Werbung
Werbung
Top 5 Nachrichten der Woche
Werbung
Region Aktiv
Samstag, 24. Februar 2018 09:08 Uhr
Wolle, Wasser, Wohlfühlen
Samstag, 24. Februar 2018 09:06 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Nethe gehört zu dem europaweiten Netz von Schutzgebieten „Natura 2000“. „Ziel ist es, die Lebensräume für geschützte Tier- und Pflanzenarten im Gewässer und Uferbereich nachhaltig zu sichern“, sagt Dr. Kathrin Weiß von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Höxter. Hierfür werden abschnittsweise Maßnahmenkonzepte erarbeitet. Jetzt liegt das „Maßnahmenkonzept Nethe II“ für den Flussabschnitt von der Quelle in der Egge bis zum Ortsausgang von Hembsen im Entwurf vor. Um den Entwurf öffentlich vorzustellen, lädt der Kreis Höxter interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung ein, die am Donnerstag, 1. März 2018, um 19 Uhr in der Landwirtschaftskammer im Bohlenweg 3 in Brakel beginnt.

„Wichtig ist uns der Austausch. Wir freuen uns über Anregungen und Vorschläge, die dann in das Konzept einfließen können“, setzt Dr. Weiß auf eine gute Beteiligung. Das Maßnahmenkonzept, das die Untere Naturschutzbehörde zusammen mit der Landschaftsstation im Kreis Höxter erarbeitet hat, enthält ausschließlich naturschutz­fachlich begründete Vorschläge. „Sie dienen dazu, die einzigartige Artenvielfalt im Schutzgebiet Nethe zu sichern und zu verbessern“, so Dr. Weiß. Als Beispiele für konkrete Schritte nennt sie die Anlage von Uferstreifen, Pflege von Obstbäumen oder Herstellung der Gewässerdurchgängigkeit für Fische und andere Tiere. In dem Entwurf des Konzepts sind auch Maßnahmen für Flächen enthalten, die sich im Privatbesitz befinden. Rechtlich verbindlich sind sie für Flächeneigentümer und Bewirtschafter nicht. „Nur mit ihrem Einverständnis könnten sie in den kommenden Jahren umgesetzt werden“, betont Dr. Weiß, wie wichtig der einvernehmliche Ausgleich verschiedener Interessen ist. Ziel des europaweiten Schutzgebiet-Netzes „Natura 2000“ ist die Erhaltung und Wiederherstellung europaweit gefährdeter Lebensräume und damit die Bewahrung der biologischen Vielfalt für künftige Generationen.

Freitag, 23. Februar 2018 09:51 Uhr

Warburg (red). Das Musikduo  "2inJoy" ist am Samstag, den 03.03.2018, um 20 Uhr zu Gast im Warburger Kulturforum. Zauberhafte Klänge werden an diesem Abend im Kufokeller erklingen. Eintrittskarten zum Preis von 12 Euro (10 Euro für Mitglieder) gibt es an an der Abendkasse. Verbindliche Reservierungen nimmt Lena Volmert unter Telefon 05641-8983 und unter www.kufo.de entgegen.

„2inJoy“ haben sich längst, auch international, einen guten Ruf erspielt. Ihre Stärken sind jazz-soulige Interpretationen bekannter Pop-Songs sowie Eigenkompositionen. Das Duo spielt eigene Stücke und interessante Interpretationen von Pop- und Soulklassikern wie z. B. „Billie Jean“, „Don't stop me now“ und „Sweet Dreams“ in einem jazzigen und souligen Gewand. In einer Art Work-in-Progress hat sich dabei im Laufe der Zeit ein recht raffiniertes Programm herauskristallisiert. Die aus Manila auf den Philippinen stammende Sängerin – die dort mehrfach Preise erhielt - hat eine erstaunliche Stimme, die mit einem unglaublichen Spektrum an Umfang und Expressivität aufwarten kann. Michael Diehl ist ein Fingerstyle Gitarrist, der eine komplette Begleitung mit Bassgrooves, Akkorden und perkussiven Elementen meistert. Seine Gitarre scheint ein ganzes Orchester zu ersetzen.

