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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Montag, 14. Juni 2021 07:23 Uhr
Kreis Höxter: 7-Tages-Inzidenz liegt bei 19,964
Sonntag, 13. Juni 2021 09:18 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 5.085 (+7) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 4.886 (+6) Personen als genesen und 58 (+1) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 20,677 (Stand: 0 Uhr).

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg 2 (0)

Beverungen 3 (0)

Borgentreich 1 (-1)

Brakel 8 (-2)

Höxter 14 (+4)

Marienmünster 0 (0)

Nieheim 4 (0)

Steinheim 3 (+1)

Warburg 8 (-3)

Willebadessen 15 (+2)

Samstag, 12. Juni 2021 08:46 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 5.078 (+10) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 4.880 (+8) Personen als genesen und 57 (+2) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 15,686 (Stand: 0 Uhr).

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg 2 (0)

Beverungen 3 (0)

Borgentreich 2 (-4)

Brakel 10 (0)

Höxter 10 (+2)

Marienmünster 0 (0)

Nieheim 4 (+3)

Steinheim 2 (0)

Warburg 11 (-2)

Willebadessen 13 (+3)

Samstag, 12. Juni 2021 07:26 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Impfquote bei den Erstimpfungen ist im Kreis Höxter auf rund 57 Prozent gestiegen. Rund 80.000 Menschen sind somit mindestens einmal geimpft. Rund 42.000 Menschen haben schon bereits den vollen Impfschutz. Hier liegt die Quote bei rund 30 Prozent.

Freitag, 11. Juni 2021 08:12 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 5.068 (+6) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 4.872 (+13) Personen als genesen und 55 (-7) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 141 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 9,269 (Stand: 0 Uhr).

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg 2 (0)

Beverungen 3 (0)

Borgentreich 6 (-1)

Brakel 10 (-1)

Höxter 8 (+3)

Marienmünster 0 (0)

Nieheim 1 (+1)

Steinheim 2 (0)

Warburg 13 (-8)

Willebadessen 10 (-1)

Region Aktiv
Montag, 14. Juni 2021 10:10 Uhr
Marte Meo: Ausbildung unter erschwerten Corona-Bedingungen
Montag, 14. Juni 2021 09:41 Uhr

Warburg (red). Die Warburger Meisterkonzerte melden sich nach der Zwangspause mit einer besonders spektakulären Veranstaltung zurück:

Am Dienstag, 29. Juni, ab 19.30 Uhr spielt das Detmolder Kammerorchester ein Beethoven-Programm auf der Bühne der Warburger Stadthalle. Dabei sollen mit dem Violinkonzert in D-Dur und dem Klavierkonzert Nr. 5 in Es-Dur zwei besonders beliebte Werke des Bonner Meisters erklingen.

Ersteres besticht durch seinen lyrischen Melodienreichtum, Letzteres durch prachtvollen und virtuosen Schwung. Beide Solistenkonzerte entstanden in der sogenannten „heroischen Schaffensperiode“ Beethovens, in der auch die populärsten Sinfonien fallen, darunter die Eroica- und Schicksalssinfonien wie auch die Pastorale.

Die anspruchsvollen Soloparts übernehmen zwei fantastische Instrumentalisten, nämlich der Geiger Frank-Michael Erben, seines Zeichens Konzertmeister des Gewandhausorchesters Leipzig und Primarius des Gewandhaus-Quartetts, sowie der Pianist Alfredo Perl, ebenso wie Frank-Michael Erben zum wiederholten Mal zu Gast bei den Warburger Meisterkonzerten. Die Solisten unterstützen einander und übernehmen wechselweise auch den Dirigierstab und leiten das Vorzeige-Orchester der Detmolder Musikhochschule.

Für das Konzert sind 200 Sitzplätze verfügbar. Der Einlass in die Stadthalle ist nur mit einen Negativtest (oder Nachweis über Immunisierung) und mit medizinischer Gesichtsmaske (OP- oder FFP2-Maske) möglich. Die Sitzordnung erfolgt im Schachbrettmuster, versetzt mit je einem freien Sitz rechts und links, wobei maximal Angehörige aus zwei Haushalten direkt neben einander sitzen dürfen. Um Warteschlangen im Eingangsbereich zu vermeiden, wird um frühzeitiges Erscheinen zum Konzert gebeten. Der Einlass ist ab 18.30 Uhr.

