Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Samstag, 04. April 2020 08:53 Uhr
Kreis Höxter geht mit neuem Internetangebot online: Corona-Informationen übersichtlich und kompakt
Freitag, 03. April 2020 14:24 Uhr

Höxter (red). Gesichtsschilder aus dem 3D-Drucker: Björn Horstmann aus Wehrden fertigt seit drei Wochen zuhause sogenannte Face-Shields zum Einsatz gegen das Coronavirus. Jetzt spendete er über 50 Stück an das St. Ansgar Krankenhaus.

Angeregt durch die Initiative "Maker Vs. Virus" aus Kassel hat Björn Horstmann die Anleitung für die Schilder aus dem Internet geladen. "Es geht darum, Menschen zur Produktion von benötigter Ausrüstung oder Ersatzteilen zusammenzubringen", erklärt der gelernte Tischler. 

Björn Horstmann ist Handwerker durch und durch, den 3D-Drucker hat er sich vor  einem dreiviertel Jahr als "Winter-Hobby" angeschafft. Wenn er gerade keine Gesichtsschilder produziert, baut Horstmann Spielzeug für seinen vierjährigen Sohn oder Dekorationsartikel. "Ich übe noch, aber mein Sohn und ich haben Spaß daran", sagt der 41-Jährige, der inzwischen als Orthopädie-Schuhmacher arbeitet und aktuell in Kurzarbeit ist.

Drei verschiedene Modelle hat Björn Horstmann von den Face-Shields angefertigt, ein sehr robustes Modell mit Plexiglas und zwei Modelle mit Folie, die in der Anwendung flexibler sind. Der 3D-Drucker baut die Halterungen, das Plexiglas hat Björn Horstmann mit der Fräse zugeschnitten. 

"Die Schilder können wir im Notfall gut gebrauchen. Momentan sind wir mit Schutzausrüstung gut aufgestellt, aber wie alle andere Krankenhäuser wissen wir nicht, wie die Lage sich noch entwickelt", erklärt Jochen Balke, Hygienefachkraft am Klinikum Weser-Egge, zu dem das St. Ansgar Krankenhaus gehört. "Natürlich müssen unsere Mitarbeiter weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz darunter tragen, aber die Schilder können gut als Spritzschutz dienen", freut sich der Experte über die Spende. 

Foto: KHWE

Freitag, 03. April 2020 13:24 Uhr

Kreis Höxter (red). „Wir haben jetzt 99 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus im Kreis Höxter“, so der Kreis Höxter am Freitagmittag. Dies sind 21 Infektionen mehr als gestern. „11 Menschen mit positivem Testergebnis werden derzeit in Krankenhäusern stationär behandelt“, so der Kreis Höxter weiter. Auch in der Stadt Marienmünster ist der erste Fall bekannt geworden. Gleichzeitig steigt die Zahl der „Genesen“ weiter an: So hat der Kreis Höxter insgesamt 99 Corona-Infektionen zu vermelden, von denen jedoch bereits 22 Personen als „genesen“ gelten.

 

 

Coronainfektion

Neue Infektionen

Genesen“

Kreis Höxter

99

21

22

Bad Driburg

2

 

1

Borgentreich

16

1

4

Brakel

3

1

2

Höxter

23

4

2

Marienmünster

1

1

0

Nieheim

5

2

2

Steinheim

18

2

3

Warburg

17

8

1

Willebadessen

3

2

0

Donnerstag, 02. April 2020 13:31 Uhr

Kreis Höxter (red). „Leider müssen wir mitteilen, dass es den ersten Todesfall eines Menschen im Kreis Höxter gegeben hat, der positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden war“, so der Kreis Höxter am Donnerstagmittag.

Ob das Virus ursächlich für den Tod der Person ist, wurde nicht mitgeteilt. Darüber hinaus informierte der Kreis Höxter über insgesamt 78 Fälle im Kreis Höxter – sechs mehr als Mittwochmittag.

„Acht Menschen mit einer bestätigten Corona-Infektion werden derzeit in Krankenhäusern stationär behandelt, alle anderen befinden sich in häuslicher Quarantäne“, so der Kreis Höxter weiter.

 

 

Bestätigte Infektionen

Veränderung zum Vortag

Genesene Patienten

Verstorbene Patienten


Kreis Höxter


78


+ 6


8


1

 

 

 

 

 

Bad Driburg

2

 

 

 

Beverungen

11

+1

4

 

Borgentreich

15

+1

1

 

Brakel

2

 

 

 

Höxter

19

+2

 

 

Marienmünster

0

 

 

 

Nieheim

3

 

 

 

Steinheim

16

+2

3

 

Warburg

9

 

 

1

Willebadessen

1

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 02. April 2020 12:54 Uhr

Höxter (TKu). Der sechste Höxteraner Feuerwehrlauf wird erstmalig terminlich verlegt und fíndet nicht wie gewohnt im Mai statt. Der Termin des Laufes am 09. Mai wird aufgrund der Corona-Krise auf den 29. August 2020 verschoben, wie der Initiator des Feuerwehr-Benefizlaufes und Botschafter der Duchenne-Stiftung, Mathias Schmidt aus Bredenborn am Mittwochabend bekannt gegeben hat.

Lange habe Schmidt über diese Entscheidung nachgegrübelt, seine Fürsorgepflicht gegenüber den Helferinnen und Helfern sowie allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Laufes haben in den Überlegungen aber überwogen. Der Termin am 09. Mai sei ihm deshalb zu riskant. Schmidt habe hin und her überlegt, ob er den Lauf stattfinden lassen kann. Es war angedacht Startblöcke einzurichten oder aber die Teilnehmerzahl zu begrenzen.

Oberbrandmeister Mathias Schmidt steht dazu in engem Kontakt mit der örtlichen Ordnungsbehörde, was die Durchführung der Veranstaltung betrifft. Eine schriftliche Genehmigung wäre aber erst eine Woche vor dem Lauf erteilt worden. Die Unsicherheit sei ihm zu groß gewesen, den Lauf am 09. Mai durchzuführen. Mathias Schmidt möchte den Lauf ungern ganz in diesem Jahr absagen, weil ihm seine „Jungs“, wie er die Duchenne-Kinder nennt, sehr am Herzen liegen.

