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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Sonntag, 13. September 2020 11:58 Uhr
Kreis Höxter: Weiterhin nur acht Aktive Infektionen im Kreisgebiet
Montag, 07. September 2020 10:01 Uhr

Kreis Höxter (red). Nachdem zuletzt in Deutschland und auch im Kreis Höxter ein leichter Anstieg der Coronazahlen festzustellen war, gehen die Aktiven Infektionen im Kreisgebiet wieder zurück. Vor rund einer Woche waren insgesamt 409 Fälle im Kreis Höxter bekannt, aktuell sind es 413. Die Zahl der Genesenen ist gleichzeitig von 377 auf 387 angestiegen, sodass nur noch acht Aktive Infektionen vonseiten des Kreisgesundheitsamtes gemeldet werden müssen. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 18. Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 2,11 und damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 9,2.

Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (1), Beverungen (1), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (2), Marienmünster (0),  Nieheim (0), Steinheim (0) und Willebadessen (1) und Warburg (3).

 

 

Freitag, 04. September 2020 09:22 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter bleibt die Anzahl der Corona-Infektionen weiterhin auf einem niedrigen Niveau. In den vergangenen vier Tagen sind zwei neue Fälle dazugekommen, sodass insgesamt aktuell 411 Fälle bekannt sind. Zusätzlich sind 383 (zuvor 377) Personen genesen, sodass zurzeit nur noch 10 aktive Fälle gemeldet sind - vor vier Tagen waren es noch 14 Fälle. Der 7-Tages-Inzidenz bleibt mit 2,11 weiterhin deutlich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt von 7,8.

Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (0), Beverungen (0), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (1), Marienmünster (0),  Nieheim (0), Steinheim (2/-2) und Willebadessen (2/-1) und Warburg (5).

Montag, 31. August 2020 09:51 Uhr

Kreis Höxter (red). In den vergangenen drei Tagen sind die Corona-Zahlen im Kreis Höxter von 407 auf 409 Fälle angestiegen. Die Zahl der Aktiven Infektionen im Kreisgebiet bleibt jedoch mit 14 Fällen auf einem niedrigen Niveau. 377 Personen sind aktuell genesen und die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 18.

Während in Steinheim und Nieheim jeweils eine Person genesen ist, stieg die Anzahl der Infizierten in Warburg von drei auf fünf. Der 7-Tages-Inzidenz bleibt mit 5,64 weiterhin deutlich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt. 

Insgesamt sind mittlerweile 375 Personen genesen. Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (0), Beverungen (0), Borgentreich (0), Brakel (1), Höxter (1), Marienmünster (0),  Nieheim (0/-1), Steinheim (4/-1) und Willebadessen (3) und Warburg (5/+2).

Freitag, 28. August 2020 10:00 Uhr

Kreis Höxter (red). In den vergangenen drei Tagen sind die Corona-Zahlen im Kreis Höxter von 401 auf 407 Fälle angestiegen. Die Zahl der Aktiven Infektionen im Kreisgebiet bleibt jedoch mit 14 Fällen auf einem niedrigen Niveau: Neben sechs neuen Fällen wurden auch vier Genesene registriert. Insgesamt sind mittlerweile 375 Personen genesen. Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (0), Beverungen (0), Borgentreich (0), Brakel (1), Höxter (1).Marienmünster (0),  Nieheim (1), Steinheim (5) und Willebadessen (3) und Warburg (3),

Region Aktiv
Montag, 21. September 2020 10:02 Uhr
Kreis Höxter: Termine des Schadstoffmobils im Oktober
Sonntag, 20. September 2020 11:02 Uhr

Lütgeneder (red). Über eine Sonnenblume mit einer Höhe von 3,18 Metern in seinem Garten freut sich Karl Koch aus Lütgeneder. Und diese Sonnenblume bescherte ihm gleich doppelte Freude: Er belegte damit den ersten Platz bei einem Pflanzwettbewerb der Borgentreicher SPD. Diese hatte den Samen nach Pfingsten im Stadtgebiet verteilt und die größten Pflanzen jetzt prämiert.

„Ich habe etwas Naturdünger dazu gegeben und immer gut gegossen“, verrät Karl Koch schmunzelnd das Geheimnis seines Erfolgs. Und neben dem guten Boden hatte er für die Sonnenblume auch einen besonders sonnigen Standort ausgesucht. Das machte sich bezahlt: Am Montag konnte er einen Einkaufsgutschein über 50 Euro aus den Händen von Bürgermeisterkandidat Hubertus Herbold entgegennehmen.

Ebenfalls gutes Wachstum hatte die Sonnenblume von Paul Ewen in Borgholz. Mit einer Höhe von 2,30 Metern belegte er den zweiten Platz. Dafür bekam er von Kreistags- und Stadtratskandidatin Gaby Römer eine 10er-Karte für die Borgentreicher Schwimmbäder überreicht.

Über den dritten Preis freut sich Amelie Tönnies aus Körbecke. Ihre Sonnenblume ist 2,15 Meter groß. Dafür konnte die Schülerin zwei Kinogutscheine des Central-Kinos in Borgentreich aus den Händen von Stadtratskandidatin Gina Sophie Stock in Empfang nehmen.