Da es sich um ein Nachholkonzert aus der Saison 2019/2020 handelt, erhalten die Inhaber eines Abos in den nächsten Tagen ein Schreiben, in dem ihnen ein Sitzplatz in der Stadthalle zugewiesen wird. Dieses Schreiben gilt auch als Eintrittskarte und ist bitte bei der Einlasskontrolle vorzulegen. Etwa 50 Eintrittskarten stehen noch zum freien Verkauf zur Verfügung und können im Informations- und Servicepavillon der Stadtwerke auf dem Warburger Neustadtmarktplatz (Tel.: 05641 / 908 800) erworben werden. Der Vorverkauf beginnt heute, 14. Juni.

Alfredo Perl Frank Michael Erben

Fotos: Marco Borggrewe, Martin Brockhoff, Frank-Michael Erben

Montag, 14. Juni 2021 09:10 Uhr

Hardehausen (red). Der "Demonstrationszug der Tiere" des Bildhauers Raphael J. Strauch aus Willebadessen zieht im Juni durch das Wisentgehege Hardehausen. Vom Hammerhof bis zu den Wisenten können große und kleine Besucher elf überdimensionale Tierskulpturen aus Beton im typischen Lebensraum der dargestellten Arten entdecken.

Mit den rot angestrichenen Tieren wollen Strauch und seine Frau Kirsten, die die Begleittexte der Open-Air-Ausstellung geschrieben hat, auf die Bedrohung unserer biologischen Vielfalt aufmerksam machen und Handlungsfelder zur Verbesserung des Artenschutzes aufzeigen. Trotz des ernsten Themas gucken alle Tiere freundlich und voller Hoffnung - möglichst auch in die Augen der jüngeren Generationen, auf die viel Verantwortung für den Erhalt der Vielfalt zukommt und die die Tiere entlang der Wege explizit auch anfassen dürfen.

Die Ausstellung im Wisentgehege ist nach der Wiedereröffnung des Hammerhof-Cafés nach monatelangem Lockdown ein schönes Signal, bald wieder in einen normalen Betrieb zurückzukehren. Für den mahnenden Demonstrationszug gibt es wohl kaum einen besseren Standort als das Wisentgehege als Nachzucht- und Artenschutzprojekt. Denn in Hardehausen erinnern die Wisente seit mittlerweile 63 Jahren daran, was passieren kann, wenn der Mensch eine Art fast zum Aussterben bringt.

Sonntag, 13. Juni 2021 10:38 Uhr

Warburg (red). Mengen, Formen und Zahlen begeistern Kindergartenkinder von klein an: was ist "viel" und was heißt "wenig". Ihre ganz Welt ist voller Mathematik und Mengen; Zahlen und Formen begeistern sie.

In dieser Fortbildung, am 21. Juni, von 9 bis 16.30 Uhr, werden zahlreiche spielerische Herangehensweisen vermittelt, wie Kindern die Welt der Mathematik mit viel Spaß und Bewegung erschlossen werden kann. Hier wird der Grundstock für eine lebenslange Freude an der Mathematik gelegt.

Sonntag, 13. Juni 2021 10:33 Uhr

Warburg (red). Die Zeiten, in denen man "nur" pädagogische Fachkraft war, sind - insbesondere in größeren Kitas - vorbei. Gruppenleitungen stehen vor neuen Herausforderungen. Mit der Rollenübernahme gehen Anforderungen einher, die erst in der praktischen Arbeit erlebt werden und die mit den wachsenden - nicht allein auf die pädagogische Arbeit mit Kindern und Eltern begrenzten - Aufgaben entstehen. Eine besondere Anforderung kann die Beförderung zur Gruppenleitung sein, wenn man zuvor als Erzieherin oder Erzieher im selben Team beschäftigt war oder als Berufsanfänger*in die Rolle der Gruppenleitung in einem erfahrenen Team übernimmt.

In der Fortbildung sollen die vielfältigen Aufgaben von Gruppenleitung vermittelt und Hilfestellungen zur Entwicklung einer adäquaten Rollenklarheit gegeben werden. Gearbeitet wird erfahrungsorientiert. Theoretische Inputs werden mit praktischen Übungen und Austausch dazu in Kleingruppen verbunden.

Das Seminar findet vom 15. bis 16 Juni, jeweils von 10 bis 16 Uhr statt.

Blaulicht
Freitag, 11. Juni 2021 07:15 Uhr
Kreisstraße 67 in Löwendorf vorübergehend gesperrt
Donnerstag, 10. Juni 2021 07:46 Uhr

Kreis Höxter (red). In letzten Tagen sind bei der Polizei im Kreis Höxter vermehrt Anzeigen über gestohlene Portemonnaies eingegangen. Seit Beginn des Monats Juni sind im Kreisgebiet zwölf Fälle bekannt geworden.

Allein am Montag, 7. Juni, schlugen unbekannte Diebe insgesamt sechs Mal in Steinheim, Brakel und Warburg zu. In den meisten Fällen wurden gezielt ältere Mitmenschen angegangen.