Die Einnahmen dieser Veranstaltung gehen an die Aktion Benni & Co von der Deutschen Duchenne-Stiftung. Rückzahlungen sind deshalb nicht möglich, weil die Startgebühren direkt an die Duchenne-Stiftung weitergeleitet werden. Bislang haben sich etwa 150 Läuferinnen und Läufer angemeldet. Die Anmeldungen behielten aber ihre Gültigkeit für den 29. August 2020.

Feuerwehrmann Mathias Schmidt läuft für Duchenne: Die „Jungs“, wie er die Duchenne-Kinder nennt, hoffen auf eine Lebenschance und auf Fortschritte in der Medizin, wofür Spendengelder unabdingbar sind. Bei der Muskeldystrophie vom Typ Duchenne handelt es sich um eine sogenannte seltene Erkrankung, die weltweit etwa einen von 5.000 Jungen betrifft. In Deutschland leben nach vorsichtigen Schätzungen etwa 2.000 Kinder und junge Erwachsene mit Duchenne Muskeldystrophie.

Die Lebenserwartung habe sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert, sei aber nach wie vor eingeschränkt, heißt es von der Deutschen Duchennestiftung. Mathias Schmidt ist ein Kämpfer für die gute Sache, für seine Jungs, die mit ihrer Grunderkrankung schon genug zu kämpfen haben. Den Coronavirus können sie jetzt am wenigsten gebrauchen, meint Schmidt, der auf eine Verbesserung der Lage hofft und selbst den Appell an alle Menschen richtet: "Bleibt die nächste Zeit zu Hause!". Nur so lasse sich die Lage entschärfen. Aktuelles zum Lauf veröffentlicht Mathias Schmidt regelmäßig unter seiner Internetadresse www.firefighter-owl.de

Fotos: Thomas Kube

Region Aktiv
Samstag, 04. April 2020 12:04 Uhr
Kreisstraße 11 zwischen Calenberg und Wettesingen wird ausgebaut
Freitag, 03. April 2020 11:13 Uhr

Kreis Höxter (red). Mit dem Landesprogramm „Kultur und Schule“ sollen Künstlerinnen und Künstler mit Projekten aus allen Sparten der Kultur – Theater, Literatur, bildende Kunst, Musik, Tanz, Film, neue Medien – in die Schulen geholt werden. Die Anmeldefrist wurde nun bis zum 24. April verlängert.

Bewerben können sich Künstlerinnen und Künstler, Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen sowie Kultureinrichtungen oder Einrichtungen der künstlerisch-kulturellen Bildung gemeinsam mit einer Schule in Abstimmung mit dem jeweiligen Schulträger. Interessenten sollten sich über die Modalitäten unbedingt informieren.

„Um den Künstlerinnen und Künstlern eine Perspektive für das nächste Schuljahr zu bieten, hält das Land trotz der Coronakrise an der Ausschreibung des Programms Kultur und Schule fest“, erläutert Kreisdirektor Klaus Schumacher. „Die Projekte eröffnen den Kindern und Jugendlichen die Begegnung mit Kunst und Kultur, unabhängig von der Herkunft und dem sozialen Status.“ Die Schülerinnen und Schüler werden dabei unterstützt, selber künstlerisch aktiv zu werden und weitere Kulturangebote wahrzunehmen.

Die Bewerbungen müssen bis zum 24. April bei der Kreisverwaltung Höxter, Moltkestraße 12, 37671 Höxter, eingereicht werden. Ansprechpartnerin ist Ariane Ollenborger, per E-Mail unter a.ollenborger@kreis-hoexter.de oder telefonisch unter der Rufnummer 05271/ 965-3213. Das notwendige Bewerbungsformular, Förderrichtlinien und weitere Informationen sind auf den Internetseiten www.netzschafftkultur.de und www.kulturundschule.de zu finden.

Freitag, 03. April 2020 10:42 Uhr

Höxter (TKu). Es gibt sie noch, die Unternehmer, Einzelhändler und Selbständigen in der Region Höxter und Holzminden, die aufgrund der Corona-Krise momentan nicht verkaufen oder ihre Dienstleistung anbieten dürfen. Christian Höke und Madeline Sprock von Madeye Films, der bekannten Filmagentur aus Höxter, bekommen die Auswirkungen der Corona-Krise ebenfalls selbst deutlich zu spüren, wie sie in einem Statement bekannt gegeben haben.

Aus genau diesem Grund haben sie sich Gedanken gemacht, wie man diese Zeit nutzen und die Kreativität sinnvoll einsetzen kann. Die Filmagentur möchte zeigen, dass die heimischen Unternehmen und Selbständigen noch da sind und auf welche Weise sie gemeinsam die Krise meistern. Mithilfe eines Videos möchte Madeye Films diesen Zusammenhalt gern sichtbar machen und damit Aufmerksamkeit erregen. Mitmachen dürfen alle Unternehmer, Einzelhändler und Selbständigen aus der Region Höxter und Holzminden. Dazu benötigen Christian Höke und Madeline Sprock folgende Aufnahmen, die mittels Handy, Fotoapparat oder dem Tablet/I-Pad entstehen können: 

1. Eine ca. 10-sekündige Nahaufnahme einer Tätigkeit, die euer Unternehmen darstellt (z.B.: eine Hand hängt Ohrringe auf einen Ständer, Eine Uhr wird repariert, Brillengläser werden geschliffen, eine Eiskugel wird gerollt, Bücher werden ins Regal sortiert etc.)

2. Eine ca. 10-sekündige Totalaufnahme von euch, wie ihr in die Kamera schaut und ein Plakat hochhaltet auf dem gut zu erkennen #kauflokal steht.

3. Und natürlich eure Kontaktdaten und gern auch den Link zu eurer Facebookseite, wenn vorhanden, damit wir euch auch verlinken können. 

Die Aufnahmen müssen quer gefilmt werden und sollten möglichst nicht verwackelt sein und in größtmöglicher Auflösung. „Schickt die Aufnahmen bitte bis zum 15. April 2020 über die Internetseite www.wetransfer.com an die email-Adresse: info@madeye-films.de“ heißt es von Christian Höke und Madeline Sprock, die sich über viele tolle Aufnahmen der heimischen Unternehmen freuen. 

