Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Essenziell

Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.

Statistik

Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.

Komfort

Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.

Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Dienstag, 19. Januar 2021 11:17 Uhr
Kreis Höxter: Anzahl der aktiven Coronafälle sinkt | vier Personen verstorben
Montag, 18. Januar 2021 18:35 Uhr

Kreis Höxter (red). Am Montag, 18. Januar, um 17:00 Uhr hat das Land NRW dem Kreis Höxter mitgeteilt, dass bereits ab morgen die Einschränkungen der Coronaregionalverordnung für den Kreis Höxter nicht mehr gelten werden. Damit ist die Einschränkung des Bewegungsradius für Freizeitaktivitäten bereits ab Dienstag, 19. Januar 2021, um 0 Uhr wieder aufgehoben.

„Das ist die richtige Entscheidung“, erklärt Landrat Michael Stickeln. „Denn für das konkrete Infektionsgeschehen im Kreis Höxter war eine Bewegungseinschränkung der Bürgerinnen und Bürger aus unserer Sicht von Anfang an nicht zielführend.“ Deshalb sei es sehr erfreulich, dass das Gesundheitsministerium des Landes die 15-Kilometer-Regel nun wieder aufgehoben habe. Seit dem 14. Januar liegt die Inzidenz für den Kreis Höxter unter 200, am 18. Januar lag der Wert bei 171.

„Allerdings bedauern wir wie schon beim Erlass der Verordnung die kurzfristige Kommunikation“, so der Landrat. Erste Informationen über eine Aufhebung der Coronaregionalverordnung haben den Kreis Höxter am Montag über Medien erreicht. „In Fragen von solcher Bedeutung ist eine enge und gute Abstimmung zwischen Ministerium und Kommunen sehr wichtig“, sagt Stickeln.

Montag, 18. Januar 2021 10:10 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter waren bis zum 18. Januar 2021 (Stand: um 0 Uhr) 3.014 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (2 bestätigte Infektionen mehr als am Vortag). Davon gelten 2.518 Personen als genesen (22 Personen mehr als am Tag zuvor) und 431 Personen als noch aktiv infiziert (20 Personen weniger als am Vortag).

Damit sind seit Beginn der Pandemie 65 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 15. Januar 171,122 (Stand: 0 Uhr).

Aktive Infektionen in der Übersicht:

  • Bad Driburg 47 (-1)
  • Beverungen 29 (-3)
  • Borgentreich 43 (-3)
  • Brakel 81 (-1)
  • Höxter 47 (-4)
  • Marienmünster 21 (-1)
  • Nieheim 16 (-)
  • Steinheim 37 (-2)
  • Warburg 59 (-1)
  • Willebadessen 51 (-4)

 

Sonntag, 17. Januar 2021 19:42 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter sind nach Angaben des Kreises Höxter bis zum 17. Januar 2021 (Stand: um 0 Uhr) 3.012 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst worden - 40 bestätigte Infektionen mehr als am Vortag. Davon gelten 2.496 Personen als genesen (34 Personen mehr als am Tag zuvor) und 451 Personen als noch aktiv infiziert (drei Personen weniger als am Vortag).

"Seit unserer letzten Meldung am Freitag, 15. Januar, sind insgesamt sieben weitere Personen aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet waren, verstorben", so der Kreis Höxter. Hierbei handelt es sich um eine 89-jährige Person aus Höxter sowie zwei Personen (88 und 89) aus Steinheim, eine Person (73) aus Warburg, eine Person (54) aus Willebadessen, eine Person (84) aus Beverungen, eine Person (92) aus Brake.

Damit sind seit Beginn der Pandemie 65 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 17. Januar 167,557 (Stand: 0 Uhr).

Sonntag, 17. Januar 2021 10:30 Uhr

Kreis Höxter (r). Oft werden die Koordinatorinnen des ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienstes dieser Tage gefragt, ob sie denn trotz Corona-Krise weiterhin Schwerstkranke und Menschen in der letzten Lebensphase begleiten können.
„Die Corona-Pandemie nimmt keine Rücksicht auf schwerste Erkrankungen und den Tod“, meint dazu die Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes, Silvia Drüke. „Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Ambulanten Hospizdienstes beraten, begleiten und unterstützen selbstverständlich unter Einhaltung strenger Hygieneregeln, auch weiterhin Menschen mit schwerster Erkrankung sowie deren Nahestehenden“, so Drüke weiter.

