen Mittwoch bei der Polizei Krefeld gemeldet. Die Kriminalpolizei konnte bisher vier dieser Himmelslaternen in der Nähe des Affenhauses sicherstellen. Bei der fehlenden fünften Laterne handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die Laterne, die den Brand ausgelöst hat. Die Frauen hatten die Laternen zuvor im Internet bestellt. In ihren gestrigen Vernehmungen hatten sie angegeben, dass sie kein Hinweis auf ein Verbot gefunden haben. Mit dem schlimmen Folgen hätten sie nicht gerechnet. Sie gaben nachvollziehbar an, dass ihnen das Geschehen unendlich Leid tue. Bei den Frauen handelt es sich um eine Mutter mit ihren zwei erwachsenen Töchtern im Alter von 30 bis 60 Jahren. Gegen die Krefelderinnen wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Foto: Polizeipräsidium Krefeld

Donnerstag, 12. Dezember 2019 08:48 Uhr

Germete (Rö). 30 neue Parkplätze sind in Germete entstanden. Sie befinden sich etwa 150 Meter vom „Hotel ten Hoopen“ entfernt. Die angespannte Parksituation im Zusammenhang mit dem Neubau des Hotels hatte dafür gesorgt, dass Investor und Inhaber Stephan Westen gehandelt hat. Er erwarb in der Straße Zum Kurgarten ein Grundstück und ließ auf dieser Fläche 30 Gästeparkplätze herrichten. Dadurch kann sich die Parksituation am Haupthaus etwas entspannen. Mit der Fertigstellung des Neubaus entstehen weitere 13 Parkplätze.

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