Foto: Madeye Films

Mittwoch, 01. April 2020 14:11 Uhr

Kreis (red). In diesen schwierigen Zeiten der Corona-Krise verzichten die Onlinezeitungen bewusst auf einen Scherz zum 1. April. Die aktuelle Lage bewegt viele Menschen aus dem Kreis. Sie haben Zukunftsängste, sind verunsichert oder sorgen sich um ihre Liebsten. Falschmeldungen und Gerüchte werden aktuell fast täglich verbreitet und schaffen ebenfalls Verwirrung. Aus diesen Gründen verzichten wir in diesem Jahr darauf, euch eine erfundene Geschichte aufzutischen.

Das Foto zu unserem Beitrag stammt von der Familie Budde/Wohlfarth aus Heinade. Sie beteiligen sich an der Regenbogen-Aktion und versuchen Personen mit ihren Straßenmal-Künsten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Foto: privat

Mittwoch, 01. April 2020 11:27 Uhr

Kreis Höxter (red). Mit sofortiger Wirkung befreit der Kreis Höxter die Taxiunternehmer im Kreisgebiet von der Betriebs- und Bereitstellungspflicht für Taxen in der Nacht. „Ab sofort müssen Taxifahrten zwischen 22 Uhr und 6 Uhr des Folgetages nur noch stattfinden, wenn diese bis 22 Uhr vorbestellt werden“, erläutert Kreisdirektor Klaus Schumacher die neue Regelung, die zunächst bis zum 19. April gilt.

Die wegen der Corona-Pandemie getroffenen kontaktreduzierenden Maßnahmen schränken das öffentliche Leben drastisch ein. Insbesondere das Verbot privater und öffentlicher Veranstaltungen hat zu einem erheblichen Nachfragerückgang der ohnehin schon geringen Fahraufträge mit Taxen geführt. Daraus folgen deutlich spürbare Umsatzeinbußen. „Damit verschärft sich die Lage für unsere Taxiunternehmen im Kreis noch einmal deutlich“, erklärt Schumacher.

Er erinnert daran, dass in den vergangenen Jahren bereits Taxibetriebe im Kreis Höxter geschlossen haben. Um zu verhindern, dass weitere Unternehmen ihren Dienst aus wirtschaftlichen Gründen einstellen müssen, befreit der Kreis Höxter die Betriebe von der Pflicht, nachts Rufbereitschaft sicherstellen zu müssen. „Seit Dezember letzten Jahres läuft bereits ein Pilotprojekt, das sich allerdings auf die Wochentage beschränkt hat. Nun kommt das Wochenende hinzu“, so Schumacher.

„Wer jetzt nachts im Kreis Höxter ein Taxi benötigt, muss das künftig bis spätestens 22 Uhr mit einem Unternehmen vereinbart haben“, macht Schumacher die Vorgehensweise deutlich und bittet gleichzeitig um Verständnis bei den Bürgerinnen und Bürgern im Kreis Höxter. Auf diese Weise soll ein Mindestmaß an Mobilität für die Bevölkerung gewährleistet bleiben. „Wir haben die Taxiunternehmen angewiesen, diese vorbestellten Fahrten unbedingt durchzuführen.“

Blaulicht
Freitag, 27. März 2020 14:08 Uhr
Einbrecher dringen in Schützenhalle ein
Freitag, 27. März 2020 13:46 Uhr

Kreis Höxter (red). Auch Kriminelle wissen um die aktuelle Corona-Lage und nutzen diese für ihre betrügerischen Machenschaften aus. Die Kreispolizeibehörde Höxter rät daher zu erhöhter Achtsamkeit: Am Telefon, im Internet und an der Haustür.

Dazu gehört auch eine neue Variante des so genannten Enkeltricks. So geben sich die Täter telefonisch als Corona-Patienten aus, die dringend Geld für eine vermeintliche ärztliche Behandlung benötigen oder bieten einen Corona-Schnelltest an der Haustür an, um unbemerkt Diebstähle zu begehen.

Auch Cyberkriminelle wittern ihre Chancen mehr denn je. Online-Shopping-Boom und Homeoffice bieten den Tätern vermehrt Möglichkeiten, an Geld zu kommen. Kriminelle verkaufen im Internet beispielsweise überteuerte Prophylaxe-Artikel oder angeblich benötigte Medikamente. Mit gefälschten E-Mails von Behörden, Banken oder Unternehmen zielen sie auf Datendiebstahl ab oder schleusen Schadsoftware ein.

"Die Tätergruppen übertreffen sich an Kreativität. Sie wissen um die soziale Isolierung, die gesellschaftlichen Veränderungen und wirtschaftlichen Folgen", warnt Katharina Willberg von der Kriminalprävention der Kreispolizeibehörde Höxter. "Insbesondere die Emotionen rund um die gesundheitlichen Sorgen werden ohne Skrupel ausgenutzt." 

Dass die Bürger im Kreis Höxter auch in Krisenzeiten zusammenstehen und sich gegenseitig unterstützen, wird bereits durch zahlreiche Aktionen unter Beweis gestellt. Auch im Bereich der Kriminalität sollten aufmerksame Bürger, Angehörige und Nachbarn gemeinsam verhindern, dass Straftaten, egal ob am Telefon, im Internet oder an der Haustür, für Täter zum Erfolg führen.

Die Kreispolizeibehörde Höxter rät:

  • Beenden Sie das Telefonat, wenn der Anrufer seinen Namen erraten lässt, Geldsummen fordert oder Ihnen ein Gewinnversprechen macht.
  • Seien Sie misstrauisch bei Anrufen von Polizeibeamten. Beenden Sie das Telefonat im Zweifelsfall durch Auflegen und wählen Sie die Ihnen bekannte Telefonnummer der Dienststelle oder die 110. 
  • Machen Sie keine Angaben zu ihrer persönlichen und finanziellen Situation. Übergeben sie kein Geld an Unbekannte. - Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung. Bewahren Sie wenig Bargeld zu Hause auf. 
  • Seien sie vorsichtig bei E-Mails fremder Absender, prüfen Sie die Adresszeilen genau und öffnen Sie keine unbekannten Links. Hinterfragen Sie Online-Angebote in Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Orientieren Sie sich an den offiziellen Mitteilungen und Meldungen der Behörden.
  • Wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei, wenn Sie befürchten Opfer einer Straftat geworden zu sein. 
  • Trauen Sie ihrem Sicherheitsgefühl.

