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Top 5 Nachrichten der Woche
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Region Aktiv
Donnerstag, 20. Juli 2017 11:02 Uhr
Badespaß im kühlen Nass
Donnerstag, 20. Juli 2017 10:32 Uhr

Welda (als). Fast 60 Mitglieder des Warburger SV und deren Angehörige haben das Angebot genutzt, an der Nachtwanderung von Volkmarsen zur Kolping-Schutzhütte nach Welda teilzunehmen. Auf dem eineinhalb Stunden umfassenden Fußmarsch gab es spielerische Einlagen für die Jungen und Mädchen. Für den größten Teil endete es an der Schutzhütte - nach einer kurzen Stärkung mit Getränken und Würstchen. 23 Teilnehmer traten dann noch eine „richtige“ Nachtwanderung Richtung Warburg an. Die Nachtwanderung dann um kurz vor Mitternacht.

Donnerstag, 20. Juli 2017 10:22 Uhr

Warburg (red). Die Ausstellung >Ansichtssachen< wird an diesem Sonntag, 23. Juli, um 11 Uhr in der Galerie des Warburger Museums im „Stern“ eröffnet. Albert Schriefer aus Beverungen zeigt 37 Arbeiten. Dominant ist dabei die Zeichnung. Geboren wurde Albert Schriefer 1945 in Bremen. Seine künstlerische Ausbildung hat er an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin absolviert. Bis 2010 war er Kunsterzieher am Gymnasium Beverungen. Bei vielen Gelegenheiten, wenn er sich in Gesellschaft unbeobachtet fühlte, zeichnete er seine Mitmenschen. Seit 1983 hat er seine künstlerischen Arbeiten in Einzel- oder Gruppenausstellungen in Bad Driburg, Bremen, Dalhausen, Dringenberg, Holzminden, Kassel, Kiel, Mecklenburg-Vorpommern und Schönberg ausgestellt. Seit 2011 ist er aktives Mitglied im Kulturverein ARTD Driburg.

Albert Schriefer über seine Kunst: „Die Zeichnungen, meist Portraits, beginnen mit Beobachtungen, Fotovorlagen oder werden frei gestaltet. Realistische Bilder entstehen, doch sie entwickeln sich weiter. Fantasiefiguren und Fabelwesen gesellen sich zu den realen Darstellungen. Spielerische Erfindungen spinnen einen Faden der Fantasie in das Wahrgenommene.“ Elemente reihen und verschachteln sich. Es entstehen weitere Gesichter und Figuren aus dem spontanen zeichnerischen Prozess, die die Bildfläche erobern. Form- und Farbkompositionen werden spielerisch entwickelt. Der Zufall ist ein wichtiger Antrieb. Die Freiheit der Möglichkeiten führt zu überraschenden Entdeckungen. Zeichnen erlebt Schriefer wie Segeln auf hoher See: „Vorgefasste Pläne müssen aufgegeben, neue Lösungen gefunden werden. Dem Betrachter eröffnet sich das ganze Bild nicht mit einem Blick. Das Auge wandert von Detail zu Detail. Die Bildfläche wird zu einem Netz verbundener Teile. Elemente werden nacheinander erfasst, werden gelesen, die Wahrnehmung kann sich entschleunigen. Es entwickeln sich Vorstellungen und Fantasien. Die Bilder werden zu Lesebildern. Wenige Farbelemente geben im Gewimmel der Details Orientierungshilfe, Lesehilfe.“

Die Gäste der Ausstellungseröffnung wird Rainer Mues, Vorsitzender des Museumsvereins Warburg, begrüßen. Heike Molitor führt in die Ausstellung ein. Die musikalische Umrahmung haben Jana Grenz und Dieter Pitz übernommen. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 27. August. Das Museum ist täglich außer montags von 14.30 bis 17 Uhr geöffnet. Parallel ist im Beyersaal des Museums ebenfalls bis zum 27. August die Ausstellung >Landschaften< zu sehen.

Mittwoch, 19. Juli 2017 10:05 Uhr

Warburg (Rö). Nachträgliches Geschenk zum 50-jährigen Bestehen des evangelischen Familienzentrums Arche in Warburg: Über eine großzügige Spende in Höhe von 500 Euro freuen sich Arche-Leiterin Michaele Schrader, Fördervereinsvorsitzender Alexander Ruhl und die Kindergartenkinder. Überreicht hat den Spendenscheck Peter Werner von der Vereinigten Volksbank Warburg. „Das ist ein weiterer Baustein für unseren Niedrigseilgarten, der ab dem 1. September entstehen soll“, zeigte sich Michaele Schrader dankbar und nahm den symbolischen Scheck erfreut entgegen. Das neue Niedrigseilgerät vervollständigt die zahlreichen Stationen und Geräte zur Förderung der Bewegungs- und Koordinationsfähigkeit der Kinder in dem 3 000 Quadratmeter großen Abenteuergarten. Obwohl erfreulicherweise weitere Spenden vom AKH-Pflegedienst Maria Ludwig und der evangelischen Frauenhilfe in das Projekt mit einfließen, fehlen noch rund 2 000 Euro an der Finanzierung. „Wir fangen aber trotzdem bald mit dem Aufbau an, damit sich die Kinder schnellstmöglich an den neuen Geräten betätigen können“, blickt Michaele Schrader optimistisch nach vorn.

