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08.02.2017 - 10:25 Uhr

Eine bereichernde Erfahrung

Borgentreich (ekp). Rund 250 000 Menschen haben den evangelischen Hörfunkgottesdienst aus der Martin-Luther-Kirche in Borgentreich gehört, der an Neujahr live auf WDR 5, NDR Info, rbb Kultur und Nordwestradio übertragen worden ist. Zum Jahreswechsel stand die Frage >Wo geht’s hin?< im Mittelpunkt. Jetzt, wo das neue Jahr Fahrt aufgenommen hat und häufig schon wieder in gewohnten Bahnen verläuft, bietet es sich an, ein Fazit des für alle Beteiligten besonderen Gottesdienstes zu ziehen.

Direkt im Anschluss an den Gottesdienst haben Patrizia Müller, Gemeindepfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Altkreis Warburg, und Felix Klemme, Pfarrer im Probedienst im Evangelischen Kirchenkreis Paderborn, zwei Stunden am Hörertelefon im Katharina-von-Bora-Haus in Borgentreich gesessen.

Rund 40 Anrufe von Menschen aus dem Westen und dem Norden Deutschlands nahmen sie entgegen: von Mönchengladbach über Steinhagen bis nach Bremen und Hamburg. Einige Gespräche drehten sich um ganz praktische Fragen, wie Informationen über die Gemeinde, die Kirche und die Orgel und den Wunsch, den Text der Predigt zugeschickt zu bekommen. In anderen ging es um das Reformationsjubiläum, Martin Luther und theologische Themen wie Gott und das Böse in der Welt.

Viele Anruferinnen und Anrufer gratulierten zu einem gelungenen, ansprechenden Gottesdienst. So zum Beispiel ein Fernfahrer, der sich besonders im Predigtmotiv der Landstraße wiederfinden konnte, bei der man nicht weiß, was einen nach der nächsten Kurve erwartet. Auch Nachfragen zu einzelnen Aspekten der Predigt wurden gestellt. Manche Anrufer hätten einfach Danke sagen, andere ihre Gedanken mitteilen wollen. „Das waren meist angenehme, manchmal auch kritische Rückmeldungen“, berichtet Pfarrer Felix Klemme, der die Predigt gehalten hatte. „Aus einigen Anrufen mit ernstem Anliegen haben sich Gespräche mit seelsorglichem Charakter entwickelt“, sagt Pfarrerin Patrizia Müller.

Nach den monatelangen Vorbereitungen war die Live-Sendung für die Mitglieder der Kirchengemeinde und alle Beteiligten ein großer Moment. Als das rote Aufnahmelämpchen erloschen war, sei von allen in der Martin-Luther-Kirche deutlich erkennbar die Anspannung abgefallen, so Patrizia Müller. Pfarrer Felix Klemme fand besonders die Erfahrung interessant, dass sich der Ablauf des Gottesdienstes den Gegebenheiten des Mediums Radio anpassen musste. „Im Altarraum sollte absolute Stille herrschen, jedes Räuspern war untersagt“, erinnert sich Klemme. Und es habe keinen Platz für Improvisation gegeben, denn der Ablauf des Gottesdienstes und die Länge der einzelnen Teile seien genau festgelegt gewesen. „Dieser außergewöhnliche Gottesdienst hat uns alle bereichert und wirklich mit Schwung ins neue Jahr starten lassen“, freut sich Pfarrerin Patrizia Müller über die Wirkung des großen Projektes Hörfunkgottesdienst. 


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