Für weitere Hinweise rund um die Sicherheit und den Schutz vor Betrügern ist die Präventionsbeauftragte der Polizei Höxter, Katharina Willberg, unter der Telefonnummer 05271/962-1353 zu erreichen. Weitere Informationen, auch Faltblätter zum Herunterladen und Ausdrucken, gibt es auf der Internetseite der Kreispolizeibehörde Höxter unter https://hoexter.polizei.nrw

Donnerstag, 26. März 2020 17:46 Uhr

Kreis Höxter (red). In Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und den aktuellen Vorschriften verzeichneten die Ordnungsbehörden und die Polizei im Kreis Höxter seit dem 25. März drei Vorfälle. In Bad Driburg war am Mittwoch, 25. März, gegen 20.30 Uhr eine Gruppe von vier Jugendlichen aufgefallen, die zu Fuß an der Pyrmonter Straße unterwegs war. Da sie einen anderen Fußgänger angegriffen und beleidigt hatten, wurde mehrere Anzeigen wegen Körperverletzung und Beleidigung gestellt.

Mitarbeitern des Ordnungsamtes war in Höxter am Donnerstag, 26. März, vormittags ein Nagelstudio aufgefallen, in dem offenbar eine Kundin behandelt wurde, die auch ihr Kind dabei hatte. Die Polizei wurde zur Personalienfeststellung hinzugerufen, das Ordnungsamt erstattete Anzeige.

Des weiteren musste die Polizei in Steinheim bei einem Streit an einem Verbrauchermarkt am Lipper Tor eingreifen. Ein 69-jähriger Kunde war zunächst durch einen Sicherheitsdienstmitarbeiter aufgrund der aktuell bestehenden Hygieneregeln aufgefordert worden, Abstand zu anderen Kunden zu halten. Der Sicherheitsdienstmitarbeiter wurde daraufhin von dem 69-jährigen Mann mit einem Einkaufswagen angerempelt und beleidigt. Der Sicherheitsdienstmitarbeiter erstattete Anzeige.

Montag, 23. März 2020 16:26 Uhr

Kreis Höxter (red). Das sogenannte "Kontaktverbot" ist als verschärfte Maßnahme gegen das Corona-Virus in Kraft getreten. Daher sind auch im Kreis Höxter unter anderem folgende Regeln zu beachten: Es ist ein Mindestabstand von 1,50 Metern zu Personen, die nicht im selben Haushalt wohnen, einzuhalten.

Insgesamt sind Kontakte zu Menschen außerhalb des eigenen Haushaltes auf das absolute Minimum zu reduzieren. 

Gruppen von mehr als zwei Personen werden von den Ordnungsbehörden oder der Polizei getrennt, wenn sie nicht im selben Haushalt wohnen.

Veranstaltungen und Versammlungen sind grundsätzlich untersagt, Bestattungen sowie Totengebete sind im engsten Familien- und Freundeskreis zulässig.

Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen. Es bleiben nur medizinisch notwendige Behandlungen weiterhin möglich.

Bei Gastronomiebetrieben sind nur die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf zulässig.

In den weiterhin geöffneten Betrieben (Supermärkte, Tankstellen) sind die Hygienevorschriften und Abstandregeln ebenfalls einzuhalten.

Notwendige Tätigkeiten sind weiterhin erlaubt. Beispielweise der Weg zur Arbeit und zur Notbetreuung, Besuche von Ärzten und Einrichtungen des Gesundheitswesens (zum Beispiel Apotheken), Einkaufen, körperliche Betätigung im Freien und Hilfe für andere.

Bei Verstößen gegen die Regelungen werden entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Möglich sind Geldbußen bis 25.000 Euro, im Einzelfall drohen sogar Freiheitsstrafen.

Die Polizei unterstützt die zuständigen Ordnungsbehörden der Städte und Gemeinden bei den Kontrollen. Die Polizei wird daher im Kreis Höxter verstärkt Präsenz im öffentlichen Raum zeigen und Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz verfolgen. Diese Kontrollen dienen dem Schutz aller.

Um die Durchführung der Kontrollen für alle zu erleichtern, sollte von jedem ein gültiges Ausweisdokument mitgeführt werden. Die Vorgaben sind im Detail nachzulesen im Internet auf dem Landesportal des Landes Nordrhein-Westfalen unter www.land.nrw

 

Montag, 23. März 2020 11:24 Uhr

Kreis Höxter (red). An einem Wochenende mit insgesamt übersichtlichem Einsatzaufkommen mussten die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter sich auch um einzelne Vorfälle in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie kümmern. Insgesamt elf entsprechende Meldungen, verteilt im gesamten Kreisgebiet, gingen zwischen Freitagnachmittag (20. März) und Sonntagabend, 22. März, bei der Leitstelle der Polizei Höxter ein, welche die Polizeibeamten in Kooperation mit den örtlichen Ordnungsämtern überprüften. Zum überwiegenden Teil waren jedoch keine weiteren Maßnahmen erforderlich, als zum Beispiel Personengruppen auf gesperrten Spielplätzen gemeldet wurden, vor Ort jedoch keine Personen angetroffen wurden.

In Warburg wurde am Sonntagvormittag in einem Kloster trotz des entsprechenden Verbotes ein Gottesdienst abgehalten, außerdem musste in Warburg am Sonntagmittag eine private Familienfeier aufgelöst werden, an der sich mehr als 40 Personen beteiligt hatten. In Bad Driburg wurde am Sonntagabend ebenfalls eine private Feier beendet, bei der sich mehr als sechs Personen versammelt hatten

Politik
Mittwoch, 01. April 2020 11:24 Uhr
Professionelle Hilfe und ehrenamtlicher Einsatz Hand in Hand für die menschliche Seite unserer Gesellschaft
Mittwoch, 25. März 2020 09:24 Uhr

Lauenförde/Würgassen (red). Gemeinsam mit der SPD-Lauenförde um Bürgermeister Werner Tyrasa, Daniela Wichmann und Klaus Rickmeier hat die SPD Kreistagsfraktion mit ihrem Vorsitzenden Dirk Reuter folgende Resolution auf den Weg gebracht:

Resolution zum geplanten Logistikzentrum für Atommüll in Würgassen: Mit großer Überraschung durften wir alle Anfang März erfahren, dass die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) plant, ab dem Jahr 2027 auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerkes in Würgassen schwach- und mittelradioaktiven Abfall aus ganz Deutschland zu sammeln und für den Transport in den Schacht Konrad bei Salzgitter zusammenzustellen.