 

Dienstag, 18. Juli 2017 10:25 Uhr

Warburg (tab). Die Mitglieder des Heimat- und Verkehrsvereins laden für Freitag bis Sonntag, 11. bis 13. August, zum 41. Kälkenfest in die Warburger Altstadt ein. Los geht es am Freitag, 11. August, um 18.30 Uhr mit einem Gerberumzug und einer um 19.30 Uhr beginnenden Festproklamation durch den Herold der Hansestadt Warburg und einem Abendkonzert mit dem Musikverein Daseburg. Die Eröffnung des 41. Kälkenfestes erfolgt um 20 Uhr durch den Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsvereins, Klaus Stalze. Das Grußwort spricht Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln. Um 20.30 Uhr wird das historische Bürgerspiel >Ein Warburger Hexenprozess Anno 1675< aufgeführt. Im Anschluss daran sorgt die Band >B&G Projäct< für die musikalische Unterhaltung.

Fest-Höhepunkt am Samstag, 12. August, ist um 20.30 Uhr die Aufführung des historischen Bürgerspiels >Wie die Eisenbahn nach Warburg kam<. Zuvor erzählen Lena und Winni Volmert von 17 Uhr an Warburger Ulkgeschichten. Tanzauftritte haben am zweiten Kälkenfesttag die >Tanzbambini< aus Menne (15.30 Uhr) sowie die Jazztanz-Formationen >Varié< und >Freeze< aus Wormeln (21.30 Uhr). Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Big-Band >Funky Notes< (18.30 Uhr) und die Band >Borowski< (21 Uhr).

Der Kälkenfest-Sonntag, 13. August, beginnt um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst auf dem Altstadtmarkt. Zelebrant ist Dechant Gerhard Pieper. Der Männerchor Warburg und das Warburger Stadt- und Jugendorchester sorgen für die musikalische Begleitung. Die Prämierung des Wettbewerbs >Verschönerung des Stadtbildes< erfolgt um 14 Uhr. Auftritte der Jagdhornbläser des Hegerings Warburg (15.30 Uhr) und der Volkstanzgruppe aus Kleinenberg (16 Uhr) runden das Programm am Nachmittag ab. Das historische Bürgerspiel >Die Wasserwippe< wird um 17 Uhr aufgeführt - eine Gerichtsposse, bei der es wie gewohnt sehr feucht zugeht. Und mit Gitarrenmusik aus den 1960-1990er Jahren klingt das Fest aus.

Mit dem dreitägigen Kälkenfest pflegt die Hansestadt Warburg ihr Brauchtum. Es ist ein Fest, das eine Mischung aus gemütlichem Beisammensein, Stadtgeschichte und Aufführungen garantiert. Sein Name leitet sich von den Kalkgruben der Gerber ab, die früher vor den Altstadtmauern an der Diemel angelegt worden waren. Der idyllische Marktplatz in der Warburger Altstadt ist der Mittelpunkt des Festgeschehens.

 

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Blaulicht
Donnerstag, 20. Juli 2017 11:17 Uhr
Unbekannter entblößt sich an der Diemel
Mittwoch, 19. Juli 2017 12:33 Uhr

Höxter (red). In der Wohnung eines 38-jährigen Mannes aus Höxter hat die Polizei ungefähr 200 Cannabispflanzen gefunden. Zunächst war der Mann aufgefallen, da er in der Marktstraße in Höxter Passanten anpöbelte und die Polizei hinzugerufen wurde. Die eingesetzten Beamten stellten bei dem Mann mehrere Päckchen mit Marihuana fest. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen wurde festgestellt, dass der Mann Teile seiner Wohnung in eine Cannabisplantage umgebaut hatte. Insgesamt wurden in der Wohnung ungefähr 200 Cannabispflanzen in unterschiedlichster Wachstumsgröße sowie dazugehöriges Equipment aufgefunden. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Weitere Ermittlungen dauern derzeit noch an.