Die Diebstähle ereignen sich überwiegend in Einkaufsmärkten. Dabei greifen die Täter in einem unbeobachteten Moment in Taschen, die an Einkaufswagen hängen. Manchmal werden die Opfer auch gezielt abgelenkt. Sie bemerken den Diebstahl erst an der Kasse, wenn sie ihre Einkäufe bezahlen möchten. Bis dahin aber haben die Diebe, die häufig in Gruppen agieren, den Markt bereits mit der Beute verlassen.

Häufig wird im Anschluss mit der erbeuteten EC-Karte an einem Geldautomat Bargeld abgehoben, so dass mitunter ein Schaden im vierstelligen Euro-Bereich entsteht. Die nötige PIN-Nummer wird entweder zuvor ausgespäht oder auf einem Zettel innerhalb des Portemonnaies entdeckt.

Daher rät die Polizei, beim Einkauf Geldbörsen nie sichtbar in einem Korb oder Einkaufswagen abzulegen. Tragen Sie diese möglichst körpernah. Auch sollten Sie Ihr Portemonnaie nicht an der Kasse neben dem Förderband ablegen.

Donnerstag, 10. Juni 2021 07:29 Uhr

Höxter (red). Sechs Hühner sind aus einem Stall bei Lüchtringen gestohlen worden. Im Laufe des Tages tauchten fünf von ihnen wieder auf: Sie liefen in Holzminden über den Johannismarkt.

Der Diebstahl ereignete sich offenbar in der Nacht von Montag, 7. Juni, auf Dienstag, 8. Juni. Unbekannte Täter hatten sich unbefugten Zugang zu einem umzäunten Gelände an der Straße "Unteres Feld" am Ortsrand von Lüchtringen verschafft. Eine Klappe zum Hühnerstall war entfernt worden, so dass sich morgens, gegen 9 Uhr einige Hühner frei in dem Gehege bewegten, obwohl der Eigentümer sie am Abend zuvor gegen 21 Uhr in den Stall gesperrt hatte. Nach Überprüfung stellte der Besitzer fest, dass sechs sogenannte Bielefelder-Hennen fehlten und erstattete Anzeige bei der Polizei.

Im Laufe des Tages entdeckte die Familie in einer Facebook-Gruppe ein Foto von Hühnern, die frei über den Johannismarkt in Holzminden laufen sollten. Die Familie identifizierte die abgebildeten Tiere als ihre gestohlenen Hennen und setzte sich mit dem Holzmindener Ordnungsamt in Verbindung, das die Hühner in der Zwischenzeit eingefangen und in Verwahrung gegeben hatte.

Fünf Tiere konnten den Eigentümern wieder ausgehändigt werden, ein sechstes Huhn bleibt allerdings verschwunden. Anscheinend waren die gestohlenen Tiere von den unbekannten Tätern im Bereich des Johannismarktes ausgesetzt worden. Womöglich wurden sie dabei von Zeugen beobachtet. Um Hinweise bittet die Polizei in Höxter unter der Telefonnummer 05271/962-0.

Mittwoch, 09. Juni 2021 08:26 Uhr

Willebadessen (red). In Willebadessen-Peckelsheim wurde eine Kiste mit Werkzeugen von einer Baustelle gestohlen. Auf dem Vorplatz der Schützenhalle auf der Langen Torstraße in Peckelsheim brachen unbekannte Täter eine Baukiste auf und entwendeten daraus eine Werkzeugkiste mit zahlreichen Werkzeugen und Geräten mit einem Gesamtwert im dreistelligen Eurobereich. Die Polizei bittet Zeugen, die zwischen Mittwochnachmittag, 2. Juni, und Montagmorgen, 7. Juni, Feststellungen gemacht haben, sich bei der Polizei in Warburg unter der Telefonnummer 05641/78800 zu melden. 

Dienstag, 08. Juni 2021 06:18 Uhr

Nieheim (red). Lebensgefährliche Verletzungen erlitt eine 21-jährige Autofahrerin bei einem Unfall auf der B 252 in Höhe Nieheim-Holzhausen. Die 21-Jährige fuhr am Samstag, 05. Juni, um 9.50 Uhr mit ihrem roten Opel Meriva auf der K 2 zur Ostwestfalenstraße und wollte nach links auf die B 252 in Fahrtrichtung Steinheim einbiegen. Dabei achtete sie nicht auf einen VW Crafter, der auf der B 252 in Richtung Brakel fuhr. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß. Der VW Transporter prallte mit der Front in die Fahrerseite des Opels.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Opel um die eigene Achse gedreht, prallte gegen die linke Schutzplanke und blieb mittig auf dem linken Fahrstreifen liegen. Der Transporter wurde durch den Zusammenstoß ebenfalls in die Schutzplanke geschleudert. Die Opel-Fahrerin verletzte sich schwer und wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Für sie besteht weiterhin Lebensgefahr. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt. Die B 252 war während der Bergung, Unfallaufnahme und Fahrbahnreinigung in diesem Bereich für rund sechs Stunden gesperrt. 