Foto: SPD

 

 

Sonntag, 20. September 2020 11:00 Uhr

Warburg (red). Die im August und September geplanten und beliebten Grenz- und Genusswanderungen können in diesen Corona-Zeiten nicht in der üblichen Form durchgeführt werden.

Alternativ bieten die Kulturland-Führerinnen Maria Theresia Herbold und Annette Schröder  am Sonntag den 27. September 2020 eine Rundwanderung im Raum Warburg an. Sie werden interessierte Teilnehmer auf die Holsterburg-Tour mitnehmen, eine der 11 Rundwanderweg-Varianten auf dem neu eingerichteten Diemeltaler Schmetterlingssteig. Sie führt aus der Warburger Altstadt zunächst Richtung Calenberg, dann zur Holsterburg, weiter zu einem der vielen sehenswerten Kalkmagerrasen und vorbei an der Brauerei entlang der Diemel wieder in die Altstadt zurück.

Diese Wanderung findet im Rahmen des „Tag der Regionen“ statt. Der bundesweite Aktionstag Tag der Regionen macht jedes Jahr in einem Zeitraum von zwei Wochen rund um den Erntedanksonntag Werbung für die Stärken in der Region. Auf diese Stärken wird unterwegs rechts und links des Weges in bekannter Manier interessant und informierend hingewiesen.

Eine Rast im Biergarten der Brauerei Kohlschein mit einem regionalen Picknick unterbricht die Tour bevor in der Altstadt die Möglichkeit besteht abschließend die Wanderung Revue passieren zu lassen und sich weiter auszutauschen.

Datum: 27.09.2020

Uhrzeit / Treffpunkt: 10:00 Uhr am Parkplatz beim Altstadtfriedhof

Länge / Dauer: 13 Kilometer, incl. Picknick ca. 4,5 Stunden

Es wird ein Teilnehmerbeitrag von 20,00 € erhoben.

Während der Wanderung / Veranstaltung sind die zu dem Zeitpunkt geltenden Verhaltensregeln in Corona-Zeiten einzuhalten. Rucksackverpflegung, dem Wetter angepasste Kleidung und rutschfeste Schuhe werden empfohlen.

Anmeldungen bitte bis zum 24.09.2020 bei M. Theresia Herbold (mtherbold@freenet.de / 0172-3 28 97 98) oder Annette Schröder (willibernd@t-online.de / 01575 7220188)

Foto: Maria Theresia Herbold

 

Samstag, 19. September 2020 09:41 Uhr

NRW (red). Der Chef der Staatskanzlei und Staatssekretär Nathanael Liminski: „Karneval ist fester Bestandteil des Jahresverlaufs, der Kultur, des Brauchtums und der Identität Nordrhein-Westfalens, er ist Teil der DNA unseres Landes. Und doch: Karneval muss sich wie alle anderen Bereiche des Lebens der aktuellen Zeit und ihren Regeln anpassen. Karneval, so wie wir ihn kennen, wird in Pandemie-Zeiten nicht möglich sein. Mein Dank gilt allen Vertretern des Karnevals für den guten, konstruktiven und intensiven Austausch. Der organisierte Karneval in Nordrhein-Westfalen ist sich seiner großen Verantwortung in diesen schweren Zeiten bewusst. Wir haben nun einen Fahrplan für die Session 2020/2021, bei dem der Gesundheitsschutz an erster Stelle steht. Gleichzeitig erlaubt dieser Fahrplan, den Kern des Karnevals, das Brauchtum und die Tradition zu pflegen. Ich freue mich, dass diese Lösung im Konsens gelungen ist. Das zeigt: Wir ziehen gemeinsam an einem Strang. Auch Vereine, die durch die Corona-Pandemie in eine wirtschaftliche Schieflage geraten sind oder geraten, lassen wir nicht alleine. Wir werden bestehende Förderprogramme des Landes verlängern und anpassen, um effektiv zu helfen und die karnevalistische Kulturszene für die Zukunft zu erhalten.“

Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval: „Als Vertreter des immateriellen Kulturerbes rheinischer Karneval sind wir uns der Verantwortung, die ein Fest wie der Karneval auf das Infektionsgeschehen hat, sehr bewusst. Daher waren wir seit Anfang Juli im engen Austausch mit der Staatskanzlei und dem Gesundheitsministerium und sind dort bei unseren Gesprächen auf offene Ohren gestoßen. Niemand kann den Karneval absagen, aber wir können mit Augenmaß daran gehen, große gesellige Veranstaltungen zu unterlassen und stattdessen kleine, feine Veranstaltungen mit vernünftigen Hygienekonzepten durchzuführen. Mit dem klaren Statement aus der Staatskanzlei sehen wir nun den Schutz der mit großem ehrenamtlichen Engagement agierenden Karnevalsgesellschaften gewährleistet.”

Die Regelungen im Überblick

Karnevalsbälle, Partyformate und gesellige Karnevalssitzungen ohne Beachtung des Abstandgebotes können nicht stattfinden. Die Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen untersagt in ihrer aktuellen Fassung Veranstaltungen, die nicht die strengen Vorgaben des Infektionsschutzes erfüllen und lässt gesellige Veranstaltungen nur aus herausragendem Anlass (z.B. Hochzeiten oder Beerdigungen) mit einer festen Personenobergrenze zu. Eine Veränderung dieser Regelungen wird es voraussichtlich bis Ende Februar nicht geben können.