Freitag, 23. Februar 2018 09:43 Uhr

Ossendorf (red). Im Kulturland Kreis Höxter gibt es vielfältige Lebensräume für geschützte Tier- und Pflanzenarten, die europaweite Bedeutung haben. Dazu gehören auch die einzigartigen kalkgeprägten Grünlandlebensräume bei Ossendorf im Bereich der Franzosenschanze. An der südlichen Hangkante des Schutzgebietes werden derzeit vom Flächeneigentümer, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, in Abstimmung mit der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Höxter, umfangreiche Landschaftspflegearbeiten durchgeführt. „Zu viele Gehölze und Büsche beeinträchtigen die Lebensräume in dem Schutzgebiet“, erläutert der zuständige Förster des Bundesforstbetriebes Rhein-Weser, Heiko Arjes, die notwendige Maßnahme. Mit den Gehölz- und Pflegearbeiten sollen die Lebensbedingungen der dort vorkommenden Pflanzen- und Tierarten deutlich verbessert werden. „Die Maßnahme knüpft an unser erfolgreiches Naturschutzprojekt ‚Life plus – Vielfalt auf Kalk‘ an“, erklärt die Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Höxter, Dr. Kathrin Weiß.

Donnerstag, 22. Februar 2018 09:48 Uhr


 Warburg (red). Die Spuren des Orkans Friederike in den Wäldern der Kreise Paderborn und Höxter werden vielerorts noch lange zu sehen sein. Das Regionalforstamt Hochstift hatte direkt nach dem Orkan am 18. Januar eine allgemeine Sperrung für alle Waldflächen für den Erholungsverkehr verfügt. Diese Sperrung endet nun am 28. Februar. Damit ist das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ab dem 1. März wieder erlaubt. Mit der Aufhebung der Waldsperrung weist die Forstbehörde aber gleichzeitig darauf hin, dass noch nicht alle umgestürzten Bäume bzw. sturmbedingten Gefahren an den Wegen beseitigt werden konnten und einige Wald- und Wegebereiche daher nach wie vor nicht begehbar sind. Waldbesitzer können auf begründeten Antrag beim Regionalforstamt und entsprechender Genehmigung daher einzelne Waldbereiche vorübergehend weiter sperren. Grundsätzlich erfolgt das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung auf eigene Gefahr. Nicht alle potenziellen Risiken können erkannt und durch den Waldbesitzer beseitigt werden. Zu natur- und waldtypischen Gefahren zählen dabei insbesondere solche, die von lebenden und toten Bäumen bzw. Teilen von diesen ausgehen. Das gilt auch für normale Forstwirtschaftswege. Dort müssen Waldbesucher in den kommenden Monaten zudem mit einer verstärkten Holzabfuhr aus den Windwurfflächen und mit entsprechenden Wegeverhältnissen rechnen. Insbesondere Bereiche, in denen Holz geerntet oder verladen wird, müssen weiträumig umlaufen werden. Das Betreten von Waldflächen, wo Forstwirte und Forstmaschinen Sturmholz aufarbeiten ist, wie auch bei normalen Holzerntemaßnahmen, verboten, weil sehr gefährlich. Grundsätzlich apelliert das Regionalforstamt nochmal an den gesunden Menschenverstand jedes Einzelnen beim Betreten des Waldes bzw. der Sturmgebiete. Gut einen Monat nach dem Orkan, der in einigen Wäldern in der Region heftigere Spuren als der Orkan Kyrill hinterlassen hat, ist man vielerorts noch weit vom Normalzustand entfernt.



Werbung
Blaulicht
Montag, 19. Februar 2018 10:21 Uhr
21-Jährige bei Zusammenstoß verletzt
Freitag, 16. Februar 2018 06:30 Uhr

Höxter (r). Am Samstag, 27. Januar, haben Anwohner auf einer Wiese zwischen den Straßen Corveyer Straße und Im Winkel in Stahle eine Katze aufgefunden, welche mit einem Vorderbein in einem Tellereisen gefangen war. Dieses Tellereisen war mittels einer blauen Kordel an einem Kantholz befestigt. Der Kater erlitt eine Beinquetschung und wurde tierärztlich versorgt. Höchstwahrscheinlich handelt es sich bei der Katze um ein Wildtier. Er wurde zur weiteren Versorgung in ein Tierheim gebracht.

Die Polizei fragt in diesem Zusammenhang: "Wer kann Angaben darüber machen, woher das Tellereisen und das Kantholz stammen? Wer hat sie dort platziert?" Hinweise nimmt die Polizei in Höxter (Tel. 05271 - 9620) entgegen.

