Werbung
Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Montag, 03. August 2020 11:50 Uhr
Kreis Höxter: Weiterer Corona-Fall bekannt
Sonntag, 02. August 2020 09:29 Uhr

NRW (red). Alle Beschäftigten an den öffentlichen und privaten Schulen sowie die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen können sich ab Montag, 3. August 2020, kostenlos und freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Die Testungen sind vorerst bis zum 9. Oktober 2020 alle 14 Tage und in abwechselndem Turnus bei niedergelassenen Vertragsärzten (insbesondere Hausärzten) und in Testzentren möglich. Voraussetzung dafür ist, dass zur Testung ein Bestätigungsschreiben des jeweiligen Arbeitgebers bzw. für Kindertagespflegepersonen des Jugendamtes vorgelegt wird. Ein entsprechendes Schreiben wird noch in dieser Woche vom Schul- sowie vom Familienministerium versandt. Die Beschäftigten und Kindertagespflegepersonen können sich zur Terminvereinbarung und bei Fragen jederzeit an ihre Ärztinnen und Ärzte wenden.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt: „Pünktlich zum Start der kostenfreien Testmöglichkeiten haben wir gemeinsam mit den Kassenärztlichen Vereinigungen für die Kindertagesbetreuung und Schulen ein einfaches und unbürokratisches Verfahren erarbeitet. Eine Bestätigung des Arbeitgebers bzw. des Jugendamtes reicht aus, um sich in einer Vertragsarztpraxis oder einem Testzentrum alle 14 Tage testen zu lassen. Wir wissen alle: Das Coronavirus ist immer noch da. Wir müssen weiterhin wachsam sein. Ich hoffe, dass die kostenlosen Testmöglichkeiten den Beschäftigten mehr Sicherheit geben, um auch in Schulen und der Kindertagesbetreuung wieder ein Stück weit mehr Normalität herzustellen. Ich danke ausdrücklich auch den Ärztinnen und Ärzten, die uns bei den Testungen unterstützen.“ 

Wesentliche Informationen im Überblick:

  • Eine kostenlose und freiwillige Testung auf das Coronavirus ist alle 14 Tage möglich.
  • Das Testangebot gilt ausdrücklich für alle Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen und alle Kindertagespflegepersonen sowie für die Beschäftigten in Schulen (Lehrpersonal, Beschäftigte des Offenen Ganztags sowie sonstiges sozial-/pädagogisches und nichtpädagogisches Personal)
  • Um die Testkapazitäten nicht zu überfordern, ist ein wöchentlich abwechselnder Turnus der Beschäftigten von Kindertagesbetreuung und Schulen vorgesehen.
  • Testmöglichkeiten für Kita-Beschäftigte und Kindertagespflegepersonen: KW 32, KW 34, KW 36, KW 38, KW 40
  • Testmöglichkeiten für Schulbeschäftigte: KW 33, KW 35, KW 37, KW 39, KW 41
  • Für die Testung ist ein Bestätigungsschreiben notwendig. Dieses erhalten die Berechtigten von Ihrem Arbeitgeber beziehungsweise bei der Schulleitung oder dem Jugendamt

Fragen Sie Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt, ob sie oder er eine Testmöglichkeit anbietet und vereinbaren Sie einen Termin. Bei entsprechenden Absprachen können die Testungen auch in der Kindertageseinrichtung bzw. Schule durchgeführt werden.  Informationen zu regionalen Testmöglichkeiten erhalten Sie auch bei der Arztrufzentrale der Kassenärztlichen Vereinigungen unter der Telefonnummer 116 117 (keine Terminvereinbarung).

Samstag, 01. August 2020 14:04 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Zahl der Corona-Infektionen im Kreis Höxter steigt weiter leicht an. Waren Anfang der Woche drei Infektionen im Kreisgebiet bekannt geworden, stieg dieser Wert nun auf fünf aktive Infektionen an. Neben den Fällen in Borgentreich, Brakel und Höxter sind je ein Fall in Bad Driburg und erneut in Höxter gemeldet worden. Der 7-Tages-Inzidenz im Kreis Höxter bleibt weiter niedrig bei 2,82. Insgesamt sind bisher 378 Fälle bekannt geworden. 355 Personen sind genesen und 18 Personen sind im Zusammen mit dem neuartigen Virus verstorben.

Freitag, 31. Juli 2020 12:12 Uhr

Kreis Höxter (red). Deutschlandweit steigen derzeit wieder die Infektionszahlen mit dem neuartigen Coronavirus. „Diese besorgniserregende Entwicklung zeigt ganz deutlich: Das Virus ist noch da“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. Gemeinsam mit Michael Stickeln, Bürgermeister von Warburg und Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter, appelliert er deshalb an die Menschen im Kreis Höxter, bei den Vorsichtsmaßnahmen nicht nachlässig zu werden – besonders in der jetzigen Urlaubszeit.

„Die Verbreitung des neuartigen Coronavirus hat sich in den vergangenen Monaten deutlich verlangsamt. Im Kreis Höxter gab es zwischenzeitlich sogar gar keine nachgewiesene aktive Infektion mehr. Das zeigt, dass die Maßnahmen zur Pandemieeindämmung gegriffen haben. Der Großteil der Bürgerinnen und Bürger hat sich vorbildlich verhalten. Nun müssen wir gemeinsam verhindern, dass dieser Erfolg verpufft. Dazu kann jeder beitragen“, sagt Kreisdirektor Schumacher. „Die Abstands- und Hygieneregeln gelten weiterhin. Die Bürgerinnen und Bürger sind angehalten, die Zahl der Menschen, zu denen sie Kontakt haben, gering zu halten und den Personenkreis möglichst konstant zu belassen. Nähere und längere Kontakte sind auf ein Minimum zu reduzieren. Wo die Möglichkeit besteht, sollen Zusammenkünfte vorzugsweise im Freien abgehalten werden. Nur so kann die Pandemie wirksam eingedämmt werden.“

Auch Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln, Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter, warnt davor, sich jetzt zu sehr in trügerischer Sicherheit zu wiegen. „Die Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung haben unserer Gesellschaft insgesamt bereits sehr viel abverlangt und sicher sind nach wie vor weitere Entbehrungen zu verkraften. Wir alle können aber durch verantwortungsvolles Verhalten daran mitwirken, dass die Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben so gering wie möglich ausfallen“, so Bürgermeister Stickeln.

