Sonntag, 17. Mai 2020 11:12 Uhr

Für Warburg und Borgentreich: Vorerst kein BSG-Rehasport

Warburg/Borgentreich (red). Bis auf Weiteres werden die beiden Rehasport-Vereine BSGS Warburg und BSG Borgentreich keinen Rehasport anbieten. „Die Gesundheit unserer Mitglieder, die zu einem großen Teil zu den Hochrisikopatienten gehören, sowie unserer Übungsleiter ist uns wichtiger als alles andere“, betonen die beiden Vereinsvorsitzenden Rita Schmidt und Gisela Lattrich in einer gemeinsamen Erklärung. Wann der Übungsbetrieb wieder aufgenommen werden kann, hängt von der Entwicklung der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen ab.

Seit dem 11. Mai ist die Wiederaufnahme von Rehasport-Übungen unter strengen Auflagen erlaubt. „Wir beide haben uns die Vorschriften, unter denen Rehasport wieder möglich sein darf, genau angesehen“, erläutert Gisela Lattrich (BSG Borgentreich) in einem Pressegespräch. Die Vorschriften seien so umfangreich für Teilnehmer wie Übungsleiter, dass sie von ehrenamtlich tätigen  Vereinen wie den beiden Genannten nur mit einem enorm hohen Personal- und Organisationsaufwand erfüllt werden können. „Dazu sind wir Ehrenamtler bei weitem nicht in der Lage“, ergänzt Rita Schmidt von der BSGS Warburg. So müssten zum Beispiel die Teilnehmer bereits einzeln und in Sportkleidung zur Sporthalle kommen, Fahrgemeinschaften sind ebenso nicht erlaubt wie die Benutzung von Umkleideräumen. Der Zutritt zur Halle darf nur unter Beachtung der Abstandsregeln einzeln und mit Mund-Nasen-Schutz erfolgen, die Anwesenheit ist mit Zeitangaben schriftlich zu erfassen. „Händedesinfektion ist noch das geringste Problem“, beschreiben die beiden Sportvereins-Chefinnen. Die einzelnen Sportgruppen dürfen sich nicht begegnen, nach jeder Sportstunde sind alle benutzten Materialien bis zum Kugelschreiber und eventuell genutzten Toiletten gründlich zu desinfizieren.

Für die Übungsleiter gebe es ebenfalls recht strenge Auflagen zu beachten, meinen Rita Schmidt und Gisela Lattrich nach dem Studium des Vorschriften-Katalogs. Unter anderem ist die Anzahl der Teilnehmer genau auf die Hallengröße abzustimmen, Übungen mit Körperkontakt sind ebenso zu vermeiden wie die, bei denen die Teilnehmer außer Atem kommen können (höherer Aerosol-Ausstoß). „Noch nicht mal einen Ball sich zuwerfen darf man“, gibt Rita Schmidt zu bedenken und Gisela Lattrich ergänzt: „Natürlich alles unter Beachtung der Abstandsregeln.“

 

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