Politik
Montag, 07. Juni 2021 09:42 Uhr
SPD: „Den Jugendhilfeausschuss endlich konkret einbeziehen!“ - Loreen Lensdorf schlägt Arbeitsagenda vor
Donnerstag, 06. Mai 2021 13:07 Uhr

Kreis Höxter (red). Am heutigen Mittwoch hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags neue Förderungen im Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen, Sport, Jugend und Kultur“ beschlossen. In dieser Förderrunde erhalten die Städte Marienmünster und Höxter jeweils Zuschläge für zwei Anträge. Eine Bundesförderung in Höhe von 393.750 Euro steht für die Sanierung und Erweiterung des Umkleidegebäudes und des Tennenplatzes in Kollerbeck zur Verfügung. 290.385 Euro gehen nach Bredenborn für die Sanierung und Umwandlung eines Kleinspielfeldes in einen Kunstrasenplatz und Erweiterung des Umkleidegebäudes. Für die Sanierung der Höxteraner Sporthalle am Bielenberg gibt es eine Förderung in Höhe von 1.525.535 Euro. Die Errichtung eines Kunstrasenplatzes in Albaxen wird mit 746.036 Euro gefördert. 

Der heimische Bundestagsabgeordnete Christian Haase hatte sich als Mitglied des Haushaltsausschusses für die Förderung eingesetzt. Er hebt die Bedeutung des Bundesprogramms hervor: „Die Sportvereine mussten ihre Aktivitäten in der Pandemie leider weitestgehend einstellen. Mit der Förderung wollen wir nun auch ein Signal für einen positiven Neustart des Vereinslebens setzen. Der Bund bleibt ein zuverlässiger Partner der Kommunen. Dafür werde ich mich weiter einsetzen.“ 

„Ich freue mich sehr, dass wir in dieser Förderrunde im Kreis Höxter gleich vier erfolgreiche Anträge haben. Der Kunstrasenplatz in Albaxen steht ganz oben auf der Agenda des städtischen Sportstättenkonzeptes. Ich hoffe, damit bekommt man dort auch die Schadstoffproblematik in den Griff. Am Bielenberg entsteht durch die Sanierung ein moderner Sportkomplex, den neben den Schulen auch zahlreiche Vereine der Region nutzen können. Mit der Förderung der Sportanlagen in Bredenborn und Kollerbeck kann die Stadt Marienmünster ihr Sportstättenkonzept nun finalisieren, damit eine zukunftsträchtige Dauerlösung geschaffen wird.“ 

In der ersten Förderrunde 2021 im März hatte bereits die Stadt Beverungen eine Förderung für den Neubau eines Hallenbades erhalten. 

Hintergrund: Mit dem Nachtrag zum Bundeshaushalt 2020 hatte der Bund erneut Mittel in Höhe von 600 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereich Sport, Jugend und Kultur bereitgestellt. Damit auch finanzschwache Gemeinden teilnehmen können, gibt es für Kommunen in Haushaltsnotlage besondere Konditionen. Der Anspruch an die Projekte ist hoch. Sie sollen von besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung sein und eine sehr hohe Qualität im Hinblick auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die soziale Integration in der Kommune und den Klimaschutz aufweisen.

Donnerstag, 08. April 2021 18:20 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat das „Städtebauförderprogramm 2021“ und den „Investitionspakt Sportstätten 2021“ veröffentlicht: Insgesamt 14.776.000 Euro fließen daraus in den Kreis. "Wir sind dem Land sehr dankbar, dass im Kulturland Kreis Höxter mit Hilfe dieser Gelder wichtige Projekte umgesetzt werden können", sagt Landrat Michael Stickeln und bringt seine Freude zum Ausdruck, dass mit mehr als fünf Millionen Euro Fördermitteln für die Landesgartenschau 2023 hier ein klares Signal vom Land gesendet werde.

„Erfolgreiche Stadtentwicklung bedeutet immer, sich auf den Wandel einzustellen. Die Corona-Pandemie und die Digitalisierung aller Lebensbereiche sind die aktuellen Herausforderungen, insbesondere für Innenstädte und Ortskerne. Es droht ein zunehmender Funktions- und Attraktivitätsverlust aller Lebensbereiche: Einkaufen, Mobilität, Bildung, Kultur und Versorgung. Die Städtebauförderung hilft, neue Wege zu gehen“, so Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung.