Ein besonderer Risikofaktor für den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie sei die Urlaubs- und Reisezeit. Kreisdirektor Schumacher und Bürgermeistersprecher Stickeln weisen deshalb ganz deutlich auf die Reiseinformationen des Robert-Koch-Institutes (RKI) hin:

  • Wer aus dem Ausland nach Deutschland einreist und sich 14 Tage vor Einreise in einem, vom RKI definierten Risikogebiet aufgehalten hat, muss sich grundsätzlich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Ausnahmen sind möglich bei einer negativen Testung auf das neuartige Coronavirus maximal 48 Stunden vor Einreise beziehungsweise nach Einreise.
  • In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
  • Beim Husten und Niesen sollte unbedingt Abstand zu anderen gewahrt werde, die Armbeuge vor Mund und Nase gehalten oder ein Taschentuch benutzt werden.
  • Die Hände sollten regelmäßig gründlich mit Wasser und Seife gewaschen werden
  • In bestimmten öffentlichen Bereichen muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Urlauberinnen und Urlauber können sich auf der Homepage des RKI www.rki.de alle Reiseinformationen nachlesen.

 

 

Dienstag, 28. Juli 2020 13:09 Uhr

Kreis Höxter (red). Nachdem der Kreis Höxter kürzlich keine aktive Corona-Infektion mehr vermelden musste, ist die Zahl der Infektionen nun auf drei Fälle angestiegen. Borgentreich, Brakel und Höxter haben demnach einen Fall gemeldet. Insgesamt sind mittlerweile 376 Corona-Fälle bekannt, davon sind 355 Personen genesen und 18 verstorben.

Region Aktiv
Montag, 10. August 2020 08:31 Uhr
Was geht ab auf dem Bauernhof? Landwirtschaft entdecken und kennenlernen
Montag, 10. August 2020 08:22 Uhr

Kreis Höxter (red). Wegen einer EDV-Umstellung schließen die AOK-Kundencenter in Brakel, Nieheimer Straße 23, Höxter, Roonstraße 14 und Warburg, Josef-Wirmer-Straße 28, am Freitag, dem 14. August, ganztägig. Die EDV-Umstellung kann auch dazu führen, dass das Online-ServiceCenter der AOK NordWest im Internet und die „Meine AOK-APP“ vom 14. bis 16. August nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.

Für persönliche Auskünfte sind die AOK-Experten jedoch jederzeit über das kostenfreie 24-Stunden-Telefon unter der Rufnummer 0800 265 5000 erreichbar, ebenso per Post oder E-Mail unter kontakt@nw.aok.de. Ab Montag, 17. August, stehen alle Online-Dienste der Gesundheitskasse und für die persönliche Beratung auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kundencentern in Brakel, Höxter und Warburg zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder gern zur Verfügung.

Foto: red

Samstag, 08. August 2020 07:38 Uhr

Detmold (red). Trockenheit, Hitze und viel Totholz machen heimische Wälder derzeit zur Gefahrenzone. Die Regionalforstämter und der Deutsche Wetterdienst stufen die Waldbrandgefahr als erheblich ein. Die Bezirksregierung Detmold hat deshalb am Freitag, 7. August, angeordnet, dass die Wälder in Ostwestfalen-Lippe per Flugzeug auf mögliche Brände hin kontrolliert werden. Die ersten Flüge starten am heutigen Samstag. 

Die Anordnung gilt je nach Wetterlage zunächst bis zum 14. August. Anschließend wird sie verlängert, falls erforderlich. Sie ist in Absprache mit den Regionalforstämtern Ostwestfalen-Lippe und Hochstift des Landesbetriebs Wald und Holz NRW sowie dem Bundesforstbetrieb Rhein-Weser, Betriebsbereich Senne, erfolgt. Je zwei Flüge sind für Samstag und Sonntag geplant; einer am Vormittag und einer am Nachmittag.

Die Flugtermine für die kommende Woche sind einmal täglich am Nachmittag. Die Flugroute ist ein „zick-zack-Kurs“ über den Regierungsbezirk. Im Fokus stehen Gebiete rund um die Senne, große Moorflächen sowie alle Waldgebiete in Ostwestfalen-Lippe. „Überall gibt es viele abgestorbene Bäume oder solche, die vom Borkenkäfer geschädigt sind“, erläutert Regierungsbranddirektor Karsten Weber von der Bezirksregierung.

Ziel der Flüge ist, die Feuerwehrleitstellen möglichst schnell über ein Feuer in einem Wald oder einem Graslandgebiet zu informieren. Zeit ist ein kritischer Faktor. Das speziell geschulte Flugpersonal kann Brände sehr früh erkennen und die Einsatzkräfte zügig aus der Luft zum Brandort leiten. Je schneller die Löscharbeiten beginnen, desto geringer ist der Schaden für Umwelt, Forstwirtschaft und Bevölkerung. 

Am Steuer des Überwachungsflugzeugs sitzt je ein Pilot des Luftsportvereins Oerlinghausen. Seine Passagiere sind ein Mitglied einer heimischen Feuerwehr sowie ein Mitarbeiter des Regionalforstamts. Koordiniert werden die Flüge von der Bezirksregierung und dem Kreis Lippe. 

Eine frühe Branderkennung ist gut, eine Verhütung von Bränden ist besser. „Das Grillen und offene Feuer sind im Wald grundsätzlich verboten. Das gilt im Moment auch für das Rauchen“, sagt Weber. Spaziergänger sollten die Verbote in jedem Fall beachten. Und: „Versperren Sie mit Ihren Autos keine Waldwege und parken Sie nur auf befestigten Flächen, wie Schotter oder Asphalt.“

Foto: red

Samstag, 08. August 2020 07:34 Uhr

OWL (red). Im letzten Jahr wurde zum Ausbildungsstart am 1. August das AzubiAbo Westfalen eingeführt, das Auszubildenden Mobilität mit Bus und Bahn im gesamten WestfalenTarif ermöglicht. Nach einem Jahr ziehen die Verkehrsunternehmen und Aufgabenträger eine positive Bilanz.

Das Interesse am AzubiAbo Westfalen ist seit der Einführung am 1. August 2019 kontinuierlich gestiegen. Im ersten Monat August sind 6.000 AzubiAbos bestellt worden. Die Anzahl konnte im darauffolgenden Monat fast verdoppelt werden. Im März 2020 haben in Westfalen-Lippe über 20.000 junge Leute das AzubiAbo Westfalen genutzt.

„Die Verkaufszahlen liegen über unseren Prognosen. Das ist ein großer Erfolg. Wir haben damit ein attraktives Angebot entwickelt, das unsere Fahrgäste absolut positiv annehmen“, resümieren Odilo Enkel und Matthias Hehl, Geschäftsführer der WestfalenTarif GmbH. Durch die Corona-Pandemie ist die hohe Resonanz zwar etwas zurückgegangen, jedoch hat die große Mehrheit das AzubiAbo Westfalen behalten. „Für das Vertrauen in dieser Zeit bedanken wir uns sehr herzlich. Die Verkehrsunternehmen im WestfalenTarif sorgen auch weiterhin dafür, dass die Fahrgäste trotz Corona sicher von A nach B gebracht werden“, so die beiden Geschäftsführer.