Montag, 17. Juli 2017 13:49 Uhr

Willebadessen (red). Vermutlich durch den Wurf einer Glasflasche ist am frühen Samstagmorgen, 15. Juli, gegen 4.30 Uhr, im Zugangsbereich zum Skulpturenpark im Klosterhof in Willebadessen ein Informationsschaukasten beschädigt worden. Zeugen hatten zur Tatzeit einen lauten Knall wahrgenommen. In unmittelbarer Tatortnähe seien auch Stimmen von Jugendlichen und laute Musik deutlich hörbar gewesen. Bei der beschädigten Scheibe handelt es sich um eine 130 mal 100 Zentimeter große Sicherheitsglasscheibe. Der Schaden beträgt 500 Euro. Hinweise auf den oder die Täter nimmt die Polizei in Warburg, Telefon 0 56 41/7 88 00, entgegen.

Montag, 17. Juli 2017 13:44 Uhr

Willebadessen (red). In der Zeit von Freitag, 14. Juli, 18.30 Uhr, und Samstag, 15. Juli, 10.45 Uhr, haben sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einer Gartenlaube in einer Schrebergartensiedlung an der Paderborner Straße in Willebadessen verschafft. Dabei schlugen sie mehrere Fensterscheiben ein und hebelten zwei Holztüren auf. Aus einem Nebenraum wurde ein Rasenmäher entwendet. Insgesamt entstand ein Schaden von 1 000 Euro. Hinweise und verdächtige Feststellungen nimmt die Polizei in Warburg entgegen, Telefon 0 56 41/7 88 00.

 

Montag, 17. Juli 2017 13:38 Uhr

Eissen (red). Bislang unbekannte Täter sind in der Zeit von Samstag, 15. Juli, 12 Uhr, bis Sonntag, 16. Juli, 19 Uhr, in einen Büro- und Verkaufsraum einer landwirtschaftlichen Betriebsstätte am Kornhausweg in Eissen eingebrochen. Sie durchsuchten die Räume des Kornhauses nach Diebesgut und entwendeten eine geringe Menge Bargeld aus einer Kaffeekasse. Der Gesamtschaden beträgt etwa 300 Euro. Die Polizei in Warburg nimmt Hinweise entgegen, Telefon 0 56 41/7 88 00.

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Politik
Mittwoch, 19. Juli 2017 10:34 Uhr
Sportliche Inklusion - 
Warburger Sportverein kooperiert mit Caritas Wohnen
Montag, 17. Juli 2017 09:47 Uhr

Warburg (red). Auf dem Schulfest des Gymnasiums Marianum sind neue Trikotsätze für die Schulmannschaften überreicht worden. Der Verein der Freunde und Förderer des Marianum fand mit den Kooperationspartnern der Schule, der Vereinigten Volksbank und der Firma Brauns-Heitmann, zwei Sponsoren, die ohne zu zögern, insgesamt 3 000 Euro aufbrachten. Damit konnten 75 Trikotsätze angeschafft werden. So werden auch künftige Schülerinnen und Schüler einheitlich im Logo des Marianum auftreten und für ihre Schule mit anderen Mannschaften wettstreiten können.

 

Freitag, 14. Juli 2017 12:50 Uhr

Welda (red). Auf einer kürzlich durchgeführten CDU-Mitgliederversammlung in Welda haben interessierte Weldaer Bürger mit MdB Christian Haase das Wahlprogramm der CDU diskutiert. Neben den Themen Innen- und Sicherheitspolitik, Energiepolitik, Landwirtschaft und Aussenpolitik war auch die Förderung und Stärkung ländlicher Räume ein Punkt im CDU-Wahlprogramm, der in Welda diskutiert wurde.

Der Aufbau eines Heimatministeriums in Bayern und jetzt, mit der CDU-geführten Landesregierung auch in NRW, zeigt nach Ansicht der Weldaer CDU, dass die jahrzehntelange Benachteiligung der ländlichen Räume erkannt worden ist. CDU-Vorsitzender Hubertus Kuhaupt forderte die konsequente Beseitigung dieses Makels: „Das Leben im ländlichen Raum ist heute familienfreundlich, bezahlbar und hat Zukunft, wenn wir die gleichen Entwicklungsmöglichkeiten bekommen wie die Großstädte“, so Kuhaupt. Die fachärztliche Versorgung, die Ansiedlung von Behörden und Bildungseinrichtungen, gute Mobilitätsangebote, eine auskömmliche Breitbandversorgung, attraktive Freizeitangebote oder mehr Spielraum bei der Ausweisung von Gewerbe- und Wohnbauflächen sind Aspekte, die nach seiner Ansicht mit staatlicher Hilfe ständig weiterentwickelt werden müssen. "Nur wenn wir mit dieser Entwicklung Schritt halten, schaffen wir es, junge Menschen an die Region zu binden oder fehlende Fachkräfte in die Betriebe zu holen", stellte der Weldaer CDU-Vorsitzende fest.

