Dienstag, 12. März 2019 13:03 Uhr

Hansestadt Warburg - ausgezeichnet!

Die Hansestadt Warburg ist von der Gemeindeprüfungsanstalt (gpa) NRW im Bereich der Verkehrsflächen als gutes Beispiel ausgezeichnet worden: Bürgermeister Michael Stickern (links) und gpa-Präsident Heinrich Böckelühr.

Warburg/Herne (red). Die Hansestadt Warburg ist von der Gemeindeprüfungsanstalt (gpa) NRW im Bereich der Verkehrsflächen als gutes Beispiel ausgezeichnet worden. „Viele Kommunen in NRW müssen den Gürtel enger schnallen“, sagte der Präsident der Gemeindeprüfungsanstalt (gpaNRW), Heinrich Böckelühr. Und er ergänzte: „Daher freuen wir uns, wenn wir im Land gute Beispiele bei unserer Prüfung feststellen, die in einzelnen Bereichen ein vorbildliches kommunales Handeln darstellen. Diese Beispiele veröffentlichen wir auf unserer Homepage, damit andere Kommunen davon lernen und profitieren können. Es ist mir eine besondere Freude, dass wir auch in der Hansestadt Warburg ein solch positives, gutes Beispiel feststellen konnten.“ Präsident Heinrich Böckelühr informierte Bürgermeister Michael Stickeln über die gpa-Auszeichnung. Die Hansestadt Warburg hat seit 2013 ein Straßenaufbruch-Management installiert. In einer Excel-basierten Datei sind alle Straßenaufbrüche dokumentiert, die an den Verkehrsflächen der Hansestadt vorgenommen wurden. Dadurch lassen sich ablaufende Gewährleistungsfristen detailliert nachverfolgen. Vor Ablauf der Fristen werden durch Ortstermine die Zustände der geschlossenen Aufbrüche aufgenommen. Bei Beanstandungen werden die verantwortlichen Straßenbaufirmen oder deren Auftraggeber in Regress genommen und zum Nachbessern aufgefordert. Somit belasten Folgeschäden aus den Aufbrüchen nicht zusätzlich den Haushalt. Berechnungen der Hansestadt zeigen, dass durch dieses Aufbruchsmanagement im Schnitt Einsparungen von mehr als 100.000 Euro pro Jahr erzielt werden konnten. „Daher wird diese kluge und vorausschauende Aufbruchsmanagement-Organisation der Hansestadt Warburg von uns mit der Auszeichnung eines guten Beispiels für nachhaltiges kommunales Wirtschaften geehrt“, betonte Präsident Heinrich Böckelühr. Bürgermeister Michael Stickeln freute sich über das Lob: „Wir freuen uns natürlich wirklich sehr über die anerkennende Auszeichnung der gpaNRW. Durch das Aufbruchsmanagement können wir mit relativ kleinem Aufwand große jährliche Einsparungen realisieren. Das Aufbruchsmanagement sorgt dafür, dass die betroffenen Straßen und Straßenabschnitte durch die Aufbrüche nicht unsachgemäß in ihrer Substanz beeinträchtigt werden. Außerdem können die eingesparten Gelder wieder in die Straßenunterhaltung reinvestiert werden.“ Und Präsident Heinrich Böckelühr meinte: „Das gute Beispiel der Hansestadt Warburg und viele andere aus verschiedensten kommunalen Aufgabenbereichen sind auf unserer Homepage veröffentlicht. Das Angebot wird fortlaufend ergänzt und aktualisiert. In unserem nächsten gpa-Newsletter werden wir das gute Beispiel der Hansestadt Warburg auch noch einmal aufgreifen. Für den Newsletter können sich interessierte Verwaltungsbedienstete, Kommunalpolitiker und Bürger auf unserer Internetseite anmelden.“
 

Hintergrund: Die gpaNRW ist Teil der staatlichen Aufsicht des Landes über die Kommunen und wurde im Jahr 2003 gegründet. Sie hat ihren Sitz in Herne. Ihr ist durch Gesetz und Gemeindeordnung die überörtliche Prüfung aller 396 Kommunen, der 30 Kreise sowie der Städteregion Aachen, den beiden Landschaftsverbände und des Regionalverbandes Ruhr (RVR) übertragen. Präsident der gpaNRW ist Bürgermeister a.D. Heinrich Böckelühr. Die gpaNRW veröffentlicht ihre Prüfberichte auf ihrer Homepage unter www.gpa.nrw.de.
 
 

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