Das Ziel des Ambulanten Hospizdienstes ist es, in Zusammenarbeit mit einem multiprofessionellen Team  ein möglichst  selbstbestimmtes Leben mit der höchstmöglichen Lebensqualität  bis zuletzt in der gewohnten, häuslichen Umgebung zu ermöglichen. Der Hospizdienst informiert auch über das Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Die Leistungen des ambulanten Hospizdienstes sind für die Nutzer kostenfrei.

„In einer Zeit, in der soziale Kontakte ohnehin kaum möglich sind, sind Einzelgespräche in der Trauer oder das Zuhören besonders wichtig“, erklärt Silke Antemann, Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes. Durch die Kontaktbeschränkungen sind Betroffene und Nahestehende in der Trauer oft  sich selbst überlassen. Gruppenangebote dürfen nicht stattfinden. „Ein großer Teil unserer Arbeit läuft momentan telefonisch, aber auch Hausbesuche finden statt. Selbstverständlich unter Einhaltung strenger Hygieneregeln und mit der notwendigen Schutzausrüstung“, so Antemann weiter. Außerdem bieten die Trauerbegleiter auch Trauerspaziergänge zu zweit an, denn mit der Bewegung fließen auch die Emotionen besser und die Abstandsregeln sind bei einem Spaziergang gut einzuhalten.

Informationen und Beratungen bei den Koordinatorinnen des ambulanten Hospizdienstes, erreichen unter der Telefonnummer: 05272/6071730  oder per E-Mail: hospizdienst@khwe.de.

Region Aktiv
Dienstag, 19. Januar 2021 10:28 Uhr
Kreis Höxter: „Stromspar-Check läuft weiter“
Montag, 18. Januar 2021 12:09 Uhr

Warburg (r). Die Sekundarschule Warburg mit Teilstandort Borgentreich bietet von Montag, 18.01.2021 bis Freitag, 22.01.2021 jeweils in der Zeit von 9:00 Uhr – 13:00 Uhr an beiden Standorten telefonische Beratungsgespräche an. Diese richten sich an alle interessierten Eltern und Erziehungsberechtigten der Viertklässlerinnen und Viertklässler der Grundschulen. Gerne informiert sie das Schulleitungsteam über den Übergang von der Grundschule zur Sekundarschule, das Schulsystem sowie die Abschlussmöglichkeiten und berät sie ausführlich bei der Wahl der richtigen Schule für ihr Kind.

Bei Interesse sind die folgenden Sekretariate zu kontaktieren: Sekundarschule Warburg mit Teilstandort Borgentreich Hauptstandort Warburg : 05641 / 9231-0 Teilstandort Borgentreich: 05643 / 8242

Montag, 18. Januar 2021 10:32 Uhr

Kreis Höxter (r). Der Caritasverband für den Kreis Höxter stellt während des Lockdowns die professionelle Beratung von Menschen aus dem Kreisgebiet sicher. „Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, damit die Menschen im Kreis Höxter auf der Suche nach Beratung von uns weiter professionell unterstützt werden“, sagt Caritas-Vorstand Thomas Rudolphi. „Sprechen Sie mit uns, rufen Sie uns an, mailen Sie uns. Wir sind für Sie - auch jetzt - da!“

Digitale Gespräche und Beratungen finden während des Lockdowns telefonisch oder über das Internet statt. Die Mitarbeitenden des Caritasverbandes stehen im „mobilen Arbeiten“ oder im Büro für Gespräche und Beratungen zur Verfügung. Die Beratungsdienste in der Klosterstraße in Brakel und im Beratungszentrum in Brakel sind geschlossen. In Notfällen werden persönliche Gespräche angeboten.

Zu den Caritas-Beratungsangeboten in der Klosterstraße 9 in Brakel gehören: die  Schwangerschaftsberatung; die Frühförderung und Beratung; die Familienhilfe; die Kurberatung für Mütter, Kinder und Väter; die Kurberatung für pflegende Angehörige und die Migrationsberatung.
(Tel.: 05272 – 37700; www.caritas-hx.de).

Im Caritas-Beratungszentrum am Kirchplatz in Brakel arbeiten die Beratung für Eltern, Kinder und Jugendliche; die Sucht- und Drogenberatung; der Sozialpsychiatrische Dienst und die Beratungsstelle für Ehe-, Familien und Lebensberatung. (Tel: 05272 – 371460; www.bz-brakel.de).