Dieses Ziel müsse durch alle Akteure auf den verschiedenen Zuständigkeitsebenen durch Bund, Länder und Kommunen verfolgt werden. Kuhaupt mahnt diese Entwicklung auch im Kreis Höxter an: „Das politische Ziel aller Parteien muss sein, Behörden, Institutionen oder Bildungseinrichtungen im gesamten Kreis zu verorten und nicht nur in Brakel oder Höxter zu konzentrieren. Wenn wir dies nicht schaffen, wird es schon auf lokaler Ebene zu Ungleichheiten kommen, die sich in der Zukunftsfähigkeit der Städte und Dörfer nachteilig auswirken werden.“ MdB Christian Haase als kommunalpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion und ehemaliger Bürgermeister kennt das Potential, aber auch die Defizite der Landregionen. Er versprach, dieses Thema weiter voranzubringen.

Zuvor gab Unionsvorsitzender Kuhaupt einen Bericht über die Arbeit der CDU in Welda ab. Es folgte die Ehrung von Gisela Strauß und Johannes Stiene für 40-jährige Mitgliedschaft in der CDU. Meinolf Bode gehörte seit 25 Jahren der Union an.
 

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Wirtschaft
Mittwoch, 19. Juli 2017 10:21 Uhr
Wildkräuter-Küche in Theorie und Praxis
Dienstag, 18. Juli 2017 10:52 Uhr

Warburg (red). Im Rahmen der monatlichen Patientenakademie lädt das Helios-Klinikum Warburg für Mittwoch, 2. August, zu einem Vortrag zum Thema >Alles Multimodal? Neue Methoden in der Schmerzmedizin< in die Kapelle des Klinikums ein. Los geht es um 18 Uhr. Referent ist Martin Becker, Chefarzt der Schmerzklinik. Die multimodale Schmerztherapie ist ein ganzheitliches Konzept, das neben den körperlichen Beschwerden auch die Psyche und das Umfeld der Patienten mit einbezieht. Schmerzen im Rücken, den Gelenken oder Weichteilen liegen in vielen Fällen körperliche Ursachen zugrunde, wie etwa eine Überlastung beim Sport oder die ständige Fehlhaltung am Arbeitsplatz. Anders sieht es bei chronischen Schmerzen aus: Hier ist oft ein Zusammenspiel verschiedener Auslöser für die Beschwerden verantwortlich, wie beispielsweise Stress oder familiäre Probleme. Chronischer Schmerz ist ein vielschichtiges Krankheitsbild und erfordert neben der physischen Behandlung auch einen ganzheitlichen Ansatz, der die psychischen und sozialen Aspekte der Betroffenen mit einbezieht. Genau hier setzt die multimodale Schmerztherapie an: Ähnlich wie in einem Baukasten wird die für die Patienten am besten geeignete Kombination aus medizinischen und physikalischen Therapien und psychosozialer Betreuung ausgewählt, auch das häusliche Umfeld oder die Situation am Arbeitsplatz wird berücksichtigt.

Die Patienten werden in das Behandlungs-Team eingebunden: Schmerzpatienten haben oft bereits zahlreiche Ärzte und Kliniken aufgesucht und ihre individuellen Erfahrungen gesammelt. Daher ist es wichtig, sie während der Behandlung in die Entscheidungen des ärztlichen Teams mit einzubinden. Unrealistische Erwartungen, Ängste, können so direkt angesprochen werden. Um das zu gewährleisten, erhalten die Patienten während der multimodalen Schmerztherapie eine engmaschige Betreuung.

Die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit: Bei der multimodalen Schmerztherapie arbeiten verschiedene Berufsgruppen und Schmerzspezialisten abteilungsübergreifend zusammen, wie etwa Ärzte, Physiotherapeuten und Psychologen. Durch den engen Austausch können die einzelnen Therapien noch besser verzahnt und aufeinander abgestimmt werden. Im Anschluss an den Vortrag bleibt genug Zeit für Fragen und eine Diskussionsrunde.