Zum 1. August 2019 wurde die Einführung des AzubiAbos Westfalen zum Preis von 62 Euro von den Verkehrsunternehmen und Aufgabenträgern des WestfalenTarifs initiiert. Der Preis ist von der Preisanpassung zum 1. August 2020 nicht betroffen gewesen und bleibt damit unverändert attraktiv. Das AzubiAbo Westfalen kann dabei nicht nur von Auszubildenden genutzt werden, sondern auch von Teilnehmern am Bundesfreiwilligendienst und Freiwilligen Sozialen/Ökologischen Jahr, Beamtenanwärtern des einfachen und mittleren Dienstes sowie von Personen, die für Weiterbildungsmaßnahmen Leistungen nach dem AFBG (z. B. Meisterkurs) erhalten.

Mit dem AzubiAbo Westfalen sind die Inhaber ganztägig im gesamten WestfalenTarif mit Bus und Bahn mobil – zur Berufsschule, zum Arbeitsplatz und in der Freizeit. Für 20 Euro mehr im Monat kann das landesweite NRWupgradeAzubi dazu bestellt werden. Mit der Kombination aus AzubiAbo Westfalen und NRWupgradeAzubi können alle Busse und Bahnen den gesamten Tag in ganz NRW genutzt werden.

Das AzubiAbo Westfalen kann online oder beim Verkehrsunternehmen vor Ort bestellt werden. Zu beachten ist, dass die Auszubildenden eine Bestätigung der Berufsschule oder des Ausbildungsbetriebs benötigen, um die Berechtigung für den Erwerb des AzubiAbos nachzuweisen. Ausführliche Informationen zum AzubiAbo Westfalen und zu den Bestellmöglichkeiten finden Interessierte unter: www.westfalentarif.de/azubiabo

Foto: KCM

Freitag, 07. August 2020 11:26 Uhr

Düsseldorf (red). Innenminister Herbert Reul hat entschieden, dass die nordrhein-westfälische Polizei künftig Langzeitarbeitskonten (LAK) nutzen kann. Polizistinnen und Polizisten haben damit die Möglichkeit, bis zu einem Jahr Arbeitszeit anzusparen, um diese anschließend für eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit oder eine längere freie Phase einzusetzen. „Die Polizisten sorgen tagtäglich für die Sicherheit der Menschen in unserem Land. Im Einsatz und bei den Ermittlungen werden von ihnen viel Flexibilität und Ausdauer verlangt. Als Arbeitgeber müssen wir genauso flexibel sein und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern attraktive Lösungen für eine bessere Work-Life-Balance bieten“, so Reul.

Die Langzeitarbeitskonten sollen bereits bestehende Gleitzeitkonten und andere Konten zur Zeiterfassung ergänzen. Die Polizeibeamten haben die Wahl: Freistellung von bis zu sechs Monaten am Stück innerhalb eines Jahres oder Verringerung der wöchentlichen Arbeitszeit. Ab dem 60. Lebensjahr kann der Zeitausgleich nur genommen werden, wenn der Mitarbeiter weiterhin mindestens fünfzig Prozent arbeitet. „Ob Kinderbetreuung, Pflege oder einfach eine längere persönliche Auszeit: Mit den Langzeitarbeitskonten können Polizistinnen und Polizisten ihre Arbeitszeit je nach Lebensphase individueller gestalten“, so der Minister.

Teilnehmen können alle Polizeibeamte. Kommissaranwärterinnen und Kommissaranwärter können das LAK nicht nutzen, weil sie sich noch in der Ausbildung befinden. Eine jeweilige flexiblere Gestaltung der Arbeitszeit muss natürlich immer mit dem Vorgesetzten abgestimmt und mit den Aufgaben vereinbar sein. 

Das Vorhaben ist Teil einer Attraktivitätsoffensive und der bereits im Koalitionsvertrag vereinbarten Einführung von Langzeitarbeitskonten im Öffentlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen. Die Details zu den Langzeitarbeitskonten werden derzeit in einer Arbeitsgruppe zwischen den beteiligten Ressorts, den Berufsverbänden und den Gewerkschaften besprochen.

Blaulicht
Montag, 10. August 2020 14:36 Uhr
Nach Überholvorgang Mähdrescher geschnitten: 5.000 Euro Sachschaden
Sonntag, 09. August 2020 07:39 Uhr

Willebadessen (red). Ein 62-jähriger PKW-Fahrer aus Niesen befuhr am 7. August, gegen 17 Uhr, die B 252 von Warburg in Richtung Brakel und wollte mit seinem grauen VW Touran in Höhe Niesen auf die K 53 nach links abbiegen. Aufgrund von Gegenverkehr musste er verkehrsbedingt abbremsen. Ebenfalls die B 252 von Warburg in Richtung Brakel befuhr ein 36-jähriger PKW-Fahrer aus Hessisch Oldendorf mit seinem grauen Renault, dieser bemerkte den VW Touran zu spät und fuhr auf das Fahrzeug auf.

Durch den Aufprall wurden beide Fahrzeugführer in ihren Fahrzeugen eingeklemmt, konnten aber schnell durch die eingetroffene Feuerwehr befreit werden. Beide Personen wurden in nahegelegene Krankenhäuser gebracht, die sie jedoch nach kurzer ambulanter Behandlung mit leichten Verletzungen verlassen konnten. Während der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 36-jährige Fahrer aus Hessisch Oldendorf nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, ihm droht nun ein Strafverfahren. Beide Fahrzeuge wurden total beschädigt, der Sachschaden beläuft sich auf 16.000 Euro. Die B 252 war für circa zwei Stunden komplett gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet.

Foto: Polizei

Donnerstag, 06. August 2020 11:44 Uhr

Höxter (red). Mit Blick auf die aktuelle Hitzewelle appelliert die Polizei im Kreis Höxter: Lassen Sie niemals Kinder oder Tiere im Auto zurück! Auch nicht, wenn Sie "nur kurz" etwas erledigen wollen. Das Auto kann bei Hitze für Kinder und Tiere zur tödlichen Falle werden und stellt eine große Gefahr dar. Gerade im Sommer wird der Innenraum eines Fahrzeugs regelrecht zum "Backofen" - auch wenn die Fenster leicht geöffnet sind.

Untersuchungen haben gezeigt, dass bei stehenden Fahrzeugen im Wageninneren die Temperaturen schon innerhalb kürzester Zeit bedrohliche Werte erreichen. Die Lackfarbe spielt dabei keine Rolle. Bei 30 Grad Außentemperatur beträgt die Innentemperatur im Auto bereits nach zehn Minuten 37 Grad, bei 34 Grad Außentemperatur sogar 41 Grad. Setzen Sie Kinder nicht dieser Gefahr aus! Besonders Kleinkindern droht der Hitzetod!