Foto: Flüter/CV Höxter

Sonntag, 17. Januar 2021 11:36 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Beratungsstelle Arbeit und Beruf (bisher: Erwerbslosenberatungsstelle) unter Leitung der Volkshochschule bietet kostenlos Hilfe beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen und Onlinebewerbungen, bei der Suche nach Ausbildungs- oder Arbeitsstellen. Die Mitarbeiterinnen klären Fragen z.B. zu Leistungsbescheiden von Arbeitslosengeld I u. II, Kindergeld und Kindergeldzuschlag, informieren z.B. über Bafög oder Berufsausbildungsbeihilfen und Zeitarbeit. Terminvereinbarung in Warburg zu folgenden Zeiten: Mi von 13.00 – 16.00, Do 8.30 – 15.00 und Fr 8.00 – 11.00 (Frau Flach unter 05641 / 921720. E-Mail a.flach@vhs-hoexter.de ). Terminvereinbarung in Höxter zu folgenden Zeiten: Mo von 8.00 – 14.00, Di 8.00 – 14.00 und Fr 8.00 – 11.00 (Frau Küppers unter 05271/9634922. E-Mail d.kueppers@vhs-hoexter.de ).

Samstag, 16. Januar 2021 10:04 Uhr

Kreis Höxter (r). Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Höxter möchte gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Schulen, Vereinen und anderen Organisationen auf die gelebte Vielfalt, das gesellschaftliche Engagement sowie den Zusammenhalt im Kreis Höxter aufmerksam machen. Als Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung sollen während der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ vom 15. bis 28. März 2021 kreisweit Veranstaltungen, Mitmach-Angebote, Projekte, Austauschmöglichkeiten und Informationsveranstaltungen verschiedener Akteure angeboten werden. Wer sich mit einer Aktion beteiligen möchte, kann sich noch bis zum 31. Januar online anmelden. Die einzelnen Angebote werden in einem Programmheft veröffentlicht.

Die Schirmherrschaft für die Aktionswochen hat im Kreis Höxter Landrat Michael Stickeln übernommen. „Wir müssen als Gesellschaft jeder Form von Rassismus konsequent und offensiv entgegentreten. Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit dürfen bei uns keinen Platz haben. Deshalb möchten wir mit unserem Beitrag zu den ‚Wochen gegen Rassismus‘ zeigen, dass vom Austausch und Miteinander der Kulturen und Religionen alle profitieren können“, erläutert Landrat Stickeln.

Allerdings müssen auch bei den Planungen zur „Wochen gegen Rassismus“ die Auswirkungen der Corona-Pandemie beachtet werden. „Viele Aktionen können voraussichtlich nicht wie gewohnt im Beisammensein stattfinden, Abstände müssen gewährt werden. Deshalb ist sicherlich Kreativität gefragt. Doch das bietet auch viel Raum für Neues, etwa für digitale Angebote und Aktionen im Freien“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher.

Die Anmeldung ist über das Portal „Umfrage Online“ unter folgendem Link möglich: www.umfrageonline.com/s/Antirassismuswochen.

Bei Fragen und Ideen stehen folgende Ansprechpartner*innen beim Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter zur Verfügung: Rüdiger Gleisberg (r.gleisberg@kreis-hoexter.de, 05271/965-3229), Tuija Niederheide (t.niederheide@kreis-hoexter.de, 05271/965-3613) und Agnieszka Weisser (a.weisser@kreis-hoexter.de, 05271/965-3618).

Auftakt ist für den 15. März geplant

Der Startschuss für die Internationalen Wochen gegen Rassismus wird im Kreis Höxter am 15. März 2021 fallen. In der Aula des Berufskollegs Kreis Höxter in Brakel wird ab 18 Uhr die Auftaktveranstaltung stattfinden. Geplant sind verschiedene kulturelle Beiträge sowie ein digitaler Fachvortrag zum Thema „Rassismus in Schule und Gesellschaft“ von Professor Dr. Karim Fereidooni, Juniorprofessor für Didaktik der sozialwissenschaftlichen Bildung an der Ruhr-Universität Bochum. „Die gesamte Veranstaltung wird gefilmt und live ins Internet übertragen. Die Moderation übernimmt Susanne Stork von Radio Hochstift. Inwieweit Publikum Vorort sein kann, werden wir spontan mit Blick auf die dann geltenden Regelungen entscheiden“, sagt Filiz Elüstü, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Höxter.

