Samstag, 27. Juli 2019 08:58 Uhr

Sonnenaufgang auf dem Brüderkirchhof

Die Teilnehmerinnen haben die sanfte Bewegung und Mediation mit Nicole Wendland (rechts) genossen. Foto: Edith Honsel

Warburg (red). Seit mehr als zwei Monaten stehen die großen Porträts des Dokumentarfotografen Ruben Timman in Warburg. Sein Museum der Menschheit thematisiert die Menschenwürde und die Schönheit jedes Menschen. Im Begleitprogramm des Museums startete die einwöchige Aktion Yoga und Meditation zum Sonnenaufgang - jeweils um 6 Uhr morgens auf dem Brüderkirchhof. In Zusammenarbeit mit vier verschiedenen Yogalehrerinnen aus Warburg war diese Aktion möglich. Der erste Tag begann bei noch frischen 14 Grad unter der Regie von Geraldine Gilbert. Mit Einfühlungsvermögen schaffte sie für die 23 Interessierten die passende Atmosphäre. Unter der großen Linde erinnerte sie die Teilnehmer daran, verbunden zu sein mit Himmel und Erde. Fast rechtzeitig zur Abschlussmediation um 7 Uhr klangen die Glocken der umliegenden Kirchen. Etwas wärmer war es am Dienstag, an dem Dorothea Hawerkamp die Yogastunde gestaltete. Es hatten sich erneut 23 Leute versammelt. Ausgebildet im "Satya Yoga", das sich orientiert am klassischen Hatha Yoga hat Dorothea Hawerkamp ihren eigenen Stil entwickelt. Dass jede Yogalehrerin ihr eigenes Programm machte und ihre eigene Persönlichkeit mitbrachte, machte jeden Morgen zu einer Überraschung. Mittlerweile kamen mehr als 30 Leute. Tatjana Jung knüpfte an das Thema des Museums der Menschheit an und verband das Thema der Würde mit Übungen und Meditation für Körper und Geist: „Alles ist eine Einheit, und wir gehen in Kontakt mit unseren Komponenten und unserer Umgebung während wir Yoga machen.“ Auch Nicole Wendland verband ihre Yoga-Form mit einem Thema des Museums. Ihre Richtung basiert auf Vinyasa Flow. Sie selbst beschreibt ihre Form als sanfte Meditation in Bewegung. Da es terminlich für das buddhistische Kloster diesmal nicht passend war, übernahm den Freitag noch einmal Tatjana Jung. Sie begann den Morgen mit Yoga und endete mit einer buddhistischen Meditation, die das Thema hatte, dass allen Wesen Freude beschieden sei. Durch die große Nachfrage inspiriert, hatte Organisatorin Edith Honsel die Idee, in der Woche vom 5. August an diese Aktion weiterzuführen. Über die Facebook- und Instagram-Seiten des Museums wird Genaueres mitgeteilt. Anfragen können auch bei Edith Honsel direkt gestellt werden. Tel. (0176) 2184 3270. In den Sommermonaten organisiert das Museum der Menschheit noch weitere Aktionen. Diese werden rechtzeitig bekannt gegeben. 



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