Samstag, 15. Juli 2017 11:12 Uhr

Kreis Höxter/Warburg (red). Traditionell gehört in die Mitte eines Irrgartens ein Aussichtspunkt. Die Suche von Annabelle Gräfin von Oeynhausen-Sierstorpff, der Vorsitzenden der Diotima Gesellschaft e.V., und Roland Nachtigäller, Künstlerischer Direktor des Museums Marta Herford, nach dem geeigneten Künstler, der diese im Gräflichen Park Bad Driburg realisieren sollte, mündete bei Michael Sailstorfer. Mit >Kopf und Körper Bad Driburg< hat der in Berlin ansässige Künstler einen hölzernen Hochsitz geschaffen: einen Kopf, der in die Landschaft schaut - und in dem man in die Landschaft schauen kann. Gerade rechtzeitig zur Eröffnung der Documenta 14 in Kassel und der Skulptur-Projekte in Münster ist die Skulptur des Künstlers Michael Sailstorfer im Irrgarten des Gräflichen Parks fertig geworden. Wer den Hochsitz oder Kopffüßler schon aus der Ferne über die grünen Hecken ragen sieht, möchte unweigerlich wissen, wie die Aussicht von da oben wohl ist. Besucher können Sailstorfers Installation erklimmen. Ein Besuch eignet sich auch bestens für einen Tagesausflug in den Sommerferien, und wer einmal dort ist, kann im 235 Jahre alten englischen Landschaftspark noch wesentlich mehr entdecken: Den Stauden- und Gräsergarten des Landschaftsarchitekten Piet Oudolf, der auch die High Line in New York gestaltete, eine "Social Bench" von Jeppe Hein, den Hölderlin Hain, den Wildpark, Restaurants und vieles mehr. Und wem das nicht reicht, kann das Weltkulturerbe Corvey und die Ausstellung "Wunder Roms" im Paderborner Diözesan-Museum besuchen. „Sailstorfers Kopffüßler ist eine Herzensangelegenheit von mir, für den die Diotima Gesellschaft seit Jahren Spenden eingesammelt hat. Der Irrgarten ist erst durch den Aussichtsturm zentriert und damit vollständig“, meint Annabelle Gräfin von Oeynhausen-Sierstorpff.

Die Diotima Gesellschaft hat bis jetzt vor allem temporäre Kunstwerke im Gräflichen Park gezeigt: Tony Oursler (Shock Rock 2002), Erik Schmidt (Bogged Down 2010), Bettina Khano (Wolke 2013), Michael Beutler (Ballenernte 2014) und Ina Weber (Trümmerbahnen-Minigolf 2016).


GRÄFLICHER PARK: Der Gräfliche Park ist 1782 von Caspar Heinrich von Sierstorpff als Kurpark zur Belustigung der Kurgäste, wie unter anderem auch Friedrich Hölderlin, Annette von Droste-Hülshoff und vielen weiteren, angelegt worden. Der Landschaftspark ist seit sieben Generationen im Besitz der Grafen von Oeynhausen-Sierstorpff. Er ist als Ankergarten neben herausragenden Parks wie dem Bergpark Wilhelmshöhe (UNESCO Weltkulturerbe), Schloß Dyck und Parc Oriental de Maulévrier in Frankreich in der Europäischen Gartenroute (EGHN) aufgenommen worden. Außerdem wurde der Gräfliche Park mehrfach unter die zehn schönsten Parks Deutschlands gewählt. Mehr Informationen gibt es unter http://www.graeflicher-park.de/park/der-park.html.


MICHAEL SAILSTORFER: 1979 in Velden geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Seit seinem Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München (bei Olaf Metzel 1999-2005), und am Goldsmiths College in London (2003-2004) stützt sich Sailstorfers skulpturale Praxis auf die kinetische, minimalistische und Pop-Tradition der 1960er- und 1970er-Jahre, aktualisiert durch Inspirationen, die von alltäglichen oder technischen Materialien ausgehen. Indem er diese dekontextualisiert und rekonfiguriert, veranlasst der Künstler radikale Bedeutungsverschiebungen. Die künstlerische Transformation von Objekten und Räumen, nicht zuletzt durch Licht, Ton oder Geruch, fordert physische Grenzen heraus und erzeugt originelle Bilder, die oft eine poetische Dimension vergegenwärtigen. Darüber hinaus befasst sich ein Großteil seiner Arbeit mit natürlichen Kräften und mit der Art, wie wir sie durch Form und physischen Raum wahrnehmen. Oft taucht ein Hauch von Spleen und visuellem Witz in Sailstorfers Kunst auf. Seine Kunstwerke sind immer präzise Antworten auf die Attribute der Orte, für die sie konzipiert sind – sei es die Galerie oder öffentliche Innen- oder Außenräume. Durch internationale Residencies wie Villa Aurora Residency, Los Angeles (2005) oder das Internationale Atelierprogramm, Büro für zeitgenössische Kunst Norwegen, Oslo (2006), sowie durch eine große Anzahl von Einzel- und Gruppenausstellungen und öffentlichen Kunstprojekten hat Sailstorfers Arbeit weltweite Aufmerksamkeit und Anerkennung gewonnen.