Dienstag, 13. Februar 2018 10:47 Uhr

Kreis Höxter (r). Mit starken Kräften begleitete die Polizei im Kreis Höxter am Rosenmontag, 12. Februar 2018, Karnevalsumzüge und die anschließenden -feiern in Beverungen, Steinheim, Nieheim, Willebadessen-Peckelsheim, Borgentreich-Bühne und Warburg-Bonenburg.

Die Einsatzbilanz fällt dabei erfreulich ruhig aus, vielfach konnten Streitigkeiten im Vorfeld von Straftaten geschlichtet werden. Kreisweit mussten bis zum Ende der Veranstaltungen in den frühen Morgenstunden des Rosendienstag nur wenige Anzeigen gefertigt werden.

In Beverungen fiel ein 24-jähriger Karnevalsjeck auf, der einem Platzverweis der Ordner in der Stadthalle gegen 23.10 Uhr nicht nachkam, nachdem er in der Halle randaliert hatte. Da er unbelehrbar war, wurde er zur Durchsetzung der Maßnahme ins Polizeigewahrsam eingeliefert. Dort leistete er Widerstand gegen die Polizeibeamten. Bei ihm wurden Betäubungsmittel gefunden.

In Steinheim fiel gegen 22:50 Uhr ein 18-Jähriger aus Horn-Bad Meinberg auf, der einen Schlagring mit sich führte. Der verbotene Gegenstand wurde sichergestellt.

Bei 14 weitere Anzeigen ging es um Fundsachen, Sachbeschädigungen, Taschendiebstähle sowie eine einfache Körperverletzung.

Foto: Symbolbild

Dienstag, 13. Februar 2018 10:11 Uhr

Kreis Höxter (r). Insgesamt 14 Verkehrsunfälle wurden am Rosenmontag, 12.02.2018, im Kreis Höxter verursacht, bei denen Fahrzeugführer die winterlichen Straßenverhältnisse unterschätzten. Dabei wurde gegen 21:30 Uhr ein 31-Jähriger aus Bad Driburg auf der B 64 schwer verletzt, als er mit seinem Smart von der Fahrbahn abkam und sich im Straßengraben mit dem PKW überschlug.

Bei vier weiteren Verkehrsunfällen wurde jeweils eine Person leicht verletzt. Insgesamt entstanden Sachschäden von mehr als 30.000 Euro. In Brakel kam gegen 22:00 Uhr ein 38-Jähriger von der Fahrbahn der Straße am Bahndamm ab und beschädigte ein Verkehrszeichen. Er entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Ein Zeuge hatte den Vorfall beobachtet und konnte Hinweise zu dem Verursacher geben. Dieser war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und stand unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln.

Bereits am Morgen gegen 07:30 Uhr rutsche bei Bad Driburg-Siebenstern ein LKW auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit einem entgegenkommenden PKW zusammen. Eine 23-Jährige aus Bad Driburg wurde dabei leicht verletzt.

In Beverungen war gegen 17:45 Uhr ein Straßenreinigungsfahrzeug, dass die Fahrbahn nach dem Karnevalsumzug reinigt, in einen Verkehrsunfall verwickelt. Hier spielte Glätte keine Rolle.

Montag, 12. Februar 2018 11:22 Uhr

Dalhausen (r). Am Sonntag, 11.02.2018 gegen 14.10 Uhr meldete ein Zeuge einen Verkehrsunfall auf der B 241 mit Personenschaden. Nach Eintreffen der Rettungskräfte und der Polizei stellte sich heraus, dass der Fahrer bei dem Alleinunfall nicht verletzt wurde. Der Unfallbeteiligte war auf der B 241 von Dalhausen kommend in Richtung Beverungen unterwegs, als er zunächst ins Schlingern geriet und dann nach rechts von der Fahrbahn abkam. Dabei wurden einige am Straßenrand befindliche Bäume beschädigt, der Wagen kam vor einem Baum auf der Fahrerseite liegend zum Stillstand. Während der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Polizeibeamten Alkoholeinfluss beim Fahrer fest. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 9500,- Euro.