Mit der Veröffentlichung des Städtebauförderprogrammes des Landes Nordrhein Westfalen, bestehend aus den drei neuen Regelprogrammen („Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“) und dem Investitionspakt „Sportstätten“ für das Jahr 2021 werden insgesamt 294 Projekte mit rund 368 Millionen Euro gefördert. Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben belaufen sich auf knapp 512 Millionen Euro. Der kommunale Eigenanteil beläuft sich auf rund 143 Millionen Euro. An der Finanzierung der ausgewählten Projekte des Städtebauförderprogramms 2021 beteiligen sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 195 Millionen Euro, der Bund mit 171 Millionen Euro und die Europäische Union mit zwei Millionen Euro.

Die knapp 14,8 Millionen verteilen sich auf Bad Driburg (1.108.000 Euro), Beverungen (1.500.000 Euro), Borgentreich (4.795.000 Euro), Brakel (104.00 Euro), Höxter (5.299.000 Euro), Nieheim (155.000 Euro), Steinheim (1.714.000 Euro) und Willebadessen (101.000 Euro). Ausführliche Informationen gibt es unter www.kreis-hoexter.de/5666

Wirtschaft
Montag, 14. Juni 2021 09:22 Uhr
Dauerkribbeln im linken Arm: Warburgerin erlebt medizinische Odyssee
Sonntag, 13. Juni 2021 09:39 Uhr

NRW (red). Während der gesamten NRW-Sommerferien 2021 können die Besitzer eines im Aktionszeitraum gültigen Abo-Tickets aus dem WestfalenTarif, dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), dem Aachener Verkehrsverbund (AVV) oder des NRW-Tarifs täglich kostenfrei und in Begleitung rund um die Uhr durch ganz NordrheinWestfalen reisen.

Mit dieser Aktion bedanken sich die Verkehrsverbünde, Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen auch in diesem Jahr für die Treue der Fahrgäste während der Corona-Pandemie.

Für alle Abo-Tickets aus dem WestfalenTarif, dem AVV, dem VRR, dem VRS oder des NRW-Tarifs wird der Geltungsbereich vom 3. Juli bis einschließlich 17. August auf ganz NRW erweitert. Demnach sind Abo-Kunden im Aktionszeitraum ganztägig von Montag bis Sonntag im gesamten NRWNahverkehr mobil.

Somit gelten die Abo-Tickets für beliebig viele Fahrten in allen Nahverkehrsmitteln: Busse, Stadt- und U-Bahnen, Regionalbahnen, Regionalexpresse.

Die Übergangsbereiche über die geografischen Landesgrenzen hinaus nach Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Belgien und die Niederlande sind nicht eingeschlossen, mit Ausnahme der SPNV-Strecke über Osnabrück sowie der rheinland-pfälzischen Abschnitte auf der Sieg- und Hellertalstrecke.

Das Verkehrsministerium unterstützt die landesweite Vermarktung der Aktion. Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Eine tolle Aktion, die Abo-Kunden für ihre Geduld und Flexibilität während der Corona-Pandemie mit einer Ferien-Flatrate zu belohnen!

Viele Bus- und Bahnfahrer haben während der Pandemie ihr Ticket weniger genutzt und haben dem Abo trotzdem die Treue gehalten. So haben sie ganz bewusst die hohe gesellschaftliche Bedeutung eines sicheren und zuverlässigen Nahverkehrs unterstützt.

Mit der Ferien-Aktion sagen wir mit den Aufgabenträgern und Verkehrsunternehmen den treuen Bus- und Bahnkunden Danke!“

Kostenfreie Mitnahme von Personen und Fahrrädern in ganz NRW möglich Zur Aktion werden neben der NRW-weiten Gültigkeit auch die Mitnahmeregelungen angepasst: Pro Ticket dürfen inklusive Ticketinhaber zwei Personen (Erwachsener oder Kind) und bis zu drei Kinder (bis einschließlich 14 Jahren) oder zwei Personen (Erwachsener oder Kind) und bis zu zwei Fahrräder fahren. Zeitliche Beschränkungen, etwa bei 9Uhr Abos, werden im Rahmen der Aktion aufgehoben.

Dankeschön-Aktion gilt auch für neue Abo-Kunden

Von der Erweiterung der Geltungsbereiche auf ganz NRW profitieren auch Kunden, die erst im Aktionszeitraum ein neues Abonnement abschließen. Für neue Abo-Kunden des WestfalenTarifs ist dies besonders attraktiv, da viele Abonnements Bestandteil der SchnupperAbo-Aktion sind. Das heißt: Die Mindestvertragslaufzeit beträgt nur drei statt zwölf Monate.