Der Ort Würgassen befindet sich im Dreiländereck Hessen, Niedersachen und Nordrhein-Westfalen und wir fragen uns, ob Niedersachsen mit Orten wie etwa Gorleben, dem Schacht Konrad oder der Asse nicht schon genug getroffen ist. Jetzt kommt noch die Planung für ein Zwischenlager dazu, welches direkt vor unserer Bundeslandsgrenze geschaffen werden soll. Diese Planung bedeutet darüber hinaus jede Menge Zugverkehr auf einer eingleisigen Strecke. Da die Züge zum Schacht Konrad geleitet werden sollen, rollen sie insgesamt 2 Stunden durch Niedersachsen. Dies ist für viele Menschen schlicht und einfach nicht mehr nachvollziehbar.

Hinzu kommt, dass wir uns in einer Region mit schlechter Verkehrsanbindung befinden. Die Bundes- und Landesstraßen sind im schlechten Zustand, Ortsumgehungen fehlen. Das würde für viele Mitbürgerinnen und Mitbürger im Landkreis Holzminden bedeuten, dass die Transporte direkt an ihrer Haustür vorbeiführen. Eine Autobahnanbindung zum Schacht Konrad ist mindestens 40 km entfernt. Die Einwohner im Landkreis Holzminden haben in der jüngeren Vergangenheit zwischen den Kraftwerken Grohnde und Würgassen genug gelitten und sehr viel Nachteile für das Gemeinwohl hinnehmen müssen.

Wir sind daher der Meinung, dass der Landkreis Holzminden sich aktiv gegen diese Planungen einsetzen muss und fordern im Kreistag zu beschließen, sich mit der gegründeten Bürgerinitiative zu solidarisieren. Darüber hinaus erwarten wir, dass der Landkreis die aus der Region gewählten Bundestags- und Landtagsabgeordneten auffordert, gemeinsam mit den Abgeordneten der anderen beiden Bundesländer, die das Projekt betrifft, sich dafür einzusetzen, Möglichkeiten auszuloten wie das Projekt noch verhindert werden kann.

Foto: Kube

Mittwoch, 18. März 2020 23:14 Uhr

Kreis Höxter (red). Von den 396,6 Millionen Euro aus der Städtebauförderung und dem Investitionspaket „Soziale Integration im Quartier“ erhält der Kreis Höxter 2020 rund 4.873.000 Millionen Euro. Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Goeken:

 „Angesichts der derzeit schwierigen Lage ist die Städtebauförderung ein richtiges und wichtiges Zeichen, dass das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund an der Seite der Kommunen in unserem Land stehen. Mit den Mitteln aus der Städtebauförderung kann der Kreis Höxter Ideen und Maßnahmen zur nachhaltigen Gestaltung unserer Heimat umsetzen. So wird Zukunft gebaut.

Die Fördermittel fließen in die Umsetzung toller Projekte in Bad Driburg, Borgentreich, Brakel, Höxter, Nieheim, Steinheim und Willebadessen. [Detaillierte Beschreibung entnehmen Sie bitte der Tabelle] Ich freue mich sehr, dass mit den zur Verfügung gestellten Mitteln jetzt die Umsetzung der Projekte erfolgen kann. Gleichzeitig ist es ein wichtiges Zeichen an unsere Partner in der Wirtschaft und insbesondere an das Handwerk, das eine Perspektive für die Zeit nach der Krise eröffnet.“

Ort

Maßnahme

Projektbeschreibung

Fördermittel

Bad Driburg

Südoststadt

Bad Driburg

Realisierungswettbewerb Umbau ehemalige Eggelandklinik, Neuanlage der Naherholungsfläche Katzohlbachaue, Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes, Verfügungsfonds für Innenstadt-Initiativen

417.000

Borgentreich

Borgentreich Kernstadt

Neugestaltung "Platz der Kulturen"

89.000

Brakel

Historischer Stadtkern Brakel

Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes, Verfügungsfonds für Innenstadt-Initiativen

75.000

Höxter

Historischer Stadtkern und Corvey

vorbereitende Untersuchungen zur Neugestaltung der Stadteingänge, Neugestaltung der Nicolaistraße und der Fußgängerzone, Sanierung der Stadtmauer, Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes, Verfügungsfonds für Innenstadt-Initiativen

2.650.000

Nieheim

Mehrzwecksportanlage in Eversen mit interkommunaler Ausrichtung

Modernisierung Mehrzwecksportanlage mit interkommunaler Ausrichtung: Erweiterung Fußballplatz um eine Laufbahn, eine Kugelstoß- und Weitsprung-Anlage sowie einen Fitness-Parcours für einen Mehrgenerationenplatz

626.000

Nieheim

Ortskern Nieheim

Mehrfachbeauftragung für die Planung einer Multifunktionshalle als Ersatzbau für die Stadthalle, Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes, Projektsteuerung, Innenstadtmanagement

156.000

Steinheim

Stadtkern Steinheim

Modernisierung der Stadthalle, Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes, Verfügungsfonds für Innenstadt-Initiativen

510.000

Willebadessen

Ortskerne Willebadessen und Peckelsheim

Umfeldgestaltung Schützenhalle / Schulzentrum Peckelsheim

350.000

 

 

 

Gesamt: 4.873.000

Wirtschaft
Dienstag, 31. März 2020 10:41 Uhr
Heil- und Mineralquellen Germete aus Warburg erhält „Preis für langjährige Produktqualität“
Dienstag, 31. März 2020 10:33 Uhr

NRW (red). Die Beschäftigung von Saisonarbeitskräften ist für viele landwirtschaftliche Betriebe jedes Jahre ab Beginn der Vegetationsperiode von großer Bedeutung. Die Spargelsaison beginnt, andere Gemüse müssen ausgesät werden - doch wegen der Corona-Krise dürfen Tausende Erntehelfer ab sofort nicht mehr einreisen. Die Sicherung von Saisonarbeitskräften hat deshalb eine hohe Priorität. 

Das Landwirtschaftsministerium steht im engen Austausch mit den Verbänden aus Landwirtschaft und Gartenbau. Um dem in der aktuellen Situation vorherrschenden Arbeitskräftemangel in der Landwirtschaft zu begegnen, hat der Bund in seinem Sozialschutz-Paket wichtige Weichenstellungen vorgenommen. Aushilfskräfte, Minijobber und Bezieherinnen und Bezieher von Kurzarbeitergeld könnten in der arbeitsfreien Zeit auf freiwilliger Basis vorübergehend als Helfer in den landwirtschaftlichen Betrieben eingesetzt werden. 