Unsere Videothek
Werbung
Politik
Samstag, 24. Februar 2018 09:12 Uhr
Bürgersprechstunde des Landrates
Samstag, 24. Februar 2018 09:10 Uhr

Warburg (red). Der Ortsverband Warburg des Deutschen Kinderschutzbund lädt für Dienstag, 27.2.2018, zu seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung in das Café K4 in Warburg ein. Los geht es um 18.30 Uhr. Bereits jetzt stehen schon wieder attraktive Angebote für Kinder und Jugendliche auf dem Programm. Im April beginnt der beliebte Nähworkshop (in den Osterferien) und in den Sommerferien steht eine Reise zu dem Internationalen Schulbauernhof nach Hardegsen auf dem Kalender. Ein Tagesausflug im Rahmen des Kinderferienprogramms der Hansestadt  Warburg ist ebenfalls schon vorbereitet.

Freitag, 23. Februar 2018 10:26 Uhr

Kreis Höxter/Detmold (red). Jedes Kind ist anders, die Vielfalt in den Klassenräumen nimmt zu. Das nordrhein-westfälische Schulministerium und die Bertelsmann Stiftung bieten Lehrkräften daher seit einiger Zeit Fortbildungen zu diesem Thema an. Die Schulen in Ostwestfalen-Lippe und die Bezirksregierung Detmold entwickeln gemeinsam mit den Bildungsbüros und den Kompetenzteams für die Lehrerfortbildung das Programm „Vielfalt fördern“ zu einem Netzwerk weiter. Etwa 150 Fachleute haben sich dazu in den Projektschulen und in Detmold bei der Bezirksregierung getroffen.

„Wenn ich in der Schule etwas nicht so gut kann, dann ist immer jemand da, der mir weiterhilft.“ Diese Erfahrung sollen Kinder ihre gesamte Bildungsbiografie über machen können – von der Grundschule bis zur Klasse 10. Damit das funktioniert, müssen Lehrkräfte wissen, wie sie mit Vielfalt umgehen können. Und Schulen müssen hierfür Möglichkeiten und Strukturen schaffen. Das Fortbildungsprogramm „Vielfalt fördern“ unterstützt bisher Schulen mit Sekundarstufe I dabei, durch systematische individuelle Förderung im Unterricht besser mit der wachsenden Heterogenität der Kinder umzugehen.

Die Bezirksregierung Detmold geht zusammen mit den Projektschulen jetzt den nächsten Schritt: Demnächst können auch Grundschulen bei der Fortbildung mitmachen. Darüber hinaus bringt die Bezirksregierung die Projektschulen direkt miteinander in Kontakt. Jedes Kollegium kann seine Erfahrungen weiter geben, die Schulen können untereinander Expertenwissen austauschen. Die Konferenz bot einerseits den Einblick in die Praxis, zum anderen den Raum für Information und Diskussion. So besuchten die Konferenzteilnehmer am Vormittag Angebote an 17 Schulen in ganz Ostwestfalen-Lippe.

Zur Auswahl standen etwa Hospitationen in der Kung-Fu-AG „Wir sind Vielfalt“ (Realschule Brackwede), in Lerngruppen zum Thema „Lernzeitenkonzept, Logbuch, Diagnostik über Klassenarbeiten“ (Sekundarschule Höxter) oder zum Thema „Classroommanagement“ (Realschule Schloß Neuhaus). Am Nachmittag kam die Konferenz bei der Bezirksregierung in Detmold zusammen. Orientierung für die Weiterarbeit gab das Referat des Münsteraner Pädagogik-Professors Dr. Martin Bonsen. Weitere Themen waren zum Beispiel ein Überblick über das Projekt auch für Grundschulen, „Sicherstellung der Nachhaltigkeit – Neuschulungen und Nachschulungen in OWL“ oder „Schulentwicklungsberatung im Projekt Vielfalt fördern“. Mit der Veranstaltung zielte die Bezirksregierung darauf ab, die Entwicklungsstände an den Projektschulen deutlich zu machen, zu stabilisieren und zu befördern, wie die Konferenzleiter Christoph Höfer und Steven Förster von der Bezirksregierung erläuterten. „Vor allem aber haben wir die Perspektive auf die Grundschulen ausgerichtet und alle Projektschulen ermuntert, wechselseitig in den Austausch zu treten“, sagte Höfer.

Hintergrund: In Ostwestfalen-Lippe sind aktuell 31 Schulen aus 5 Kreisen sowie der Stadt Bielefeld am Projekt „Vielfalt fördern“ beteiligt. In der Region wurde die Fortbildung zuerst im Schuljahr 2012/13 im Kreis Gütersloh angeboten. Die Zahl der Projektschulen wurde seitdem kontinuierlich ausgebaut. Um an dem Programm teilzunehmen, müssen sich die Schulen bewerben. Die Fortbildung richtet sich an ganze Kollegien, die entweder komplett oder in bis zu drei Etappen zeitversetzt daran teilnehmen. Ein Kollegium einer kleineren Schule kann die Fortbildung in zwei bis drei Jahren durchlaufen. Die Qualifizierung großer Kollegien kann bis zu sechs Jahre dauern.

Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es auf der Internetseite des NRW-Schulministeriums www.lehrerfortbildung.schulministerium.nrw.de
(Rubrik „Fortbildung NRW“ / „Vielfalt fördern NRW“).

 

 

 

Werbung
Wirtschaft
Donnerstag, 22. Februar 2018 09:55 Uhr
Mangels Nachfolger geschlossen: Unternehmensnachfolge – ein wichtiges Thema für kluge Unternehmensführung
Mittwoch, 21. Februar 2018 09:54 Uhr

Kreis Höxter (red). Es geht um die Zukunft der Jugendarbeit im Kreis Höxter. „Wir wollen hören, was die Jugendlichen bewegt“, sagt Landrat Friedhelm Spieker, „niemand weiß besser, welche Maßnahmen sinnvoll sind, als die Jugendlichen selbst.“ Um diesen Bedarf ganz konkret zu ermitteln, wird das Projekt „Jugendarbeit 2.0“ ins Leben gerufen, für das am Samstag, 3. März, um 13.30 Uhr in der Aula des Berufskollegs Kreis Höxter in Brakel der offizielle Startschuss fällt. „Wir bieten den Jugendlichen die Möglichkeit, selbst wichtige Entscheidungsprozesse zu beeinflussen.“ Landrat Spieker hofft, dass möglichst viele diese Chance nutzen und sich in das Projekt einbringen.

Bei der Auftaktveranstaltung warten unterschiedliche Aktionen auf die Teilnehmer. Spielerisch sollen dabei erste Argumente gesammelt werden, wie die Jugendarbeit im Kreis Höxter zukunftssicher aufgestellt werden kann. „In erster Linie geht es uns aber darum, die Jugendlichen aktiv an diesem Prozess zu beteiligen, nicht nur durch Fragebögen, sondern insbesondere auch durch Workshops und Jugendkonferenzen“, so Spieker. Bereits seit Anfang 2017 beschäftigt sich das Jugendamt des Kreises Höxter intensiv mit der Erstellung eines Kinder- und Jugendförderplans. Schnell stand fest, dass dazu erst einmal flächendeckend für den gesamten Kreis Höxter der Bedarf zu ermitteln sei. „Ein anspruchsvolles Unterfangen, das nicht so einfach umzusetzen ist“, erinnert sich Jugendamtsleiter Gerhard Handermann vom Kreis Höxter an die damalige Situation. „Genau zum passenden Moment erreichte uns das Angebot der Projekt Begegnung gGmbH, diese aufwendige Erhebung im Rahmen eines vom Land NRW geförderten Projektes vornehmen zu können.“

Mit einer Kooperationsvereinbarung sicherte sich der Kreis Höxter die Ergebnisse dieser Studie und sagte gleichzeitig seine finanzielle Unterstützung zu. „Das Projekt ‚Jugendarbeit 2.0‘ geht neue Wege, indem es drei unterschiedliche Zielgruppen anspricht: die Jugendlichen, die Akteure der Jugendarbeit und die politischen Entscheidungsträger“, erläutert Freya Gittel von Projekt Begegnung. Sie leitet das Vorhaben und ist für alle Akteure die Ansprechpartnerin. „Die Zugänge zu den Jugendlichen werden in diesem Projekt breit gefächert, um so viele Jugendliche wie möglich zu erreichen und zu aktivieren. Sie werden über die Schulen, die Jugendtreffs, die Vereine und Verbände sowie über das Internet durch Online-Befragungen und die für sie relevanten sozialen Netzwerke erreicht.“ Der Titel des Projektes sei in Anlehnung an den Begriff „Web 2.0“ gewählt worden, erläutert Gittel. „Im Web 2.0 können die Nutzer die Inhalte des Netzes aktiv mitbestimmen und selbst produzieren. Diesen Ansatz verfolgen wir für die Jugendarbeit im gesamten Kreis Höxter.“