Dafür treten an die Stelle der bekannten Formate – insbesondere kleinere – karnevalistische Kulturveranstaltungen, wie etwa Konzerte, die den auch allgemein geltenden Vorgaben der Coronaschutzverordnung sowie den gebilligten Hygienekonzepten entsprechen. Dazu zählen auch Besuchstermine der Tollitäten bei Veranstaltungen oder Einrichtungen.

Karnevalsumzüge, die in ihrer üblichen Ausgestaltung unter das geltende Verbot von Straßenfesten feiern, werden nicht möglich sein. Andere Veranstaltungen in der Session unter freiem Himmel müssen Einhaltung der Vorgaben der Coronaschutzverordnung konzipiert sein und werden sich dadurch in ihren Grundzügen von den Veranstaltungen der letzten Sessionen unterscheiden.

Die Landesregierung empfiehlt, dass die kommunalen Ordnungsbehörden am 11.11.2020 ein Alkohol- sowie gegebenenfalls ein Verweilverbot an neuralgischen Stellen im öffentlichen Raum aussprechen. Die Kommunalen Spitzenverbände unterstützen diese Empfehlung. 

Die Landesregierung wird bestehende Förderprogramme des Landes verlängern und gegebenenfalls anpassen, um die karnevalistische Kulturszene für die Zukunft erhalten zu können. So soll Vereinen, die durch die Corona-Pandemie in eine wirtschaftliche Schieflage geraten sind, effektiv geholfen werden

Freitag, 18. September 2020 11:03 Uhr

Kreis Höxter (red). Unter dem Motto „Kulturland kann Klimaschutz – auch digital“ gibt es am Mittwoch, 23. September, einen weiteren kostenlosen Online-Vortrag. Im Mittelpunkt steht dabei das Thema Heizung. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

Der Kreis Höxter bietet in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW und der Verbraucherzentrale NRW eine vierteilige Vortragsreihe an. Sven Kersten von der EnergieAgentur.NRW und Energieberater Martin Halbrügge von der Verbraucherzentrale NRW werden am 23. September im zweiten Online-Vortrag zum Thema Heizung referieren.

Beim Auftakt der Reihe mit dem Thema „Solarenergienutzung Zuhause“ haben sich knapp 20 Teilnehmende aus dem gesamten Kreisgebiet zugeschaltet. In einem regen Austausch wurden viele Fragen gestellt und die Teilnehmenden bewerteten den Vortrag als sehr informativ. „Es hat alles gut funktioniert und die Teilnehmenden waren sehr zufrieden“, freut sich Klimaschutzmanagerin Carolin Röttger vom Kreis Höxter.

Der nächste Vortrag beginnt am Mittwoch, 23. September, um 18.30 Uhr. „Auch Coronazeit ist Kommunikationszeit“, so Klima Netzwerkerin Petra Schepsmeier von der EnergieAgentur.NRW, die auch den zweiten Vortrag moderieren wird. „Wir kommen auch online sehr gut ins Gespräch und können umfassend informieren.“

Für diesen Online-Vortrag ist die Anmeldung bis zum 23. September möglich per Mail an c.roettger@kreis-hoexter.de oder per Telefon (05271/965-4215). „Die Teilnehmenden erhalten rechtzeitig per E-Mail einen Link, der direkt zur Veranstaltung führt“, erklärt Carolin Röttger. Bei technischen Fragen und Schwierigkeiten unterstützt Petra Schepsmeier unter der Telefonnummer 0171/9833034. Weitere Informationen zu den Vorträgen sowie Themenflyer zum Download gibt es unter www.klimaschutz.kreis-hoexter.de

Foto: Pixabay

Blaulicht
Montag, 21. September 2020 15:36 Uhr
Von Sonne geblendet - Radfahrer übersehen
Montag, 21. September 2020 15:06 Uhr

Kreis Höxter (red). Ablenkung im Straßenverkehr durch Smartphones - das war der Schwerpunkt eines landesweiten Kontrolltages, an dem sich auch die Polizei im Kreis Höxter beteiligte. Insgesamt wurden am 16. September 75 Fahrzeuge angehalten und überprüft. Dabei wurden fünf Autofahrer erwischt, die sich nicht an das Handyverbot gehalten haben und nun mit entsprechenden Anzeigen rechnen müssen.

Auch ein Fahrradfahrer wurde mit einem Verwarngeld belegt, weil er während der Fahrt das Handy bediente. Neben den Handyverstößen wurden bei der kreisweiten Kontrolle noch weitere Dinge beanstandet: Fünf Ordnungswidrigkeiten und vier Verwarngelder wurden wegen Geschwindigkeitsverstößen ausgesprochen, in vier Fällen waren die Sicherheitsgurte nicht angelegt. Hinzu kommen noch fünf sonstige Verstöße. Für die Polizei im Kreis Höxter ist das Thema Ablenkung am Steuer weiterhin ein wichtiger Aspekt bei allen Verkehrskontrollen. Verstöße werden konsequent zur Anzeige gebracht.