Alle Interessenten , auch gerne aus dem Handwerk, die in der aktuellen Krise mit anpacken möchten, um systemrelevante Berufe rund um die Landwirtschaft zu unterstützen, dürfen mitmachen. Die von Kurzarbeit betroffenen Handwerker können mit ihren handwerklichen technischen Fähigkeiten unterstützen, damit die Landwirte ihr vorhandenes knappes Personal für die rein landwirtschaftlichen Tätigkeiten einsetzen können. So können die Helfer zum Kurzarbeitergeld noch etwas hinzuverdienen. Aufgrund einer neuen gesetzlichen Anpassung ist dies nun möglich. Einkommen aus einer Nebenbeschäftigung wird übergangsweise bis Ende Oktober 2020 bis zur Höhe des Nettolohns aus dem eigentlichen Beschäftigungsverhältnis nicht af das Kurzarbeitergeld angerechnet. 

„Wir möchten Ihnen gerne drei Arbeitsplatzbörsen vorstellen. Der aufgeführte Link führt zu einem Infoportal der Landwirtschaftskammer. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat ein Portal "das Land hilft" eingerichtet. Eine Vermittlungsplattform, die Arbeitgeber (Landwirte) und Arbeitnehmer (wer sich freiwillig einträgt) schnell und unbürokratisch zusammenbringt. Eine tolle Aktion! Wir helfen unseren Landwirten und die Landwirte bieten gleichzeitig ein Einkommen für diejenigen, die durch de Schutzmaßnahmen in eine wirtschaftliche Notlage geraten“, so die Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg.

Dienstag, 31. März 2020 10:26 Uhr

Warburg (red). Die derzeitige Situation der Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus stellt alle vor neue Herausforderungen und bedarf in vielen Situationen der kreativen Suche nach alternativen Möglichkeiten - so auch beim Sozialdienst katholischer Frauen Warburg.

Die Arbeit im Betreuungsverein des SkFs ist immer schon etwas sehr Besonderes. Die Betreuung von Menschen mit vollkommen verschiedenen Lebensgeschichten, Diagnosen und Lebensumständen bedarf in jeder Situation eine individuelle Behandlung und enormes Feingefühl. In einer Zeit wie dieser hat sich trotz der veränderten Umstände an dieser Prämisse nichts geändert.

„Auch wenn sich die Anforderungen an die Betreuungsarbeit grundsätzlich nicht geändert haben, erfahren doch derzeit unsere Arbeitsweisen enorme Einschränkungen“, stellt Gertrud Flore (Geschäftsführerin) fest. Persönliche Kontakte, Besuche in der häuslichen Umgebung und persönliche Ansprechbarkeit vor Ort in regelmäßigen Sprechstunden in der Dienststelle können derzeit so nicht stattfinden. Oft ist es aber eben dieser Kontakt, der für viele wichtig und notwendig ist. So suchen auch die Mitarbeiterinnen des SkF mit Kreativität nach anderen Möglichkeiten.

Die Beratung und Begleitung ehrenamtlicher Betreuer und Betreuerinnen und Bevollmächtigter sind ein wichtiger Teil der Arbeit des Betreuungsvereins des SkF Warburg. In jedem Jahr bieten die Mitarbeiterinnen unterschiedliche Veranstaltungen an, welche Ehrenamtlichen neben einem Austausch auch einen fachlichen Hintergrund vermitteln.

„Besonders als Folge der Einführung des Bundesteilhabegesetzes zum 01.01.2020 bestehen derzeit noch viele offene Fragen“, stellt Claudia Stuhldreier Müller fest.

„Leider können die Veranstaltungen, die Ehrenamtliche unterstützen und informieren sollen, vorerst leider nicht stattfinden. Inwieweit diese im späteren Verlauf des Jahres nachgeholt werden können, muss im Einzelnen entschieden werden.

„Für die Umsetzung von Fortbildungsangeboten wird zurzeit über neue Wege nachgedacht“, beschreiben Claudia Stuhldreier-Müller und Jessica Schnaase einen Teil ihrer momentanen Arbeit. „Dennoch werden die Mitarbeiterinnen des SkF-Betreuungsvereins die ehrenamtlichen Betreuerinnen und Bevollmächtigten weiterhin in ihrer Arbeit unterstützen“, versichert Gertrud Flore.

Obwohl die persönlichen Sprechstunden dienstags und freitags in der Dienststelle des SkF nicht wie gewohnt stattfinden können, sind die Mitarbeiterinnen dennoch telefonisch oder per Mail erreichbar, um ehrenamtlich tätige Betreuer und Betreuerinnen zu beraten. „Bei Bedarf kann auch der Anrufbeantworter gern genutzt werden, um sein Anliegen zu schildern. Hinterlassen Sie Ihre Kontaktdaten, dann rufen wir Sie zurück.“

Foto: SKF

Sport
Donnerstag, 02. April 2020 10:08 Uhr
Schulsport: Kreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaften abgesagt
Dienstag, 31. März 2020 14:52 Uhr

Borgholz (red). Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz hat am Dienstag (31. März 2020) weitere Fördermaßnahmen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ bekannt gegeben. Von dem einzigartigen Förderprogramm für Sportstätten profitieren Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen – eine gute Nachricht auch für den Tennisclub Borgholz 76 e. V.: Gefördert wird die energetische Sanierung des Clubheims und die Modernisierung der Beregnungsanlage in Höhe von 17.900 Euro.

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz: „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“ 

Mit dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ werden Investitionsmaßnahmen zur Modernisierung, Instandsetzung, Sanierung, Ausstattung, Entwicklung, zum Umbau und Ersatzneubau von Sportstätten und -anlagen gefördert. Insgesamt 300 Millionen Euro stehen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ zur Verfügung.

Dienstag, 17. März 2020 08:58 Uhr

Nörde (red). Der SV Germania Nörde und die Schiedsrichtervereinigung Kreis Höxter trauern um ihr Vereinsmitglied und den Schiedsrichterkollegen Dietmar Feischen der am 09. März 2020 plötzlich und unerwartet im Alter von 64 Jahren verstorben ist.