Es lege den Schwerpunkt auf die Beteiligung der Jugendlichen und der Akteure der Jugendarbeit im Kreis Höxter. „Die Jugendlichen und die Akteure werden die Inhalte des Projektes mitbestimmen, produzieren und Demokratie kennen und verstehen lernen. Durch Arbeitskreise, soziale Netzwerke und regelmäßige Treffen werden sie sich untereinander produktiv vernetzen. Darüber hinaus erhalten die Jugendlichen durch das Projekt Unterstützung bei den Kommunikationsprozessen mit politischen Entscheidungsträgern“, so Gittel. Genauso wie die Verantwortlichen beim Kreises Höxter hofft sie auf eine rege Beteiligung, zunächst für die Auftaktveranstaltung am 3. März im Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel. Deren Moderation übernimmt Susanne Stork von Radio Hochstift, erwartet wird auch ein Vertreter vom NRW-Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration. Anmeldungen nimmt Freya Gittel bis zum Freitag, 23. Februar entgegen, telefonisch 05531/706-3005 oder per E-Mail unter f.gittel@projekt-begegnung.de.



Dienstag, 20. Februar 2018 13:21 Uhr

Kreis Höxter/Warburg (red). Im Zuge der Digitalisierung haben sich die Kundenwünsche in den letzten Jahren spürbar verändert. Kunden regeln ihre Bankgeschäfte zunehmend online und besuchen immer seltener Geschäftsstellen. Im Durchschnitt besucht ein Kunde pro Jahr ein Mal seine Geschäftsstelle, hebt 24 Mal Bargeld ab, nutzt 120 Mal das Online-Banking und 230 Mal die Sparkassen-Apps mit seinem Smartphone.

„Immer mehr Kunden wollen ihre Sparkasse mobil erreichen und möglichst vieles möglichst unkompliziert regeln. Dies hat zur Folge, dass unsere Filialen immer weniger für alltägliche Service-Aufgaben benötigt werden. Im Gegenzug steigen die Erwartungen an die Beratungsleistungen“, so Jens Härtel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Höxter: „Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, die Stadtfilialen Höxter-Petrifeld und Warburg-Hüffert zum 19. März 2018 in SB-Standorte umzuwandeln.“ An den beiden Standorten bleibt die bisherige SB-Ausstattung erhalten. Die vertrauten Ansprechpartner bleiben den Kunden erhalten. Sie erwarten ihre Kunden zukünftig in den Hauptgeschäftsstellen Höxter-Nicolaistraße und Warburg-Unterstraße.

Die Konzentration von kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an gut frequentierten Standorten sorgt für noch mehr Qualität in der Beratung zu zentralen Finanzthemen. „Unsere Kunden wünschen eine persönliche und qualifizierte Beratung, wenn es um komplexe Themen wie Baufinanzierung, Wertpapiere oder Altersvorsorge geht. Und sie erwarten eine gewisse Flexibilität bei Beratungszeiten, Fachkompetenzen und Entscheidungsbefugnissen. Die Veränderungen versetzen uns in die Lage, an unseren Standorten verstärkt Spezialisten-Wissen vorzuhalten“, informiert Jens Härtel. Kunden, die eine Beratung in der Filiale nicht in Anspruch nehmen können, haben trotzdem die Möglichkeit, einen persönlichen Ansprechpartner der Sparkasse Höxter zu erreichen.

In der Digit@len Filiale ist nach vorheriger Terminvereinbarung eine Online-Beratung per Video-, Sprach- oder Textchat montags bis freitags von 9:00 bis 19:00 Uhr möglich. Erreichbar ist die Digit@le Filiale über www.sparkasse-hoexter.de. Für Auskünfte oder Serviceleistungen rund um ihr Girokonto können Kundinnen und Kunden natürlich auch unser Online-Angebot und unseren Telefonservice in Anspruch nehmen. Der Telefonservice bietet gerade auch älteren Kunden, die nicht das Online-Angebot nutzen möchten, einen bequemen Zugang zur Sparkasse.