Foto: Kreis Höxter

Blaulicht
Dienstag, 19. Januar 2021 10:09 Uhr
Zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung
Montag, 18. Januar 2021 13:50 Uhr

Brakel (r). Bei einer Geschwindigkeitsüberwachung ist ein VW Golf aufgefallen, der auf der B 64 mindestens 63 km/h zu schnell fuhr. Am Donnerstag, 15. Januar, führte die Polizei Höxter auf der Bundesstraße bei Brakel-Hembsen in den Nachmittagsstunden eine Geschwindigkeitsüberwachung durch. Insgesamt zehn Verkehrsteilnehmer überschritten in rund einer Stunde die zugelassene Geschwindigkeit von 100 km/h. Gegen fünf Autofahrer wurden Anzeigen gefertigt, weil sie die Geschwindigkeit um mehr als 21 km/h überschritten hatten. Eine Fahrerin aus Essen fuhr mit ihrem VW Golf 163 km/h und muss nun mit einem Bußgeld von mehr als 400 Euro und einem Fahrverbot von mindestens zwei Monaten rechnen.

Sonntag, 17. Januar 2021 10:39 Uhr

Borgentreich (r). In der Nacht von Freitag, 15.01.2021, auf Samstag, 16.01.2021, wurden in Borgentreich zwei PKW aufgebrochen. Aus einem Opel Signum, der in der Straße Lehmberg geparkt war, wurden Werkzeug und eine Arbeitsjacke entwendet, aus einem in der Speckestraße geparkten Mercedes stahlen die unbekannten Täter eine Mappe mit Dokumenten und Bargeld. Insgesamt wurde ein Schaden von ca. 500 Euro angerichtet. Die Kriminalpolizei in Warburg, 05641 - 78800, bittet um Hinweise, die zur Klärung dieser Autoaufbrüche führen können.

Samstag, 16. Januar 2021 10:26 Uhr

Brakel (r). Eher zufällig stießen Beamte der Kriminalpolizei Höxter auf rund 2,5 Kilogramm Marihuana-Blüten, die in einer Wohnung in Brakel zum Trocknen ausgebreitet waren. Eigentlich hatten die Polizeibeamten in einer anderen Angelegenheit das Wohnhaus in einem Brakeler Wohngebiet aufgesucht. Als die Beamten dort am Donnerstag, 14. Januar, gegen 10 Uhr klingelten, war zwar die ursprünglich erwartete Person nicht im Hause, ein Mitbewohner öffnete den Polizisten allerdings bereitwillig die Tür und führte sie durch die Räume.

Dabei stießen die erfahrenen Beamten auf sechs Cannabis-Pflanzen und zahlreiche weitere bereits geerntete Blüten, die in einem Nebenraum zum Trocknen ausgebreitet waren. Insgesamt kamen wurden 2,5 Kilogramm getrocknete Blüten und Blätter aufgefunden und sichergestellt. Sie weisen nach erster Einschätzung nur einen relativ geringen THC-Gehalt auf, der Wert dürfte sich im vierstelligen Euro-Bereich bewegen. Die Ermittlungen zu dem Fall werden fortgesetzt.

Foto: Polizei

Freitag, 15. Januar 2021 16:47 Uhr

Beverungen (ots) - Zu einem Brand in einer Pizzeria ist es am Freitag, 15. Januar, in Beverungen gekommen. Der Brand ist gegen 10.50 Uhr aus noch ungeklärten Gründen im Küchenbereich entstanden. Der 57-jährige Betreiber hatte sich zu diesem Zeitpunkt in der Nähe aufgehalten und wurde vorsorglich mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht, weitere Personen kamen nicht zu Schaden.

Die alarmierte Feuerwehr brachte den Brand schnell unter Kontrolle. Durch den Feuerwehreinsatz kam es auf der Langen Straße in Beverungen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Straße wurde voll gesperrt, der Verkehr innerörtlich umgeleitet. Die Sperrung konnte gegen 12.30 Uhr aufgehoben werden, der Feuerwehreinsatz war dann allerdings noch nicht beendet und wurde an der Rückseite des Gebäudes fortgesetzt.

Der Brand hatte für eine starke Rauchentwicklung innerhalb des Hauses gesorgt, wodurch sowohl die Räumlichkeiten der Pizzeria als auch die beiden darüber gelegenen Wohnungen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache wurden durch die Kriminalpolizei aufgenommen, der Brandort ist vorläufig beschlagnahmt. Der entstandene Sach- und Gebäudeschaden wird nach erster Einschätzung mit rund 100.000 Euro angegeben.