Wer sein Tier bei Hitze im geschlossenem Auto zurücklässt, handelt verantwortungslos und verstößt gegen das Tierschutzgesetz. Den Wagen im Schatten abzustellen und ein offener Fensterschlitz reichen nicht aus. Wenn Sie bei dieser Hitze ein Kind oder Tier in einem geschlossenen Fahrzeug ohne geöffnete Fenster entdecken, wählen Sie bitte sofort den Notruf 110 oder 112.

Dienstag, 04. August 2020 16:03 Uhr

Paderborn (red). Zu einem Sondereinsatz der Polizei Paderborn und der Stadt Paderborn im Zusammenhang mit der Tuningszene ist es am Freitag- und Samstagabend in Paderborn gekommen. In den Fokus der Beamten rückte auch ein 25 Jahre alter BMW-Fahrer aus Willebadessen.

Doch was war passiert? Um 02:15 Uhr in der Nacht zum Samstag hielt eine Zivilstreife verkehrsbedingt an einer Rotlicht zeigenden Ampel am Kreuzungsbereich „Detmolder Straße/Nordstraße“. Auf dem rechten Fahrstreifen stand vor dem Kollegen ein BMW 3er eines 25-jährigen aus Willebadessen. Auf dem linken Fahrstreifen stand der 20-jährige Fahrer eines Renault Elektrofahrzeugs aus Bad Lippspringe. Beide schienen sich spontan zu einem Rennen zu entscheiden. Der BMW ließ den Motor mehrfach aufheulen, der Renault-Fahrer führte in kurzen Abstanden leichte Gas- und Bremspedalstöße durch. Als die Ampel auf Grünlich wechselte, beschleunigten beide Fahrzeugführer in Parallelfahrt stark in Richtung Detmolder Tor.

Die Geschwindigkeit des nach fahrenden Dienstfahrzeuges betrug zwischenzeitlich ca. 110 km/h. Am Detmolder Tor bogen beide in unterschiedliche Fahrtrichtungen ab. Während der BMW durch den Beamten angehalten werden konnte, konnte auch der Renault im Rahmen der Fahndung von weiteren Kräften des Sondereinsatzes im Bereich „Westerntor“ gestoppt werden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft erfolgte die Sicherstellung beider Pkw sowie der Führerscheine. Gegen beide wurde ein Strafverfahren wegen eines verbotenen Kfz-Rennens eingeleitet.

Dienstag, 04. August 2020 15:56 Uhr

Bielefeld/Warburg (red). Die Suche nach der vermissten Person aus Stieghorst kann eingestellt werden. Am Abend meldeten Zeugen der Polizei in Höxter eine verwirrte Person im Bereich des Warburger Bahnhofs. Die Polizeibeamten konnten die Person dort antreffen und staunten nicht schlecht, dass es sich dabei um den Vermissten aus Bielefeld handelte. Der 76-Jährige wurde mit zur Polizeiwache genommen und dort wohlbehalten einem Angehörigen übergeben.

Zuvor hatte die Polizei Bielefeld um Mithilfe bei der Suche nach der vermissten Person aus dem Bereich Stieghorst gebeten. Der 76-jährige Bielefelder war seit dem frühen Montagmorgen von seiner Wohnanschrift in der Sperberstraße abgängig. Der Vermisste hat eine leichte Demenz und ist auf Medikamente angewiesen.

Politik
Montag, 03. August 2020 11:39 Uhr
SPD: „Stickeln und Schumacher verletzen demokratische Wahlkampf-Regeln“
Montag, 03. August 2020 11:35 Uhr

Kreis Höxter/Willebadessen (r). „Hier muss zügig gehandelt werden“, zieht Helmut Lensdorf das Fazit einer länderübergreifenden SPD-Gesprächsgruppe, die von Marcel Franzmann initiiert wurde. In Willebadessen traf sich die SPD mit Oliver Ulloth, hessischer SPD-Landtagsabgeordneter, zum Thema „Kurve Kassel“: Der Bundesverkehrswegeplan der Deutschen Bahn 2030 sieht einen spürbaren Güterverkehrszuwachs auf der Strecke Altenbeken über Willebadessen und Warburg Richtung Kassel vor. Ulloth: „Über 30 Züge zusätzlich täglich sind dann möglich. Die Züge können eine Länge bis zu 760 Meter haben.“

Für den SPD-Kreisverband Höxter gelte, so Vorsitzender und Landratskandidat Lensdorf: „Güterverkehr auf der Schiene ist besser als auf der Straße! Lärmschutz gerade auch für unsere kleinen, bahnanliegenden Orte darf dabei aber nicht vergessen werden.“ Die Willebadessener SPD-Sprecher Mario Schmidt und Guido Gell stimmen zu: „30 Züge und mehr jeden Tag sind für die Menschen in den betroffenen Dörfern eine enorme Belastung. Es geht vor allem um Nörde, Menne, Borlinghausen, Willebadessen und Warburg.“ Lena Volmert für die SPD Warburg: „Gerade haben wir wieder an Attraktivität für Tagesausflügler und Urlauberinnen gewonnen. Dieser Effekt wäre für den Warburger Raum gefährdet.“

Nora Wieners, SPD-Kreispolitikerin: „Wir wollen unsere Region stärken und Familien durch Qualitätsangebote ein gutes Leben ermöglichen. Das geht nicht mit Krach. Lärmschutzmaßnahmen müssen im Budget drin sein. Das  von der Union geführte Bundesverkehrsministerium darf sich nicht hinter Paragrafen verstecken. Lärmschutz ist Menschenrecht und Umweltschutz und verdient deshalb besondere Anstrengungen.“ Ihre deutliche Kritik richtet sich an den CDU-Bundestagsabgeordneten Christian Haase: „Eine lakonische Pressemitteilung zu diesem für unsere Heimatorte so wichtigen Thema reicht nicht. Hier ist beharrlicher Einsatz gegenüber dem Ministerium notwendig - für den Kreis Höxter und die gesamte Dreiländerregion. Herr Haase muss sich hier mehr bemühen! Seine bisherige offensichtliche Passivität in dieser Angelegenheit ist politisch mit unterlassener Hilfeleistung für Warburg und Willebadessen und deren Ortschaften zu bewerten. Auch einem Ministerium in Führung von Andreas Scheuer, CSU, und dem Staatssekretär Enak Ferlemann, CDU, muss Herr Haase öffentlich und energisch die Kritik des Kreises Höxter vortragen!“