Samstag, 12. Juni 2021 08:08 Uhr

Kreis Höxter (red). Aufgrund der aktuell niedrigen Inzidenzwerte im Kreis Höxter lockern die vier Krankenhäuser der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge gGmbH (KHWE) von Montag, 14. Juni, an ihre Besuchsregelungen.

Demnach dürfen stationär aufgenommene Patienten wieder Besuch empfangen – dennoch sind dabei Regeln zu beachten. Terminvereinbarungen sind nicht mehr notwendig.

Die Besuchszeiten sind im St. Josef Hospital Bad Driburg, St. Vincenz Hospital Brakel, St. Ansgar Krankenhaus Höxter und im St. Rochus Krankenhaus Steinheim auf täglich 14 bis 18 Uhr festgelegt.

"Wir bitten alle Angehörigen und Bekannte, ihre Besuche untereinander abzustimmen. Zeitgleich ist nur eine Besuchsperson erlaubt", sagt KHWE-Geschäftsführer Christian Jostes. Besuche sind möglich, wenn ein aktueller Nachweis über einen negativen Corona-Schnelltest oder PCR-Test vorliegt – dieser darf jedoch nicht älter als 24 Stunden sein. Selbsttests sind in diesem Fall nicht zulässig. Diejenigen, die bereits vollständig geimpft sind (letzte Impfung liegt länger als 14 Tage zurück, Impfausweis oder amtliches Dokument nötig) oder einen Genesenen-Nachweis (amtliches Dokument) vorweisen können, dürfen ebenfalls stationäre Patienten besuchen.

Ausnahmeregeln gelten für die Geburts-, Kinder- und Palliativstation.

Darüber hinaus sind die Cafeterien der vier Krankenhäuser von Montag, 14. Juni, an auch wieder für Besucher geöffnet. Der Geschäftsführer appelliert dennoch weiterhin an die Vernunft der Besucher und weist auf die Abstandsregelungen von 1,5 bis zwei Metern hin, auch in den Patientenzimmern.

Jostes: "Wenn Sie Grippe-Symptome wie Fieber, erhöhte Temperatur oder starken Husten aufzeigen, sehen Sie bitte von einem Besuch in unseren Häusern ab." Die Besucher werden am Eingang weiterhin auf Symptome kontrolliert und über die bestehenden Hygiene- und Abstandsregeln aufgeklärt. Am Eingang des jeweiligen Krankenhauses werden die Kontaktdaten der Besucher aufgenommen, alternativ kann der Besuch über die Luca-App registriert werden. Während des gesamten Aufenthaltes muss ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske getragen werden. "Bitte helfen Sie mit, unsere Patienten und Mitarbeiter, auch wenn sie bereits geimpft wurden, zu schützen", so Geschäftsführer Jostes.

Sport
Dienstag, 01. Juni 2021 08:20 Uhr
Sportanlage Diemelaue wird in Outdoor-Sportlandschaft verwandelt
Sonntag, 30. Mai 2021 07:39 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat am Dienstag, 25. Mai, weitere Fördermaßnahmen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ bekannt gegeben. Von dem einzigartigen Förderprogramm für Sportstätten profitieren bereits mehr als 2.000 Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen.

Gute Nachrichten für:

  • Den Turn- und Sportverein Bellersen 20 e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Sportheims in Höhe von 48.506 Euro
  • Die DLRG OG Brakel e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Vereinsheims mit Ausbildungsräumen in Höhe von 41.500 Euro
  • Den Reiterverein Nethegau e.V.: Gefördert wird die Modernisierung der Reithallen in Höhe von 27.185 Euro
  • Den Schießverein Beller e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Schießstands in Höhe von 51.500 Euro
  • Den Turn- und Sportverein Bellersen 20 e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Sportheims in Höhe von 48.506 Euro
  • Den Bürger-Schützen-Verein Brakel von 1567 e.V.: Gefördert wird die Modernisierung des Schießstandes in Höhe von 19.000 Euro

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz: „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“

Freitag, 21. Mai 2021 07:54 Uhr

Peckelsheim (red). Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat am Dienstag (18. Mai 2021) weitere Fördermaßnahmen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ bekannt gegeben. Von dem einzigartigen Förderprogramm für Sportstätten profitieren bereits mehr als 2.000 Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen – eine gute Nachricht für den Fußballclub Peckelsheim Eissen Löwen 2004 e.V.: Gefördert wird der Ersatzneubau des Sportheims in Höhe von 58.000 Euro. 

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz: „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“ 

Mit dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ werden Investitionsmaßnahmen zur Modernisierung, Instandsetzung, Sanierung, Ausstattung, Entwicklung, zum Umbau und Ersatzneubau von Sportstätten und -anlagen gefördert. Insgesamt 300 Millionen Euro stehen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ zur Verfügung.