Fotos: red

Politik
Samstag, 16. Januar 2021 10:45 Uhr
Sitzungen der Hansestadt Warburg in Zeiten von Corona
Mittwoch, 13. Januar 2021 10:41 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat am Dienstag (12. Januar 2021) weitere Fördermaßnahmen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ bekannt gegeben. Von dem einzigartigen Förderprogramm für Sportstätten profitieren bereits mehr als 1.500 Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen – eine gute Nachricht für den SV Ottbergen-Bruchhausen von 1919/1921 e.V.: Gefördert wird die Modernisierung der Flutlichtanlage in Höhe von 54.999 Euro. 

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz: „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“ 

Mit dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ werden Investitionsmaßnahmen zur Modernisierung, Instandsetzung, Sanierung, Ausstattung, Entwicklung, zum Umbau und Ersatzneubau von Sportstätten und -anlagen gefördert. Insgesamt 300 Millionen Euro stehen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ zur Verfügung.

Samstag, 09. Januar 2021 07:21 Uhr

Kreis Höxter (red). „Die SPD entscheidet am Samstag, 27. Februar, in der Stadthalle Steinheim über die Kandidatur im Wahlkreis Höxter-Lippe II-Gütersloh III. Aus dem Kreis Höxter bewerben sich Dr. Ulrich Kros und Tim Vollert um diese Kandidatur, weitere Kandidaturen liegen derzeit nicht vor“, gibt Helmut Lensdorf, Vorsitzender des SPD-Kreisvorstandes den Stand der Vorbereitungen wieder.

In diesen Wochen werden die Delegierten in den Ortsvereinen für die Delegiertentagung Ende Februar gewählt, „selbstverständlich unter Beachtung der aktuellen Hygienevorschriften“, so die SPD-Pressemitteilung. Lensdorf freut sich auf den parteiinternen Wettbewerb um die Kandidatur. In noch nicht terminierten Videokonferenzen können die Kandidaten sich und ihr Konzept den Mitgliedern vorstellen. Lensdorf: „Tim Vollert und Uli Kros haben sich gegenseitig einen fairen Umgang zugesichert. Der SPD-Kreisverband Höxter wird in Kooperation mit den Kreisverbänden Lippe und Gütersloh den Rahmen organisieren.“

Die Kandidaten treten beide für eine profilierte Sozial- und Bildungspolitik ein. Beide Bewerber engagieren sich in der Kommunalpolitik, beiden ist die Umwelt- und Klimapolitik wichtig. Dr. Ulrich Kros, Veterinärmediziner, beruflich tätig im Vorstand des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Ostwestfalen-Lippe (CVUA-OWL) in Detmold, ist seit 2009 Ratsmitglied und war elf Jahre lang einer der stellvertretenden Bürgermeister in Nieheim. Tim Vollert, Student des Umweltingenieurwesens in Höxter, seit der Kommunalwahl 2020 sachkundiger Bürger im Bezirksausschuss Beverungen, gehört dem OWL-Vorstand der Jusos an und ist aktiv in der Bewegung Fridays for Future.

Lensdorf stellt eine weitere Gemeinsamkeit der Kandidaten fest: „Beide haben im vergangenen Jahr einen runden Geburtstag gehabt. Tim Vollert ist 20 Jahre alt, Uli Kros 50.“ Auch diese Wettbewerbssituation sieht der SPD-Kreisvorsitzende als Beitrag dafür, „dass wir die Generationen zusammenführen. Denn jeder von ihnen setzt auf Sieg, wird im anderen Fall den Gewinner bei dessen Kandidatur aktiv unterstützen.“

Fotos: SPD

Wirtschaft
Samstag, 05. Dezember 2020 11:12 Uhr
Autohaus Menger gewinnt abermals den Ford Chairman’s Award
Donnerstag, 19. November 2020 14:10 Uhr

Warburg (red). Neuer Standort für die allgemeine Notfalldienstpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) in Warburg: Ab Freitag, 20. November, ist der Notfalldienst der niedergelassenen Ärzte vorübergehend in neuen Containerräumlichkeiten auf dem Schützenplatz in der Nähe des Klinikums (Zufahrt über Paderborner Tor) zu finden.