Foto: SPD

Samstag, 01. August 2020 11:22 Uhr

Kreis Höxter (red). Grüne Politik erfährt so viel Zuspruch, wie noch nie. Für diese breite Zustimmung haben die GRÜNEN in Höxter ihrer Überzeugung nach das passende personelle Angebot. „Wir bringen viel kommunalpolitische Erfahrung mit, vielfältige Kompetenzen und vielfach in Höxter engagierte und verankerte Frauen und Männer“, freut sich Ludger Roters über das Team von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für die Kommunalwahl am 13. September. Er kandidiert erneut auf Platz 1 seiner Partei. „Es ist höchste Zeit für echte grüne Fortschritte in unserer Stadt. Unsere Kandidatinnen und Kandidaten stehen dafür zur Wahl.“ 

In den Wahlbezirken kandidieren zwölf Frauen und sieben Männer für die GRÜNEN: In der Kernstadt: Karin Sielemann, Birgit Avenhaus, Kristin Launhardt-Petersen, Ulrich Finke, Volker Bertram, Ludger Roters, Berno Schlanstedt und Gunda Mayer, für Lütmarsen: Jacqueline Grabosch, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND im Kreis Höxter, für Albaxen Marie-Luise Bertram, für Bödexen/Stahle Martin Leins, für Brenkhausen Ursula Hoppe, für Fürstenau Silke Rakel, für Godelheim/Bruchhausen Bärbel Grossek, für Lüchtringen Bea Heine und Karl Beverungen, für Ottbergen Josef Schlüter, für Ovenhausen/Bosseborn Angelika Paterson und für Stahle Manja Warneke. 

Die Reserveliste: Platz 1: Ludger Roters, Platz 2: Angelika Paterson, Platz 3: Berno Schlanstedt, Platz 4: Volker Bertram, Platz 5: Kristin Launhardt-Petersen, Platz 6: Karl Beverungen, Platz 7: Eike Spellerberg, Platz 8: Bassam Isoli, Platz 9: Jacqueline Grabosch, Platz 10: Josef Schlüter, Platz 11: Birgit Avenhaus, Platz 12: Martin Leins, Platz 13: Lena Richter, Platz 14: Maren Raddatz.

Foto: GRÜNE

Wirtschaft
Donnerstag, 06. August 2020 11:19 Uhr
Unterstützung für Unternehmen im Kreis Höxter: Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL wechselt zu Online Veranstaltungen
Mittwoch, 05. August 2020 18:12 Uhr

Kreis Höxter (red). "Ich komme aus Afghanistan, bin seit fünf Jahren in Deutschland und habe seitdem viele Praktika in der Pflege und auch eine Ausbildung zur Sozialassistentin gemacht. Daher weiß ich, dass dieser Beruf genau das Richtige für mich ist." Beheshta Hashimi (22) aus Beverungen hat sich für eine Ausbildung zur Pflegefachfrau am Bildungszentrum der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge (KHWE) entschieden - sowie 82 weitere junge Menschen aus der Region.

Seit vielen Jahren bildet die KHWE ihren eigenen Nachwuchs in der Pflege aus, viele der Absolventen werden in den Einrichtungen des gemeinnützigen Trägers - darunter das Klinikum Weser-Egge mit vier Standorten, fünf Seniorenhäuser und fünf ambulante Pflegestationen - übernommen. 

Schulleiterin Ute Pägel und ihre Kollegen, Geschäftsführer Christian Jostes und Pflegedirektorin Elke Schmidt begrüßten die neuen Schülerinnen und Schüler an ihrem ersten Ausbildungstag im Kaplan-Heinrich-Saal des St. Nikolai Seniorenhauses in Höxter, das auch zur KHWE gehört. "Hinter Krankheiten stehen Menschen, mit Schmerzen, Ängsten und sorgenden Angehörigen. Für die Pflege braucht es gleichermaßen Herz und Verstand. Das sollen Sie bei uns lernen, damit Sie in drei Jahren als stolze Pflegefachmänner und -frauen da stehen, denen sich kranke Menschen voll anvertrauen können", richtete sich Ute Pägel an die neuen Azubis.

"Sie haben eine anspruchsvolle, aber extrem sinnvolle Tätigkeit gewählt, für Ihre Persönlichkeit und für die Gesellschaft", ergänzte Pflegedirektorin Elke Schmidt und auch Geschäftsführer Christian Jostes machte den Schülern Mut: "Gerade in Corona-Zeiten hat sich einmal mehr bestätigt, welch hohen Stellenwert der Pflegeberuf hat. Ich wünsche Ihnen Kraft und Durchhaltevermögen und natürlich auch viel Freude in Ihrer Ausbildung."

Die 18-jährige Melissa Schlick aus Bredenborn kennt die Altenpflege von Kindheit an: Ihre Mutter, Altenpflegerin, hat sie oft mit zur Arbeit genommen. Nach einem Schulpraktikum war ihr Weg klar. Ebenso für den 19-jährigen Leon Wagner aus Bad Driburg, dessen Vater Haustechniker in einem Seniorenhaus ist. "Ich bin oft mitgekommen und habe mit den Bewohnern gespielt. Ich habe mich auch handwerklich orientiert, aber mein Herz schlägt höher für die Pflege."

Der neue Ausbildungsjahrgang ist der erste, der die generalistische Ausbildung zum Pflegefachmann bzw. zur Pflegefachfrau begonnen hat. Danach sind weite Tätigkeitsfelder in der Kranken- wie in der Altenpflege möglich. Die dreijährige Ausbildung mit Theorie- und Praxisteilen beginnt immer zum ersten August, erstmals wird im März 2021 auch ein neuer Ausbildungskurs außerhalb der Reihe angeboten. Mehr Information unter bildung.khwe.de

Foto: KHWE

Montag, 03. August 2020 14:09 Uhr

Warburg (red). Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde Ute Müller für 25-jährige Tätigkeit im Notariat der Kanzlei Althaus & Becker geehrt. Nach Beendigung ihrer Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten begann Frau Müller am 01.08.1995 ihre Tätigkeit bei den Warburger Notaren Hermann Althaus und Günter Kohaupt. Mit der zum 01.03.2008 erfolgten Kanzleifusion ist Frau Müller seit nunmehr 25 Jahre ein Stützpfeiler im Notariat. Mit diesen Worten bedankte sich Notar Kohaupt bei ihr für die jahrelange engagierte Unterstützung. Notar Jansen überbrachte die Glückwünsche und die Ehrenurkunde des Präsidiums und der Geschäftsführung der Westfälischen Notarkammer.