Seit 1965 war Dietmar Mitglied des SV Germania Nörde Hier war er als Fußballer aktiv und von 1992 bis heute aktiv an der Pfeife. Sein letztes Spiel leitete Dietmar am 04. März 2020. Besonders der Nachwuchs und die C-Junioren des SV Germania Nörde lagen Dietmar sehr am Herzen. Entweder begleitete er die C-Junioren als zusätzlicher Betreuer bei ihren Spielen oder er leitete diese als Schiedsrichter. Darüber hinaus begleitete er bis zuletzt unsere Nachwuchs-Schiedsrichter bei ihren ersten Spielen und war auch hier eine wichtige Stütze.

Der SV Germania Nörde und die Schiedsrichtervereinigung Höxter verlieren mit Dietmar einen sehr engagierten, hilfsbereiten und immer gern gesehenen Freund, Kollegen und Schiedsrichter. Wir werden Dietmar ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und besonders einem Enkelsohn Marcus, der seit letztem Jahr auch aktiver Schiedsrichter unserer Vereinigung ist.

Foto: Germania Nörde

Panorama
Freitag, 13. März 2020 10:21 Uhr
„Step 1“-Ausbildungsmesse im Kreis Höxter - Aussteller können sich jetzt anmelden
Freitag, 06. März 2020 11:12 Uhr

Waldeck (red). Im Landkreis Waldeck-Frankenberg gibt es den ersten bestätigten Coronavirus-Fall. Darüber informiert der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese. Bei der erkrankten Person handelt es sich um eine 75-jährige Frau aus dem Südkreis mit milden Erkältungssymptomen.

„Als wir gestern Abend das positive Testergebnis erhalten haben, haben wir umgehend alle entsprechenden Maßnahmen eingeleitet“, so Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese. „Der Zustand der Patientin ist stabil. Sie befindet sich Zuhause in Quarantäne und wird engmaschig medizinisch betreut und versorgt.“ Auch ihre einzige Kontaktperson im Landkreis wurde bereits ermittelt, um eine mögliche Infektionskette zu unterbrechen und so eine Weiterverbreitung des Virus einzudämmen. Die Kontaktperson wurde ebenfalls vorsorglich häuslich isoliert, zeigt keine Symptome – wird aber trotzdem medizinisch betreut.

Die Erkrankte hat sich bis zum 25. Februar im Landkreis Heinsberg aufgehalten und ist an diesem Tag nach Waldeck-Frankenberg zurückgekehrt. „Die Patientin hat sich vorbildlich verhalten. Weil sie leichte Erkältungssymptome verspürte, hat sie seit ihrer Rückkehr vorsorglich ihre Wohnung nicht mehr verlassen“, berichtet Frese weiter. Auch der Abstrich zur medizinischen Untersuchung ist nach vorheriger telefonischer Absprache von ihrer Hausärztin bei ihr zuhause durchgeführt worden. „Der Patientin geht es den Umständen entsprechend gut. Eine stationäre Versorgung ist aus medizinischer Sicht nicht notwendig.“ Erster Kreisbeigeordneter Frese dankt allen Beteiligten für das schnelle und umsichtige Handeln.

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg hat sich bereits seit Bekanntwerden der neuartigen Lungenkrankheit aus China im Januar in enger Abstimmung mit dem Land Hessen auf einen möglichen Ausbruch vorbereitet. Entsprechende Präventionsmaßnahmen wurden getroffen – in engem Austausch mit dem Land und Experten aus der Region. „Wir haben uns darauf vorbereitet, schnell, gezielt und umfassend handeln zu können, was wir jetzt auch tun“, sagt Frese. „Sorgen der Bürger nehmen wir ernst – raten aber dazu, nicht in Panik zu verfallen, sondern achtsam und umsichtig zu sein.“

Das Wichtigste ist, sich an die allgemeinen Hygiene-Empfehlungen zu halten, die auch für den Schutz vor Erkältungen und Grippe-Erkrankungen gelten: Husten oder Niesen in ein Einweg-Taschentuch oder in die Armbeuge mit Abstand zu anderen Personen sowie gründliches und regelmäßiges Händewaschen. „Seife reicht hier völlig aus, denn das Virus auf der Handoberfläche wird bei gründlichem Waschen mit Seife zerstört“, erläutert die Amtsärztin im Fachdienst Gesundheit des Landkreises Valentina Dick. Menschen mit chronischen Vorerkrankungen sollten – wie beim vorbeugenden Grippeschutz auch – große Massenveranstaltungen meiden.

Wenn man sich krank fühlt, aber keinen Kontakt hatte zu Menschen, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben oder zu Personen mit einer bestätigten Coronavirus-Erkrankung, spricht viel dafür, ruhig zu bleiben und von einer gewöhnlichen Erkältung auszugehen. In anderen Fällen ist es wichtig, erst einmal zuhause zu bleiben, um mögliche Ansteckungen zu vermeiden – und zunächst telefonisch den Hausarzt zu kontaktieren, um das weitere Vorgehen zu besprechen.  

Das Robert-Koch-Institut sowie die Gesundheitsministerien von Bund und Land stellen auf ihren Internetseiten gesicherte Informationen zur aktuellen Lage bereit. Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beantwortet auf ihrer Homepage die wichtigsten Fragen.

Quelle: Landkreis Waldeck-Frankenberg

Donnerstag, 27. Februar 2020 10:52 Uhr

Landkreis Kassel (red). Nachdem am Dienstagabend und dem gestrigen Mittwoch etliche Anrufe durch "Falsche Polizeibeamte" gemeldet wurden, rufen auch am heutigen Donnerstagmorgen wieder Betrüger überwiegend bei Senioren in Stadt und Landkreis Kassel an. Die verunsicherten Senioren meldeten sich beim Polizeinotruf 110 und schilderten von den Anrufen angeblicher Polizisten. Zudem grassiert derzeit die Masche, bei der zunächst angebliche Bankmitarbeiter anrufen und kurze Zeit später dann ein Anruf durch die "Falschen Polizeibeamten" erfolgt. Die Betrüger versuchten in einer Vielzahl der bekannt gewordenen Fällen, die Kontodaten der Angerufenen in Erfahrung zu bringen. Die Polizisten der Leitstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen konnten den Senioren schnell versichern, dass es sich um betrügerische Anrufe handelt. Glücklicherweise waren die Angerufenen in den bislang bekannt gewordenen Fällen nicht auf die unterschiedlichen Maschen hereingefallen. Die Polizei fragt am Telefon nicht nach Wertsachen im Haus oder Kontodaten. Aus dem aktuellen Anlass gibt die Polizei folgende Tipps: - Sprechen Sie mit Angehörigen, die Opfer werden könnten, über diese Betrugsmaschen. - Die Polizei erfragt am Telefon keine Details zu Kontodaten oder Wertgegenständen im Haus. - Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder familiären Verhältnissen preis. - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf. - Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. - Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige. - Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Beenden Sie das Gespräch mit dem Anrufer unbedingt zuvor. - Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen

Dienstag, 14. Januar 2020 10:29 Uhr

Düsseldorf (red). Die Landesregierung untermauert ihr finanzielles Engagement für die jüdischen Gemeinden: 3,4 Millionen Euro werden in 2020 für „Neubaumaßnahmen nebst Umbau- und Renovierungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen“ bereitgestellt.