 

Werbung
Sport
Montag, 19. Februar 2018 14:36 Uhr
Volleyballerinnen des SV Höxter und Warburger SV siegreich
Samstag, 17. Februar 2018 07:00 Uhr

Warburg (r). Bei der kürzlich im Alt Warburg abgehaltenen Jahresversammlung des Tennisclubs Warburg standen Neuwahlen im Blickpunkt des Geschehens. Nach den Berichten des Vorsitzenden Josef Krempers und der Kassenprüfer, die eine ordentliche Kassenführung mit einem Plus am Ende bescheinigten, beantragte Walter Waßmuth die Entlastung des Vorstandes. Dem folgten die Mitglieder einstimmig. Auf Vorschlag von Wahlleiter Dr. Andreas Fiege wählte die Versammlung Dr. Ulrich Ebentreich zum neuen Vorsitzenden. Dessen erste Amtshandlung war, seinen Vorgänger Jupp Kremper zur Ehrenmitgliedschaft vorzuschlagen. Diesem Antrag folgten die Mitglieder einstimmig. Josef Kremper gehört dem Vorstand seit 2002 an und führte den Tennisclub seit 2006 als Vorsitzender. Kremper hatte seinen Verzicht auf eine weitere Amtszeit in Absprache mit dem Vorstand lange vorbereitet. Ebentreich dankte dem scheidenden Vorsitzenden für die mit viel Herzblut geleistete langjährige Arbeit und überreichte ein Präsent. Kremper, sichtlich bewegt, dankte seinen Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit in all den Jahren.

Ebenfalls verabschiedet aus dem Vorstand wurde Jugendwart Jens-Peter Bracksiek. Er betreibt seit 2000 Vorstandsarbeit und ist davon seit 2002 als Jugendwart erfolgreich tätig. Der neue Vorsitzende dankte Bracksiek ebenfalls mit einem "Flachgeschenk". Besonderer Dank galt auch Georg Wilmes, der unterstützend bei der Jugendarbeit mitwirkte und besonders aktiv beim Platz Auf- und Abbau sich betätigte. Peter Werner hatte aus gesundheitlichen Gründen gegen Ende des Jahres sein Amt zur Verfügung gestellt. Die Aufgaben Finanzen übernahm zunächst kommissarisch und jetzt als 2. Vorsitzender Reinhard Becker. Weiter wurden gewählt Bernhild Fischer (Geschäftsführung), Hermann Ludwig (Sportwart), Monika Kröger-Mertens und Dr. Axel Reeh (Jugendbereich), Hubert Rösel (Pressewart), Gabriele Meyer-Simon (Social Media); in den Beirat wurden Dr. Andreas Fiege, Günter Kohaupt, Dr. Oliver Nesbit, Fritz Ludwig jr. und Marc Ludwig gewählt. Rainer Faupel und Fritz Ludwig sen. fungieren als Kassenprüfer. Nach den weiteren Regularien wurde unter Verschiedenes entschieden, die Plätze so früh als möglich am Stiepenweg von einer Fachfirma herrichten zu lassen. An der Desenbergstraße sollen zwei Plätze nochmals in Eigenarbeit hergerichtet werden. Für die neue Saison sind zwei Mannschaften im Herrenbereich und drei Jugendteams gemeldet. Die erfolgreiche Seniorenmannschaft 70 plus musste bedauerlicherweise wegen Spielermangels den Wettkampfbetrieb einstellen, teilte Mannschaftsführer Ewald Meier mit. Mit über 250 Mitgliedern ist der TC Warburg der zweitstärkste Tennisverein im Kreis Höxter.

Fotos: Hubert Rössel

Samstag, 17. Februar 2018 06:00 Uhr

Herlingshausen (r). Beim Winterpreisschießen 2018 des Schützenvereins Herlinghausen wurde am 26.01.2018 der Gewinner in einem spannenden Stechen ausgeschossen. Insgesamt zehn Schützen konnten die höchste Wertung von 30 Ringen erreichen. Mit erneut 30 Ringen im Stechen wurde Arnold Hold bester Schütze und holte sich den Siegerpreis. Den zweiten Platz belegte Gerhard Hildebrandt und den 3.Platz errang Sabine Hold.

Zur Preisverleihung gratulierte der 1.Vorsitzende Frank Herwig allen erfolgreichen Schützen und dankte den Schießwarten für die Organisation des erfolgreich durchgeführten Winterpreisschießens 2018, sowie für die außerordentliche gute Beteiligung der Mitglieder.

