Samstag, 01. Dezember 2018 09:07 Uhr

Ein Haus wird zum Stadtgespräch

Ein Haus in der Warburger Innenstadt erregt seit Wochen die Gemüter vieler Menschen: Es ist das vor rund 160 Jahren errichtete Haus an der Marktstraße 18. Foto: Hubert Rösel

Warburg (tab). Ein Haus in der Warburger Innenstadt erregt seit Wochen die Gemüter vieler Menschen: Es ist das vor rund 160 Jahren errichtete Haus an der Marktstraße 18. Seitdem das Haus oder vielmehr dessen Denkmalwürdigkeit im Fokus steht und für Gesprächsstoff in der Bevölkerung sorgt, trägt das Gebäude den Namen Pennig-Haus. In der Öffentlichkeit und auch in den politischen Gremien wird die Unterschutzstellung des Fachwerkgebäudes kontrovers diskutiert. Dabei geht es vorrangig um den Eintrag in die Denkmalliste. Wie ist der aktuelle Stand? Ein unabhängiger Gutachter ist jetzt beauftragt worden. Er wird eine Expertise erarbeiten. Ohne dieses Gutachten wird nichts weiter entschieden. Sein Urteil ist für Bürgermeister Michael Stickeln verbindlich. Und was geschah bisher? Zunächst war geplant, in dem Haus sechs Luxuswohnungen unter Erhaltung der Bausubstanz zu errichten. Nach einem Architektenwechsel wurden zehn Wohnungen in einem Neubau geplant. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) als Oberste Denkmalbehörde hatte den geplanten Abriss gestoppt und die Unterschutzstellung des Gebäudes beantragt. Seitdem wird in der Hansestadt Warburg heftig über das Pennig-Haus diskutiert.

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