Foto: Pixabay

Sonntag, 20. September 2020 08:35 Uhr

Warburg (red). Die 62-jährige Bewohnerin einer Wohnung in der Bernhardistraße hörte in der Nacht zu Sonntag, gegen 02.15 Uhr, verdächtige Geräusche in ihrer Wohnung. Beim Nachsehen stellte sie fest, dass unbekannte Täter durch eine geöffnete Balkontür in die Räumlichkeiten gelangt waren und diverse Gegenstände entwendet haben. Eine Täterbeschreibung kann nicht gegeben werden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen und bittet um Hinweise unter Telefon 05641-78800.

Sonntag, 20. September 2020 08:31 Uhr

Warburg (red). Die Polizei leitete am Samstagnachmittag ein Strafverfahren gegen einen 19-jährigen aus Duisburg ein, nachdem er im Warburger Bahnhof den Zugführer einer Eurobahn geschlagen und leicht verletzt hatte. Der Zugführer hatte zuvor bemerkt, dass der junge Mann eine Tür blockiert und damit die Weiterfahrt des Zuges verhindert hatte. Anschließend hatte er sich ohne Mund-Nasen-Schutz auf seinen Sitzplatz begeben. Als der Zugführer ihn auf sein Fehlverhalten aufmerksam machte, schlug er unvermittelt zu. Der leicht alkoholisierte 19-Jährige wurde des Zuges verwiesen.

Samstag, 19. September 2020 08:49 Uhr

Höxter (red). E(lektro)-Scooter ohne Sitz sieht man inzwischen auch im Kreis Höxter häufiger im Straßenbild. Doch wer damit in Deutschland am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen will, muss dabei bestimmte Bedingungen erfüllen. Nicht jedes Modell aus Fernost ist zulässig und nicht jede Person darf so ein Elektrokleinstfahrzeug führen. Auch Versicherungspflicht und Betriebserlaubnis sollten vorher genau abgeklärt werden. 

Dies wurde zum Beispiel einer 70-jährigen Frau in Höxter zum Verhängnis, die am Donnerstag, 17. September, bei einer Verkehrskontrolle an der Albaxer Straße in Höxter angehalten wurde. Die Frau fuhr mit ihrem Elektro-Roller, der bis zu 25 km/h schnell sein kann, auf dem Gehweg. Ein festangebrachtes Typenschild oder Fahrgestellnummer gab es nicht, eine Betriebserlaubnis lag ebenfalls nicht vor. Nach der Kontrolle wurde ihr die Weiterfahrt im öffentlichen Verkehrsraum untersagt. Sie musste den Elektroroller nach Hause schieben. Sie erwartet nun eine Anzeige, da sie als Fahrzeugführerin gegen das Pflichtversicherungsgesetz verstoßen hat. 

Grundsätzlich dürfen Personen ab 14 Jahre einen E-Scooter ohne Prüfbescheinigung oder Führerschein führen. Die Fahrzeuge dürfen nur von einer Person benutzt werden. Es besteht zwar keine Helmtragepflicht, jedoch wird seitens der Polizei empfohlen, einen Fahrradhelm zu tragen. 

Die Fahrzeuge müssen technischen Standards entsprechen. Diese werden durch eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder Einzelbetriebserlaubnis nachgewiesen. Die E-Scooter müssen mit zwei voneinander unabhängigen Bremsen und einer helltönenden Klingel ausgerüstet sein. Weiterhin müssen lichttechnische Einrichtungen, ein weißes Licht und ein weißer Reflektor vorne, sowie ein rotes Licht und ein roter Reflektor hinten, vorhanden sein. Die Lichter können mit Strom durch eine Lichtmaschine oder durch einen Akku versorgt werden. Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit darf maximal 20 km/h betragen.

Wie bei den meisten Kraftfahrzeugen ist auch für einen Elektroroller eine Haftpflichtversicherung nötig. Das ausgegebene Versicherungskennzeichen muss gut lesbar und fest am Heck angebracht sein. Die Betriebserlaubnis und die Versicherungsbescheinigung müssen mitgeführt und bei einer Polizeikontrolle ausgehändigt werden.

E-Scooter-Führer müssen den Radweg benutzen. Ist dieser nicht vorhanden, so müssen sie auf die Fahrbahn ausweichen. Der Gehweg ist tabu! E-Scooter dürfen nicht nebeneinander fahren. Wer mit dem Gefährt abbiegt, muss wie beim Fahrradfahren Handzeichen geben. Während der Fahrt ist die Handynutzung verboten! Ansonsten gelten auch hier die Promillegrenzen wie bei anderen Kfz-Führern bzw. ein absolutes Alkoholverbot für Fahranfänger und junge Fahrer (21 Jahre oder Probezeit). Verstöße gegen die Zulassungs- oder Verhaltensregeln können zu Ordnungswidrigkeiten- oder sogar Strafverfahren führen.

Foto: Symbolfoto

Politik
Montag, 14. September 2020 13:03 Uhr
Kommunalwahl: Alle Entscheidungen zur Bürgermeisterschaftswahl in der Übersicht
Montag, 14. September 2020 09:47 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Kreis Höxter hat einen neuen Landrat: CDU-Kandidat Michael Stickeln konnte sich im Rahmen der Kommunalwahlen 2020 deutlich gegen Lensdorf (SPD) durchsetzen. Fast 73 Prozent der Wählerinnen und Wähler stimmten für Stickeln – die Wahlbeteiligung lag bei fast 60 Prozent. Stickeln konnte sich hierbei in allen Gemeinden des Kreises Höxter deutlich gegenüber dem SPD-Kandidaten durchsetzen. In Borgentreich und Warburg holte der CDU-Kandidat mehr als 80 Prozent der Stimmen.