„Die Corona-Pandemie fordert von uns niedergelassenen Ärzten sowohl im Praxisalltag als auch im ärztlichen Bereitschaftsdienst viel Flexibilität, damit wir unsere Patienten in dieser herausfordernden Zeit weiterhin gut versorgen können. In Warburg haben wir uns deshalb, in enger Absprache mit dem HELIOS Klinikum und der Stadt Warburg, für einen Umzug der KVWL-Notfalldienstpraxis entschieden, da wir auf diese Weise Patienten mit Infektsymptomen wie Husten, Schnupfen, Fieber oder Atemwegsbeschwerden getrennt von Patienten mit anderen Beschwerden behandeln können. Außerdem müssen die Bürger das Klinikgelände so nicht betreten. Das ist wichtig, um eine mögliche Ausbreitung des Coronavirus so gut es geht zu unterbinden“, erklärt Dr. Ulrich Polenz, Leiter der KVWL-Bezirksstelle Paderborn. Die Öffnungszeiten der KVWL-Notfalldienstpraxis in Warburg werden indes nicht verändert.

„Mit der Ansiedlung der Notfalldienstpraxis auf dem Schützenplatz in ‚Rufweite‘ der Klinik ist weiterhin eine enge Zusammenarbeit in der Notfallversorgung gewährleistet. Die Reduktion des Laufverkehrs erhöht den Schutz der Klinikpatienten und Mitarbeiter. Wir sind zuversichtlich, dass beide Einrichtungen nach dieser Übergangslösung wieder unter einem Dach behandeln werden“, sagt Tobias Hindermann, Geschäftsführer des HELIOS Klinikums Warburg.

Auch Bürgermeister Tobias Scherf zeigt sich mit dem abgestimmten Vorgehen sehr zufrieden: „Mit der zwischenzeitlichen Container-Unterbringung der Notfalldienstpraxis auf dem Schützenplatz haben wir gemeinsam die unter den derzeit gegebenen Bedingungen beste Lösung gefunden. Ich danke den Verantwortlichen bei der KVWL sowie beim HELIOS Klinikum für die unkomplizierten, zielgerichteten Gespräche, welche diese zügige Umsetzung zum Wohle sämtlicher Patientinnen und Patienten ermöglicht haben.

Foto: Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe

Mittwoch, 18. November 2020 10:29 Uhr

Berlin/Kreis Höxter (red). Bisher waren Bäckerei-Cafés von der Umsatzerstattung ausgeschlossen. Die CDU-Landtagsfraktion hatte sich beim Bund dafür stark gemacht, die Bäckereien und Konditoreien mit angeschlossenen Café mit in die Antragsberechtigten für die Novemberhilfe aufzunehmen.

Der Landtagsabgeordnete und Beauftragte für das Handwerk Matthias Goeken, begrüßt die Entscheidung: „Ich bin froh, dass die Bundesregierung noch einmal nachjustiert hat. Somit werden auch die berechtigten Interessen des Hauptnahrungsmittelhandwerks der Bäcker und Konditoren bei diesem wichtigen Anliegen unterstützt.“

Mehr Information zur Beantragung sind auf der Webseite des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zu finden unter: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/11/20201112-novemberhilfe-verfahren-der-abschlagszahlung-steht.html

 

Sport
Dienstag, 12. Januar 2021 12:09 Uhr
Schützenverein Nörde verschiebt Jahreshauptversammlung
Sonntag, 10. Januar 2021 12:48 Uhr

Kreis Höxter (red). Noch immer wird unser alltägliches Leben von dem Coronavirus geprägt, das betrifft natürlich auch den Sport. In Zeiten von Lockdowns und Beschränkungen ist für viele nur noch der Individualsport möglich. Viele ergreifen deshalb die Initiative, ihre Joggingschuhe zu entstauben und einfach mal loszulaufen. Für alle Sportbegeisterten, die sich nun mal wieder ein abwechslungsreiches Angebot wünschen, hat der Kreissportbund Höxter e.V. die perfekte Lösung!

Um wieder Freude an der Bewegung zu haben und diese abwechslungsreich zu gestalten, haben Vereine die Möglichkeit, eine Materialkiste mit diversen Sportmaterialien beim KSB Höxter auszuleihen. Neben Seilchen, Ba?llen oder Thera-Ba?ndern und einer 15 Meter langen Slackline sind auch viele neue Sport- und Spielgera?te dabei, wie Spikeball, Ultimatefrisbee, Scoop, Lacrosse oder Flip Toss. Zusätzlich gibt es eine Vielzahl an Vorschlägen fu?r kontakfreie Spiele fu?r Kinder, passend zur momentanen Situation. Mit dieser Materialkiste möchte der KSB den Vereinen die Möglichkeit bieten, ihre Vereinsmitglieder trotz Wegfall des Bewegungs- und Sportbetriebes in Bewegung zu bringen und zu halten! Eine Menge Spaß und die Entdeckung neuer Sportarten ist garantiert!

