Warburg (red). Martina Flüter hat im Herbst 2025 vier Wochen lang Syrien bereist und währenddessen bei Freunden und Verwandten ihrer syrischen Freunde gewohnt. Über ihre Eindrücke und Erfahrungen wird sie am 5. Februar ab 19:30 Uhr in der Begegnungsstätte der Zweiten Heimat Warburg, Hauptstraße 45, berichten.
Die Kinderkrankenschwester aus Paderborn war bereits Ende der 1980er-Jahre erstmals in Syrien. Durch ihr Engagement für Geflüchtete kam sie seit 2015 erneut in Kontakt mit syrischen Menschen, aus denen sich Freundschaften entwickelten. Dadurch wurde auch ihr Interesse an dem Land und seinen Bewohnerinnen und Bewohnern wieder geweckt. In ihrem Vortrag möchte Martina Flüter mithilfe zahlreicher Bilder und persönlicher Eindrücke schildern, wie sie die aktuellen Lebensbedingungen der Menschen vor Ort erlebt hat.
Ergänzt wird der Abend durch Aeham Ahmad, der in den vergangenen Monaten mehrfach in Syrien war. Da noch Angehörige und Freunde des Musikers dort leben, konnte auch er sich ein unmittelbares Bild von der Situation der Bevölkerung machen und wird seine Eindrücke teilen.
Mit der Veranstaltung möchte der Verein Zweite Heimat Warburg e. V. politischen Forderungen entgegentreten, in Deutschland lebende Syrerinnen und Syrer sollten in ihre Heimat zurückkehren.
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