Dienstag, 06. August 2019 12:51 Uhr

Ein fast perfektes Rennen

Der Scherfeder Triathlet Tim Rose startete am Sonntag mit über 300 anderen Einzelathleten beim Ostseeman in Glücksburg. Foto: Privat

Scherfede/Glücksburg (red). Der Scherfeder Triathlet Tim Rose startete am Sonntag mit über 300 anderen Einzelathleten beim Ostseeman in Glücksburg über die Langdistanz von 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren, sowie 42,2km Laufen und konnte sich in einem fast perfekten Rennen nach 9:13h den fünften Platz in der Gesamtwertung erkämpfen. Das Rennen startete mit einem Massenstart am Strand von Glücksburg und es mussten zwei Runden entlang der Promenade geschwommen werden. „Die erste Runde lief super und ich habe mich in den Wasserschatten eines anderen Athletens hängen können. Auf der zweiten Runde wurde es dann deutlich windiger und welliger, was das Schwimmen deutlich fordernder machte. Hinzu kam, dass wir die langsamen Schwimmer der Mitteldistanz überrunden mussten, welche um 7:20 Uhr gestartet waren“, beschreibt Rose die Auftaktdisziplin in einen langen Tag. Nach 1:05h ging es dann für den Teilnehmer der Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii des vergangenen Jahres auf die 180km lange Radstrecke, die in sechs Runden rund um Glücksburg absolviert werden mussten. „Ich habe mich von Anfang an richtig gut gefühlt, und nachdem ich die erste Runde in 45min absolviert hatte, wusste ich, dass es ein sehr schnelles Radfahren werden würde. Von Runde zu Runde wurde es allerdings etwas windiger, was mir vor allem auf den letzten 60 Kilometern etwas zugesetzt hat. Nichts desto trotz konnte ich meine angestrebten 230 Watt Durchschnittsleistung ziemlich konstant durchfahren“. Die Radzeit von 4:41h war die drittschnellste. Lediglich der spätere Sieger Till Schramm, sowie zweitplatzierte Christian Altstadt - beides Profiathleten - waren sieben Minuten schneller auf dem Rad. Durch das starke Radfahren hatte sich der 22-jährige zwischenzeitlich auf den fünften Gesamtplatz vorgearbeitet und konnte den abschließenden Marathonlauf in einer perfekten Ausgangslage in Angriff nehmen. „Mein Plan war einfach auf mein Körpergefühl zu hören und loszulaufen, ohne auf die Uhr zu schauen. Das anspruchsvolle Streckenprofil durch das hügelige Zentrum von Glücksburg hätte es ohnehin kompliziert gemacht, mich an der Laufgeschwindigkeit zu orientieren.“ In der Schlussdisziplin mussten die Triathleten fünf Runden mit insgesamt fast 400 Höhenmetern laufen. „Die ersten 15 Kilometer liefen wie geplant. Danach wurde es deutlich härter und die Beine ziemlich schwer, was ich vor allem an den Anstiegen gemerkt habe. Daher habe ich vermehrt auf eine gute Verpflegung mit viel Iso und Cola zurückgegriffen. Ab Kilometer 30 ging es mir dann auch wieder deutlich besser und ich konnte noch einmal das Tempo steigern“, so Rose. Mit einer Zielzeit von 9:13h pulverisierte der Sportmanagement Student seine bisherige Bestzeit um fast 40 Minuten. In der Gesamtwertung konnte er die gute Ausgangsposition nach dem Radfahren beibehalten und sich mit einer Marathonzeit von 3:23h den fünften Platz sichern. Das Rennen gewann der Kölner Profitriathlet Till Schramm mit neuem Streckenrekord in 8:24h vor Christian Altstadt (8:40h) und dem Holländer Bert van Veen (9:06h).



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