Welda (red). Mit einem umfangreichen Rechenschaftsbericht eröffnete der Vorsitzende und Versammlungsleiter Holger Sprenger die jüngste Mitgliederversammlung der Dorfgemeinschaft Welda. Im Mittelpunkt stand das Jahr 2025 – geprägt von intensiver Arbeit und dem erfolgreichen Abschluss zweier zentraler Projekte: dem Umbau der Iberg-Halle sowie der Fertigstellung des neuen Mehrgenerationentreffpunkts.
Mehr als 500 Stunden Eigenleistung investierten Vorstand und die örtliche Rentner-AG in die Modernisierung. Sprenger nutzte die Gelegenheit, um insbesondere Otto Flaskamp und seinem Team ausdrücklich zu danken. „Ohne die Unterstützung unserer Rentner AG hätten wir das alles nicht stemmen können“, betonte er vor den Mitgliedern.
Solide Finanzen und positive Entwicklung
Im Anschluss stellte Kassierer Hubert Ashauer den Kassenbericht vor. Er erläuterte die einzelnen Positionen und verwies auf eine bemerkenswerte Entwicklung: Die Kassenbestände der Dorfgemeinschaft haben sich in den vergangenen Jahren mehr als verdoppelt. Nach der Aussprache wurde der Vorstand von der Versammlung einstimmig entlastet.
Ein Abschied mit viel Erfahrung
Bereits im Herbst 2025 hatte der Vorstand angekündigt, nach Ablauf der Wahlperiode nicht erneut kandidieren zu wollen. Aufgrund der laufenden Bauarbeiten führten die Verantwortlichen die Geschäfte jedoch bis zur Fertigstellung der Projekte weiter.
Mit dem Ausscheiden des Teams endet in Welda eine Ära mit insgesamt mehr als sieben Jahrzehnten ehrenamtlicher Vorstandserfahrung. Holger Sprenger würdigte in persönlichen Worten die Loyalität und das Engagement seiner Mitstreiter.
Schriftführerin Diana Blume bleibt weiterhin als Beisitzerin im Vorstand der KFD aktiv. Thomas Multhaupt war seit 2005 stellvertretender Vorsitzender der Dorfgemeinschaft und engagierte sich darüber hinaus 23 Jahre lang als Kassierer der Freiwilligen Feuerwehr Welda. Hubert Ashauer brachte neben seiner Tätigkeit als Kassierer der Dorfgemeinschaft auch langjährige Erfahrung aus dem Heimatschutzverein Welda sowie als Geschäftsführer des örtlichen Sportvereins ein.
Als Zeichen der Anerkennung überreichte Sprenger seinem Team zum Abschied eine gläserne Harfe mit dem Weldaer Wappen und persönlicher Widmung. Zusätzlich erhielten alle einen Gutschein für ein gemeinsames Dinner im Restaurant Delphi.
Würdigung durch den Ortsvorsteher
Auch Holger Sprenger selbst wurde verabschiedet. Ortsvorsteher Oliver Baltes dankte ihm für seinen Einsatz für Welda und hob insbesondere den erfolgreichen Umbau der Iberg-Halle hervor, der maßgeblich seine Handschrift trage. Neben seiner Tätigkeit als Vorsitzender war Sprenger seit 2019 Digitalbeauftragter in Welda, bis 2024 Vorstandsmitglied im Heimatschutzverein und viele Jahre in weiteren ehrenamtlichen Funktionen aktiv.
Mit dem Führungswechsel endet ein prägendes Kapitel der Dorfgemeinschaft – und zugleich beginnt eine neue Phase, die auf einem soliden Fundament aus Engagement, Gemeinschaftssinn und erfolgreicher Projektarbeit aufbauen kann.

Von links: Thomas Multhaupt, Holger Sprenger, Hubert Ashauer und Diana Blume wurden verabschiedet.
Foto: Dorfgemeinschaft Welda