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Montag, 30. April 2018 11:10 Uhr

Souffleuse im Kanzleramt rechnet ab

Kabarettistin Simone Solga (Foto) hat am Freitagabend, 27. April, vor 450 Gästen im Pädagogischen Zentrum in Warburg ihr aktuelles Polit-Programm „Das gibt Ärger“ präsentiert. Foto: Hubert Rösel

Warburg (tab). Kabarettistin Simone Solga hat am Freitagabend, 27. April, vor 450 Gästen im Pädagogischen Zentrum in Warburg ihr aktuelles Polit-Programm „Das gibt Ärger“ präsentiert. Die 1963 in Gera geborene Künstlerin, die als „Souffleuse im Kanzleramt“ bekannt ist, ließ bei ihrem Auftritt in Warburg alle Hemmungen fallen. Sie bat sogar um Asyl bei den Landfrauen. Die Kanzlersouffleuse rechnete endgültig mit ihrem Arbeitgeber ab, denn was Berlin mit Deutschland macht, „das haut den stärksten Gaul um“. Politisch korrekt war gestern, und so stand schnell fest: das gibt Ärger. Klare Aussprache, schnelles Reaktionsvermögen, Fähigkeit zur geschmeidigen Meinungsanpassung – für die Souffleuse alles kein Problem. Ost-Vergangenheit kein Hinderungsgrund, tadelloses Führungszeugnis. Einst noch als „politische Sackkarre“ oder „machtgeile Flüstertüte“ bezeichnet, wurde sie schließlich befördert zur „Pille“ der Merkel, weil sie ganz Schlimmes verhütet. Doch wenn die Kanzlersouffleuse mal auspackt, dann kann Berlin einpacken. Und man weiß, wo so was endet: Vorm Untersuchungsausschuss oder in der Badewanne. Das Publikum in der Hansestadt zeigte sich insbesondere vom Wortwitz der Künstlerin begeistert.

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