Samstag, 17. August 2019 09:04 Uhr

Yoga und Meditation in der Kirche

Die frühmorgendlichen Sport- und Meditationsübungen auf dem Brüderkirchhof haben zahlreiche Teilnehmer angezogen. Foto: Tatjana Jung

Warburg (red). Die frühmorgendlichen Sport- und Meditationsübungen auf dem Brüderkirchhof haben zahlreiche Teilnehmer angezogen. In der Fortsetzung zur ersten Woche „Yoga zum Sonnenaufgang“ trafen sich wieder Interessierte am frühen Morgen, um gemeinsam unter freiem Himmel Yoga zu machen. Das Museum der Menschheit hatte im Begleitprogramm zur Ausstellung, die das Thema Menschenwürde behandelt, unter anderem morgendliches Yoga organisiert. Die Resonanz nach der ersten Woche war so gut, dass sich die Organisatoren zu einer Fortsetzung entschlossen. Vier weitere Lehrer wurden für die Aktion gewonnen, die jeweils ihren eigenen Stil mitbrachten und unentgeltlich unterrichteten. Jeder bekam als Dankeschön einen Bildband von Ruben Timman überreicht. Um 6 Uhr morgens sprach Edith Honsel (Organisatorin der Yogastunden) ein paar Worte, um alle Anwesenden zu begrüßen und die Verbindung zu der in Warburg laufenden Ausstellung darzulegen. Die Stundenleitung am Montag übernahm Tatjana Jung. Sie war auch in der ersten Woche dabei. Am Dienstag stand QiGong auf dem Programm. Andi Luiten erklärte den Interessierten diese Form von Bewegung und Meditation. Dabei war deutlich der Einfluss aus der Kampfkunst zu spüren. Doch das Ausführen der Bewegungen mit Präzision zahlte sich aus. Mittlerweile hatte sich eine feste Gruppe gebildet, die jeden Morgen um 6 Uhr auf dem Brüderkirchhof zusammen kam und täglich waren noch neue Menschen dabei. Durchschnittlich nahmen jeden Morgen 28 Menschen teil. Als am Mittwoch Jenny Ried übernahm, wurden die Übungen schwieriger. Nun hatten die meisten Erfahrung und konnten sich innerhalb ihrer Möglichkeiten in alle Richtungen bewegen. So kam am vorletzten Tag dieser Aktion neben dem Yoga auch das Mantrasingen von Kerstin Hofmann besonders zur Geltung. Der letzte Tag war nochmal ganz anders. Zum ersten Mal fand das Yoga in der evangelischen Kirche statt. Dazu hatte sich Kerstin Czimmek noch eine Besonderheit überlegt. Sie brachte Valentina Neudorf mit, die sie mit Klangschalen während des Yoga begleitete. Durch die besondere Akustik der Kirche entstand eine ganz eigene Atmosphäre. Zum krönenden Abschluss läuteten die Kirchenglocken. Es ist geplant, die Yoga-Aktion im nächsten Jahr fortzuführen. Das Konzept wird in nächster Zeit erarbeitet.

 

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