Kreistagswahlen

Die CDU ist die dominierende Kraft im Kreis Höxter. Über 46 Prozent der Stimmen am gestrigen Sonntag entfielen auf die CDU. Die SPD konnte auf Kreisebene rund 18 Prozent holen - GRÜNE (14,40), UWG/CWG (6,42), FDP (4,88). AfD (4,41), BfH (2,86) und Sonstige (2,30) folgen. Damit ergibt sich im Kreistag folgende Sitzaufteilung: CDU (22), SPD (8), GRÜNE (7), UWG/CWG (3), FDP (2), DIE LINKE (1), AfD (2) und BfH (1).

Vergleich mit Kreistagswahl 2014

  • CDU: 50,88 zu 46,64 Prozent
  • SPD: 25,30 zu 18,09 Prozent
  • GRÜNE 9,52 zu 14,40 Prozent
  • UWG/CWG: 6,96 zu 6,42 Prozent
  • FDP: 4,18 zu 4,88 Prozent

Für die CDU im Kreistag per Direktmandat vertreten sind Mark Becker, Franz-Josef Schröder, Fabian Wöstefeld, Stefan Berens, Thomas Johlen, Heinrich Lücke, Alfred Gemmeke, Gisela Müller, Matthias Goeken, Bertwin Kühlmann, Dr. Josef Lammers, Ricarda Simon, Fabian Lülff, Stephan Böker, Julia Robrecht, Werner Dürdoth, Heiko Hansmann, Sascha Meyer und Regina Feischen sowie Wilhelm Skroch. Heinrich Leifert rückt über die Liste in den Kreistag nach.

Für die SPD ziehen über den Listenplatz Nora Eileen Wieners, Frank Oppermann, Rebekka Dierks, Marcel Franzmann, Loreen Lensdorf, Holger Jödicke, Magdalena Volmert und Guido Gell in den Kreistag ein.

Martina Denker, Annegret Rehrmann, Gerhard Antoni, Kristin Launhardt-Petersen, Josef Schlüter, Jutta Fritzsche und Hermann Ludwig repräsentieren die GRÜNEN im Kreistag. Die weiteren Sitze gehen an Marion Ewers und Markus Bömelburg von der FDP, Ansgar Simon (LINKE), Klaus Meyer und Norbert Senges (beide AfD) und Hermann Loges (BfH).

 

Freitag, 11. September 2020 09:29 Uhr

Warburg (red). Die beiden CDU-Ratskandidaten Uli Nolte (Wahlbezirk 7) und Wolf-Rüdiger Mutter (Wahlbezirk 8) sowie der Kreistagskandidat Sascha Meyer konnten dem Reiterverein Warburger Land nun den Erlös ihrer Wahlkampfparty überreichen. Diese hatte am 22. August auf der Anlage des Vereins stattgefunden. „Wir sind dem Reiterverein Warburger Land sehr dankbar, dass wir unsere Veranstaltung auf diesem tollen Vereinsgelände durchführen konnten und überreichen gerne eine Spende von 200 € für die Jugendarbeit des Vereins“, betonten die Kandidaten bei der Übergabe.

„Wir freuen uns sehr, dass die CDU-Kandidaten-Veranstaltung einen guten und harmonischen Verlauf hatte und bedanken uns herzlich für die Spende bei Uli Nolte, Wolf-Rüdiger Mutter und Sascha Meyer“, so der 1. Vorsitzende des Vereins Elmar Messler.

Foto: CDU

Wirtschaft
Donnerstag, 17. September 2020 07:03 Uhr
30. Kinoprogrammpreis NRW: Warburger Cineplex ausgezeichnet
Samstag, 12. September 2020 16:03 Uhr

Diemelstadt (red). Stolz präsentiert Manuel Morcinek sein Abschlusszeugnis. Der Azubi der Alloheim Senioren-Residenz „Lustgarten“ in Diemelstadt schloss jetzt seine Ausbildung erfolgreich ab und gehört damit zu den insgesamt 225 Auszubildenden, die in diesem Jahr bundesweit in einer der Alloheim- Einrichtungen ihre Ausbildung zur Pflegekraft mit bestandenem Examen beenden. „Ihnen stehen damit alle Wege offen, um in der Pflege durchzustarten“, fasst Einrichtungsleiter Lothar Koch-Sander zusammen. Mit einer Gutscheinkarte und einer Alloheim-Powerbank gratulierte er den examinierten Kollegen gemeinsam mit Pflegedienstleitung Bianca Sommer und Praxisanleiterin Jenny Stracke.

Foto: Alloheim Senioren-Residenz „Lustgarten“

Freitag, 11. September 2020 09:26 Uhr

Warburg (red). Im Finanzamt Warburg haben fünf Nachwuchskräfte ihr Studium beziehungsweise ihre Ausbildung begonnen. Ausbildungsleiter Frank Kriwet freut sich, den neuen Ausbildungsjahrgang begrüßen zu dürfen. Für das kommende Jahr bietet das Finanzamt Warburg wieder attraktive Ausbildungs- und Studienplätze an. Online-Bewerbungen sind ab sofort unter www.finanzamt.nrw.de möglich.