Der Tus Ovenhausen ist der erste Verein, der die Spiel- und Sportgeräte Kiste ausgeliehen hat. Petra Huppert-Buch, Geschäftsführerin der Sportjugend im KSB Höxter wünscht
dem 1. Vorsitzenden Stefan Risse und seinen Vereinsmitgliedern viel Freude und Abwechslung.


Nähere Information zu den Ausleihbedingungen bekommt ihr bei Britta Kukuk

Fachkraft für Kinder- und Jugendarbeit

Moltkestr. 12 - 37671 Höxter - Tel: 05271-951842 - Fax:  05271-931812 - E-Mail: b.kukuk@ksb-hoexter.de

Foto: KSB

Samstag, 09. Januar 2021 08:16 Uhr

Kassel (red). Das neue Jahr 2021 startet bei den Löwen mit zwei Vertragsmeldungen: Der KSV Hessen Kassel gibt bekannt, dass Mittelfeldmann Lukas Iksal seinen Vertrag um ein Jahr verlängert. Der 26-jährige Iksal unterschrieb einen Kontrakt mit dem KSV bis zum 30.6.2023 gültig in der Regionalliga sowie Hessenliga.

„Ich freue mich gerade in dieser Zeit über das entgegengebrachte Vertrauen des Vereins, das Löwentrikot noch mindestens zwei weitere Jahre tragen zu dürfen und werde versuchen die Mannschaft beim Erreichen unserer Ziele bestmöglich zu unterstützen“, freut sich Lukas Iksal über die Vertragsverlängerung.

Der sportliche Leiter der Löwen Jörg Müller sagt zur Vertragsverlängerung: „Lukas hat in seiner ersten Regionalliga - Saison 14 von 15 Spiele gemacht und dabei 4 Tore erzielt. Er ist mit seinen 26 Jahren noch nicht am Ende seiner sportlichen Entwicklung. Lukas ist ein wichtiger Spieler in unserem Spielsystem und übernimmt auf dem Platz Verantwortung. Wir freuen uns, dass er bei uns einen Zweijahresvertrag unterschrieben hat.“ 

Lukas Iksal wechselte 2018 zum KSV Hessen Kassel: Über die zweite Mannschaft empfahl er sich 2019 für die 1. Mannschaft. Lukas Iksal gehört zum festen Stamm in der Elf von Trainer Tobias Damm. In 14 von 15 möglichen Partien stand Iksal auf dem Platz. Dabei erzielte er vier Tore für die Löwen. Vorherige Stationen des 1,84 Meter großen Stürmers waren unter anderem der FSC Lohfelden in der Hessenliga sowie CSC 03 Kassel.

Foto: KSV Hessen Kassel e.V.

Panorama
Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr
Hochbeete für den Biologischen Gartenbau finden auch im kleinsten Garten einen Platz
Montag, 04. Januar 2021 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Die nordrhein-westfälische Polizei wird in diesem Jahr landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen. Minister Reul: „Wir wollen, dass jeder Finanzermittler dieses neue Werkzeug hat und haben deshalb 200 Lizenzen gekauft.“ Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-Handels-Plattformen: die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.

Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrhein-westfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen. Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. 

„Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.

Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr

NRW (red). Auch der diesjährige Sommer war außergewöhnlich trocken. Durch Dürre und Borkenkäfer geschädigt, sind die Wälder in NRW sehr anfällig für Brände. Bei der Bekämpfung nutzen Feuerwehren seit wenigen Wochen eine digitale Waldbrandabwehrkarte von Wald und Holz NRW. Aktuelle Satellitendaten der ESA zur Vitalität der Nadelbäume unterstützen sie bei der Einschätzung der Gefahrenlage und Löschstrategie.

Braune Fichten prägen zurzeit das Landschaftsbild vieler Regionen Nordrhein-Westfales. Sie leiden wie kaum eine andere Baumart am anhaltenden Klimawandel. Hartwig Dolgner, Teamleiter Walderhaltung und Sicherung der Waldfunktionen: „Die letzten Jahre waren im Durchschnitt viel zu trocken. Dadurch steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Eine wichtige Aufgabe unserer Forstleute und der Feuerwehr ist es deshalb, potenzielle Gefahrenquellen im Wald zu ermitteln und Brände zu verhindern. Der Vitalitätslayer ist ein hervorragendes Hilfsmittel zur Identifizierung von Waldbrandgefahrenquellen.“

Geodaten-Experten bei Wald und Holz NRW werten daher den Gesundheitszustand von Bäumen mithilfe von Sentinel-2- Satellitenbildern der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) aus. Die Waldbrandabwehrkarte enthält neben der aktuellen Waldbrandgefahr eine Kartenebene (Layer) mit Informationen zur Vitalität der Nadelwälder. Unter www.waldinfo.nrw.de stehen die Karten Privat- und Kommunalwaldbesitzenden sowie Waldinteressierten kostenlos zur Verfügung.