Panorama
Samstag, 05. Juni 2021 10:23 Uhr
AOK warnt vor hohem Infektionsrisiko: Haustierbisse sofort medizinisch versorgen
Montag, 31. Mai 2021 07:54 Uhr

Kreis Höxter (red). Rauchen ist nach wie vor der größte vermeidbare Krebsrisikofaktor. Darauf weist die AOK NordWest anlässlich des Welt-Nichtrauchertages am 31. Mai hin. An den Folgen des Rauchens sterben in Deutschland jedes Jahr rund 127.000 Menschen. Dies entspricht 13,3 Prozent aller Todesfälle. „Das zeigt uns, dass wir nicht nachlassen dürfen, über die Gefahren des Rauchens aufzuklären und für die Vorteile des Nichtrauchens zu werben. Und das so früh wie möglich, damit Kinder und Jugendliche im Kreis Höxter idealerweise erst gar nicht mit dem Rauchen anfangen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Rauchen ist neben Stress, mangelnder Bewegung und ungesunder Ernährung einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislaufkrankheiten, chronische Atemwegserkrankungen, Krebs und Diabetes. Laut Tabakatlas 2020 waren die Patienten in bis zu 80 Prozent aller Lungenkrebsfälle Raucher. Darmkrebs ist nach Krebsarten der Atemwege die häufigste Krebsart, die durch das Rauchen entstehen kann.

Die Mehrheit der Raucher hat schon mindestens einmal versucht, mit dem Rauchen aufzuhören, in vielen Fällen leider ohne Erfolg. Nach Berichten der WHO ist der Rauchverzicht für viele eine große Herausforderung, insbesondere angesichts der durch die Pandemie verursachten zusätzlichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stressfaktoren. Die physische und psychische Abhängigkeit ist meist stark und das Rauchen hat eine wichtige Funktion: Es gibt dem Alltag eine Struktur, dient dem Stressabbau oder spielt bei sozialen Kontakten eine wichtige Rolle. Für diese Funktionen müssen für einen langfristigen Rauchstopp Alternativen gefunden werden. Nur so kann ein "Verzicht" zum "Gewinn" werden - eine wichtige Voraussetzung für einen langfristigen Rauchstopp. „Doch mit Unterstützung und einem klaren Bekenntnis zum Aufhören ist ein dauerhafter Rauchverzicht möglich“, so Wehmhöner.

Die AOK NordWest engagiert sich seit Jahren mit unterschiedlichen Präventions- und Behandlungsprogrammen und hilft ihren Versicherten bei der Rückkehr in ein nikotinfreies Leben. Dazu gibt es spezielle Kursangebote vor Ort oder Liveonline-Kurse im Internet. In den Programmen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sich endgültig und dauerhaft von der Zigarette zu verabschieden.

Menschen im Kreis Höxter mit einer chronisch atemwegsverengenden Lungenerkrankung (COPD) können mit den speziellen Chronikerprogrammen ihrer Krankenkasse zum Beispiel lernen, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten und ihre Lebensqualität zu verbessern. Neben einer regelmäßigen ärztlichen Beratung und Koordination der Behandlung gehören auch besondere Schulungen dazu.

Der Gewinn für jeden Verzicht ist groß und sogar schnell zu erzielen, denn Nichtrauchen wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Schon 20 Minuten nach der letzten Zigarette sinkt die Herzfrequenz und innerhalb von zwölf Stunden sinkt der Kohlenmonoxid-Spiegel im Blut auf einen Normalwert laut Aussagen der Deutschen Krebshilfe. Innerhalb von zwei bis zwölf Wochen verbessert sich die Durchblutung und die Lungenfunktion. Das Risiko für Schlaganfall und Lungenkrebs kann zwischen zwei und fünf Jahren nach dem Rauchstopp auf das eines Nichtrauchers sinken. „Und Nichtraucher profitieren ebenfalls davon, denn Passivrauchen verursacht grundsätzlich dieselben Erkrankungen!“ sagt Wehmhöner.

Freitag, 21. Mai 2021 08:37 Uhr

Düsseldorf (red). Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilen mit: Sinkende Infektions- und steigende Impfzahlen schaffen in vielen Bereichen Öffnungsperspektiven. Setzt sich diese positive Entwicklung stabil fort, sind auch weitere Lockerungen für den späten Sommer oder Herbst möglich. Über mittel- bis langfristige Öffnungsperspektiven für Betreiber von Volksfesten, Kirmes- und Marktveranstaltungen tauschten sich Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann mit Albert Ritter, Präsident des Deutschen Schaustellerbundes und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Schaustellerverbände in Nordrhein-Westfalen, aus.