Dr. Katrin Kirchner, Leiterin des Finanzamts Warburg: „Wir suchen engagierte und kreative Leute, die Lust haben, in unseren Teams mitzuarbeiten. Wir bieten eine Top-Ausbildung und danach zukunftssichere und abwechslungsreiche Jobs im öffentlichen Dienst mit vielfältigen und interessanten Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten.“ Diese Tätigkeiten reichen vom Innen- und Außendienst in den Finanzämtern bis zu möglichen Einsätzen in der Steuerfahndung. Darüber hinaus können wir Dozententätigkeit an den Schulen oder die Weiterbildung zu IT-Spezialisten anbieten. Gleichzeitig wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der NRW-Finanzverwaltung groß geschrieben – und zwar für Frauen und Männer. 

„Ausbildung oder Studium? Wir bieten beides. Und dafür gibt’s vom ersten Tag an über 1.000 Euro im Monat“, so Dr. Kirchner.

Für das dreijährige duale Studium an der Fachhochschule für Finanzen Nordrhein-Westfalen im Schloss Nordkirchen müssen Bewerberinnen und Bewerber das Abitur oder die Fachhochschulreife mitbringen. Im Studium wechseln sich steuerrechtliche Vorlesungen an der Fachhochschule mit Praxisphasen im Finanzamt Warburg ab. Wer sich für einen der 3 Studienplätze zur Diplom-Finanzwirtin (FH) oder zum Diplom-Finanzwirt (FH) interessiert, kann ab sofort die Bewerbung über das Internet unter www.studium-im-finanzamt.de einreichen.

Für das kommende Jahr werden auch wieder 2 Ausbildungsplätze vergeben. Bewerben kann man sich ab sofort online unter www.ausbildung-im-finanzamt.de. Hierfür wird die Fachoberschulreife oder ein vergleichbarer Schulabschluss erwartet.

Foto: Finanzamt Warburg

Sport
Montag, 21. September 2020 10:21 Uhr
Jetzt anmelden zum Fitnesstanz für Frauen und Mädchen
Dienstag, 15. September 2020 09:46 Uhr

Höxter (red). Neuauflage des Kompaktlehrgangs: Die Schiedsrichtervereinigung bietet nach der erfolgreichen Premiere des Kompkatlehrgangs auch dieses Jahr einen Anwärterlehrgang für Schiedsrichter in 3 Tagen an. 

Von Freitag, 18. September bis Sonntag, 20. September findet der zweite Kompaktlehrgang für Schiedsrichter-Anwärter statt. Die angehenden Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter erlernen an einem Wochenende die 17 Fußballregeln und absolvieren schlussendlich am Sonntag die theoretische und praktische Leistungsprüfung. Spaß und Interesse am Fußball, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und ein Mindestalter von 12 Jahren - das sind die Voraussetzungen für die Anmeldung. Aktive Fußballerinnen und Fußballer, aber auch diejenigen, die ihre Schuhe schon an den Nagel gehangen haben, sind im Team der Schiedsrichter gefragt.

Nach einer erfolgreichen Premiere des Kompaktlehrgangs möchten wir auch diesem Jahr den Weg gehen und hoffen so neue Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter für den Kreis Höxter zu gewinnen, um zukünftig alle Spiele wieder besetzen zu können, erklärt Jessica Hildebrandt, Vorsitzende des Kreis-Schiedsrichter-Ausschusses.

Für Fragen steht der Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss gern zur Verfügung. Auf Anmeldungen freuen sich VKSA Jessica Hildebrandt (jessica.hildebrandt@flvwk16.de) und Ansgar Eickmeier, Mitglied des Lehrstabes (ansgar.eickmeier@flvwk16.de).

Foto: FLVW

Montag, 07. September 2020 11:29 Uhr

Herlinghausen (red). Große Freude im Vorstand und in der Jugendabteilung des SSV Herlinghausen. Die Firma ALUMET sponsort Traingsjacken für die komplette Jugendabteilung des SSV Herlinghausen. Insgesamt wurden 53 Jacken am 04.09.2020 von Coskun Güney (Vertriebsbüro Deutschland) übergeben. Mit einer Kapazität von 6000 Tonnen pro Jahr ist die Firma ALUMET eines der führenden Unternehmen in der Oberflächenbehandlung in den Benelux-Ländern.

Seit dem 1. Januar 2020 hat ALUMET ein Vertriebsbüro in Deutschland, die Alumet Eloxal Deutschland GmbH, die von Coskun und Michaela Güney geführt wird. Für Coskun Güney, dessen Sohn beim SSV in der C-Jugend spielt, war es eine Selbstverständlichkeit die Jugendabteilung so toll zu unterstützen. Der SSV Herlinghausen, speziell die Jugendabteilung, bedankt sich ausdrücklich bei Coskun Güney. Zum Einstand gab es gleich einen 6:3 Sieg der C-Junioren gegen die JSG Wrexen.