Foto: Kanzlei Althaus & Becker

Sport
Montag, 06. Juli 2020 18:17 Uhr
Jetzt steht auch der Trainerstab des A-Ligisten Warburger SV
Freitag, 03. Juli 2020 10:17 Uhr

Kreis Höxter (red). Nach nur einem Jahr in der Bezirksliga steigt Marco Ehrlich in der Saison 2019/2020 in die Landesliga auf. Das gab der Verbandsschiedsrichterausschuss am Freitag, 19. Juni 2020 bekannt. Zusätzlich steigen insgesamt 6 weitere Schiedsrichter in die Bezirksliga auf.

Im November 2015 legte der Hohenwepeler seine Schiedsrichterprüfung ab und steigerte von Jahr zu Jahr seine Leistungen. Seit 2017 ist Marco im Perspektivteam des Kreises Höxter und stieg bereits im letzten Jahr in die Bezirksliga auf.

Von dort gelang ihm jetzt der direkte Durchmarsch in die Landesliga. Marco zeigte bis zum im März eingestellten Spielbetrieb in seinen Beobachtungen überzeugende Leistungen. Der FLVW Kreis Höxter hat nun neben Florian Greger (Westfalenliga) einen weiteren Schiedsrichter in den Verbandsspielklassen. Jessica Hildebrandt, Vorsitzende des Kreis-Schiedsrichterausschusses und ihr gesamtes Team freuen sich sehr für Marco und sind stolz, dass wir nun nach langem Warten wieder einen Aufsteiger in die Landesliga haben.

„Für mich bedeutet der Aufstieg in die Landesliga den bisherigen Höhepunkt meiner Schiedsrichterlaufbahn und die Freude nach der Bekanntgabe war schon sehr groß. Jetzt warte ich auf den Start der nächsten Saison und bin gespannt was die Zukunft als Schiedsrichter für mich noch bringen wird“, so der Hohenwepeler.

Mit Kevin Bauer (1. FC Aa Nethetal), Michael Dorstewitz (FC Germete/Wormeln), Torben Meier (SSV Würgassen), Guido Müller (SF Calenberg), Bahatthin Oezdem (SV Scherfede/Rimbeck) und Nico Stiewe (SV Dringenberg) steigen gleich sechs Schiedsrichter in die Bezirksliga auf. Schön zu sehen ist, wie sich die Schiedsrichter des Perspektivteams durch Spielbeobachtungen und zahlreichen Schulungen weiterentwickeln. Das 3 von 6 Aufsteigern aus dem Perspektivteam kommen, sollte besonders auch für junge Schiedsrichter ein Anreiz sein. Wichtig ist aber auch, dass erfahrene ALiga Schiedsrichter durch sehr gute Leistungen den Aufstieg in die Bezirksliga schaffen können.

Foto: red

Montag, 29. Juni 2020 06:48 Uhr

Kassel (red). Die Saison 2019/20 wurde am 20. Juni 2020 auf dem virtuellen Verbandstag des Hessischen Fußballverbands (HFV) auch formell offiziell beendet. Damit steht fest: Die Löwen sind offiziell als Tabellenzweiter der Lotto Hessenliga bestätigt. Vorher fest stand bereits, dass der KSV über die Quotientenregelung als bester Tabellenzweiter der Oberligen Hessen, Rheinland Pfalz/Saar und Baden Württemberg als vierter Aufsteiger in die Regionalliga Südwest aufsteigt.

Der Blick des Vereins hat sich bereits in den letzten Wochen auf die Vorbereitungen der kommenden Spielzeit 2020/21 gerichtet.

Die Löwen haben bereits über 600 Dauerkarten verkauft, ebenfalls hat der Verein mit den DRK-Kliniken Nordhessen nicht nur einen neuen Trikotpartner präsentiert, sie setzen mit der Vertragsverlängerung wichtiger Leistungsträger, wie zuletzt von Kapitän Frederic Brill, auch wichtige Zeichen bei der Kaderplanung. An dieser Stelle bedankt sich der KSV Hessen Kassel auch noch ganz herzlich bei seinem bisherigen Trikotpartner Schauinsland-Reisen für die hervorragende Unterstützung des Vereins in den vergangenen Jahren als Trikotpartner. Im Vorfeld der Trikotpräsentation 2020 wird es noch eine besondere Namensaktion für Fans und Förderer des Vereins geben.

Die Mannschaft des Trainergespanns Tobias Damm und Sebastian Busch startet am Samstag, 4. Juli 2020 in die Vorbereitung. Nach derzeitigem Planungsstand soll der 1. Anstoß in der Regionalliga Südwest am 1. September 2020 erfolgen. Dies hängt jedoch von der weiteren Entwicklung der Covid-19-Pandemie ab. Ebenfalls davon abhängig sind mögliche Testspielgegner und Termine. Diese werden zu gegebener Zeit bekanntgegeben.

Neu zu den Löwen dazu stoßen Felix Schäfer (KSV Baunatal) und Leonardo Zornio (U19).

Der aktuelle Kader des KSV Hessen Kassel in der Regionalliga Südwest

Tor
Maximilian Zunker
Jonas Labonte
Nicolas Gröteke
Mit Niklas Hartmann laufen derzeit positive Gespräche über die weitere Zusammenarbeit mit Berücksichtigung auf seine weitere Genesung.

Abwehr
Tim-Philipp Brandner
Alexander Missbach
Luis Allmeroth
Sergej Evljuskin
Ingmar Merle
Nael Najjar
Kevin Nennhuber
Leonardo Zornio

Mittelfeld
Frederic Brill
Adrian Bravo Sanchez
Alban Meha
Marco Dawid
Serkan Durna
Brian Schwechel
Felix Schäfer

Angriff
Sebastian Schmeer
Mahir Saglik
Jon Mogge
Marcel Fischer
Lukas Iksal

In der U-23 aktiv:
Valdrin Kodra, Nils Twardon und Michael Voss

Die Löwen verlassen zum 30.6.2020 folgende Spieler:

Hüseyin Cakmak, Buki Zukorlic, Jan-Philipp Häuser, Luca Wendel und Tim Welker.

Der Verein bedankt sich bei ihnen für ihren Einsatz für den KSV Hessen Kassel und wünscht ihnen alles Gute für die weitere sportliche und persönliche Laufbahn.

Panorama
Donnerstag, 23. Juli 2020 11:20 Uhr
IHK begrüßt Wiederaufnahme der täglichen Flugverbindung Paderborn-München
Donnerstag, 09. Juli 2020 12:55 Uhr

NRW (red). Weniger Kriminalität in Nordrhein-Westfalen: Seit Beginn der Corona-Pandemie liegt die Zahl der Delikte deutlich unter den Werten des Vorjahres. Zwischen Anfang März und Ende Juni dieses Jahres gab es insgesamt 365.676 Strafanzeigen. Das sind 107.954 Anzeigen weniger als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Das ist ein Rückgang um knapp 23 Prozent. „Wenn das öffentliche Leben zurückgefahren wird, passiert auch weniger. Weniger Strafanzeigen, das ist eine erfreuliche Entwicklung. Auch wenn es nur vorläufige Zahlen sind, können wir schon erste Trends erkennen. Der Rückgang gilt für fast alle Arten von Delikten“, sagte Innenminister Herbert Reul in einer „Corona-Zwischenbilanz“ kurz nach Ende des ersten Halbjahres 2020. Dabei ging es um die Kriminalitätsentwicklung während der Pandemie und die Entwicklung der polizeilichen Einsätze im Zusammenhang mit Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung.