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Sport
Donnerstag, 20. Juli 2017 13:33 Uhr
Besondere Auszeichnung für Gottfried Ruhl
Mittwoch, 12. Juli 2017 10:27 Uhr

Warburg/Damp (red). Der Scherfeder Triathlet Tim Rose und sein Warburger Trainingspartner Lars Hoffmann haben am vergangenen Sonntag, 9. Juli, erfolgreich am 1. Ostseeman 113 in Damp teilgenommen. Die beiden Ausdauersportler absolvierten die Distanzen von 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen dabei in persönlichen Bestzeiten.

Nach seinem sechsten Platz bei der Weltmeisterschaft über die gleiche Distanz vor fünf Wochen war es für Tim Rose eine wichtige Standortbestimmung, um zu sehen, ob das Training der zurückliegenden Wochen angeschlagen hat. Gleichzeitig war es auch der letzte Härtetest vor dem vor ihm liegenden Ironman in Hamburg am 13. August. „Ich habe das Rennen aus dem vollen Training heraus absolviert, was bedeutet, dass ich in der Rennwoche mein Training bis auf Freitag und Samstag nicht zurückgeschraubt habe. Das Ergebnis war mir dieses Mal nicht so wichtig. Viel mehr ging es um die Umsetzung der guten Trainingsleistungen unter Wettkampfbedingungen. Dass ich am Ende aber so eine gute Leistung abliefern konnte, hat mich selbst überrascht“, berichtet Tim Rose.

Nach 32 Minuten Schwimmen, 2:08 Stunden auf dem Rad und 1:22 Stunden in den Laufschuhen konnte er das Rennen auf dem 16. Gesamtrang von 600 Startern beenden. „Das war ein nahezu perfektes Rennen. Beim Schwimmen habe ich mich schon sehr wohl gefühlt, und auf der Radstrecke konnte ich meine anvisierten Wattwerte treten. Besonders freut mich aber, dass ich meine Laufform endlich einmal im Rennen umsetzten konnte. Das war eine wichtige Bestätigung, dass ich im Training viel richtig gemacht habe und auf einem sehr gutem Weg bin, um beim Ironman in fünf Wochen in Topform am Start zu stehen“, fasst Tim Rose sein Rennen zusammen. Der 41-Jährige Lars Hoffmann beendete das Rennen zufrieden nach 5:01 Stunden auf Platz 216. „Für mich war es der erste Triathlon nach der Challenge Roth im vergangenen Jahr. Dass ich dabei so schnell unterwegs bin, hätte ich nicht gedacht. Mit meinem Rennen bin ich sehr zufrieden“, zieht auch der Warburger Lars Hoffmann eine ausgesprochen zufriedene Bilanz.

Donnerstag, 29. Juni 2017 10:53 Uhr

Ossendorf (red). Der Sportverein SV Teutonia Ossendorf 1921 e.V. lädt für dieses Wochenende, Samstag und Sonntag, 1. und 2. Juli, zum Sportfest auf den Sportplatz ein. Am Samstag, 1. Juli, findet von 16 Uhr an ein Kleinfeldturnier für alle Fußballinteressierten statt. Um es so fair wie möglich zu gestalten, entscheidet bei der Mannschaftsauswahl das Los. Alle Spielerinnen und Spieler sollten sich um 15.45 Uhr einfinden, damit es pünktlich losgehen kann. Im Anschluss daran findet bei Musik und guter Laune ein >Ossendorfer Abend< statt. Weiter geht es dann am Sonntag, 2. Juli, um 14 Uhr mit einem Einlagespiel der 2. und 3. Seniorenmannschaft gegen die Sportfreunde und Nachbarn aus Hohenwepel. Parallel dazu beginnt um 14 Uhr das Kinderprogramm unter der Leitung des JRK Ossendorf. Franka Zinkhöfer und Lisa Sander freuen sich auf alle Kinder. Auf der Schießsportanlage am Sportplatzgelände findet ebenfalls von 14 Uhr an das Leistungsschießen des Schützenvereins Ossendorf statt. Vorsitzender Heiner Geilhorn freut sich auf viele treffsichere Schützen. Um 14.30 Uhr wird im Essenstrakt der Heinberghalle ein großes Kaffee und Kuchenbuffet der Damen-Gymnastik-Gruppe serviert. Und die 1. Seniorenmannschaft lässt von 16 Uhr an den Ball in einem Einlagespiel rollen. Für das leibliche Wohl ist an beiden Tagen bestens gesorgt. Der Vorstand um den 1. Vorsitzenden Andre Jochheim freut sich über eine rege Beteiligung der Dorfgemeinschaft.

