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Dienstag, 14. November 2017 11:09 Uhr

1 295 Stimmen gegen Zentralisierung der Schuleingangsuntersuchung gesammelt

In Warburg und Umgebung sind in den zurückliegenden drei Wochen 1 295 Unterschriften gegen die Zentralisierung der Schulanfängeruntersuchungen in Höxter gesammelt worden. Symbolfoto: Pixabay

Warburg (red). In Warburg und Umgebung sind in den zurückliegenden drei Wochen 1 295 Unterschriften gegen die Zentralisierung der Schulanfängeruntersuchungen in Höxter gesammelt worden. Die Elternvertreterinnen Daniela Fieseler und Katrin Dierkes überreichten Bürgermeister Michael Stickeln eine Kopie der Petition mit den 1 295 Unterschriften. Die Unterzeichner bekunden damit auch ihre Solidarität mit einer Eingabe beim Petitionsausschuss des Landtages, die Elternvertreter von Warburger Kindergärten und Grundschulen eingereicht haben. Sie setzen sich für Familien ein, die kein eigenes Auto besitzen, die keine Betreuungsmöglichkeit für Geschwisterkinder am Tag der Untersuchung finden, die nicht bereit sind, einen Urlaubstag zu opfern - für eine Untersuchung, die überall stattfinden könnte.

„Wir Eltern wurden einfach nur informiert, ohne zuvor gefragt zu werden“, sagen Daniela Fieseler und Katrin Dierkes: „Zu keinem Zeitpunkt wurde mit uns über einen möglichen Kompromiss diskutiert. Wir bleiben dabei: Diese Entscheidung ist und bleibt eine Zumutung für viele Eltern und zudem eine unglaubliche Umweltverschmutzung.“ Sie fordern den Landrat dazu auf, öffentlich auf die in der Petition aufgeführten Gründe einzugehen, Amtshilfe zu beantragen und eine Lösung anzubieten. Und sie rufen den Warburger Stadtrat dazu auf, sie bei ihrem Anliegen zu unterstützen. Die Unterschriftenaktion wird weiter fortgesetzt.

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