Foto: SSV Herlinghausen

Panorama
Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr
Die heimische Wirtschaft steht zum Flughafen Paderborn/Lippstadt
Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

Montag, 24. August 2020 08:29 Uhr

Düsseldorf (red). Nordrhein-Westfalen hat dem Bund die vorläufigen Ergebnisse zur Erntebilanz bei Getreide übermittelt. Mit 3,8 Millionen Tonnen Getreide liegt die Ernte trotz der im dritten Jahr in Folge extremen Witterungsausschläge fast genau auf Höhe des Vorjahres (+0,1 Prozent) und 2,9 Prozent unter dem sechsjährigen Mittel.

„Es wird trotzdem deutlich: Der Klimawandel wirkt sich auf die Landwirtschaft aus. Zudem hat auch die Corona-Pandemie es den Landwirtinnen und Landwirten nicht einfacher gemacht“, kommentierte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die Bilanz.

Die Ministerin nahm die Erntebilanz zum Anlass, den Landwirtinnen und Landwirten für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken: „Sie leisten rund um die Uhr herausragende Arbeit für die Ernährung der Gesellschaft. Sie stellen auch in den schwierigen Zeiten unsere Versorgung sicher und bringen regionale Vielfalt auf unsere Teller. Wir Verbraucher sollten dies jeden Tag aufs Neue würdigen und unsere Lebensmittel und diejenigen, die sie erzeugen, wertschätzen", sagte Ursula Heinen-Esser.

Ein zu milder Winter, sehr hohe Niederschläge im Februar, außergewöhnliche Trockenheit im April und Mai, Spätfröste während der Eisheiligen und schließlich Hitze und Trockenheit im August haben das Wachstum fast aller Feldfrüchte in diesem Jahr beeinträchtigt. Dies hat dazu geführt, dass die Ernteergebnisse je nach Region und vor allem je nach Bodengüte außergewöhnlich stark streuen.

Regional kam es insbesondere bei Winterweizen auf guten Böden mit hoher Wasserspeicherung zu unerwarteten Rekorderträgen, während die Ernte vor allem auf leichten, sandigen Böden unterdurchschnittlich war. Die Anbaufläche für Getreide in Nordrhein-Westfalen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 507.090 Hektar und umfasst damit etwa die Hälfte der Ackerlandfläche. Lokale Aussagen zur Erntebilanz sind auf Grundlage der landesweiten Daten nicht möglich.

Weizenernte über dem Durchschnitt

Im Ergebnis liegen in Nordrhein-Westfalen die Flächenerträge bei Winterweizen mit 86,2 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr und 3,2 Prozent über dem langjährigen Mittel. Hingegen gingen die Erträge bei Wintergerste (70,8 dt/ha, minus 8 Prozent gegenüber Vorjahr, minus 7,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Winterroggen (62,1 dt/ha, minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 3,9 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Triticale (61,2 dt/ha, minus 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 11,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) und Hafer (44,0 dt/ha, minus 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 17,6 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) zurück.

„Neben der Menge spielt natürlich auch die Qualität der Ernte eine wichtige Rolle. Hier hat das warme Erntewetter dafür gesorgt, dass nahezu das gesamte Getreide sauber, trocken und pünktlich eingebracht werden konnte“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Bei der wichtigsten Brotgetreideart Weizen deute sich an, dass die für das Backverhalten wichtigen Proteingehalte in diesem Jahr vor allem auf Flächen mit Rekorderträgen auf eher niedrigem Niveau liegen. Bei der Wintergerste als wichtigster Futtergetreideart werden besonders gut gefüllte Körner mit hohem Hektolitergewicht berichtet.

Sorgenkinder Grünland und Futter

Weniger günstig stellen sich derzeit die Aussichten für die Futtergewinnung dar. Insbesondere auf den leichten, sandigen Standorten haben Hitze und Trockenheit der letzten Wochen Mais, Futtergräsern und Grünland stark zugesetzt und lassen deutlich unterdurchschnittliche Erträge erwarten. Damit stehen viele Tierhaltungsbetriebe im dritten Jahr in Folge vor dem Problem knapper Winterfuttervorräte. Einsetzende Niederschläge werden die vorzeitige Abreife vieler Maisbestände nicht mehr aufhalten können. Allerdings gibt es auch früh gesäte Maisbestände auf guten Böden, die durchaus eine hohe bis sehr hohe Ernte erwarten lassen.

Ministerin Heinen-Esser: „Der trockenheitsbedingte Wachstumsstillstand auf Grünland wird in der verbleibenden Vegetationszeit nicht mehr aufzuholen sein. Das stimmt mich besorgt. Aber auch hier gibt es regional je nach Boden und Niederschlägen große Unterschiede.“ Unter der Hitze und Trockenheit litt auch der Kartoffelanbau. Nur mithilfe der Beregnung werden in diesem Jahr gute Erträge und Qualitäten möglich sein. Dort, wo nicht beregnet werden kann, sind schwache Erträge und zum Teil hohe Stärkegehalte und damit mehlige Knollen die Folge. Günstige Witterung mit ausreichenden Niederschlägen kann vor allem bei Zuckerrüben, aber auch bei späten Kartoffeln, Silo- und Körnermais sowie Grünland in den nächsten Wochen die Ernteerwartungen noch verbessern.