Minister Pinkwart: „Auch für traditionelle, regionale Veranstaltungen mit begrenztem Teilnehmerkreis und familienorientiertem Charakter unter freiem Himmel muss es mit einem entsprechenden Hygienekonzept Öffnungsperspektiven geben. Diese Veranstaltungen, die ein wichtiges Kulturgut dieses Landes sind, sind anders zu bewerten als Großveranstaltungen mit internationalem Publikum, die oftmals weitgehend in geschlossenen Großzelten stattfinden. Bei einem weiteren Rückgang des Infektionsgeschehens bestehen für traditionelle, regionale Volksfeste unter freiem Himmel gute Aussichten für den Spätsommer. Vorausgesetzt, es liegt ein Hygienekonzept vor. Veranstalter sollten ihre Planungen nicht zu früh abbrechen.“

Minister Laumann: „Ich wünsche mir sehr, dass unsere beliebten traditionellen Feste in den Regionen Nordrhein-Westfalens so schnell wie möglich wieder stattfinden können. Wir werden alles daransetzen, insbesondere durch einen weiterhin guten Fortschritt beim Impfen der Bürgerinnen und Bürger, dass diese Veranstaltungen so bald wie möglich wieder besucht werden können. Und hier sind wir bereits auf einem sehr guten Weg. Ich verstehe, dass Veranstalter eine Planungsperspektive benötigen. Hier sind in der Vergangenheit gute Hygienekonzepte entwickelt worden. Bei einem nachhaltig stabilen und niedrigen Infektionsgeschehen und einem erheblichen Impfortschritt können solche umfassenden Konzepte berücksichtigt werden. Die temporären Freizeitparks aus dem vergangen Jahr stellen dabei ein gutes Beispiel dar, wie bei begrenzter Besucherzahl und entsprechendem Hygienekonzept das Infektionsrisiko minimiert werden kann.“

Albert Ritter: „Schausteller brauchen keine langfristigen Vorlaufzeiten und sind auch bereit, eventuelle Mietverträge mit kurzfristigen Auflösungsklauseln zu akzeptieren – wenn sie endlich eine Perspektive bekommen. Wir verfügen bereits über Hygieneschutz-Konzepte aus dem Jahr 2020, als sogenannte temporäre Freizeitparks veranstaltet werden konnten, bei denen ein Infektionsgeschehen nicht nachgewiesen wurde.“

Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr

NRW (red). Schon in den 70er Jahren hat der Pionier des Biologischen Gartenbaues, Heinz Erven aus Remagen, seine Hoch- und Hügelbeete konzipiert und dabei gezeigt, dass man einen 4-Personenhaushalt mit einem Hochbeet in der Größe von 2 m x 12 m fast das ganze Jahr über mit frischem Salat und Gemüse versorgen kann. Willi Hennebrüder von der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat ihn damals mehrfach besucht, um die eigenen Kenntnisse zum biologischen Gärtnern zu verbessern.

Inzwischen hat man aus den Erfahrungen gelernt und das Konzept Schritt für Schritt optimiert. Eine wertvolle Neuerung ist dabei ein Folientunnel der es ermöglicht, dass man schon frühzeitig Salat aus dem eigenen Garten ernten kann. Leider werden beim Aufbau eines solchen Beetes, der Aussaat und der Bepflanzung mangels Kenntnis immer noch Fehler gemacht. Aus diesem Grund hat die Lemgoer BUND-Gruppe eine eigene Internetseite erstellt mit Hinweis auf diverse Möglichkeiten der Hochbeetgestaltung und einem Information zum kostenfreien Download sowie Angaben zur Literatur.

Wichtig ist nach Aussagen des BUND Lemgo, dass bei der Bepflanzung die Regeln der Mischkultur beachtet werden. Zudem gilt der Grundsatz: „Ein gesunder Boden ist Voraussetzung für gesunde und widerstandsfähige Pflanzen.“ Der eigene Anbau von Salat und Gemüse ist nach Aussagen des BUND Lemgo auch ein Beitrag zum Klimaschutz, weil er lange Transportwege vermeidet und zudem die eigenen Bioabfälle für die Herstellung von Dünger genutzt werden können. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite des BUND Lemgo https://www.bund-lemgo.de/hochbeet.html

Foto: Hochbeet Huchler 

Montag, 04. Januar 2021 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Die nordrhein-westfälische Polizei wird in diesem Jahr landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen. Minister Reul: „Wir wollen, dass jeder Finanzermittler dieses neue Werkzeug hat und haben deshalb 200 Lizenzen gekauft.“ Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-Handels-Plattformen: die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.

Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrhein-westfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen. Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. 

„Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.

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