Werbung
Panorama
Freitag, 23. Februar 2018 10:02 Uhr
Helfen Champignons bei Winterdepression?
Donnerstag, 22. Februar 2018 10:32 Uhr

Warburg (red). In dem Tanzkurs >Tanzfit fürs Schützenfest< sind noch Plätze frei. Bei diesem Angebot des Tanzclubs Warburg lernen Paare die Tanzschritte von Discofox sowie von langsamem und Wiener Walzer. Los geht es am 3. März. An sechs Samstagen (bis zum 28. April) treffen sich Interessierte jeweils von 17:30 -18:30 Uhr in der Turnhalle des alten Hüffertgymnasiums in Warburg. In den Kurs >Powerworkout und Faszientraining mit Schwingstab< können Interessierte noch quer einsteigen. Effektives Koordinationstraining und Training für die knochennahe Haltemuskulatur sind garantiert. Wann? Donnerstags, 18:30 -19:30 Uhr, ebenfalls in der alten Hüffertturnhalle. Anmeldung für beide Kurse unter Telefon 05641-2435 bei Maria Lotze oder unter mail@tanzclub-warburg.de.


 

Mittwoch, 21. Februar 2018 10:04 Uhr

Willebadessen (red). Der Vortrag „Interkulturelle Kompetenz“ mit Barbara Kauch wird wegen Erkrankung der Dozentin verschoben. Geplant war der Vortrag der VHS Willebadessen am 27. Februar um 18:30 Uhr in der Schule an den 7 Quellen in Willebadessen. Ein neuer Termin wird rechtzeitig mitgeteilt.

Montag, 19. Februar 2018 14:39 Uhr

Wormeln (red). Die deutschen Meisterschaften der Schwerhörigen im Electronic-Dart werden am Samstag, 24.02.2018, in der Gaststätte Dorfkrug in Wormeln veranstaltet. Los geht es um 10 Uhr. Der deutsche Schwerhörigen Sportverband richtet diese Meisterschaften zum 1. Mal aus.

 

Sonntag, 14. Januar 2018 13:21 Uhr

Warburg (djd). Jeder kennt das ungute Gefühl, mit dem sich eine Erkältung ankündigt: Der Hals schmerzt und ist geschwollen, meist kommen noch Schluckbeschwerden dazu. Im Jahr erleben wir das etwa zwei- bis dreimal - denn so oft ist ein Erwachsener im Schnitt erkältet.

Viren sind die häufigsten Auslöser

Oftmals lösen Erkältungsviren Halsschmerzen aus, seltener können Bakterien eine Halsentzündung auslösen, die ebenfalls mit starken Halsschmerzen einhergeht. Es gibt eine ganze Reihe an Lutschtabletten, Sprays & Co. gegen Halsschmerzen. Die Wirkprinzipien reichen dabei von Schmerzlinderung, über die örtliche Betäubung bis hin zur Elimination von Mikroorganismen durch lokale Antibiotika. Eine örtliche Betäubung dient lediglich der Schmerzlinderung und trägt nicht oder nur sehr bedingt zur Heilung bei. Antibiotika greifen in den meisten Fällen nicht, da diese etwas nur gegen Bakterien ausrichten können. Zudem wird vor den nicht zu verachtenden Nebenwirkungen von Antibiotika, wie der Störung der Darmflora, gewarnt. Unter www.rgz24.de/was-hilft-gegen-halsschmerzen gibt es mehr Informationen rund um das Thema Halsschmerzen.

Diese Tipps können bei akuten Halsschmerzen helfen

Erkältungsbedingte Halsschmerzen sind immer unangenehm und man möchte sie so schnell wie möglich loswerden. Diese Tipps können dabei helfen:

- Salbeitee wirkt entzündungshemmend auf die Rachen-Schleimhäute.

- Halswickel können warm oder kalt angewendet werden. Beide Varianten können - je nachdem, wann sie angewendet werden - Schmerzen lindern und Entzündungen entgegenwirken.

- Viel trinken und Ruhe bewahren. Wer krank ist, sollte sich schonen und lieber einen Tag zu lange im Bett bleiben, als Kollegen oder Freunde anzustecken.

- Spezielle Halsschmerz-Sprays, wie von Ems aus der Apotheke, legen sich wie ein Schutzfilm auf die gereizte Schleimhaut. Das Spray hilft dabei, einen Flüssigkeitsstrom im Rachen auf physikalische Weise anzuregen. So werden Viren und Bakterien einfach "weggespült" und die Regeneration der Rachenschleimhaut unterstützt.

- Hühnersuppe: Ob sie wirklich entzündungshemmende Eigenschaften besitzt, ist nicht erwiesen. Fakt ist, dass so eine warme Suppe richtig gut tut und außerdem für einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt sorgt.

Foto: djd/Emser

Werbung
zum Anfang
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.