Mittwoch, 12. Juni 2019 09:26 Uhr

Der Countdown läuft: Warburger feiern Schützenfest

Der Countdown läuft: Die Warburger feiern vom 14. bis 17. Juni Schützenfest. Los geht es mit einem Probeexerzieren und anschließendem Fackelzug durch die Hansestadt an diesem Freitag, 14. Juni. Archivfoto: Tanja Sauerland

Warburg (red). Der Countdown läuft: Die Warburger feiern vom 14. bis 17. Juni Schützenfest. Los geht es mit einem Probeexerzieren und anschließendem Fackelzug durch die Hansestadt an diesem Freitag, 14. Juni. Dann wird das neue Königspaar Hans-Stefan Lütkemeyer und Tatjana Hartwig vor der altehrwürdigen Kulisse des Altstädter Rathauses feierlich beim Großem Zapfenstreich proklamiert. Auf diesen Moment warten beide seit einem Jahr. Hatte doch Hans-Stefan Lütkemeyer schon beim letztjährigen Königschießen nach langem Stechen den Vogel von der Stange geholt. Zusammen mit ihrem bezaubernden Hofstaat werden die neuen Majestäten am Samstag die Polonaise und am Sonntag den großen Festumzug durch die Hansestadt anführen. An beiden Abenden steht bei freiem Eintritt die festlich geschmückte Stadthalle allen Besuchern zum Tanz offen. Erstmals wird an diesem Samstag, 15. Juni, ab 15 Uhr auch ein Kinderschützenfest gefeiert. Dazu sind alle Kinder zwischen 6 und 15 Jahren eingeladen. Bei einem ungefährlichen Schießen mit einer Armbrust wird sich herausstellen, welches Kinderkönigspaar am Sonntag mit in der Kutsche sitzen darf. Für diese aber auch für das Prinzenpaar gibt es Orden, ansonsten für die anderen Teilnehmer auch Sachpreise. Für das leibliche Wohl ist an allen Tagen gesorgt. Der Warburger Schützenverein ist viel älter, als es ein Blick auf die Jahreszahl vermuten lässt. Die Ursprünge des Vereins sind so alt wie die Hansestadt Warburg selbst, und reichen mindestens bis zum Jahr 1036 der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt zurück. Damals herrschten raue Sitten und benötigte jede Stadt Soldaten zur Verteidigung. Diese Aufgabe hatte die Pfeilschützenbruderschaft übernommen. Allerdings beschränkten sich die Aufgaben nicht nur auf die Verteidigung der eigenen Stadt, sondern gab es auch je nach Gusto des jeweiligen Landesherrn auch Angriffsaufgaben. Hier jeden kriegerischen Akt zu erwähnen würde den Platz sprengen. Mehr dazu unter www.schuetzenverein-warburg.de. Nach vielen turbulenten Jahren sah der Rat der Stadt Warburg im Jahre 1591 die Notwendigkeit einer Reorganisation - und die Warburger Schützengilde wurde ins Leben gerufen. Dieses Ereignis war Anlass zur jetzigen Namensfindung. Heute ist der Frieden auch in den Warburger Schützenverein eingezogen, und seine Tätigkeit beschränkt sich auf gesellschaftliche Aufgaben zur gemeinsamen Freude der Mitbürger. Das diesjährige Schützenfest in der Hansestadt Warburg endet am Montag, 17. Juni, mit einem Gottesdienst und anschließendem Frühschoppen für die Vereinsmitglieder.

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