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Panorama
Mittwoch, 19. Juli 2017 10:14 Uhr
Dem Fachkräftemangel gemeinsam entgegensteuern
Dienstag, 18. Juli 2017 10:39 Uhr

Warburg (red). Roland Strey, Künstler aus Ahnatal, hat an sieben Tagen mit den 15 zukünftigen Schulkindern des evangelischen Familienzentrums Arche gearbeitet. Er leitete die Mädchen und Jungen mit Ölfarbe, Komplementärfarben und unterschiedlichen Materialien wie Sand, Gold und Metall zum Malen an. Jedes Kind gestaltete sein eigenes Kunstwerk, das ihm Rahmen einer Vernissage den Eltern präsentiert wurde. Roland Stress war zum sechsten Mal zu Gast in der Einrichtung am Ahornweg in Warburg.

 
 
 
 
 

 

Samstag, 15. Juli 2017 10:59 Uhr

Herlinghausen (red). Die Kreisstraße 24 zwischen dem Ortsausgang Herlinghausen und der Landesgrenze zu Hessen in Richtung Ersen wird auf einer Länge von 580 Metern ausgebaut. Deshalb muss die Strecke ab Montag, 24. Juli, voll gesperrt werden. Eine Umleitung über die Bundesstraße 7 wird ausgeschildert. Im Zuge der Arbeiten wird der Abschnitt der K 24 von fünf auf 6,50 Meter verbreitert und frostsicher ausgebaut. Auf etwa 160 Metern erhält die Strecke zudem eine neue Asphaltdecke, da die alte Fahrbahn Risse ausweist. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf insgesamt 550 000 Euro. Der Busverkehr in Herlinghausen wird auch während der Sperrung aufrechterhalten. Allerdings kann die die Haltestelle „Feuerwehr“ in dieser Zeit nicht angefahren werden. Dafür dienen die Haltestellen „Mitte“ und „Erser Straße“ als Ersatzhaltestellen. Der Ausbau der K 24 soll voraussichtlich bis Mitte November abgeschlossen sein. Der Kreis Höxter bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen während der Bauzeit.

Freitag, 14. Juli 2017 10:02 Uhr

Warburg (red). Eine öffentliche Musizierstunde der Musikschule Warburg hat jetzt die Besucher auf dem Marktplatz in der Altstadt begeistert. Neben einigen Keyboard-Schülern präsentierte sich auch die Lehrerband. Die Bandbreite reichte von Pop bis hin zu Fusion. Bei herrlichem Wetter herrschte beim Publikum gute Stimmung. Für Sitzplätze und Erfrischungen sorgte das Restaurant >Frühauf<.


Fotos: Privat

Donnerstag, 13. Juli 2017 10:11 Uhr

Peckelsheim (red). Die bittere Erkenntnis, dass Glücksspielsucht die schlimmsten wirtschaftlichen Folgen von allen Suchterkrankungen hervorruft, ist das Ergebnis der 3. Klausurtagung mit Gästen von SELBST.HILFE.SUCHT. e.V. Willebadessen im Rathaussaal in Peckelsheim. Betroffene, namhafte Experten und Suchttherapeuten referierten und diskutierten zu diesem Thema, das in seiner Brisanz auch vor den Bürgern des Kreises Höxter nicht Halt macht. Willebadessens Bürgermeister Hans Hermann Bluhm hatte die Schirmherrschaft über diese einzigartige Veranstaltung ihrer Art im Hochstift Paderborn übernommen. Und so war es auch der Bürgermeister, der zum allgemeinen Thema Sucht einen großen Bogen spannte, indem er auch die Öffentliche Hand im weitesten Sinn als süchtig bezeichnete. „Das Verlangen der Obrigkeit, das Verlangen des Staates nach Erhöhung der Einnahmen aus Steuern, hat bis heute nicht nachgelassen. Und ein Heilmittel gegen dieses staatliche Verlangen ist ebenfalls noch nicht gefunden worden. Von daher kann man durchaus konstatieren, dass auch der Staat selbst zu den Süchtigen – zumindest im weitesten Sinne – zählt“, so Hans Hermann Bluhm.