So sank die Zahl der Wohnungseinbrüche um 30 Prozent von 7.561 auf 5.290 Fälle. Die Zahl der Raubüberfälle nahm im selben Zeitraum um 26 Prozent von 3.819 auf 2.821 Fälle ab. Die Zahl der Taschendiebstähle sank um 39 Prozent von 10.638 auf 6.511 Fälle. Straftaten, bei denen ältere Menschen Opfer wurden, gingen um 11 Prozent von 13.550 auf 12.104 Fälle zurück.

Bei der häuslichen Gewalt gab es von März bis Juni dieses Jahres einen Rückgang um 21 Prozent von 13.230 auf 10.479 Fälle. „Gerade bei häuslicher Gewalt müssen wir mit unseren Einschätzungen sehr vorsichtig sein und die Entwicklung genau beobachten. Aber die Vermutung liegt nahe: Wenn die Menschen über eine längere Zeit auf engem Raum zusammen sind, wird es zu mehr häuslicher Gewalt kommen. Doch diesen Schluss lassen die Zahlen bislang nicht zu. Klar ist: Die NRW-Polizei geht jedem Hinweis konsequent nach“, so der Minister.

Veränderungen gab es zum Teil bei Betrügereien und Trickdiebstählen. „Vor allem zu Beginn von Corona gab es einige Fälle, bei denen sich Betrüger als angebliche Mitarbeiter des Gesundheitsamts ausgaben und Corona-Tests verkaufen wollten, der ,Enkeltrick im weißen Kittel‘“, sagte der Minister.

Zu Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung kam es vor allem um die Osterfeiertage und zuletzt an den vergangenen Wochenenden in den Städten. Die Polizei hat vom 25. März bis Ende Juni tausende Verstöße und 50.587 Personen festgestellt. Davon waren 36.837 Erwachsene, 11.404 Jugendliche und 2.346 Kinder. „Die meisten Menschen verhalten sich vorbildlich und diszipliniert. Trotz des Verbots gibt es aber einige, die sich nicht an die Regeln halten. Der Drang nach frischer Luft ist nachvollziehbar, aber Corona ist noch nicht vorbei. Es gibt so viele schöne Ecken in Nordrhein-Westfalen, da müssen sich nicht alle in der Altstadt treffen“, so Reul.

Positiv angetan zeigte sich der Minister vom Verhalten der Fußball-Fans während der Geisterspiele in der Bundesliga. Diese verliefen größtenteils ohne Zwischenfälle. „Wir waren gespannt, wie die Fans reagieren würden. Und wir sind froh, dass sie sich in den allermeisten Fällen vorbildlich verhalten haben. Gesundheitsschutz und Fußballbegeisterung lassen sich sehr wohl miteinander verbinden“, sagte Reul.

Der Minister ging auch auf die Versammlungen gegen die Corona-Schutzverordnung ein. Gleich zu Beginn der Pandemie gab es Demonstrationen gegen das Kontaktverbot. Im Mai nutzten dann aber auch Selbstdarsteller, Verschwörungsideologen und Extremisten die Unsicherheit aus und riefen teilweise sogar zu Straftaten auf. Zuletzt fanden angesichts der Einschränkungen im Kreis Gütersloh Versammlungen statt. Im Zeitraum März bis Juni gab es insgesamt in Nordrhein-Westfalen über 850 Versammlungen. Dabei ging es fast ausschließlich um die Einschränkungen durch die Corona-Schutzverordnung.

Dienstag, 07. Juli 2020 09:56 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat das erklärte Ziel, Kinder besser vor sexuellem Missbrauch zu schützen und diese abscheulichen Straftaten konsequent und härter als bisher zu ahnden. Die schrecklichen Missbrauchsfälle von Lügde, Bergisch Gladbach und Münster in den vergangenen Wochen und Monaten haben offengelegt, dass sexueller Missbrauch von Kindern, ebenso wie der Besitz und die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen, keine Randphänomene sind. Die Landesregierung hat nun einen Gesetzentwurf zur Verschärfung des Strafrechts bei sexuellem Missbrauch von Kindern sowie bei Verbreitung und Besitz von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern in den Bundesrat eingebracht.

Kernstück des Gesetzentwurfs ist eine Strafverschärfung bei sexuellem Missbrauch von Kindern und somit die Hochstufung der einzelnen Straftatbestände von einem Vergehen zu einem Verbrechen. Auch bei dem Straftatbestand, der die Verbreitung und den Besitz von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern unter Strafe stellt, sind Strafverschärfungen vorgesehen.

„Die zunehmenden Fahndungserfolge zeigen die grausame Wahrheit: Sexuelle Gewalt gegen Kinder sowie der Besitz und die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen, von denen selbst Säuglinge betroffen sind, sind keine Einzelfälle. Wir alle - Politik, Justiz und Gesellschaft sind gefordert, diesen widerwärtigen Sumpf trocken zu legen und die Schwächsten unserer Gesellschaft so gut es geht zu schützen. Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist niemals nur ein Vergehen, sondern immer ein abscheuliches Verbrechen“, sagt Familienminister Joachim Stamp.

Mit der Bundesratsinitiative möchte Nordrhein-Westfalen erreichen, dass Straftaten, die den sexuellen Missbrauch von Kindern betreffen, auch immer als Verbrechen geahndet werden müssen. Es soll auch grundsätzlich keine Bewährungsstrafe geben, wenn sich jemand an der Vergewaltigung von Kindern beteiligt.