Samstag, 22. August 2020 10:07 Uhr

Düsseldorf (red). Ein neues Videospiel soll Kinder und Jugendliche über extremistische Einflüsse im Internet aufklären und ihre Medienkompetenz stärken: Innenminister Herbert Reul, der Chef der Staatskanzlei und für Medien zuständige Staatssekretär, Nathanael Liminski, und Martin Borchers, Produzent der Firma bildundtonfabrik (btf) haben am Freitag (21. August) das Spiel „Leons Identität“ vorgestellt. Der NRW-Verfassungsschutz und Staatskanzlei haben das Projekt gemeinsam beauftragt und begleitet.

„Das Netz ist die Dunkelkammer eines extremistischen Weltbildes und die Radikalisierungsmaschine des 21. Jahrhunderts. Deshalb ist es wichtig, dass der Staat hier maßgeschneiderte Angebote macht. Die Überzeugungen junger Menschen dürfen nicht von Populisten und Radikalen geprägt werden, da müssen und wollen wir mitmischen“, so Reul. Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz sieht die Digitalisierung des Extremismus als größte Herausforderung für alle Sicherheitsbehörden an.

Nathanael Liminski sagte: „Nordrhein-Westfalen geht in der Extremismus-Prävention neue Wege. Mit ‚Leons Identität‘ wollen wir junge Menschen vor dem Abrutschen in die rechte Szene bewahren. Indem wir ihre Medienkompetenz stärken, machen wir sie immun gegen Hetze und Hass. Zielgruppengerecht gehen wir mit unserer Prävention dorthin, wo sonst Radikalisierung stattfindet.“

Leons Identität ist ein detektivisches Abenteuerspiel. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Jonas, der sich auf die Suche nach seinem vermissten Bruder macht. Jonas sucht in Leons Jugendzimmer nach Hinweisen und geht den Umständen seines mysteriösen Verschwindens auf den Grund, wobei er Leons langsames Abdriften in die rechtsextreme Szene nachzeichnet.

Bereits seit vier Jahren ist der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz auf der Spielemesse „Gamescom“ präsent. Die positiven Erfahrungen dort sind der Hintergrund für die Entwicklung des Spiels. Das Spiel ist offiziell geprüft und hat die Alterskennung USK 12. Es eignet sich auch für den Einsatz in Schulen. Zum Spiel gehört eine Website, die eine Brücke in die reale Welt schlägt. Hier können die Spieler sich weiter informieren und valide Quellen sichten.

Entwickelt wurde das Spiel gemeinsam mit bildundtonfabrik (btf), unter anderem mehrfacher Gewinner des Grimmepreises und des deutschen Videospielpreises 2019. „Was wir können, ist über Extremismus und Radikalisierung aufklären, was wir aber nicht können, ist ein Videospiel entwickeln“, so Innenminister Reul. Das Gesamtbudget für die Entwicklung des Spiels betrug rund 220.000 Euro.

Mehr Informationen zu „Leons Identität“ gibt es unter www.leon.nrw.de

Foto/Screenshot: Land.NRW

 

Donnerstag, 23. Juli 2020 11:20 Uhr

Paderborn (red). Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) begrüßt die Wiederaufnahme der täglichen Flugverbindung zwischen dem Flughafen Paderborn/Lippstadt und der bayerischen Landeshauptstadt München durch die Lufthansa. Der Flughafen München bildet ein wichtiges Drehkreuz für Flüge in alle Welt und ist laut IHK insbesondere für den ostwestfälischen Wirtschaftsverkehr von großer Bedeutung.

Mit einer täglichen Verbindung ist man von den früheren fünf täglichen Verbindungen zwar noch weit entfernt, allerdings ist es nach Einschätzung der IHK ein Schritt zur Rückkehr in die Normalität. Der Luftverkehr in Deutschland und weltweit leidet corona-bedingt unter drastischen Rückgängen. Viele Länder außerhalb der EU gelten als Risikogebiete, in die es keine Flugverbindungen gibt. Allerdings ändern sich die Einstufungen häufig kurzfristig. Die IHK hofft daher, dass in Kürze immer mehr Geschäftsreisen auch außerhalb der EU möglich sein werden. Darauf gilt es, sich vorzubereiten.

Ostwestfalen verfügt über viele international erfolgreiche Unternehmen, die in engem Austausch mit ihren Kunden und Lieferanten weltweit stehen. Um auch weiterhin Erfolg auf den internationalen Märkten vorweisen zu können, brauchen die Unternehmen schnelle Flugverbindungen zu den wichtigen Destinationen weltweit. Das kann der Flughafen Paderborn/Lippstadt über das Drehkreuz München leisten. Daher ist diese Verbindung für den Geschäftsreiseverkehr so eminent wichtig. 

Ohne staatliche Hilfe wird es allerdings für den Flughafen Paderborn/Lippstadt kaum möglich sein – wie für fast alle anderen Regionalflughäfen in Deutschland auch – ohne größere Einschnitte durch die Corona-Krise zu kommen. Deshalb fordert die IHK die Landes- und Bundesregierung auf, Flughäfen wie den in Paderborn/Lippstadt unter den Corona-Rettungsschirm zu stellen. Außerdem fordert die IHK das Bundesverkehrsministerium auf, die zugesagte Übernahme der Kosten für die Flugsicherung jetzt auch schnell umzusetzen.

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