Für den Fachvortrag unter dem Thema >Pathologisches Glücksspiel – Aktuelle Entwicklungen und Behandlungsmöglichkeiten< hatte der gemeinnützige Verein mit der Diplom-Sozialpädagogin Ulrike Dickenhorst eine anerkannte Expertin gewinnen können. „An der Leiterin der Therapieabteilung der Bernhard-Salzmann-Klinik in Gütersloh kommt, wenn es um das Thema Spielsucht geht, keiner vorbei“, sagte Veranstaltungsleiter und Moderator Wolfgang Laudage. Die Referentin zeichnete ein düsteres Bild: Rund eine Millionen Menschen in Deutschland sind pathologisch spielsüchtig, weitere fast eineinhalb Millionen haben mit dem Glücksspiel ein Problem, und fünfeinhalb Millionen Mitbürger spielen riskant. Die langjährige Suchttherapeutin konnte berichten, dass 75 Prozent ihrer Patienten ihre Spielsucht den öffentlich betriebenen Geldspielautomaten „verdanken“. Die Geldspielautomaten seien auch mit mehr als 50 Prozent am Gesamtumsatz aller Glücksspielanbieter – hierzu zählen Lotto, Toto, Spielbanken sowie auch die Fernsehlotterie – beteiligt.

Und auch die Öffentliche Hand ist bei den Einnahmen aus dieser Branche ganz vorne dabei: Immerhin sprudelten 2013 mehr als 3,2 Milliarden Euro in ihre Kassen, fast ebenso viel wie aus der Alkoholsteuer. „Die persönliche Verschuldung bei Pathologischem Spielverhalten ist in der Kategorie von über 50 000 Euro mehr als doppelt so hoch wie bei Kokainabhängigen und übertrifft die chronisch Alkoholabhängigen um mehr als das Dreifache“, so die Expertin. Haus und Hof zu verzocken sei bei Spielsüchtigen keine Seltenheit, von den dramatischen Folgen von Familie, Arbeitsplatz und sozialem Umfeld mal ganz zu schweigen.

Im anschließenden Podiumsgespräch prallten dann auch die Meinungen hart aufeinander, zumal sich mit Klaus-Dieter Leßmann, Vizevorsitzender des Europäischen Verbandes der Automatenaufsteller Forum, und Betreiber mehrerer Spielstätten in der Region, ein unmittelbarer Profiteur der Geldspielszene der Diskussion stellte. „Ein Prozent Geldspielsüchtige in Deutschland ist ein Prozent zuviel“, postulierte der Höxteraner und erläuterte, dass in seinen Spielhallen Menschen unter 21 Jahren keinen Zutritt hätten. Im übrigen werde die Umsetzung des Glücksspielstaatsvertrages nach Beendigung der Übergangsfristen erhebliche Auswirkungen auf die Anzahl der Spielstätten haben. In Warburg bedeute das zum Beispiel den Wegfall mindestens einer Spielhalle aufgrund der dann in Kraft tretenden Abstandsverordnung.

Während Michael Döring, Spielsuchttherapeut der Fachklinik Bad Fredeburg, die Wege und Ziele seiner Institution bei der Behandlung von Spielabhängigen darstellte und besonders darauf hinwies, dass seine Patienten – der überwiegende Teil sind Männer – für eine dauerhafte Abstinenz ihre Lebenssituation radikal verändern müssten, berichteten die angereisten mittlerweile „cleanen“ Betroffenen über ihre Suchtkarriere. Karl-Heinz, der von der Podiumsteilnehmerin Angelika in der Selbsthilfegruppe Spielsucht in Kassel betreut wird, schilderte drastisch, dass er mindestens ein ganzes Einfamilienhaus am Geldspielautomaten verzockt habe, und Davut Varli von gameover aus Gütersloh wies darauf hin, dass die Gesamtzahl der Betroffenen im Bereich Spielsucht jenseits der fünf Millionen liege. Man müsse hier die involvierten Familienmitglieder mit einbeziehen.

Als Ausblick dieser Info- und Fachveranstaltung bleibt festzuhalten: Der Staat handelt! Neben dem Inkrafttreten des bereits erwähnten Staatsvertrages gibt es in Hessen seit 2014 das neue Spielhallengesetz. Ohne Identifikation durch den Personalausweis kann kein Spieler mehr eine öffentliche Spielhalle betreten, im Online-System OASIS haben sich bis heute rund 14 000 Spielsüchtige freiwillig sperren lassen, und die Umsätze der Branche in diesem Bundesland sind nach Angaben des dortigen Fachverbandes um mehr als 20 Prozent zurückgegangen. Auch in NRW werden wohl nur gesetzliche Vorgaben den Spielstättenmarkt regulieren können. Aber es wird sicherlich auch weiterhin Schlupflöcher geben. „Während vor etlichen Jahren noch in den einzelnen Spielhallen EC-Geldautomaten den Spielsüchtigen hautnah mit frischem Geld versorgten, legten die Spielhallenbetreiber den Standort dieser Automaten nach einem gesetzlichen Verbot einfach vor die Haustür“, so Tagungsleiter Wolfgang Laudage.
 



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