Die Satelliten erfassen zunächst die Chlorophyll-Produktion der Baumkronen. Später erstellen Experten daraus farblich gekennzeichnete Schadstufen. Gesunde Nadelwälder, deren Nadeln viel Chlorophyll herstellen, sind grün gefärbt. Vom Schädling befallene, vertrocknete oder umgeworfene Bäume sowie Kahlflächen sind in der Karte rot markiert. Je dunkler die Fläche, desto stärker ist der Wald durch Borkenkäfer, Dürre oder Stürme geschädigt. Wald und Holz NRW stellt den Vitalitätslayer dem Informationssystem Gefahrenabwehr des Innenmininsteriums (IG NRW) bereit. Dort steht er Feuerwehren und anderen Katastrophenschutzbehörden zur Verfügung. Das interne Portal enthält neben der Waldbrandabwehrkarte auch Karten mit Waldwegen und Wasserentnahmestellen.

Dr. Stefan Franz, Teamleiter Geodateneinsatz von Wald und Holz NRW: „Das kontinuierliche Monitoring der Nadelwälder via SatellitenFernerkundung für das gesamte Bundesland und das direkte Bereitstellen der ausgewerteten Geodaten an alle Feuerwehren und Waldbesitzende ist in dem Umfang bundesweit einzigartig.“ Im Brandfall bietet das Kartenmaterial Feuerwehrleuten eine hilfreiche Orientierung bei der Einschätzung der Lage. Auf geräumten Sturmflächen kann die Sonne zum Beispiel ungehindert auf den Waldboden scheinen und trockenes Gras, Nadeln und Äste in kurzer Zeit entzünden. Auch beschädigte, trockene Fichten sind extrem leicht und schnell entflammbar.

Zu wissen, ob ein Boden- oder Kronenfeuer zu erwarten ist, ist auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte wichtig. Gekennzeichnete Flächen der Stürme von Kyrill und Friederike ergänzen das umfangreiche Kartenangebot. Mit Hilfe der Waldbrandgefahrenkarte können Feuerwehren und Katastrophenschutzbehörden in NRW die aktuelle Situation und das Wissen über vorgeschädigte Waldflächen in ihrer vorbereitenden Einsatzplanung berücksichtigen.

Wald und Holz NRW tauscht sich regelmäßig mit Vertretern der Feuerwehren aus dem Innenministerium aus, damit sowohl die Forstverwaltung als auch die Feuerwehr in NRW im Waldbrandfall gut vorbereitet ist.

Foto: Wald und Holz NRW, Thomas Nilius

Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr

Paderborn (red). Die Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter sowie der Wirtschaftsclub schließen sich der Entscheidung der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen (IHK) an. Die heimische Wirtschaft steht zum Erhalt des Flughafens Paderborn/Lippstadt und unterstützt das von der Flughafen-Gesellschafterversammlung beschlossene Sanierungskonzept in einer Insolvenz in Eigenverwaltung.

„Ein starker Standort, wie Ostwestfalen-Lippe, braucht einen modernen Flughafen, der in die Zukunft ausgerichtet ist. Mit dem Sanierungskonzept ist der erste richtige Schritt getan, denn es stärkt die Symbiose aus Tourismus und Geschäftsreiseverkehr nachhaltig. Dafür bezieht es ökologische Gesichtspunkte und die aktuellen Entwicklungen rund um die Mobilität der Zukunft mit ein. So hat der Flughafen Paderborn/Lippstadt eine echte Chance auf eine stabile Zukunft“, betont Kevin Taron, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren. Nicht nachvollziehen können die Wirtschaftsjunioren und der Wirtschaftsclub, dass Kritiker den Flughafen als überflüssig bewerten.

„Der Flughafen bietet der heimischen Wirtschaft in der Region einen echten Standortvorteil. Diese Infrastruktur leichtfertig aus der Hand zu geben, wäre fahrlässig, denn wenn der Flughafen erst einmal geschlossen ist, dann bleibt er geschlossen“, so Taron weiter.

Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

zum Anfang