Zustimmend erklärt Minister der Justiz Peter Biesenbach: „Kinder sind die Schwächsten unserer Gesellschaft. Der Kinderschutz und der Kampf gegen Kindesmissbrauch hat für die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen oberste Priorität. Wir setzen in diesem Bereich verstärkt Personal ein und statten unsere Ermittler mit hochmoderner Technik aus, um den Verfolgungsdruck bei den Tätern zu erhöhen. Nun haben wir zusätzlich die Straftatbestände und Strafrahmen angepasst. Auch Begrifflichkeiten sind wichtig. Wir dürfen nichts beschönigen. Wir müssen die Darstellungen von Kindesmissbrauch auch so nennen! Das ist keine Pornographie, das ist Missbrauch!“

Im Bundesrat erklärte Familienminister Stamp: „Die Opfer sind oftmals für ihr gesamtes Leben traumatisiert. Deshalb müssen auch der Besitz und die Verbreitung von Darstellungen des Missbrauchs von Kindern schnellstmöglich härter bestraft werden.“ Der Minister richtete einen Appell an die Mitglieder des Bundesrats und Bundestags, die Gesetzesinitiative aus Nordrhein-Westfalen zu unterstützen und im Interesse der Kinder keine Zeit bei der Verschärfung des Strafrechts verstreichen zu lassen. „Wenn es Änderungsbedarf bei den Beteiligten geben sollte, sind wir gesprächsbereit. Unser Anliegen ist, das unermessliche Leid der Kinder konsequent zu bekämpfen. Wir bitten, im Interesse und zum Schutz unserer Kinder, ein starkes, gemeinsames Zeichen im Kampf gegen Kindesmissbrauch zu setzen.“

Mittwoch, 24. Juni 2020 11:01 Uhr

Gütersloh (red). In Folge des Corona-Ausbruchs in einem Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück aktiviert die Landesregierung die zweite Stufe des Lockdowns. Damit gelten im Kreis Gütersloh und im Kreis Warendorf wieder bestimmte Einschränkungen im öffentlichen Leben. Demnach dürfen im öffentlichen Raum nur zwei Menschen oder Menschen aus einem Familien- oder Haushaltsverbund zusammentreffen. Zudem muss – über die landesweit gültigen Regelungen der Coronaschutzverordnung hinaus – eine Reihe von Freizeitaktivitäten unterbleiben. So müssen zum Beispiel Museen, Kinos, Fitnessstudios, Hallenschwimmbäder und Bars geschlossen werden. Die entsprechenden Vorschriften finden sich in der neuen Coronaregionalverordnung, die um Mitternacht (Mittwoch, 24. Juni 2020) zunächst für eine Woche (bis zum 30. Juni 2020) in Kraft tritt

„Mit der vollständigen Schließung des Schlachtbetriebs, der Quarantäne der rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Schließung aller Kindertagesstätten und Schulen im Kreis Gütersloh haben wir bereits letzte Woche ein umfassendes Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. Bislang lässt sich das Infektionsgeschehen zwar auf den Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück zurückführen. Angesichts der hohen Infektionszahlen ist allerdings Vorsicht geboten. Daher bringen wir nun zum Schutz der Bevölkerung ein weiteres Sicherheits- und Schutzpaket auf den Weg, um die Ausbreitung des Virus wirksam zu bekämpfen. Uns ist bewusst, dass dies für die Bevölkerung eine große Belastung ist. Doch ohne die Maßnahmen wären die Belastungen am Ende womöglich um ein Vielfaches höher – in den Kreisen Gütersloh und Warendorf, in den benachbarten Kreisen und Städten sowie in den anderen Teilen unseres Landes“, erklärt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Über die Kontakt- und Freizeitbeschränkungen hinaus ist die Einhaltung der angeordneten Quarantänemaßnahmen ein wesentlicher Schlüssel, um Infektionsketten wirksam zu unterbrechen. Die Landesregierung unterstützt die Behörden vor Ort in diesem Zusammenhang mit Polizeikräften und Dolmetschern. Mobile Teams aus Ordnungsbehörden, Polizei und Dolmetschern suchen verstärkt die betroffenen Wohneinrichtungen auf. Gesundheitsminister Laumann fordert die Kommunen zudem auf, Infizierte, Kontaktpersonen von Infizierten und Nichtinfizierte getrennt unterzubringen. Die Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold und Münster sollen hier helfen, geeignete Unterbringungsmöglichkeiten zu organisieren etwa in Rehakliniken oder Hotels.

Darüber hinaus werden auf Veranlassung der Landesregierung die Testungen auf das Coronavirus in der betroffenen Region deutlich ausgeweitet, um eine Eintragung des Coronavirus in die Bevölkerung abschätzen zu können. Die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Beschäftigten in den Pflegeeinrichtungen in den Kreisen Gütersloh und Warendorf werden in den kommenden Tagen durchgetestet. Gleiches gilt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser, die Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel, Kioskpersonal sowie die Beschäftigten von Unternehmen und Subunternehmen, die zentrale Gemeinschaftsunterkünfte betreiben oder in einem nennenswerten Umfang Werkvertragsarbeitnehmer beschäftigen. Alle Bürgerinnen und Bürger der Kreise Gütersloh und Warendorf erhalten zudem die Möglichkeit, kostenlos einen Test durchführen zu lassen. Die Bevölkerung wird durch Lautsprecherdurchsagen zur Testung aufgerufen.

Donnerstag, 04. Juni 2020 16:56 Uhr

NRW (red). Um für die Hochschulen und die Studierenden die rechtlichen Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Studium auch unter den Bedingungen der Corona-Pandemie zu schaffen, hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft bereits Mitte April eine Rechtsverordnung zur Aufrechterhaltung des Lehr- und Studienbetriebs erlassen. Diese Rechtsverordnung regelt unter anderem, dass sich in Corona-Zeiten die individualisierte Regelstudienzeit der eingeschriebenen Studierenden um ein Semester erhöht.

Diese Entscheidung wirkt sich auch positiv auf die Dauer des BAföG-Bezugs aus, wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung jetzt bestätigt hat: So geht mit der Erhöhung der individualisierten Regelstudienzeit um ein Semester auch eine Verlängerung der BAföG-Höchstbezugsdauer um ein Semester einher. Dies ist möglich, da das BAföG bei der Förderungshöchstdauer an das jeweilige Landesrecht anknüpft. Derzeit ist Nordrhein-Westfalen das einzige Bundesland in Deutschland mit einer derartigen Regelung. 

„Studieren in Zeiten von Corona erfordert von den Studierenden besondere Flexibilität und Anpassungsbereitschaft. Es ist das Ziel der Landesregierung, dass den Studierenden aus dieser Situation keine Nachteile entstehen sollen. Umso mehr freut es mich, dass es uns mit der Erhöhung der individualisierten Regelstudienzeit gelungen ist, dass die Studierenden nun auch länger BAföG beziehen können. Nordrhein-Westfalen nimmt hier aktuell bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Dennoch unterstützen wir die Bemühungen auf Länderebene, für alle Studierenden zu einer bundeseinheitlichen Lösung zu kommen“, sagt Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Mit dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG, wird die staatliche Unterstützung der Ausbildung von Schülern und Studierenden in Deutschland geregelt. Es trat 1971 erstmals in Kraft. Auf der Webseite: www.bafög.de können Studierende prüfen, ob sie einen Anspruch auf finanzielle Unterstützung besitzen.

zum Anfang

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung..

Ich akzeptiere Cookies von der Seite www.warburg-news.de