„Die finanzielle Förderung ist Ausdruck der Verbundenheit, die die Landesregierung zu den jüdischen Gemeinden unterhält. Wir freuen uns, dass heute jüdisches Leben mit neuen Gemeindezentren und Synagogen sichtbar in unserem Land vertreten ist und Heimat findet“, erläutert Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. „Die Unterstützung der jüdischen Gemeinden ist zugleich Ausdruck der Wertschätzung und Solidarität, die uns mit den jüdischen Verbänden verbindet.“ Über die Verteilung der Mittel untereinander entscheiden die Empfänger selbst. Sie müssen mittels eines Testats eines Wirtschaftsprüfers die korrekte Verwendung der Gelder belegen.

Michael Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein und Koordinator für die Mittelverwendung, unterstreicht die Bedeutung der finanziellen Unterstützung: „Die Förderung durch das Land ist Ausdruck der Verbundenheit mit uns. Dafür sind wir dankbar, denn die Modernisierungen und Neubauten ermöglichen es, dem vielfältigen jüdischen Leben in Nordrhein-Westfalen erweiterte beziehungsweise neue Möglichkeiten zu eröffnen.“

Von Aachen bis Unna reicht die Liste der rund 40 Projekte. Konkret wurden beziehungsweise werden jüdische Gemeindezentren saniert und ausgebaut, aber auch der Umbau einer ehemaligen Kirche in eine Synagoge mit Gemeindezentrum gefördert.

Hintergrund

Die Unterstützung des jüdischen Glaubens hat Tradition. Bereits 1992 wurde zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und den jüdischen Verbänden ein Vertrag geschlossen, mit dem sich das Land verpflichtet, die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen. 2017 wurde der fünfte Änderungsvertrag des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, dem Landesverband Jüdischer Gemeinden von Westfalen-Lippe, der Synagogen Gemeinde Köln sowie dem Landesverband progressiver jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Seitdem stehen Mittel des Landes bereit, um jüdische Einrichtungen zu renovieren oder neu zu errichten. Der Förderbetrag erhöht sich jährlich bis zum Ende der Laufzeit des Vertrages im Jahr 2028 um je 200.000 Euro bis zur Höchstfördersumme von fünf Millionen Euro. Unabhängig davon stellt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung weiterhin Mittel für die baulich-technischen Sicherungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen bereit.

Dienstag, 14. Januar 2020 10:17 Uhr

Düsseldorf/Tel Aviv (red). Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel nimmt im Januar seine Arbeit auf. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Dies berichtete Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, am Freitag (10. Januar 2020) dem Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln. Das Büro soll auch zu einem Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Zugleich ist die Einrichtung ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel, denn schließlich ist es weltweit das erste Büro Nordrhein-Westfalens in einem anderen Land mit einem so umfassenden Auftrag.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren.
 
Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen und Israel verbindet längst weitaus mehr als die sich für uns aus dem Menschheitsverbrechen der Shoa ergebende Verantwortung. Wir profitieren heute von engen Kontakten zur High-Tech Nation Israel. Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley die innovativste Start-up-Region der Welt. Wissenschaft und Wirtschaft spielen hier Hand in Hand. Zukunftstechnologien wie etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Big Data-Anwendungen im Bereich der Medizin sind für Nordrhein-Westfalen von größtem Interesse.“
 
Dementsprechend ist das neue Büro zunächst in einem modernen Coworking-Space in Tel Aviv untergebracht, in dem auch zahlreiche Start-up-Unternehmen arbeiten. Über den endgültigen Standort des Büros wird noch entschieden.
 
Das neue Büro wird in Israel für Nordrhein-Westfalen werben und israelischen Unternehmen und Investoren die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sichtbar machen. Dabei wird es eng mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Tel Aviv kooperieren, die bereits für das Land in Israel aktiv ist und ihre erfolgreiche Tätigkeit für Nordrhein-Westfalen fortsetzt.
 
Der neue Leiter des Israel-Büros: Zur Person Dr. Gil Yaron
Die Leitung des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv übernimmt Dr. Gil Yaron, dessen Lebenslauf die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern verkörpert. Ministerpräsident Laschet: „Mit Gil Yaron konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Region für die Leitung des Büros gewinnen. Mit seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen in beiden Ländern trägt Gil Yaron seit über zwei Jahrzehnten zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Israelis bei. Er kennt den jüdischen Staat, sein Umfeld, seine Bevölkerung und seine Medien wie kaum ein anderer und unterhält seit seiner Kindheit engste Beziehungen zu Nordrhein-Westfalen. Zudem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte und ein großes Netzwek in Israel.“
 
Gil Yaron kam 1973 als Sohn deutschstämmiger Israelis in Haifa zur Welt. Sein Großvater stammt aus Hoengen bei Aachen, seine Großmutter aus Nordhausen. Beide verließen 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und flohen in das damalige Mandatsgebiet Palästina. Yarons Eltern wanderten kurz nach seiner Geburt nach Düsseldorf aus. Dort wuchs er bis zum Abitur auf. Nach einem kurzen Studienaufenthalt an der renommierten Brown University in den USA kehrte Gil Yaron nach Israel zurück, um in Jerusalem an der Hebrew University Medizin zu studieren. Bis zu seiner Promotion 2006 forschte und veröffentliche er zudem im Feld der Molekularbiologie.
 
Schon vor Abschluss seines Studiums interessierte sich Gil Yaron für die Nahostberichterstattung. Er studierte Arabisch und Politik in Givat Haviva und an der Hebräischen Universität und schrieb für eine Vielzahl hebräischer, deutsch- und englischsprachiger Medien, zuletzt als Israel-Korrespondent für die WELT.
 
Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel
Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.

Foto: Land NRW / Shani Nahmias

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